Kategorie: Studien

  • Unser Geist entsprang dem Schoss des Vaters. Wie konnte dann die Verwirrung geschehen?

    Unser Geist entsprang dem Schoss des Vaters. Wie konnte dann die Verwirrung geschehen?

    Autor: Alfredo Melendez

    Als unser Geist dem Göttlichen Geist entsprang, waren wir rein und makellos, doch wir mussten noch lernen, die göttliche Weisheit zu empfangen, indem wir den freien Willen gut nutzen.

    Wir waren wie ein neugeborenes Baby. Unser Vater hätte uns mit all der Weisheit erschaffen können, die in unserem Geist inne ist, aber dann hätte unsere Entwicklung keinen Wert, weil sie nicht bewusst erreicht worden wäre.

    Der Geist durfte von seinem Ursprung an über sich selbst entscheiden, ob er vorwärtsschreiten, zurückgehen oder stehenbleiben will. Stehenbleiben oder zurückgehen sind ein Übel für den Geist und dieses Übel wird er bedauern, wenn er sich darüber bewusst wird, dass andere über Fähigkeiten und Mächte verfügen, die ihnen grosse Befriedigung verschaffen und dass er die gleiche Gelegenheit gehabt hatte, diese zu entwickeln und er dies nicht gemacht hat.

    Nachdem ein Geist inkarniert ist, bleibt der freie Wille im Geist, nur, dass er jetzt noch einer anderen Prüfung unterzogen wird, und zwar jener der Körpermaterie.

    Seht, ihr habt den freien Willen, besitzt den Willen und deswegen leidet ihr. Wie oft wolltet ihr den unerbittlichen Gesetzen unterworfen sein, festen Gesetzen, wie es die euch untergeordneten Wesen sind! Nein, meine Brüder und Schwestern, der Verdienst liegt gerade darin, euren freien Willen dem Gesetz unterzuordnen und eure Vernunft dem Gewissen. Der freie Wille und der Wille wurden euch gewährt, damit ihr dem Herrn ähnlich seid. (GLW E. 53,34)

    Warum folgte der Geist nicht von Anfang an der Stimme des Gewissens? Weil er es nicht hinreichend entwickelt hatte, um die Gebote zu verstehen und zu erfüllen, die es ihm eingab, und gleichzeitig die Triebe des Fleisches zu beherrschen. Der freie Wille und der Einfluss der Materie sind die Prüfungen, denen euer Geist unterworfen ist. (U. 1-15,5)

    Was würde aus dem Geist, der seines freien Willens beraubt ist? Erstens wäre er nicht Geist und deshalb wäre er kein Geschöpf, das des Höchsten würdig wäre; er wäre so etwas wie jene Maschinen, die ihr herstellt, etwas ohne eigenes Leben ohne Intelligenz, ohne Willen und ohne Strebsamkeit. (1-20,37)

    Dass unser Gewissen sich erweitert bedeutet nicht, dass wir unsere Irrtümer vollständig korrigiert und/oder wiedergutgemacht haben.

  • Wie kann ein seelisches Trauma geheilt werden?

    Wie kann ein seelisches Trauma geheilt werden?

    Autor: Alfredo Melendez

    Ich finde diese Frage interessant, weil es genau in der Seele ist, wo die Traumatas gespeichert werden, welche in vielen Fällen Phobien bzw. Ängste erzeugen.

    Jedes Trauma kann durch das tiefe Gebet und die Anerkennung des Gesetzes und der Göttlichen Liebe aufgelöst werden.

    Es gibt auch Traumatas, die im bestimmten Mass durch seriöse Psychologen geheilt werden können.

    Einmal fragte mich ein blinder Freund über den geistigen Grund, der dazu geführt hatte, das er als Kind in einem Unfall den Sehsinn verloren hatte. Ich antwortete ihm, indem ich ihm die folgende Frage stellte: „Sag mir, wer hat den Fehler begangen, dass dies geschehen ist, Du oder Gott?“ Und er antwortete mir: „Alles weist darauf hin, dass ich es war.“

    Obwohl er blind war, konnte man in seinem Gesicht und in seinem Leben spüren, dass er in diese eingeschränkte Lebensverfassung eingewilligt hatte, in ihm war Frieden und Glauben an unseren Vater. Ich glaube, dass wenn er gegen diese Lebenseinschränkung rebelliert hätte, Traumatas geblieben wären, die für ihn schwer zu überwinden gewesen wären.

