Kategorie: Studie über die Seele

  • Wie ist die Verwirrung des Geistes und wie jene des menschlichen Verstandes zu verstehen?

    Wie ist die Verwirrung des Geistes und wie jene des menschlichen Verstandes zu verstehen?

    Autor: Alfredo Melendez

    Die Verwirrung des Geist kann sowohl im geistigen Zustand als auch im inkarnierten Zustand geschehen. Es gibt in der Bibel Erzählungen über mehrere Wesen, die uns als gefallene Engel bekannt sind, weil sie in die Hochmut und Eitelkeit hinabstürzten. Wie die Erläuterung 50 der Geistigen Lichtwelt besagt, „wollten sie nicht weniger sein als Gott und sehnten sich nach einem Universum, über den sie herrschen könnten.“ Der Hochmut, die Eitelkeit und der Neid sind sicherlich die Hauptgründe für die Verwirrung der Wesen, die nicht inkarniert sind. Sehr wahrscheinlich waren dies auch die Gründe für unser Gefallen-Sein.

    Wenn der Geist einmal inkarniert, hat er die Möglichkeit alle Irrtümer zu berichtigen, die er als Geist begangen hat. Doch im inkarnierten Zustand vergisst er die guten Vorsätze, die er vor seiner Inkarnation hatte, und in seinem menschlichen Zustand, gibt er sich den zeitlichen Vergnügungen hin. Er hört nicht auf die Stimme seines Gewissens, geniesst die irdischen Freuden und vergisst für eine Zeit sein geistiges Wesen, so dass seine Verwirrung andauert.

    Die Verwirrung der Körpermaterie kann auf zwei Art und Weisen verstanden werden: zum einen, wenn das menschliche Wesen nicht die normale Urteilsfähigkeit hat, zum anderen, wenn er dieses Urteilsvermögen dafür benutzt, das Böse zu tun. Der erste Grund kann durch Krankheiten des Gehirns verursacht werden, durch Einschränkungen, welche durch verwirrte, entkörperte Wesen verursacht werden oder es kann auch ein Abbild des Verwirrungszustandes des eigenen Geistes sein. Der zweite Grund zeigt an, dass ein Geist noch nicht in die vollständige Wiedergutmachung eingetreten ist und wiederspiegelt seine Bosheit und sein Mangel an Erhebung.

    Aus dem Vorherigen kann man erkennen, dass es inkarnierte Geister gibt, die aufgrund ihrer Boshaftigkeit und Materialismus sehr verwirrt sind, sie jedoch alle menschlichen Fähigkeiten besitzen, während andere, die bereits wiedergutmachen, in ihrer Körpermaterie einen bedauerlichen Zustand der Verwirrung haben. Einige von ihnen verlieren die Vernunft, denn sie werden verfolgt oder fühlen sich verfolgt, aufgrund der Erinnerung oder dem Ergebnis ihrer früheren verkehrten Handlungen.

  • Heilung durch den Geist

    Heilung durch den Geist

    Autor: Alfredo Melendez

    Wie erfolgt die Heilung durch unseren Geist? Und wann bzw. weshalb erfolgt keine Heilung?

    Unser Geist erhält den Heilbalsam vom Göttlichen Geist oder den Wesen, die gelernt haben sich zu erheben, und dieser überträgt den Heilbalsam (welcher nicht materiell ist) auf die Seele. Die Wirkung des geistigen Heilbalsams auf die Seele ist, ihr die Harmonie zurück zu geben, die sie einmal gehabt hat. So werden sich folglich auch alle Organfunktionen verbessern oder wiederhergestellt werden und die physischen Krankheiten neigen dazu, zu verschwinden.

