Kategorie: Häufige Fragen

  • Was ist die geistige Ekstase?

    Was ist die geistige Ekstase?

    Die Ekstase ist eine Gabe, die der Vater der Menschheit seit Anbeginn der Zeiten gegeben hat. Doch wie wenige Geschöpfe erreichten, in diesen Zustand geistiger und körperlicher Reinheit  einzudringen, in diesen Zustand der Erhebung, damit der Geist mit meinem Geiste Zwiesprache halten kann.

    Und wenn ihr sagt, dass es ein Privileg einiger Wenige gewesen ist, der von den Menschen so genannten Heiligen, sage Ich euch: Nein, Volk, Ich habe keine privilegierten Kinder, Ich ziehe niemanden vor, alle sind meine Kinder und alle liebe ich gleich. Doch die Dritte Zeit ist gekommen, die Zeit des Heiligen Geistes unter euch. (…)

    In diesem Augenblick befindet ihr euch in der Ekstase, denn ihr habt euren Geist losgelöst, den Gedanken, die Gefühle, alles habt ihr vom Fleisch und von dieser Welt gelöst, habt ihr ins Jenseits erhebt um mit meinem Göttlichen Geist Zwiesprache zu halten, damit ihr, wenn ihr für einen Augenblick in das Haus des Geistes eintretet, euer Fleisch und eure irdischen Pflichten vergesst und unempfindlich seit für das körperliche Leben, damit ihr nur das geistige Leben fühlt.

    Das ist die Ekstase, das ist die Zubereitung, der Ich euch unterziehe, damit ihr nach meinem Weggang die höchste Erhebung von Geist zu Geist erlangt.

    Denn nach 1950 wird Israel nicht mit den Lippen zu meinem Göttlichen Geist beten, es wird keine Altäre mit den eigenen Händen errichten, es wird keine materiellen Lichter anzünden, es wird keine Glocken aus Bronze haben, die es rufen noch Riten, Priester, Minister und Zeremonien.

    Denn was Ich euch lehre, Volk, ist keine Religion. Ich gründe unter der Menschheit keine neue Religion, was Ich euch einmal mehr übergebe, ist mein ewiges Gesetz und meine unendliche Lehre, damit ihr darüber wacht, damit ihr sie wie ein Schatz an unendlichem Wert bewahrt und in Zukunft nicht erlaubt, dass sich von ihr Religionen und Sekten absplittern, denn dann wären sie nur vom grossen Baum des Lebens abgetrennte Äste. Und dieser Baum den der Vater euch einmal mehr anvertraut, ist derselbe, den Ich in den drei Zeiten unter der Menschheit erhoben habe.

    (Auszug aus der Versammlungsstätte „El Redentor“, 20. Juni 1948)

  • Weshalb schafft Gott im Dritten Testament äußerliche Anbetungsformen ab?

    Weshalb schafft Gott im Dritten Testament äußerliche Anbetungsformen ab?

    Doch wer sich meiner Gegenwart und meiner Einsprache nicht sicher ist, beurteilt das, was er sieht und was er hört, ohne dass sein Geist sich zu mir erheben kann, denn er benötigt noch immer das liturgische Gepränge, das den Sinnen schmeichelt, in der Meinung, auf diese Weise das zu fühlen, was ihr Inspiration oder Erhebung des Geistes nennt. 

    Ich lehre euch, dass es für euren Geist nicht mehr nötig ist, das Herz durch den Klang musikalischer Noten zu bewegen. Meine Jünger in der Zweiten Zeit erhoben sich innerlich, bis sie den geistigen Frieden des Jenseits fühlten, und sie hatten dabei über ihrem Haupte nur das Himmelszelt. Sie wurden erhoben, weil sie in ihrem Herzen die tönende Stimme des Meisters spürten.“ (7-191,23f.)

    Um jene Erhebung zu erlangen, die euch mit meiner Göttlichkeit in Verbindung treten lässt, habt ihr es nicht mehr nötig, eure Sinne durch die Harmonie einiger musikalischer Töne zu stimulieren, oder angesichts von Riten oder materiellen Objekten in Erregung zu geraten. Denn euer Geist bewegt nur das, was zutiefst geistig ist. Immer, wenn ihr euer Herz öffnet, um euren Geist zu Mir zu erheben, erfahrt ihr dieses Gefühl von Frieden, der aus der Unendlichkeit herniederkommt. (8-208,45)

    (…) die Verbindung mit Gott kann nicht zustande kommen, wenn ihr euch nicht vom Unreinen fernhaltet. Erst dann, wenn es euch gelingt, euer Denken über alles Negative zu erheben, und ihr Mich im Unendlichen sucht, werdet ihr ein seltsames Gefühl der Seligkeit erfahren. Dadurch werdet ihr erkennen, dass, wenn ihr Mich so sucht, die Barmherzigkeit des Vaters nicht zögern wird, sich in eurem Geiste zu bekunden.

    Wahrlich, in solchen Augenblicken seid ihr nicht mehr in der materiellen Welt, obschon sich euer Körper noch auf Erden befindet. Der Geist hat sich emporgeschwungen und dabei jede körperliche Verbindung gelöst, um in ein anderes Leben und einen anderen Raum einzugehen. Dort ist es, wo die Liebe des Vaters empfunden wird, wo der Friede und die Seligkeit seines Reiches ahnungsweise fühlbar werden. (8-208,47f.)

  • Was ist der Himmel?

    Was ist der Himmel?

    Der Himmel ist kein bestimmter Ort, der Himmel ist das Endziel der Entwicklung der Geistseele. Da dieser Himmel kein bestimmter Ort ist, müsst ihr begreifen, warum diejenigen, die an der Existenz des Geistes zweifeln, sagen: „Ich werde sterben“ und an den Tod wie an ein Ende denken. Die jedoch an das ewige Leben glauben, sagen: „Ich werde immerdar leben.“

    Wer seinen Glauben und seine Religionsausübung vermaterialisiert, begreift und sucht Gott in begrenzter Form.