    Die Irrtümer, die wir in der Vergangenheit oder in anderen Inkarnationen begangen haben, sind der Grund für unsere gegenwärtige Prüfungen und Leiden. Einige der Prüfungen, mit welchen wir uns auseinander setzen müssen, bleiben in unserer Seele als Tramatas gespeichert, die schwer zu lösen sind. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns an die Aussage von Paulus errinnern: „Alles, was der Mensch sät, muss er ernten.“, d.h wir müssen verstehen, dass nicht Gott die Ursache unseres Schmerzes ist, sondern unsere Fehler. Und obwohl uns andere dem Anschein nach ohne Grund schaden, über uns lachen, uns beleidigen oder misshandeln, etc. , so sind sie nur die Werkzeuge, die uns an unsere vergangenen Irrtümer erinnern. Denn sehr wahrscheinlich waren wir es, die früher (anderen) geschadet ausgelacht, beleidigt oder misshandelt haben.

    Ein Beweis dafür finden wir in der Unterweisung 70, wo unter anderen Beispielen gesagt wird, dass im heutigen Elenden sich manchmal jener verbirgt, der in anderen Zeiten eine Krone auf seinem Haupt trug.

    „Die Wissenschaften, die Religionen und die Theologen werden in dieser Zeit nicht entdecken können, wie meine Gerechtigkeit wirkt; doch euch habe Ich es offenbart. — Jedes Menschenherz ist ein lebender Beweis meiner Gerechtigkeit und meiner Weisheit. Manchmal verbirgt sich im Herzen eines Elenden der Geist dessen, der in einer anderen Zeit eine Krone auf seinem Haupt trug, oder in einem Gefängnis wird der gefangengehalten, der in einem anderen Leben ein Volk seiner Freiheit beraubte. Eure ganze Existenz ist eine unendliche Lektion der Liebe, um die Geister zu vervollkommnen, damit sie als willige und gehorsame Kinder zum Schoß ihres Vaters gelangen können. Aber solange diese Finsternis, die nun die Menschheit einhüllt, sich verdichtet, werden die Menschen, wenn die Angst sie in ihren Bann schlägt, schreien müssen: Mein Gott, mein Gott, warum hast Du uns verlassen?, ohne zu merken, dass das Licht meines Geistes bereit ist, in ihre Herzen einzudringen, sobald sie zum Glauben auferstehen. Doch diese Finsternis wird nicht ewig bestehen, nicht einmal allzu lang, obwohl es den Menschen wegen der Heftigkeit ihres Schmerzes so vorkommt, als ob sie eine Ewigkeit gedauert hätte. Allmählich wird es licht in den Geistern werden, und diese werden voll Jubel ausrufen: Hosianna, hosianna, der Herr ist nun bei uns!“ (3-70,62)

    Nur (schon) die Anerkennung unserer Irrtümer kann uns auf den Weg der Genesung, der durch die Traumatas ausgelösten (Gesundheits-)Verfassung bringen.

    Wir haben nicht die Fähigkeit tief und wahrhaftig zu vergeben, wie es gefordert wäre, deshalb können wir, wenn wir vergeben den Satz hinzufügen:“im Namen des Meisters“. Denn nur unser Meister, der auch unser Vater ist, kann uns die Gnade gewähren, auf diese Weise zu vergeben. Und in dieser Vergebung, die wir jenen zusprechen, die uns geschadet haben, werden wir uns selber unsere Fehler vergeben können.

    Es geschieht auch manchmal, dass wenn wir uns über die Verletzung oder den Schaden, den wir anderen verursacht haben, bewusst werden, wir den Eindruck haben, dass wir für diese Fehler bestraft werden müssen, und so ziehen wir unbewusst den Schmerz an, um unsere Irrtümer zu „begleichen“; bewusst würden wir dies nie tun.

    Deshalb sagt der Meister, dass wir unsere schlimmsten Richter zu sein pflegen und dass Er unser Verteidiger ist.

    „Den Urteilsspruch habt ihr vor langer Zeit selbst unterschrieben; doch ich, den ihr als euren Richter betrachtet, bin in Wirklichkeit euer Verteidiger, der euch von eurer Bürde befreit, indem ich euch liebevoll dahin bringe, den guten Weg einzuschlagen, damit ihr die wahre Freiheit erlangt, welche die des Geistes ist.“ (1-27,40)

    Es ist deshalb von Nöten, dass wir in einem erhobenen Gebet unserem Vater im Vertrauen bitten, dass Er uns helfe unsere Schwierigkeiten, unsere Traumatas, unsere Ängste, etc zu lösen, indem wir den anderen vergeben, wie wenn sie unsere eigenen Kinder wären, und indem wir auch uns selber vergeben, denn: Welches Recht haben wir, weiterhin jenen zu richten, den unser Vater schon vergeben hat?

  • Wie ist die Verwirrung des Geistes und wie jene des menschlichen Verstandes zu verstehen?

    Wie ist die Verwirrung des Geistes und wie jene des menschlichen Verstandes zu verstehen?

