Kategorie: Die Zwiesprache von Geist zu Geist

  • Die Zwiesprache ist geistiger Art

    Die Zwiesprache ist geistiger Art

    Denkt nicht, Brüder, dass ihr in der Kommunikation von Geist zu Geist die vermaterialisierte Stimme des Vaters hören werdet, nein. Eure materiellen Ohren werden nicht das Geistige hören, eure geistigen Ohren werden es sein, die die wahre Stimme des Vaters vernehmen werden, die sich mit Ideen, Inspirationen, Vorahnungen, Intuitionen und Träume bekunden.

    Ihr werdet wissen, dass ihr wahrhaft mit dem Vater Zwiesprache hält, wenn ihr die Menschenmengen lehrt und auf bemerkbare Weise eure Gabe des Wortes entfaltet; wenn die Ungläubigen kommen und versuchen wollen, euch zu überraschen und euch Prüfungen zu unterwerfen, (dann) wird von euren Lippen eine solch vollkommene Weisheit strömen, dass sie euch selbst überraschen wird, denn ihr werdet von hohen Dingen sprechen, die weder euer Geist noch – begründeterweise – euer menschliche Verstand weiß. Auf diese Weise werdet ihr Zeugnis geben, dass die Kommunikation von Geist zu Geist in euch Wirklichkeit ist.

    In eurem Gebet werdet ihr fühlen, wie euer Geist, ohne sich der Materie zu entfremden, sich von ihr löst und wie euer Gedanken sich erhebt und die Unendlichkeit durchquert und vor euren Herrn gelangt; und wie der Geist voller Respekt, Liebe und Demut, ohne dass Worte oder durch eure Gedanken geformte Sätze von Nöten wären, die Umarmung des Vaters fühlen wird, die Kraft seines Herrn, das Licht des Heiligen Geistes, das im geistigen Verstand vibriert.

    In diesem Moment, wenn er mit Klarheit all das schaut, was er zu fragen wünscht, wird euer Geist fühlen, dass seine Krankheiten, seine Sühne und Leiden augenblicklich geheilt werden mit dem Heilbalsam des Arztes der Ärzte. Und die Zukunft, die für ihn ungewiss erschien, wird mit dem Licht des Göttlichen Meisters erleuchtet werden und er wird verstehen für (seine) Mitmenschen Fürbitte zu leisten, damit er sie danach auf ihrem Weg erleuchten kann.

    Die Kommunikation von Geist zu Geist ist die unendliche Gabe.

    Die Zwiesprache von Geist zu Geist ist die Beste (aller) Sprachen, ist die Sprache, die zu Gott gelangt, denn es ist die Sprache der Liebe und Demut. Es ist die Stimme, die nicht am Himmelsgewölbe eurer Welt stehen bleibt, es ist die Stimme, welche Zeit und Distanz überschreitet, in der Herrlichkeit ankommt, widerhallt und im Herzen eures Vaters Gehör findet. Dann empfindet ihr eine unbeschreibliche Freude im Geist, und wenn diese zu eurem Fleisch herabsinkt, findet er die Augen in Tränen gebadet, das Herz in Frieden und alle Fasern eures Körpers gestärkt. Denn vom Jenseits her kommunizierte euer Geist auch mit der Essenz eurer Materie.

    Denkt ihr für einen Angenblick, dass alle diese Güter im Materiellen und Niederem gefunden werden können? Euer Geist findet die höheren Dinge nur im unendlichen Geistigen Tal. Deswegen sucht euch der Vater durch Zeiten und Zeitalter hindurch. Er ist der Pilger gewesen, der auf allen Wegen die Verlorenen sucht und sie in jedem Augenblick segnet, indem Er ihnen Wohlgefallen und Wohltaten schenkt, als Beweis, dass der Universelle Geist des Vaters immer und ewig lebt, für jeden und alle.

    Erläuterungen der Geistigen Lichtwelt 2,22-28

  • Geistiges Gesicht einer Frau: Apokalyptische Zeichen

    Geistiges Gesicht einer Frau: Apokalyptische Zeichen

    Geschwister, der Herr gewährte mir die Erdkugel zu betrachten, als ich plötzlich sah, wie ein Flackerfeuer sich entzündete und wie brennende Lava sich über sie ergoss, und ein Drittel der Erdkugel verschwand, wie ich dies schon bei anderen Gelegenheiten (im Geist) gesehen habe.

    Als aber dies vorüber war, sah ich die Erdkugel, als ob sie ihre Bewegung verändere, und sie sah nicht mehr wie eine Kugel aus, sondern ungestaltig.