    Der Spiritualist weiß, dass der Allmächtige in allem ist, dass die Welt, das Universum und die Unendlichkeit von meiner Essenz und meiner Gegenwart durchdrungen sind.

    Wer mich so erkennt und auffasst, ist ein lebendiger Tempel Gottes und wird die Offenbarungen des Geistes nicht mehr durch Symbole oder Bildnisse vermaterialisieren.

    Sagt nicht mehr, dass es nur einen Himmel und eine Erde gibt, und dass dies bestimmte Orte sind. Es gibt Milliarden von Welten. Vergesst nicht, was Ich in Jesus sagte: „Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen.“ (Joh. 14,2)

  • Wie schütze ich mich vor verwirrten Geistwesen?

    Wie schütze ich mich vor verwirrten Geistwesen?

    Jene Geister, die nicht mehr zum menschlichen Leben gehören, kommen zu den Menschen und leben noch mit ihnen zusammen. Darüber gab Ich euch viele Lektionen in der Zweiten Zeit, als Ich die Fälle nutzte, in denen man einige Besessene zu Mir brachte. Aber jenes Volk und seine Priester vermochten den Sinn jener Offenbarungen nicht zu begreifen und beurteilten Mich gemäß ihrer schlechten Meinung.

    Jetzt erweitere Ich meine Unterweisung, damit ihr dieses Wissen besitzt, und um euch Waffen zu geben, damit ihr die Verwirrung bekämpft und besiegt.

    Jünger: Der Grund, der die Gegenwart der verwirrten Geister ohne Frieden und ohne Licht unter euch veranlasst, sind die schlechten Gedanken, die schlechten Worte, die niederen Leiden­schaften, die schlechten Gewohnheiten, die Laster. Das alles ist wie eine Kraft, die all jene anzieht, die, weil sie sich nicht geläutert haben, unreine Wohnungen suchen müssen, um darin zu wohnen. Es sind Wesen, die bereits keinen Körper mehr haben, die in ihrer Verwirrtheit fremde Körper suchen, um sich durch sie auszudrücken. Aber infolge ihrer Verwirrtheit und ihrer Einflussnahme ist das einzige, was sie erreichen: den Frieden zu stören, den Verstand zu trüben oder jene krank zu machen, denen sie sich nähern.

    Jene Geister sind der Inbegriff von Krankheit, sind die Bewohner der Schattenreiche, die weder wissen, was Leben ist, noch was Tod ist.

    Ich, der Ich das Licht des Geistes bin, suche einen Verlorenen nach dem anderen, einen nach dem andern von den für das Geistige Leben Toten, um sie aus ihrer Qual zu retten und sie den Frieden fühlen zu lassen, jenen Frieden, der aus dem Verständnis erwächst. Doch Ich sage euch noch einmal, dass nicht nur der Meister, sondern auch die Jünger jenen Wesen Licht bringen müssen, die, wenngleich für eure irdischen Augen unsichtbar, doch für die Feinfühligkeit dessen wahrnehmbar sind, der sich vorzubereiten versteht.

    Die rechte Art und Weise, gegen die schlechten Einflüsse jener Welt zu kämpfen, die zahlreicher und stärker ist als die eure, ist die, zu beten, den Weisungen meiner Lehre treu zu bleiben und die Beharrlichkeit im Guten. Wer mit diesen Waffen kämpft, befreit nicht nur sich selbst, sondern er rettet und befreit auch seine Geschwister.

    Wie könntet ihr Spiritualisten sein, wenn ihr diese Unterweisung nicht kennen würdet? Wie hätte die Heilweise, die Jesus ausübte, vollständig sein können, wenn Er nicht die Heilung der Besessenen offenbart hätte?

    Studiert meine Worte gründlich und versucht nicht, aus meinen Unterweisungen Wissenschaften zu machen, noch euch dessen zu bedienen, was Ich euch gelehrt habe, um euch zu befreien, ohne die zu lieben, die euch Störungen verursacht haben, denn dann werdet ihr zusammen mit ihnen in die Finsternis fallen.

    Wann werdet ihr durch eure guten Werke aus dieser Erde eine Welt machen, aus der jeder der verstört auf ihr wandelt, später voll Licht weiterzieht? Wann werdet ihr endlich kein geeigneter Aufenthaltsort mehr sein für die Anwesenheit jener Welt schlechter Einflüsse?

    Wenn ihr diese Wirklichkeit nicht zur Kenntnis nehmt, werdet ihr euch nie von jenen Fallstricken befreien können, noch werdet ihr irgendetwas zum Wohle der großen Zahl armer Geistwesen tun können. Ihr werdet, die einen wie die anderen, Kranke sein, die sich fortwährend ihre Krankheiten übertragen.

    Denkt also an den Zweck meiner Unterweisungen, an den Sinn meines erneuten Kommens, an all das, was mein Wort mit seinem Licht in sich birgt, damit ihr euch nicht mehr als einzige Bewohner dieser Welt betrachtet. Seht alles, was euch umgibt, und werdet wirklich zu Kindern des Lichts.

    Hört auf Mich, ergründet mein Wort, und Ich versichere euch, dass ihr dann schnell zu Jüngern des Meisters aller Zeitalter und aller Epochen werden werdet. (8-214,25-37)

  • Ist Reinkarnation biblisch?

    Ist Reinkarnation biblisch?