    Autor: Alfredo Melendez

    Die Verwirrung des Geist kann sowohl im geistigen Zustand als auch im inkarnierten Zustand geschehen. Es gibt in der Bibel Erzählungen über mehrere Wesen, die uns als gefallene Engel bekannt sind, weil sie in die Hochmut und Eitelkeit hinabstürzten. Wie die Erläuterung 50 der Geistigen Lichtwelt besagt, „wollten sie nicht weniger sein als Gott und sehnten sich nach einem Universum, über den sie herrschen könnten.“ Der Hochmut, die Eitelkeit und der Neid sind sicherlich die Hauptgründe für die Verwirrung der Wesen, die nicht inkarniert sind. Sehr wahrscheinlich waren dies auch die Gründe für unser Gefallen-Sein.

    Wenn der Geist einmal inkarniert, hat er die Möglichkeit alle Irrtümer zu berichtigen, die er als Geist begangen hat. Doch im inkarnierten Zustand vergisst er die guten Vorsätze, die er vor seiner Inkarnation hatte, und in seinem menschlichen Zustand, gibt er sich den zeitlichen Vergnügungen hin. Er hört nicht auf die Stimme seines Gewissens, geniesst die irdischen Freuden und vergisst für eine Zeit sein geistiges Wesen, so dass seine Verwirrung andauert.

    Die Verwirrung der Körpermaterie kann auf zwei Art und Weisen verstanden werden: zum einen, wenn das menschliche Wesen nicht die normale Urteilsfähigkeit hat, zum anderen, wenn er dieses Urteilsvermögen dafür benutzt, das Böse zu tun. Der erste Grund kann durch Krankheiten des Gehirns verursacht werden, durch Einschränkungen, welche durch verwirrte, entkörperte Wesen verursacht werden oder es kann auch ein Abbild des Verwirrungszustandes des eigenen Geistes sein. Der zweite Grund zeigt an, dass ein Geist noch nicht in die vollständige Wiedergutmachung eingetreten ist und wiederspiegelt seine Bosheit und sein Mangel an Erhebung.

    Aus dem Vorherigen kann man erkennen, dass es inkarnierte Geister gibt, die aufgrund ihrer Boshaftigkeit und Materialismus sehr verwirrt sind, sie jedoch alle menschlichen Fähigkeiten besitzen, während andere, die bereits wiedergutmachen, in ihrer Körpermaterie einen bedauerlichen Zustand der Verwirrung haben. Einige von ihnen verlieren die Vernunft, denn sie werden verfolgt oder fühlen sich verfolgt, aufgrund der Erinnerung oder dem Ergebnis ihrer früheren verkehrten Handlungen.

  • Heilung durch den Geist

    Heilung durch den Geist

    Autor: Alfredo Melendez

    Wie erfolgt die Heilung durch unseren Geist? Und wann bzw. weshalb erfolgt keine Heilung?

    Unser Geist erhält den Heilbalsam vom Göttlichen Geist oder den Wesen, die gelernt haben sich zu erheben, und dieser überträgt den Heilbalsam (welcher nicht materiell ist) auf die Seele. Die Wirkung des geistigen Heilbalsams auf die Seele ist, ihr die Harmonie zurück zu geben, die sie einmal gehabt hat. So werden sich folglich auch alle Organfunktionen verbessern oder wiederhergestellt werden und die physischen Krankheiten neigen dazu, zu verschwinden.

    Es gibt Gelegenheiten, an welchen die Krankheiten nicht komplett verschwinden oder es keine sichtbare Besserung gibt, weil der Geist noch eine Lektion lernen muss. Die oben gestellte Frage hat mich an 2. Korinther, Kapitel 12 erinnert, als es dem Jünger Paulus mit all seiner Erhebung nicht gelang, ein Prüfung zu überwinden, unter welcher er litt. Und obwohl wir uns nicht darüber im Klaren sind, ob es sich um ein physisches Leiden handelte, offenbart uns diese Stelle dennoch, dass in manchen Situation uns nicht alles gewährt wird, was wir erbitten, damit wir demütig bleiben und auf Gott vertrauen.

     «Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand höher von mir denke, als was er an mir sieht oder was er von mir hört, auch wegen des Außerordentlichen der Offenbarungen. Darum, damit ich mich nicht überhebe, wurde mir ein Dorn für das Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Um dessentwillen habe ich dreimal den Herrn angerufen, dass er von mir ablassen möge.  Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung. Sehr gerne will ich mich nun vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.» (2. Korinther, 12:6-10)

    Und nachdem ich dies gesagt habe, sollte man auch in Betracht ziehen, wie wichtig es ist, die Fehltritte gegenüber unserem Körper zu berichtigen, und ich beziehe ich dabei nicht auf die ungesunde Ernährung oder dem Sich Aussetzen viraler oder bakteriellen Krankheiten, etc. Sondern, wir müssen umkehren, vergeben, lernen, einen angemessenen Grad an Gelassenheit zu behalten, etc.

  • Wie wirkt unser Geist auf unsere Seele?

    Wie wirkt unser Geist auf unsere Seele?