    Es gibt Gelegenheiten, an welchen die Krankheiten nicht komplett verschwinden oder es keine sichtbare Besserung gibt, weil der Geist noch eine Lektion lernen muss. Die oben gestellte Frage hat mich an 2. Korinther, Kapitel 12 erinnert, als es dem Jünger Paulus mit all seiner Erhebung nicht gelang, ein Prüfung zu überwinden, unter welcher er litt. Und obwohl wir uns nicht darüber im Klaren sind, ob es sich um ein physisches Leiden handelte, offenbart uns diese Stelle dennoch, dass in manchen Situation uns nicht alles gewährt wird, was wir erbitten, damit wir demütig bleiben und auf Gott vertrauen.

     «Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand höher von mir denke, als was er an mir sieht oder was er von mir hört, auch wegen des Außerordentlichen der Offenbarungen. Darum, damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge.  Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.» (2. Korinther, 12:6-10)

    Und nachdem ich dies gesagt habe, sollte man auch in Betracht ziehen, wie wichtig es ist, die Fehltritte gegenüber unserem Körper zu berichtigen, und ich beziehe ich dabei nicht auf die ungesunde Ernährung oder dem Sich Aussetzen viraler oder bakteriellen Krankheiten, etc. Sondern, wir müssen umkehren, vergeben, lernen, einen angemessenen Grad an Gelassenheit zu behalten, etc.

  • Wie wirkt unser Geist auf unsere Seele?

    Wie wirkt unser Geist auf unsere Seele?

    Autor: Alfredo Melendez

    „Bittet euren Geist, dass er zum rechten Weg zurück kehre, dass er eure Leiden heile und euch in euren Schwächen beistehe.“ (U. 134,59)

    Basierend auf diesem Vers: Wie wirkt unser Geist auf unsere Körperseele und wie wirken die Funktionen (Herzschläge, Darmbewegungen, Atem, etc.) der menschlichen Seele auf unseren Körper, insbesondere bei sogenannt seelischen wie auch körperlichen Krankheiten (zB. Krebs)?

    Die Seele ist eine Form von Lebensenergie, die unser Vater gegeben hat, die Leben spendet und die Körperfunktionen ordnet. Diese Energie ist auf verschiedene Art und Weisen spürbar, bspw durch das Elektroenzephalogramm, oder mittels spezieller Kameras, wie die sogenannte Kirliankamera. Diese Energien gehören nicht dem Geist an, denn dieser ist vollständig immateriell. Die Seele oder Lebensenergie hat sich -wie die E. 50 der Geistigen Lichtwelt sagt- vom kleinsten Organismus bis zu Gestalten mit sehr komplexen Funktionen entwickelt. D.h. Die Seele entwickelt sich durch verschiedene Erfahrungen hindurch, in welchen ihr (neue) Funktionen oder eine grössere Komplexität innerhalb dieser Funktionen hinzugefügt werden.

    Unser Geist ist mit der Seele verbunden, und diese (wiederum) mit den Körper. Deswegen muss jede Wirkung, die der Geist auf den Körper hat, durch seine Seele geschehen. Die Seele kann für den Geist auch als ein Werkzeug des Guten angesehen werden, denn durch sie kann der Geist grosse Dinge tun; obwohl es auch finstere Geistwesen gibt, welche die Materie einsetzen, um Groll, Eitelkeit und niederes Streben zu bekunden. Dem Geist wird für seine erste Inkarnation eine Seele zugewiesen. Wir glauben, dass wir als Menschen inkarnieren -es gibt einige Ausnahmen-, da wir im geistigen Zustand nicht gehorsam zu sein verstanden und (so) das Licht unseres Vaters nicht in uns festzuhalten wussten. Die einem Geist bestimmte Seele hat die Charakteristiken, die der Geist für seine Entwicklung oder Wiedergutmachung braucht. Denn es gibt subtilere Seelen und andere, die niederer oder gröber sind.

    Die ganze Schöpfung hat denselben Ursprung, und dieser Ursprung ist unser Vater. Die ganze Schöpfung wird durch unseren Vater erhalten und da Er Geist ist, bedeutet das, dass die Schöpfung zuerst mit dem Göttlichen Geist eine Verbindungsform hat, und folgerichtig auch mit seinen Kindern, welche Er die Erben der Schöpfung nannte. Dieser Verbindung, die eine Schöpfung Gottes ist, kann als Universelle Seele genannt werden.