    Über Elias

    Bei der Frage der Priester und Leviten, ob Johannes der Täufer, ein Prophet, Elias oder gar der Messias sei, antwortet Johannes der Täufer jeweils veneinend. Doch Jesus sagt in Matthäus 11,10-14 über Johannes den Täufer folgendes aus: „Dieser ist es, von dem geschrieben steht: „Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird.“ Wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer; der Kleinste aber im Reich der Himmel ist größer als er. (…) Und wenn ihr es annehmen wollt: Er ist Elia, der kommen soll. Wer Ohren hat, der höre!“

    Jesus bestätigt mit dieser Aussage, dass im Körper von Johannes der Täufer der Geist des Propheten Elias reinkarniert war.

    Dass das Konzept der Reinkarnation im jüdischen Glauben integriert war, beweist auch der Umstand, dass die Leviten und Pharisäer Johannes den Täufer direkt fragen, ob er Elia sei (Joh. 1,19-23). Johannes verneint diese Frage, aber antwortet sinngemäß wie Jesus:»Ich bin, wie der Prophet Jesaja gesagt hat, „eine Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!“ (Jesaja, 40,3) Auch der letzte Prophet im Alten Testament kündet an, dass bevor der Herr auf die Erde kommt, immer zuvor Elias als sein Vorbote erscheint, um dem Herrn den Weg zu ebnen: „Siehe, ich sende den Propheten Elia, bevor der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare.“ (Maleachi 3,23)
     

    Über die Verklärung auf dem Berg Tabor

    In der Zweiten Zeit machte Jesus einmal eine Wanderung, gefolgt von einigen seiner Jünger. Sie hatten einen Berg erstiegen, und während der Meister jene Männer durch seine Worte mit Bewunderung erfüllte, sehen sie plötzlich den Körper ihres Herrn verklärt, welcher im Raum schwebte und zu seiner rechten den Geist Moses und zu seiner Linken den Elias hatte.

    Bei jenem übernatürlichen Anblick warfen sich die Jünger zur Erde, geblendet vom göttlichen Licht. Doch sie beruhigten sich sogleich und schlugen ihrem Meister vor, über seine Schultern den Purpurmantel der Könige zu legen, ebenso über Mose und Elia. Da hörten sie eine Stimme, die aus der Unendlichkeit herabkam, welche sprach: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe, hört auf Ihn“.

    Große Furcht befiel die Jünger, als sie jene Stimme hörten, und als sie aufblickten, sahen sie nur den Meister, der ihnen sagte: „Fürchtet euch nicht und sagt dieses Gesicht niemanden, bis ich von den Toten auferstanden bin“. Da fragten sie ihren Herrn: „Warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elia zuvor kommen muss?“ Und Jesus antwortete ihnen: „Wahrlich, Elia wird zuvor kommen und alle Dinge zurechtrücken. Doch ich sage euch, dass Elia schon gekommen ist, und sie erkannten ihn nicht; vielmehr taten sie an ihm, was sie wollten“. Da verstanden die Jünger, dass Er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach. (2-29,15-17)
     

    Elias ist der Lichtstrahl, den Ich euch immer gesandt habe, damit er euren Weg erhellt. Er ist es, der die Erde erleuchtet hat, damit ihr den Weg findet und ihm folgt, der euch schneller zu dem Punkt führt, an dem euer Vater auf euch wartet. Er ist der Träger der großen Geheimnisse des Geistes, die er euch in dieser Zeit aufhellt, damit ihr euren Vater besser kennenlernen könnt. Auch heute erfüllt er eine ähnliche Aufgabe, wie in der Ersten Zeit: die Götzenbilder von ihren Altären zu stoßen, um der Welt die wahre Verehrung zu lehren. (7-190,3)

    Volk: Elias, dessen Geist sich durch meine Stimmträger einstellt und der zu euch mit Worten voller Licht und Prophezeiung spricht, ist derselbe, der in der Ersten Zeit die Welt mit seiner Macht in Staunen versetzte; und wundert euch nicht, wenn Ich euch auch offenbare, dass er unter den Menschen der Zweiten Zeit war, damals bekannt als Johannes der Täufer. Ich sage euch, dass ihr darüber nicht erstaunt sein sollt, denn nicht erst heute habe Ich euch diese Lehren offenbart, sondern sie sind bereits niedergeschrieben.

    Ein Beispiel dafür ist, dass die Propheten sagten, dass Elias vor Christus kommen würde, um dem Herrn die Wege zu bereiten, und jene Prophetie ging in Erfüllung. Doch danach erklärte Jesus, wenn sein zweites Kommen zur Welt sein würde, zuvor Elias kommen würde, um alles wiederherzustellen. Diese Verheißung ist unter euch gebührendermaßen in Erfüllung gegangen.

    Wenn diese Offenbarung morgen von jenen Menschen studiert wird, die viel in den Schriften herumgewühlt haben, werden sie feststellen können, dass der Geist Elias‘ in dieser Zeit kam, um die gleiche Mission zu erfüllen, die ihm in der Zweiten Zeit anvertraut worden war: jene, die Wege des Herrn zu bereiten, indem er jene läuterte, die hernach die Jünger des Heiligen Geistes sein würden.

    Heute ist er nicht gekommen, um wie in vergangenen Zeiten auf der Erde zu leiden, in denen er den Spott der Heiden, die Bitternis der Verfolgung zu ertragen hatte. Denn aus seinem Mund kam das prophetische Wort, das allen Gottlosen das Gericht ankündigte.

    Heute ist er im Geist gekommen, und folglich wird ihn die Hand des Menschen nicht antasten noch verletzen können. Dennoch hat ihm dies Volk noch immer den Leidenskelch der Undankbarkeit dargereicht .