    Autor: Alfredo Melendez

    „Bittet euren Geist, dass er zum rechten Weg zurück kehre, dass er eure Leiden heile und euch in euren Schwächen beistehe.“ (U. 134,59)

    Basierend auf diesem Vers: Wie wirkt unser Geist auf unsere Körperseele und wie wirken die Funktionen (Herzschläge, Darmbewegungen, Atem, etc.) der menschlichen Seele auf unseren Körper, insbesondere bei sogenannt seelischen wie auch körperlichen Krankheiten (zB. Krebs)?

    Die Seele ist eine Form von Lebensenergie, die unser Vater gegeben hat, die Leben spendet und die Körperfunktionen ordnet. Diese Energie ist auf verschiedene Art und Weisen spürbar, bspw durch das Elektroenzephalogramm, oder mittels spezieller Kameras, wie die sogenannte Kirliankamera. Diese Energien gehören nicht dem Geist an, denn dieser ist vollständig immateriell. Die Seele oder Lebensenergie hat sich -wie die E. 50 der Geistigen Lichtwelt sagt- vom kleinsten Organismus bis zu Gestalten mit sehr komplexen Funktionen entwickelt. D.h. Die Seele entwickelt sich durch verschiedene Erfahrungen hindurch, in welchen ihr (neue) Funktionen oder eine grössere Komplexität innerhalb dieser Funktionen hinzugefügt werden.

    Unser Geist ist mit der Seele verbunden, und diese (wiederum) mit den Körper. Deswegen muss jede Wirkung, die der Geist auf den Körper hat, durch seine Seele geschehen. Die Seele kann für den Geist auch als ein Werkzeug des Guten angesehen werden, denn durch sie kann der Geist grosse Dinge tun; obwohl es auch finstere Geistwesen gibt, welche die Materie einsetzen, um Groll, Eitelkeit und niederes Streben zu bekunden. Dem Geist wird für seine erste Inkarnation eine Seele zugewiesen. Wir glauben, dass wir als Menschen inkarnieren -es gibt einige Ausnahmen-, da wir im geistigen Zustand nicht gehorsam zu sein verstanden und (so) das Licht unseres Vaters nicht in uns festzuhalten wussten. Die einem Geist bestimmte Seele hat die Charakteristiken, die der Geist für seine Entwicklung oder Wiedergutmachung braucht. Denn es gibt subtilere Seelen und andere, die niederer oder gröber sind.

    Die ganze Schöpfung hat denselben Ursprung, und dieser Ursprung ist unser Vater. Die ganze Schöpfung wird durch unseren Vater erhalten und da Er Geist ist, bedeutet das, dass die Schöpfung zuerst mit dem Göttlichen Geist eine Verbindungsform hat, und folgerichtig auch mit seinen Kindern, welche Er die Erben der Schöpfung nannte. Dieser Verbindung, die eine Schöpfung Gottes ist, kann als Universelle Seele genannt werden.

    Es ist schwierig auf einige Fragen zu antworten, deren Antworten ich kaum angefangen habe zu studieren, dennoch werde ich anhand eines Beispiels versuchen, eine allgemeine Idee dazu auszudrücken: In der Frühschwangerschaft einer Frau, besteht die neue Lebensgestalt zunächst -von der materiellen Perspektive aus gesehen- nur aus zwei Zellen, die beginnen sich zu vervielfältigen, indem sie sich ständig teilen. An einem bestimmten Punkt des Wachstumsprozesses des Embryos, teilen sich die Zellen nicht nur, sondern sie diversifizieren sich in verschiedene Zelltypen, je nach Ordnung, welche die Seelenenergie (in ihnen) herstellt.

    Man könnte meinen, sie diversifizieren sich nach dem genetischen Code, der sich in der Zelle befindet, jedoch: wie könnten einige Zellen von anderen unterschieden werden, wenn alle denselben genetischen Code haben? Notwendigerweise befindet sich die regelnde Instanz, die für die Zellteilung verantwortlich ist, ausserhalb der Zellen. Deswegen folgere ich, dass die Seele, und nicht der genetische Code, für diese Ordnung zuständig ist. Ich glaube, dass dieser Gedanke auch durch die Experimente bewiesen werden, die (schon) gemacht wurden. In einem von ihnen, gemäss einem ernstzunehmenden Video, den ich vor einiger Zeit sah, nahmen sie eine Zelle, die aufgrund ihrer Lage im Körperchen des Embryos sich in eine Leberzelle (wenn ich mich richtig daran erinnere) verwandeln hätte sollen, doch, als sie diese an einen anderen Ort des Embryokörperchens hintaten, verwandelte sie sich in die typische Zelle, die an diesem Ort sein sollte (ich glaube in eine Neuronenzelle, obwohl ich mir dessen nicht mehr so sicher bin).