    Dann sah ich eine Quelle von kristallklarem Wasser, ihr näherten sich drei Amerikaner, die von dem Wasser nahmen und sich auf einem sehr langen Weg entfernten. Ich sah nicht das Ende jenes Weges, aber dann konnte ich die Unterhaltung jener Amerikaner hören deren Gesichter ich nicht sehen konnte. Einer von ihnen sagte: „Die Zeit der Prophezeiung ist gekommen, sie hat sich erfüllt.“

    Die Flammen haben sich entzündet und es sind vier. Eine davon vertritt die menschliche Weisheit, mit grosser Macht, mit grosser Vollkommenheit. Die Menschheit hat grosse Dinge geschaffen, doch sie haben der menschlichen Hand auch den Unterhalt und die Arbeit entzogen. Die Katastrophen sind eingetroffen, und das Wort tut sich kund in allen Teilen der Natur.

    Die Zweite Flamme sagt: Die Wassermassen werden in das Meer und auf die Erde niederstürzen, es wird grosse Katastrophen geben, schwere Krankheiten, Hunger, Pest, Tod.

    Die Dritte Flamme ist auch gegenwärtig. Der Vater hat die Gehirne erweckt, Er hat das Zeitalter angekündigt, um durch Vermittlung der Menschheit die Lehre Seines Wortes übergeben zu können, die Lehre Seiner Liebe und Seiner Wahrheit; Herzen werden sie erforschen, der Verstand sie begreifen, und die Hände werden sie ausführen. Die einen werden sich lustig machen über das, was die Brüder und Schwestern ihnen zu sagen haben, die anderen werden aufmerksam zuhören, denn in ihren Herzen fühlen sie die Wahrheit jener Worte.

    Die Vierte Flamme ist entzündet worden, und nach kurzen Augenblicken wird es grosse Erschütterungen auf der Erde geben. Jene grossen Gebäude und Fabriken, alles was die Hand des Menschen mit so viel Weisheit, mit so viel Vollkommenheit erstellt hat, wird zusammenstürzen, und dann werden alle ihre Hände erheben zum Gebet und den Allerhöchsten um Erbarmen bitten, um erhabene Hilfe, die sie erlangen werden, denn Gott ist Liebe.

    Dann Geschwister, durch die Bitte, die wir vorgebracht haben, kann ich nun sagen, dass das Geistige Wesen sich näherte und sagte: „Oh dummer Wanderer, wie einfach ist das Wort des Herrn, und du verstehst es nicht. Warum versteifst du dich, die Dinge nach deinem Willen zu glauben? Warum verschliesst du die Türen deines Herzens und hörst nicht die Stimme des Gewissens, die zu dir spricht; dies ist die Ausstrahlung Gottes, dies ist das Licht, dies ist die Wiege des Heiligen Geistes. 

    (Aus Walter Maier: Zeitzeuge der Göttlichen Belehrungen von Mexiko, S. 43)

  • Ab 1950 wird sich Gott nur noch von Geist zu Geist offenbarten

    Ab 1950 wird sich Gott nur noch von Geist zu Geist offenbarten

    Die Kommunikation von Geist zu Geist beginnt mit dem Gebet, setzt sich fort mit der Meditation und geht von dort in die Aktion über: Gebet, Meditation, Aktion, Ausübung und Erfüllung sind. Auf diese Weise werdet ihr die Vergeistigung erreichen und werdet das starke Israel sein, wie es euch der Meister gelehrt hat.

    Nach 1950 wird sich der Herr wie auch Seine Geistige Lichtwelt weiterhin offenbaren, doch nicht mehr mittels Stimmträger oder Begabte (facultad), sondern von Geist zu Geist. Und diese Kommunikation wird nicht das Jahr 1951 abwarten, (um sich bemerkbar zu machen), denn ihr übt diese bereits aus, wenn ihr eure Sinne von allem entfernt, was zur Welt gehört und eure Gedanken und euren Geist zum Herrn erhebt.

    Denkt (darüber) nach, kommuniziert ihr etwa von Materie zu Geist? Nein, ihr hält Zwiesprache mit Gott von Geist zu Geist, sei es in der Nische eures Schlafzimmers, auf dem Weg oder in der Einsamkeit der Felder.

    Ohne vor euren Augen irgendein Bild (oder) Sinnbild zu haben, ohne dass eure Lippen ein Wort aussprechen, löst sich euer Gedanke ab, erhebt sich euer Geist, indem er sich vom Fleisch und von der Welt entfernt und mit seinem Herrn kommuniziert.

    Und dies habt ihr schon in anderen Zeiten getan, nicht mit der Weite und Entfaltung, mit welcher ihr sie nach 1950 tun werdet, noch mit der Bewusstheit, mit welcher ihr sie nach dieser Zeit ausüben werdet.

    Wie viele Gaben werdet ihr entfalten, die ihr noch verborgen und latent habt! Gerade die geistige Not wird es sein, die euch nach 1950 anhalten wird, viele Gaben zu entfalten, die euch unbekannt sind.