    Elias ist ein Hirte, der seine verirrten Schafe liebevoll sucht. Zuweilen ist es ihm gelungen, die neunundneunzig Schafe zu vereinen, aber er hat bemerkt, dass ihm eines fehlt, um die Zahl derer zu vervollständigen, die seine Herde bilden. Und dieses weint, wenn es sieht, dass es sich in die Dornhecken der Felsenklüfte verirrt hat. Doch Elias macht sich eilends auf die Suche nach ihm. Welche Freude fühlt sein Geist, wenn es ihm gelungen ist, es aus der Gefahr zu retten. Mit welcher Liebe erhofft er das geliebte Schaf in die Gesellschaft seiner Geschwister einzubringen. Aber wie groß ist sein Schmerz, wenn er bei der Rückkehr zur Schafhürde feststellt, dass viele andere den Pferch übersprungen und sich entfernt haben, weil sie dem Diktat ihres freien Willens gefolgt sind. 8. Die Menschenscharen, welche Zeugen der Gegenwart Elias‘ gewesen sind und die das Erblühen eines Werkes gesehen haben, das er ankündigte, werden nicht diejenigen sein, die sich am meisten in das Studium der Offenbarungen vertiefen, die ihr Herr ihnen gegeben hat. Morgen werden Menschen kommen, denen das Studium der Zeugnisse dieses Volkes genügen wird, um überzeugt in alle vier Winde hinauszuposaunen, dass dieses Werk eine Wahrheit ist, dass der Herr ein weiteres Mal unter den Menschen gewesen ist und dass Elias wiederum sein Wegbereiter war. (7-189,3-8)

    In Elias könnt ihr das Gesetz der Reinkarnation erklärt und bestätigt finden, das die Menschen heute so sehr bekämpfen. In ihm könnt ihr auch eine Lehre und eine Erklärung darüber entdecken, was die Kundgabe durch das menschliche Verstandesvermögen ist, als er sich geistig durch den Mund und das Verstandesvermögen des Propheten Elisa kundgab. (2 König 2,9 / 7-190,4)

    Über die Auferstehung des Fleisches

    Das Tal der Totengebeine (Hesekiel 37)

    1 Die Hand des Herrn kam über mich, und der Geist des Herrn führte mich hinaus und trug mich in ein Tal, das mit Totengebeinen angefüllt war. 2 Er führte mich an ihnen vorbei. Sehr viele Knochen bedeckten dort den Boden des Tals, und sie waren völlig vertrocknet. 3 Dann fragte er mich: »Menschenkind, können diese Gebeine wieder lebendig werden?« »O Herr, mein Gott«, antwortete ich, »das weißt nur du.« 4 Da sagte er zu mir: »Weissage über diese Gebeine und sag zu ihnen: `Ihr gebleichten Knochen, hört das Wort des Herrn! 5 So spricht Gott, der Herr, zu diesen Knochen: Seht! Ich werde euch Atem einhauchen und euch wieder lebendig machen! 6 Ich gebe euch Sehnen, lasse Fleisch an euch wachsen und überziehe euch mit Haut. Ich hauche euch Atem ein und mache euch wieder lebendig. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.´« 7 Ich weissagte, wie er es mir befohlen hatte. Und noch während ich redete, hörte ich plötzlich ein lautes Geräusch und die Knochen rückten zusammen und verbanden sich miteinander. 8 Und dann bildeten sich vor meinen Augen Sehnen und Fleisch auf den Knochen. Schließlich wurden sie von Haut überzogen, aber sie hatten noch keinen Atem in sich. 9 Da sagte er zu mir: »Weissage über den Atem, weissage, Menschenkind, und sag zu dem Atem: `So spricht Gott, der Herr: Komm, o Atem, aus den vier Winden! Hauche diese Erschlagenen an, damit sie wieder lebendig werden.´« 10 Ich weissagte, wie er es mir befohlen hatte, und der Atem fuhr in sie hinein und sie wurden lebendig. Sie standen auf, und es war eine riesige Menschenmenge. 11 Dann sagte er zu mir: »Menschenkind, diese Gebeine sind das gesamte Volk der Israeliten. Sie sagen: `Unsere Knochen sind vertrocknet, für uns gibt es keine Hoffnung mehr, es ist zu Ende mit uns.´ 12 Deshalb weissage und sag zu ihnen: `So spricht Gott, der Herr: Seht, ich öffne eure Gräber; ich lasse euch als mein Volk aus euren Gräbern steigen und bringe euch nach Israel zurück. 13 Und wenn ich eure Gräber öffne und euch als mein Volk aus euren Gräbern steigen lasse, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. 14 Ich gebe euch meinen Geist, damit ihr lebt, und ich bringe euch in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich, der Herr, es angekündigt und auch ausgeführt habe. Ich, der Herr, habe gesprochen!´« (Hesekiel 37)

    Das Geheimnis der „Auferstehung des Fleisches“ wurde aufgeklärt durch die Offenbarung über die Reinkarnation des Geistes. Heute wisst ihr, dass der Sinn dieses Gesetzes der Liebe und Gerechtigkeit der ist, dass der Geist sich vervollkommnet, dass er niemals verloren geht, weil er immer eine offene Tür als Gelegenheit für seine Rettung vorfinden wird, die ihm der Vater anbietet.
    Mein Urteilsspruch über jeden Geist aufgrund dieses Gesetzes ist vollkommen und unerbittlich.
    Ich allein weiß euch zu richten, weil jedes Schicksal für die Menschen unbegreiflich ist. Daher wird niemand den andern gegenüber bloßgestellt oder verraten.
    Nachdem die Geister in ihren Sünden sich verloren hatten, nach so vielen Kämpfen und Wechselfällen und nach langem Wandern, werden sie zu mir kommen voll Weisheit aufgrund ihrer Erfahrungen, gereinigt durch den Schmerz, erhoben durch ihre Verdienste, müde von der langen Pilgerschaft, jedoch einfach und fröhlich wie Kinder. (3-61,61-64)