    Dies deutet darauf hin, dass es nicht der Zelltyp ist, welcher selber bestimmt, was er ist, sondern ein externer Faktor. Man könnte auch sagen, dass jener externe Faktor die chemische Substanzen wären, die zuvor erzeugt worden wären, was wiederum dazu führen müsste, dass wir zum Anfangspunkt zurück kehren müssten, d.h. erklären müssten, weshalb einige Zellen sich ausdifferenziert hätten, um vermittelnde chemische Substanzen zu bilden und diese auszuscheiden, damit sie andere beeinflussen würden.

    Wenn die Seele dazu fähig ist, das Wachstumswunder eines Körpers aus zwei Zellen heraus zu veranlassen, so ist es sicherlich so, dass wenn der Seele die Reinheit, die Gott in sie gelegt hat, wieder zurück gegeben wird, als Folge die Wiedererlangung der Gesundheit aller kranken Gewebe stattfinden muss.

    Über die Krankheiten der Seele gibt es meiner Meinung nach viel zu sagen und zu erforschen. Die Seele erkrankt, wenn sie ungehorsam handelt gegenüber dem Licht, dass der Geist ihr gibt. Und da sie Energie ist, wird sie auch durch andere Energien beeinflusst, die ihre Harmonie stören. Wir können beobachten, dass viele Strahlungen Unordung bewirken können, vom frühzeitigem Altern bis zum Krebs. Dies geschieht, weil die Seele „Energie“ ist, ihr Feld wird verändert und daraus folgern verschiedene gesundheitliche Unregelmässigkeiten.

    Eine ähnliche Wirkung haben die verfinsterten Geistwesen, wenn sie sich den Menschen nähern. Denn die Unordnung, die sie in ihren kranken Seelen haben, verändert auch die menschliche Seele und provoziert verschiedene Krankheiten.

    „Die geistige Welt der Finsternis, die kranken Geister, die Geister, die besessen machen, sind mit bösartigen Einflüssen aufgeladen, mit krankhaften Einflüssen, die sie in die inkarnierten Wesen hineintragen, und sie auf diese Weise krank machen.

    Jene Geister, die gewöhnlich kranke Geister sind, bedienen sich der Körpermaterie des Menschen nach ihrem Willen und üben auf jene, die ihnen Raum gewährt haben, mittels energetischer Fäden, die jeder Geist besitzt, eine suggestive Kraft aus.“ (E. 10,50-51)

    Es heisst in obengenannter Erläuterung der Geistigen Lichtwelt, dass die verfinsterten Geistwesen die Menschen krank machen.

  • Wie kann ich zwischen dem Verstandesdenken und jenem, welches vom Geist aus kommt, unterscheiden?

    Wie kann ich zwischen dem Verstandesdenken und jenem, welches vom Geist aus kommt, unterscheiden?

    Autor: Alfredo Melendez

    Um unterscheiden zu können, ob unser Denken vom Geist oder von unserer Materie (Seele/Körper) herrührt, müssen wir unsere eigene geistige Verfassung sehr aufmerksam wahrnehmen. In der Meditation ist es sehr wichtig, dass wir eine Harmonie zwischen unserem Verstand und unser Herz herstellen können, solcher Art, dass wir nicht nur auf der Basis von Konzepten meditieren, sondern auch mittels unserer Gefühle, die, wie wir wissen, klarer in unserem Herzen wahrnehmbar sind. In der Tat bekundet unser Geist sein Licht der Körper-Seele hauptsächlich durch diese zwei Zentren: Verstand und Herz.

    „Es werden Zeiten kommen, in denen der menschliche Verstand und das menschliche Herz, gereinigt und geläutert in der Vergeistigung, durch Intuition die Stimme ihres eigenen Geistes zu empfangen vermögen, sie jede Offenbarung, die der Geist seiner Körperhülle macht, klar und deutlich zu empfangen verstehen.“ ( U. 327,5)

    Wenn im Augenblick unserer Meditation unser Erhebungslevel nicht so gross ist, so wird unsere Meditation materiell ausfallen.

    Es gibt einige Dinge, die Einfluss darauf haben, ob wir uns geistig erheben können oder nicht, d.h. ob wir mit unserem menschlichen Verstand die geistigen Gedanken erfassen können oder nicht, z.B unser tägliches Verhalten, oder unsere Absicht -sei sie verborgen oder nicht-, wenn wir bspw wünschen, dass sich ein bestimmter Sachverhalt löse und wir dabei einen materiellen Gewinn erzielen wollen; oder unser Verblendungszustand im Moment der Meditation; die äusseren geistigen Einflüsse, etc. Was man tun kann, ist, dass man zuerst betet und danach über eine Frage oder einen Sachverhalt meditiert; nach der Meditation, denkt man dann über die Empfindungen und Gedanken nach, die man während der Meditation gehabt hat. Auf diese Weise kann man manchmal herausfinden, wie sehr man sich während des Gebets und der Meditation erheben konnte, wie sehr man durch die eigenen Vorlieben oder Erwartungen beeinflusst gewesen war oder ob ein äusserer Gedanke da war, d.h. von einem finsteren oder lichtvollem Wesen, das versucht hat, einen zu beeinflussen.