    Es ist schwierig auf einige Fragen zu antworten, deren Antworten ich kaum angefangen habe zu studieren, dennoch werde ich anhand eines Beispiels versuchen, eine allgemeine Idee dazu auszudrücken: In der Frühschwangerschaft einer Frau, besteht die neue Lebensgestalt zunächst -von der materiellen Perspektive aus gesehen- nur aus zwei Zellen, die beginnen sich zu vervielfältigen, indem sie sich ständig teilen. An einem bestimmten Punkt des Wachstumsprozesses des Embryos, teilen sich die Zellen nicht nur, sondern sie diversifizieren sich in verschiedene Zelltypen, je nach Ordnung, welche die Seelenenergie (in ihnen) herstellt.

    Man könnte meinen, sie diversifizieren sich nach dem genetischen Code, der sich in der Zelle befindet, jedoch: wie könnten einige Zellen von anderen unterschieden werden, wenn alle denselben genetischen Code haben? Notwendigerweise befindet sich die regelnde Instanz, die für die Zellteilung verantwortlich ist, ausserhalb der Zellen. Deswegen folgere ich, dass die Seele, und nicht der genetische Code, für diese Ordnung zuständig ist. Ich glaube, dass dieser Gedanke auch durch die Experimente bewiesen werden, die (schon) gemacht wurden. In einem von ihnen, gemäss einem ernstzunehmenden Video, den ich vor einiger Zeit sah, nahmen sie eine Zelle, die aufgrund ihrer Lage im Körperchen des Embryos sich in eine Leberzelle (wenn ich mich richtig daran erinnere) verwandeln hätte sollen, doch, als sie diese an einen anderen Ort des Embryokörperchens hintaten, verwandelte sie sich in die typische Zelle, die an diesem Ort sein sollte (ich glaube in eine Neuronenzelle, obwohl ich mir dessen nicht mehr so sicher bin).

    Dies deutet darauf hin, dass es nicht der Zelltyp ist, welcher selber bestimmt, was er ist, sondern ein externer Faktor. Man könnte auch sagen, dass jener externe Faktor die chemische Substanzen wären, die zuvor erzeugt worden wären, was wiederum dazu führen müsste, dass wir zum Anfangspunkt zurück kehren müssten, d.h. erklären müssten, weshalb einige Zellen sich ausdifferenziert hätten, um vermittelnde chemische Substanzen zu bilden und diese auszuscheiden, damit sie andere beeinflussen würden.

    Wenn die Seele dazu fähig ist, das Wachstumswunder eines Körpers aus zwei Zellen heraus zu veranlassen, so ist es sicherlich so, dass wenn der Seele die Reinheit, die Gott in sie gelegt hat, wieder zurück gegeben wird, als Folge die Wiedererlangung der Gesundheit aller kranken Gewebe stattfinden muss.

    Über die Krankheiten der Seele gibt es meiner Meinung nach viel zu sagen und zu erforschen. Die Seele erkrankt, wenn sie ungehorsam handelt gegenüber dem Licht, dass der Geist ihr gibt. Und da sie Energie ist, wird sie auch durch andere Energien beeinflusst, die ihre Harmonie stören. Wir können beobachten, dass viele Strahlungen Unordung bewirken können, vom frühzeitigem Altern bis zum Krebs. Dies geschieht, weil die Seele „Energie“ ist, ihr Feld wird verändert und daraus folgern verschiedene gesundheitliche Unregelmässigkeiten.

    Eine ähnliche Wirkung haben die verfinsterten Geistwesen, wenn sie sich den Menschen nähern. Denn die Unordnung, die sie in ihren kranken Seelen haben, verändert auch die menschliche Seele und provoziert verschiedene Krankheiten.

    „Die geistige Welt der Finsternis, die kranken Geister, die Geister, die besessen machen, sind mit bösartigen Einflüssen aufgeladen, mit krankhaften Einflüssen, die sie in die inkarnierten Wesen hineintragen, und sie auf diese Weise krank machen.