    Jünger, glaubt dir also, dass dem Geist ein einziges Erdenleben genügt, um seine Aufgabe zu vollenden und sich zu vervollkommnen? Nein Meister, sagt ihr mir mit innerster Überzeugung. Dies ist die Auferstehung des Fleisches; doch nicht in der Form, in der sie von den Menschen aufgefasst wurde. Wenn das Fleisch stark geworden ist, kommt es in das Innere der Erde, während der Geist ins jenseits abschaltet und wartet, bis meine Gerechtigkeit ihn zur Inkarnation in einen neuen Körper aussende auf diese Weise vereinigen sich Geist und Materie wieder in dieser Welt, doch nicht im geistigen Tal. Weil der Vater euch mehr als eine Gelegenheit für die Erfüllung eurer Aufgabe gewährt, sollte dir (dennoch) die, welche ihr jetzt habt, nicht ungenutzt lassen, denn niemand kennt die Zahl der Erdenleben, die meine Gerechtigkeit zuweist. Darum soll sich sowohl der Greis, als auch der junge Mann und das Kind beeilen, die Aufgabe zu erfüllen die ihnen angewiesen worden ist, um ihre Schuld zu begleichen. Auch sage Ich euch, dass dies die Zeit der Auferstehung der Toten ist, denn dieses mein Licht wird den Glauben der entzünden, die in der Finsternis der Gewissensbisse, der Verzweiflung und des späteren Leides zugrunde gingen. (3-56,35-37)

    Wie habt ihr glauben können, dass am Tag des Gerichts die Körper der Toten auferstehen und sich mit ihren Geistern vereinen, um in das Reich Gottes einzugehen? Wie könnt ihr das, was euch zu anderen Zeiten gelehrt wurde, in dieser Weise auslegen? Das Fleisch ist von dieser Welt, und in ihr bleibt es, während der Geist sich frei erhebt und zu dem Leben zurückkehrt, von dem er ausging. Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus meinem Geist geboren ist, ist Geist. Die Auferstehung des Fleisches ist die Reinkarnation des Geistes, und wenn einige glauben, dass dies eine menschliche Theorie ist, und andere von euch glauben, dass es eine neue Offenbarung ist — wahrlich, Ich sage euch, Ich habe vom Anbeginn der Menschheit an damit begonnen, der Welt diese Offenbarung bekannt zu machen! Den Beweis dafür könnt ihr im Text der Schriften finden, die ein Zeugnis meiner Werke sind. Doch in dieser Zeit ist diese Offenbarung zu eurem Geist gelangt, der sich auf einer höheren Entwicklungsstufe befindet, und bald wird sie gerechterweise als eines der gerechtesten und liebevollsten Gesetze des Schöpfers angenommen werden. Verwerft die Vorstellung, die ihr vom Tag des Gerichts hattet; denn es ist nicht einer eurer Tage, weil es ein Zeitabschnitt ist, und das Ende der Welt ist nicht das des Planeten, auf dem ihr lebt, sondern das Ende des selbstsüchtigen Lebens, das ihr auf ihm geschaffen habt. Wahrlich, Ich sage euch: Ihr lebt bereits am Tag des Herrn, ihr seid schon unter seinem Gericht. Lebende und Tote werden derzeit gerichtet, vergangene und gegenwärtige Taten werden auf dieser Waage gewogen. Macht eure Augen auf, damit ihr Zeugen seid, dass die Göttliche Gerechtigkeit sich überall spürbar macht. (3-76, 41-44)

    Stellen aus dem Dritten Testament zur Reinkarnation:

    (…) Die Reinkarnation des Geistes ist eine der großen Wahrheiten, welche die Menschheit kennen und glauben soll. (…) Es ist nötig, dass Ich in dieser Zeit komme und euch davon unterrichte, dass die „Auferstehung des Fleisches“ sich nur auf die Reinkarnation des Geistes beziehen kann, da dieser das Wesentliche und der Grund für das Leben ist – das, was in Wahrheit ewig ist. Zu welchem Zweck sollten die toten Körper wieder auferstehen, da sie doch nur die vergänglichen Gewänder des Geistes waren? Das Fleisch sinkt in die Erde und vermischt sich mit ihr. Dort wird es gereinigt, verwandelt sich und ersteht unablässig von neuem zum Leben, während der Geist sich weiter aufwärtsentwickelt, weiterhin der Vollkommenheit entgegengeht. Wenn er zur Erde zurückkehrt, ist es für ihn eine Auferstehung zum menschlichen Leben, und auch für seinen neue Körperhülle ist es eine Auferstehung in Verbindung mit dem Geist. Doch das Materielle ist nicht von unvergänglicher Beschaffenheit, das Geistige hingegen wohl, daher sage Ich euch noch einmal, dass es euer Geist ist, den ich suche, den Ich lehre und den Ich bei mir haben will.“ (6-151,56-58)

    Der Mensch ist hinsichtlich seines geistigen Wesensteiles zum „Bild und Gleichnis“ seines Gottes geschaffen worden, da er mit den gleichen Fähigkeiten wie der Göttliche Geist ausgestattet ist. Euer Körper gehört der Erde an, doch euer Geist ist aus Mir hervorgegangen und muss rein und vollkommen zu Mir zurückkehren. Daher ist der Weg des Geistes der einer langen Entwicklung. In seiner ewigen Existenz genügt eurem Geist nicht ein einziger Körper, so wenig wie für euren Körper während seines Lebens auf dieser Welt ein einziges Gewand ausreichend ist. Deshalb ist die Reinkarnation des Geistes für seine Entwicklung notwendig. Bei jeder Etappe lernt ihr Reichtum und Armut, Gesundheit und all die Krankheiten kennen, welche die Menschen befallen. Ihr lernt Egoismus, Stolz, Sorgen und Mangel an Barmherzigkeit kennen, doch auch Vergebung und Liebe, Edelmut und Hochherzigkeit. Ihr seid bis in diese Zeit gelangt, in verschiedene Körper inkarniert. Euer Geist hat sich nach und nach von seinen Flecken gereinigt. Denn von Anfang an ließ er sich von den Neigungen des Körpers besiegen und entfernte sich so von der Reinheit und Vollkommenheit, die er besaß, als er aus Mir hervorging. Ihr seid bis in die Dritte Zeit gelangt, und euer Geist hat sich entwickelt, doch nicht ausreichend genug, um seine körperlichen Instinkte ganz beherrschen zu können und in einer völlig geistigen Etappe leben zu können. (12-359,68-70)