    Wir, eure Beschützer und Freunde, haben euren Geist sensibilisiert, damit er sich nach 1950 nicht in seiner Entfaltung aufhalte, damit er vorbereitet sei für die Zwiesprache von Geist zu Geist.

    Erläuterung der Geistigen Lichtwelt 2, 39-45

  • Moses als Vorbild

    Lang ist der Weg den Israel seit Moses zurückgelegt hat, um sich der wahren Kommunikation anzunähern.

    Als Moses in der Ersten Zeit sein Volk zusammenführte ̵ welches dasselbe ist, das sich zum Grösstenteil in dieser Nation eingefunden hat ̵ und sich Israel am Bergrücken des Sinai niedergelassen hatte, nahm Moses den Weg zum Gipfel auf sich, denn er wusste, dass er dort in der Einsamkeit jenes Berggipfels leichter in direkte Kommunikation mit seinem Herrn treten konnte. Als Demuts- und Liebesbeispiel, als Zeichen des Respekts, wagte Moses nicht sein Angesicht zu erheben, um den Herrn in irgendeiner Figur zu schauen versuchen. (Ex. 19, 11-25)

    Der Führer Israels schloss seine Augen (und) hielt seine Ohren zu, damit die Welt mit ihrer Unreinheit nicht zu ihm gelange. Auf diese Weise war die Stimme des Vaters die Einzige, die Moses vernahm, war das Licht des Vaters das Einzige, das seine verschlossenen Augen sahen.

    So gewaltig war jene Kundgabe Göttlicher Macht, dass sogar ein Mann mit der geistigen Stärke von Moses auf die Erde niederknieen musste, und nur der Gehorsam jenes demütigen Geistes war es, welcher ihn angesichts solch großartiger Kundgebung zurückhalten konnte. Die Stimme des Vaters wurde durch den Geist und die Materie Moses‘ vernommen. Auf diese Weise vermaterialisierte sich die Stimme, die dem Dröhnen der mächtigen Winde des Meeres glich. Doch inmitten jenes wunderbaren Knallens, jenes Brausen, hörte man klar die Stimme Jehovas (Ex 19,18-19).

    In dieser Dritten Zeit seid ihr an der Reihe -wie früher Moses – den Gipfel des Berges zu erklimmen, auf welchem der Vater euch mit offenen Armen erwartet. Doch dieser Berg wird nicht mehr der materielle Sinai sein, sondern der geistige Berg, und dort werdet ihr nicht mehr die vermaterialisierte Stimme von früher hören, wie Moses sie hörte, sondern die geistige Stimme eures Herrn.

    Ihr wisst nicht ob ihr wenig oder (schon) viel gestiegen seid, um auf den geistigen Gipfel zu gelangen. Ihr wisst nur, dass ihr weitersteigen müsst, Schritt für Schritt, durch die Erfüllung des Liebes(gebotes), das sich im Göttlichen Gesetz befindet.

    Die vollkommene Kommunikation von Geist zu Geist wird (dann) sein, wenn ihr im Schoss des Vaters angelangt seid; wenn euer Geist den ganzen Pfad zurückgelegt hat und verstanden hat, was Sein Vater ist; wenn er die vollständige Erkenntnis seiner selbst hat und den Grund seines Schicksals erkennt; wenn er alles erkennt, was sein Geist durch den Willen Gottes wissen soll.

    Erläuterung der Geistigen Lichtwelt 2, 32-38

  • Die Vergeistigung als Basis

    Nach 1950 wird euer Geist sich mittels der Vergeistigung, der Lauterkeit, der Reinheit und der guten Werke erheben; er wird sich mit Eifer und Hingabe der guten Ausübung der Lehre und des Gesetzes widmen und gemäß eures Fortschrittes wird die Kommunikation von Geist zu Geist jedes Mal vollkommener sein; die Offenbarungen, die ihr im großen Maß vom Vater als auch von der Geistigen Lichtwelt empfangen werdet, werden immer grösser und reiner sein.

    Ihr, die ihr die Kommunikation durch das menschliche Verstandesorgan genossen habt, werdet es nicht sein, welche die Zwiesprache von Geist zu Geist zu ihrer höchsten Entwicklung bringen werdet, nein. Die neuen Generationen, eure Kinder werden es sein, welche die höchste Kommunikation erlangen werden. Ihr sollt ihnen verantwortungsvoll den Weg bereiten, mit den Lehren eines Gottes der Ewigkeit, mit einem Heiligtum im Herzen, mit einem höchst geistigem Kult und mit der Sehnsucht nach der Zwiesprache von Geist zu Geist.

    Eure Kinder werden keine materiellen Symbole, Rituale und Zeremonien mehr kennen. Und die Kinder eurer Kinder werden einen noch reineren geistigen Gotteskult haben. Und so werdet ihr euch von Generation zu Generation immer mehr der vollkommenen Kommunikation von Geist zu Geist nähern.

    Erläuterung der Geistigen Lichtwelt 2, 29-31