    Zusammenfassend kann mach sagen: Wenn man sich im Alltag ‚besser‘ verhält und oft meditiert, so kann man sich sicherer darüber sein, dass die Gedanken vom Geist herrühren, oder dass der Geist eine Botschaft von den Lichtwesen bekam. Diese Botschaft speichert er dann ins Materielle ein, damit die Körperseele sich auch daran erinnert.

    „Wie wenig habt ihr euch darum bemüht, Mich kennenzulernen! Der Grund dafür ist, dass ihr euren Verstand nicht so geschult habt, dass er im Einklang mit dem Geist denkt.“ (U. 278.20)

    Wie in diesem Vers steht: Den Verstand so zu erziehen, damit er im Einklang mit dem Geist denkt, bedeutet, die Lehre unseres Vaters zu kennen und sie auszuüben.

  • Studie über die Seele

    Studie über die Seele

    Autor: Alfredo Melendez

    Im spanischen Original des Buch des Wahren Lebens kommt der Begriff der Seele nur vereinzelt vor, da im Zentrum der göttlichen Offenbarung der Geist, als göttlicher Funke im Menschen, steht. Dennoch wird im Buch des Wahren Lebens bei tieferem Studium klar, dass die Seele und ihre Funktionen bzw. Fähigkeiten zwischen den Zeilen beschrieben wird. In dieser Studie geht Alfredo der Seele auf den Grund und erklärt sie im Licht des Dritten Testaments.

    • Studie über die Seele, Teil 1

      Autor: Alfredo Melendez Um die menschliche Seele und ihr Unterschied zum Geist zu verstehen, ist es am Naheliegendsten den Menschen mit einem Tier zu vergleichen, da der Mensch die einzige Spezies ist, die -neben der Seele- Geist besitzt, während die Tiere nur Seele besitzen. Wir können nachvollziehen, dass die Funktionen und Sinne, die unser Körper…

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    • Studie über die Seele, Teil 2

      Autor: Alfredo Melendez Ein Körper ohne Seele ist ein Geschwulst ohne Leben. Körper und Seele ohne Geist ist ein Tier oder eine Pflanze. Körper, Seele und Geist ist ein Mensch. Seele und Geist ohne Körper ist ein entkörperter Geistbruder. Zunächst können wir sagen, dass die Seele das Leben des Körpers ist, was uns die Geistigen…

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    • Fragen zur Seele

      Autor: Alfredo Melendez

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  • Das Herz

    Das Herz

    Autor: Elias Gutierrez

    Weshalb ist das Herz wichtig? Allein im Buch des Wahren Lebens (BdWL) hat es über 4026 Hinweise, die vom Herzen sprechen. Wenn wir diese Hinweise überprüfen, fragen wir uns, auf welches Herz Bezug genommen wird: Auf das menschliche Herz, würden viele sagen; auf das göttliche Herz, würden andere sagen, auf das geistige Herz, würden viele sagen, auf das körperliche Herz, würden einige sagen, oder auf das Herz der Seele, würden die wenigsten sagen.  Und in der Tat, wenn wir die Hinweise im BdWL überprüfen und sorgfältig studieren, werden wir feststellen, dass es für jede der oben genannten Antworten Hinweise gibt, je nach der Bedeutung, die dem Text gegeben wird.   

    Hier ein paar Beispiele aus dem BdWL:

    Das menschliche Herz:

    01-009.45 45. Das Getöse und die Schandtaten der brudermörderischen Kriege haben die Sensibilität des menschlichen Herzens ausgelöscht, haben die Bekundung jedes hochstehenden Gefühls, wie die Nächstenliebe und das Mitleid, verhindert.

    01-026.22 22. Erwacht, werdet euch der Zeit bewusst, in der ihr lebt, damit wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem die Menschen sich anschicken, um jeden religiösen Kult des menschlichen Herzens zu entweihen und auszulöschen, sie von euch nichts zu entfernen haben weil euer Heiligtum und eure Gottesverehrung Geistig sein wird. Dann wird euer Geiste direkt mit meiner Göttlichkeit Zwiesprache halten können; dies wird seine Befreiung sein.

    02-044.67 67. Mein Wort in dieser Zeit wird wie ein zweischneidiges Schwert kämpfen, um aus dem menschlichen Herzen alle Irrtümer zu beseitigen, damit es sich frei von Unwissenheit zu meiner Göttlichkeit erhebt und die Verbindung von Geist zu Geist erreicht.