    Geliebtes Volk: Zu allen Zeiten habe Ich euren Geist gerufen, doch ihr habt eure materielle Natur nicht zu beherrschen verstanden, um meine göttlichen Aufträge zu erfüllen. Nicht ihr alle versteht, was für den inkarnierten Geist jede der sieben Stufen der Himmelsleiter bedeutet. Sie bedeuten die Entwicklung, die jeder Geist erreichen muss, weil ihr so rein zu Mir zurückkehren müsst, wie ihr aus meinem Geist hervorgegangen seid. Doch ihr habt euch in euren verschiedenen Reinkarnationen euren Geist befleckt und meine Gebote nicht befolgt. Daher, geliebte Kinder, seid ihr erneut zur Welt gekommen, um wiedergutzumachen. Ich habe euch auf jenen geistigen Ebenen vernommen – voll Reue darüber, dass ihr mein Gesetz nicht erfüllt habt. Ihr habt Mir gesagt: „Vater, Vater, gewähre mir einen Erdenkörper, um durch ihn deine Gebote zu erfüllen.“ Und Ich habe euch diese Gelegenheit gewährt, habe euch auf diese Welt gesandt, damit ihr in einem neuen Körper eure Aufgabe erfüllen könnt. (12-343,22-24)

    Ihr fragt Mich, ob Ich meinen Kindern helfen kann, aus ihrer Verirrung herauszufinden. Und Ich sage euch: Ja, Volk. Die Gelegenheit, die Ich dem Geist in seinen Reinkarnationen im menschlichen Leben gegeben habe, ist ein Beweis meiner Liebe. Denn mein Reich kann nur durch die guten Taten der Liebe und Barmherzigkeit erlangt werden, die meine Kinder vollbringen, indem sie bei vollem Gebrauch ihrer Willensfreiheit den Weisungen ihres Gewissens folgten. (11-310,10)

    In dieser Dritten Zeit habe Ich euch die Bestätigung der Reinkarnation des Geistes gebracht. Die Menschheit hat zwar zu allen Zeiten das intuitive Wissen davon gehabt, und der Geist hat dies Geheimnis dem „Fleisch“ offenbart, aber dieses — immer ungläubig und schwach — hat es in Zweifel gezogen.

    Es sind Wesen aus dem Jenseits gekommen, um den Menschen diese Offenbarung zu überbringen, doch sie haben nur bei einigen Glauben gefunden, und diese sind in ihren Glaubensüberzeugungen bekämpft und von den Unwissenden und Ungläubigen abgelehnt worden. Aber heute lebt in der Menschheit wie nie zuvor die Ahnung, die Gewissheit über diese Manifestationen, auch wenn nicht alle aus Furcht vor der Welt wagen, es zu bekennen.

    Doch Ich bin in dieser Zeit gekommen, um euch die Bestätigung dafür zu bringen und euch zu sagen: In der Reinkarnation des Geistes offenbart sich mein vollkommenes Liebesgesetz. Doch wahrlich, Ich sage euch: Wie wenige sind derer, die nur ein Mal auf der Erde Mensch geworden sind, und wie viele Gelegenheiten habe Ich den Geist durch verschiedene Körper auf der Welt beschert, um das wiedergutzumachen, was die Geistwesen an Bösem getan hatten. Aber euer Körper ist ein dichter Schleier, der euch daran hindert, den Kern dieser Unterweisungen zu entdecken.

    Sehr wenig ist es, was Ich euch darüber, wer ihr über die Zeiten hin gewesen seid, kennenzulernen erlaubt habe, weil Ich nicht will, dass ihr im Fleisch, bevor ihr die wahre seelische Reife erreicht habt, in das Heiligtum, in die Intimität meiner hohen Ratsschlüsse eindringt. Ich will nicht, dass ihr aus den Unterweisungen über das Geistige Leben neue Wissenschaften macht, die euch nur zur Neugier, zum Herumrätseln und zur Zeitverschwendung veranlassen. Ich will nicht, dass ihr auf dem geistigen Wege auch nur einen Schritt tut, der für euch nutzlos ist. Ich will, dass sie alle für euch von Nutzen sind, dass ihr nur das vernehmt und euch nur das offenbart wird, was euch bei eurer seelischen Entwicklung hilft. Doch all das, was euch nur zur menschlichen Befriedigung dient, sollt ihr nicht erfahren. Immer wird ein Schleier davor sein, weil es das Heilige, das Intime eures geistigen Erbes darstellt.

    Wenn diese Menschheit einmal feste Schritte in der Vergeistigung, in der Erfüllung meiner Gesetze macht, wird sie schon in ihrem menschlichen Leben große Lehrinhalte des Heiligen Geistes entdecken, und dann wird sie die klare Schau des Vergangenen, des Gegenwärtigen und des Zukünftigen haben — nur so weit begrenzt, wie es mein Wille ist.

    Darum, Jünger, betretet den wahren Weg der Vergeistigung, den euch meine Lehre zeigt, damit ihr die guten Propheten seid, die den Menschenmassen die Gefahr ankündigen und ihnen das Scheitern ersparen.