    Jene Geister, die gewöhnlich kranke Geister sind, bedienen sich der Körpermaterie des Menschen nach ihrem Willen und üben auf jene, die ihnen Raum gewährt haben, mittels energetischer Fäden, die jeder Geist besitzt, eine suggestive Kraft aus.“ (E. 10,50-51)

    Es heisst in obengenannter Erläuterung der Geistigen Lichtwelt, dass die verfinsterten Geistwesen die Menschen krank machen.

  • Wie kann ich zwischen dem Verstandesdenken und jenem, welches vom Geist aus kommt, unterscheiden?

    Wie kann ich zwischen dem Verstandesdenken und jenem, welches vom Geist aus kommt, unterscheiden?

    Autor: Alfredo Melendez

    Um unterscheiden zu können, ob unser Denken vom Geist oder von unserer Materie (Seele/Körper) herrührt, müssen wir unsere eigene geistige Verfassung sehr aufmerksam wahrnehmen. In der Meditation ist es sehr wichtig, dass wir eine Harmonie zwischen unserem Verstand und unser Herz herstellen können, solcher Art, dass wir nicht nur auf der Basis von Konzepten meditieren, sondern auch mittels unserer Gefühle, die, wie wir wissen, klarer in unserem Herzen wahrnehmbar sind. In der Tat bekundet unser Geist sein Licht der Körper-Seele hauptsächlich durch diese zwei Zentren: Verstand und Herz.

    „Es werden Zeiten kommen, in denen der menschliche Verstand und das menschliche Herz, gereinigt und geläutert in der Vergeistigung, durch Intuition die Stimme ihres eigenen Geistes zu empfangen vermögen, sie jede Offenbarung, die der Geist seiner Körperhülle macht, klar und deutlich zu empfangen verstehen.“ ( U. 327,5)

    Wenn im Augenblick unserer Meditation unser Erhebungslevel nicht so gross ist, so wird unsere Meditation materiell ausfallen.

    Es gibt einige Dinge, die Einfluss darauf haben, ob wir uns geistig erheben können oder nicht, d.h. ob wir mit unserem menschlichen Verstand die geistigen Gedanken erfassen können oder nicht, z.B unser tägliches Verhalten, oder unsere Absicht -sei sie verborgen oder nicht-, wenn wir bspw wünschen, dass sich ein bestimmter Sachverhalt löse und wir dabei einen materiellen Gewinn erzielen wollen; oder unser Verblendungszustand im Moment der Meditation; die äusseren geistigen Einflüsse, etc. Was man tun kann, ist, dass man zuerst betet und danach über eine Frage oder einen Sachverhalt meditiert; nach der Meditation, denkt man dann über die Empfindungen und Gedanken nach, die man während der Meditation gehabt hat. Auf diese Weise kann man manchmal herausfinden, wie sehr man sich während des Gebets und der Meditation erheben konnte, wie sehr man durch die eigenen Vorlieben oder Erwartungen beeinflusst gewesen war oder ob ein äusserer Gedanke da war, d.h. von einem finsteren oder lichtvollem Wesen, das versucht hat, einen zu beeinflussen.

    Zusammenfassend kann mach sagen: Wenn man sich im Alltag ‚besser‘ verhält und oft meditiert, so kann man sich sicherer darüber sein, dass die Gedanken vom Geist herrühren, oder dass der Geist eine Botschaft von den Lichtwesen bekam. Diese Botschaft speichert er dann ins Materielle ein, damit die Körperseele sich auch daran erinnert.

    „Wie wenig habt ihr euch darum bemüht, Mich kennenzulernen! Der Grund dafür ist, dass ihr euren Verstand nicht so geschult habt, dass er im Einklang mit dem Geist denkt.“ (U. 278.20)

    Wie in diesem Vers steht: Den Verstand so zu erziehen, damit er im Einklang mit dem Geist denkt, bedeutet, die Lehre unseres Vaters zu kennen und sie auszuüben.