    Das göttliche Herz:

    03-079.36 36. Noch haben die Menschen auf Erden nicht ihre größten Werke vollbracht — jene, die meinem Vaterherzen eine göttliche Genugtuung verschaffen. Noch immer erweisen sich ihre aus menschlicher Sicht wunderbaren Werke als klein, wenn ihre Urheber sie mit meinen Gesetzen der Liebe beurteilen. Das ist der Grund, weshalb viele Wissenschaftler sich nicht um das Geistige bemühen wollen, denn sie wissen, dass dort die Gegenwart Dessen ist, der alles weiß — Dessen, der alles sieht und alles richtet. Sie ziehen es vor, mein Dasein zu leugnen, in der Meinung, damit die Stimme ihres Gewissens zum Schweigen zu bringen.

    05-140.18  Die Türen meines Herzens stehen offen, damit ihr eintretet und mein Wort studiert.

    05-142.39 39. Was Ich euch an diesem Tag sagen werde, wissen nicht einmal die Propheten. Ich allein in meinen Hohen Ratschlüssen kann es euch offenbaren. Fürchtet nicht, die intimen Ratschlüsse eures Vaters nicht zu kennen. Seid glücklich in dem Bewusstsein, dass Ich euch als Meister immer neue Lektionen offenbaren werde. Wie könnt ihr denken, dass Ich euch etwas verbergen will, nur in der Absicht, dass ihr es nicht erfahrt? Ich liebe euch und in meinem Vaterherzen kann keine Selbstsucht existieren. Wenn Ich Mich euch nahe, geschieht es, um euren Geist zu erleuchten, damit er Mich verstehen und lieben kann.

    06-147.01 Ich empfange mein Volk, euch, die ihr im Verlangen nach der Güte meines Wortes herbeikommt, um die Kümmernisse des Lebens zu lindern. Ich lasse euch die Zärtlichkeit zuteil werden, die mein göttliches Herz birgt, und segne euch.

    Das geistige Herz:

    01-015.07 7. Von neuem wandte sich die Menschheit ab von meinen Geboten und Ich musste zu den Menschen kommen, um sie zu lehren. Es genügte nicht, dass Ich euch mein Gesetz in jener materiellen Form gegeben habe und es enthielt auch nicht alles, was der Vater euch zu sagen hatte; und so sandte Ich euch Jesus, durch den ihr das Wort Gottes hören würdet. Er sprach zu euren Herzen. Jener Meister kannte die Wege, die zum Innersten des menschlichen Wesens führen und mit seinen Worten, mit seinen Werken und seinem Opfer am Kreuz rührte Er an eure eingeschlafenen Herzen. Er weckte eure teilnahmslosen Gefühle, weil Er wusste, dass ohne diese Vorbereitung die Zeit nicht kommen würde, in der der Mensch in seinem eigenen Geiste die Stimme seines Herrn hören würde, der nun bei euch ist, wie es euch angekündigt war.

    01-016.32 32. Um meine Botschaften zu entdecken und zu verstehen, müsst ihr zuerst von Herzen gütig und sanft sein, Tugenden, die in jedem Geiste vom Augenblick seiner Erschaffung an vorhanden sind; aber um die wahre, hohe Empfindung der Liebe fühlen zu können, müsst ihr euch verGeistigen, indem ihr eure guten Gefühle pflegt; doch alles habt ihr im Leben haben wollen, nur keine Geistige Liebe.

    01-018.04 4. Die Mich fühlten, Mich liebten und Mir nachfolgten, waren die von schlichtem Herzen, sanftmütigem Geiste und reinem Verstand, die Hunger und Durst nach Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit litten.

    Das körperliche Herz:

    08-237.61. 61. Ruht euch aus, lasst zu, dass euer Geist sich nährt. Lasst zu, dass euer Herz, wenn es meine Gegenwart fühlt, schneller schlägt.

    09-246.47 47. Der Weg, von dem Ich spreche, ist der der Erneuerung, der Vergeistigung, der Ausübung der Barmherzigkeit. Jeder, der die angsterfüllte Stimme des Kranken, die Bitte dessen, der erschöpft und ohne Trost ist, vernimmt, soll sein Herz öffnen und es von Liebe und Mitleid erfüllt schlagen fühlen.

    09-247.58 58. Lasst euer Herz mehr bewegt werden als euer Gehirn, denn jenes ist Herr desselben. Je erhobener ein Mensch ist, desto mehr liebt er, desto demütiger ist er, und desto gesünder ist er.

    05-134.62 62. Manche denken nun: Doch wenn der Mensch immer gesund wäre, wie würde er sterben? Darauf antworte Ich euch, dass es nicht nötig ist, dass euer Körper krank ist, damit er zu leben aufhört. Es genügt, dass das Herz stehenbleibt, wenn die Stunde geschlagen hat, um aufzuhören zu sein.