    Ich werde euch in eurer Mission beistehen, indem Ich euch im passenden Augenblick einen Teil der früheren Leben jener Ungläubigen zeige. Doch dies wird nicht geschehen, damit ihr sie verurteilt, sondern damit ihr sie in meinen Offenbarungen unterweist.

    So werden sie die Menschen in ihrer Entwicklung erwecken und begreifen, dass ein Menschenleben nicht ausreicht, um meine ewige Lektion kennenzulernen.

    Wenn ihr diesen Kampf mit eurem vollen Einsatz führt, werdet ihr viel erreichen. Aber wer von euch hat die Gewissheit, zu dieser Welt zurückzukehren oder nicht mehr wiederzukommen? Wer könnte sagen: „Alles, was Ich im Leben tat, war das, was der Vater für meine Bestimmung vorsah. Nun kann ich zu anderen Welten weiterziehen und mich Gott auf der unendlichen Stufenleiter der Entwicklung weiter nähern.“

    Wahrlich, Ich sage euch, um diese Lektionen zu verstehen, ist die Kenntnis, die ihr habt, zu klein. Aber all jene, die ihre Aufgabe erfüllen, werden auf dem geistigen Pfade einen Schritt auf Mich zu getan haben und werden von Lektion zu Lektion, von Lebenswelt zu Lebenswelt auf die Ewigkeit zugehen. Wenn es nicht so wäre — glaubt ihr, dass ihr fähig wäret, auf den höheren Lebensebenen zu wohnen, und dass euch das Gewissen es erlauben würde, welches meine eigene Gerechtigkeit ist?

    Seid ergeben, arbeitet und lasst zu, dass mein göttlicher Wille sich an euch erfüllt. Viele von euch werden noch im Erdenkörper die Erfüllung meiner Prophetien, die Umwandlung dieser Menschheit, die Erlösung aller in meinem Gesetze kommen sehen. Aber zuvor werden sie große Kämpfe, große Kriege miterleben müssen, wie sie den Menschen noch nicht bekannt sind, wie sie die Geschichtsschreibung noch nicht aufgezeichnet hat.

    Doch wenn ihr, die ihr bereits Kenntnis von dem habt, was geschehen wird, von den Ereignissen, die sich nähern, euch läutern müsst — was wird mit jenen geschehen, die angesichts der Unterweisungen des Heiligen Geistes nicht erwacht sind, die mein Gesetz geschändet haben, die ihre Aufgabe vergessen haben, die in ihren Traditionen leben und sich mit Ketten der Unwissenheit beladen haben?

    Die Bestürzung, das Leiden und die Reue werden wie ein Schmelztiegel für die großen Legionen von Seelen sein, die sich vor ihrem eigenen Richter einstellen werden. Doch wahrlich, Ich sage euch, auch ihnen werde Ich helfen, und wenn sie aus ihrem tiefen Schlaf erwachen, werden sie mein strahlendes Antlitz schauen, das ihnen meine Vergebung anzeigt, und sie werden nur noch darauf warten, dass Ich sie auf den Pfad sende, den sie zuvor entweiht und verachtet haben, um ihre Vergehen wiedergutzumachen und sich meiner Liebe würdig zu erweisen. Und Ich als liebevoller Vater werde ihnen dies gewähren.

    Daher sage Ich euch in meiner Unterweisung, dass ihr jene, die ihr heute mit Menschenblut und mit allen Verfehlungen befleckt seht, nicht richten sollt. Denn in eurer ewigen Existenz gibt es größere Vergehen als das, menschliches Blut zu vergießen. Doch verlangt vorerst nicht, alles zu erfahren. Ich habe euch bereits darauf hingewiesen, dass Ich allein in meinen hohen Ratschlüssen gerecht richten kann.

    Jetzt sollt ihr nur lieben und vergeben, und wenn Ich euch erlaube, dass ihr die Ereignisse, die um euch her geschehen, studiert und bewertet, dann deshalb, weil Ich nicht will, dass ihr gegenüber dem Schmerz eurer Mitmenschen gleichgültig und blind und gefühllos seid. Ich habe euch mit meiner Lehre feinfühlig gemacht, damit ihr, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, unter allen euren Mitmenschen Unterweisung, Verständnis, Liebe, Vergebung und Trost spenden könnt. Dafür mache Ich euch zu einem Leuchtturm, zu einem strahlenden Stern und einem treuen Freund, damit ihr euch in eurem Heim, in den Institutionen und unter den Völkern entsprechend verhaltet. (11-309, 22-30)

  • Ist das letzte Wort Gottes gemäss Apokalypse 22,18 nicht schon gesprochen?

    Ist das letzte Wort Gottes gemäss Apokalypse 22,18 nicht schon gesprochen?

    Dieser letzte Satz in der Apokalypse, der Offenbarung des Jünger Johannes, bezieht sich ausschliesslich auf dieses Offenbarungs-Buch von ihm, das er auf der Insel Patmos geschrieben hat, nachdem er diese Endzeitvisionen bekommen hatte.

  • Hat das Blut Jesu unsere Sünden für immer abgewaschen?

    „Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.“ Apk 7,14

    Als der göttliche Meister von seinen Jüngern am letzten Abendmahl umgeben war, sagte er ihnen: „Das ist mein Fleisch, das ist mein Blut“ oder „Das ist mein Brot, das ist mein Wein, tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Mit diesen Worten trug Jesus den Jüngern nicht ein Ritual auf, sondern Er sprach in Sinnbildern zu ihnen. Denn das Brot repräsentiert das Wort Gottes und der Wein seine Essenz. Das Fleisch und das Blut des Göttlichen Meistern waren die erhabenste Repräsentation der göttlichen Liebe, dort ist die Essenz der Liebeslehre unseres Vaters enthalten, und wir werden diese nur finden, wenn wir unseren Geist mit dem göttlichen Wort ernähren, in dem die göttliche Essenz ist.

    „Jesus, der Gerechte, nahm die Krone an, die ihr Ihm zuteil werden ließet, und das Kreuz, das ihr Ihm auferlegtet; denn sein Opfer und sein Blut waren das Einzige, was würdig war, um durch sein Beispiel den Weg vorzuzeichnen, auf dem ihr aufwärtssteigen müsst, um euch von euren Sünden zu reinigen.“ BdWL 2-50,51

    Das Blut repräsentiert die Wahrheit des göttlichen Meisters, was dasselbe ist wie die Essenz des göttlichen Wortes; denn wenn wir nach dem Lesen, nach dem Studium, nach dem Verstehen versuchen, das göttliche Gebot unseres Vaters, einander zu lieben, in die Praxis umzusetzen bzw. Gott über alles zu lieben, in unseren Mitmenschen wie in uns selbst, dann ist dieses Blut als die Repräsentation der göttlichen Liebe die Wahrheit, die unsere Gewänder rein wäscht. Dann möchten wir Gott gegenüber gehorsam sein, da wir die Essenz des Wortes zu verstehen beginnen. In unserem Geist entsteht der glühende Wunsch, dem Vater zu gefallen, der Wunsch nach Erneuerung und Reue, nach Transformation; das Wichtigste davon ist die Erneuerung unseres Wesens. Das bedeutet unsere Kleider im Blut des Lammes gereinigt und hell gemacht zu haben, wenn wir vom Brot der Wahrheit, welches sein Wort ist, gegessen und vom Wein getrunken haben, welches seine Essenz ist.

    Dann widerhallt in unserem ganzen Wesen, das tiefe Verständnis für die göttliche Wahrheit: in unserem Verstand, in unserem Herzen, in unserem Geist und in unserem Gewissen. Dann treffen wir die Entscheidung, unser Leben umzuwandeln und uns vollständig zu erneuern. So wie es die 144’000 taten, die mit einem makellosen Gewand vor dem Thron des Höchsten stehen. Denn aufgrund unserer Fehler und Irrwege, haben wir das ursprünglich weiße Gewand befleckt und sogar in Fetzen zerrissen. Doch der Vater wandelt uns durch seine vollkommene Liebe, und durch diese Erfahrung vollbringen wir, in dem Maß in dem wir uns von seinem Wort nähren, Werke die Seiner würdig sind, so, dass wir schließlich Ihn Selbst in uns bekunden werden durch die Art und Weise wir wir leben, fühlen und denken.

  • Kam der Heilige Geist nicht bereits an Pfingsten?

    Kam der Heilige Geist nicht bereits an Pfingsten?

    Doch diese Ausgießung des Heiligen Geister erfuhren nur die Jünger und die Gläubigen um sie herum in der Zeit der ersten Christen. Danach erfuhren es nur noch vereinzelte Nachfolger Jesu. Die christliche Kirche verlor sich mit den Jahrhunderten in Weltbesitz und Macht. Sie verkam zur weltlichen Institution und verfestigte sich anhand von Ritualen und Strukturen auf weltlichen Gleisen, die mit dem Leben Jesu kaum mehr etwas gemeinsam hatten. Wie sollte sich Gott in so einer Kirche noch kundgeben können? 

  • Kommt Jesus nicht wieder mit dem Körper zurück?

    Kommt Jesus nicht wieder mit dem Körper zurück?

    Ich offenbarte euch, dass meine Rückkehr in einer „Wolke“ sein würde. Heute, da ich mich schon unter euch befinde und ich daher jenes Wort erfüllt habe, sage ich euch in Wahrheit, dass die „Wolke“ die Entsprechung für meine Gegenwart im Geiste ist. In der gleichen Form, in der meine Jünger mich auffahren sahen, nachdem ich mein Werk in der Zweiten Zeit beendet hatte, bin ich in dieser Zeit zur Menschheit herabgekommen.
    Ihr müsst euch in Erinnerung rufen, dass damals, als Mose durch den Herrn auf den Sinai gerufen wurde, eine Wolke den besagten Berg bedeckte, und am Tage mitten aus der Wolke die Stimme Jehovas ertönte. Jene Manifestation wurde von allen gesehen, jene Wolke war sichtbar für die am Fuße jenes Berges versammelte Menge. Es war der Herr, der euch schon damals zu verstehen gab, dass sein Reich und sein Aufenthalt jenseits alles Materiellen ist.
    Jetzt, da ich „in der Wolke“ komme, lasse ich mich in eurem Geiste nieder; daher sind meine Manifestationen in dieser Dritten Zeit für die sterblichen Augen unsichtbar. Nur der Geist mit seinen hohen Empfindungen kann meine Offenbarungen schauen, fühlen und verstehen. (1-13,40-41+43)

    Heute versinnbildliche Ich meinen Körper und mein Blut nicht mit Brot und Wein, noch komme Ich als Mensch, um mein Blut zu vergiessen und euch meinen Körper an einem Kreuz zu übergeben. Dies ist eine andere Zreit. Jetzt komme Ich im Geist, und es ist euer Geist, zu dem Ich über seine geistige Mission spreche, denn er ist nunmehr fähig, die früheren Unterweisungen und auch die neuen Offenbarugen zu verstehen. Ich bereite derzeit meinen Tempel in eurem Herzen. Als Mensch hatte Ich Gestalt, als Gott habe Ich sie nicht. Seht es ist nicht mehr an Körperlichkeit an mir als meine Wahrheit, noch gibt es einen anderen Wein als meine Liebe. (6-151, 40-41)

  • Wird jedes Auge Ihn schauen?

    Wird jedes Auge Ihn schauen?