    04-102.01 1. Euer Bittgebet hat den Himmel erreicht, und als Beweis dafür fühlt ihr in diesen Augenblicken meinen Frieden. Wenn ihr bei einer Gelegenheit das Empfinden habt, dass ein süßer Frieden euer Herz durchdringt, könnt ihr mit Sicherheit sagen, dass euer Schöpfer euch nahe gewesen ist. Wenn euer Herz schneller schlägt und euch eine unerklärliche Wonne erfüllt, so deshalb, weil euer Geist die Stimme seines Herrn vernommen hat.

    09-268.36 36. Wenn der Augenblick meiner Kundgebung naht, schlägt euer Herz schneller. Bei den einen ist es aus Freude, bei anderen aus Furcht. Aber ihr alle fühlt meine göttliche Gegenwart.

    Das seelische Herz:

    01-019.13 Habe Ich euch verletzt, weil Ich euch hartherzig genannt habe? Ich habe euch nur die Wahrheit gesagt, denn in allen Welten erfüllen alle Geschöpfe mein Gesetz und ihr antwortet nicht auf meinen göttlichen Ruf

    12-346.61 Der Mensch hat Hunger und Durst nach meiner Wahrheit, doch sein Herz birgt Hass, Unkraut, Übelwollen, und Verblendung hat ihn erfasst, weil die verschiedenen Weltanschauungen das Ziel verfolgt haben, ihn mit einer andersartigen Unterweisung und einem anderen Gesetze zu betören.

    01-004.31 Versenkt euch in die Stille, oh Geister, die ihr mein Licht empfangt, während euer Herz Mir sein Leid klagt. Lasst eure Tränen bei Mir zurück und nehmt meinen Heilbalsam dafür mit.

    Definition des Herzens:

    Eine der Definitionen für das Wort Herz ist „Zentrum“; Zentrum wovon? Das Herz ist das Zentrum oder der wichtigste Teil von allem.  Das Herz einer Wassermelone ist der süßeste und schmackhafteste Teil der Wassermelone, das Herz der Stadt ist der zentrale Teil, in dem sich normalerweise die Regierungsbüros der Stadt befinden.  So sagen wir auch, dass das Zentrum unseres Wesens unser Herz ist. Doch unser Wesen besteht aus mindestens drei Teilen: dem Körper, der Seele und dem Geist, und jeder dieser Teile hat ein Zentrum (bzw. ein Herz), welches empfindsam ist für seine Umgebung und sich allem gegenüber in Schwingungen ausdrückt.

    Das Herz unseres physischen Körpers schlägt und verteilt das Blut in jeden Winkel des Körpers. Aber es sendet auch elektromagnetische Wellen aus, die gemessen werden können. Wenn das Herz unseres Körpers aufhört zu schlagen, stirbt der physische Körper des Menschen.

    Wenn unser Herz vibriert, lässt es auch die Herzen der Menschen um uns herum vibrieren, aber es schwingt auch das Herz unserer Seele und das Herz unseres Geistes an.  

    Unsere Seele nimmt die Form des Körpers an, sie dient ihm als Kleid auf dieser Erde, daher ist das Zentrum der Seele dem physischen Herz sehr nahe. Wenn unsere Seele eine Emotion hat, drückt sie diese von ihrem Seelen-Herz aus; und da sich das Seelen-Herz fast an der gleichen Stelle wie unser physisches Herz befindet, spüren wir den Ursprung dieser Seelenschwingung als physische Empfindung bei unserem physischen Herzen, und wir denken dann fälschlicherweise, dass diese Schwingung vom physischen Herzen aus kommt – doch genaugenommen wird unser physisches Herz in dem Moment durch die Schwingung unseres seelischen Zentrums angerührt.

    Wenn ein Mensch sich also verliebt oder traurig ist, spürt er eine Energie, die aus dem seelischen Zentrum seines Wesens fließt und seine Brust berührt, wo sich das physische Herz befindet. 

    06-147.01 1. Ich empfange mein Volk, euch, die ihr im Verlangen nach der Güte meines Wortes herbeikommt, um die Kümmernisse des Lebens zu lindern. Ich lasse euch die Zärtlichkeit zuteil werden, die mein göttliches Herz birgt, und segne euch.

    12-361.58. 58. Mein liebevollstes Vaterherz öffnet sich, damit selbst der Letzte in seinem Geist die Wärme meiner Göttlichen Liebe fühlen kann. Ich bin ein offenes Buch, die Wahrheit und das Gesetz.

    Gott ist in Allem und überall gegenwärtig.  Sein Wesen, seine Aufmerksamkeit, Seine Intension (Sein Zentrum, Sein Herz) ist in Allem, jedem und überall, und ist gleichzeitig verbunden mit dem Zentrum bzw. Herz von jedem und allem

    01-001.48 Wie kommt es, dass ihr Mich nicht fühlen könnt, obwohl Ich in euch bin? Einige sehen Mich in der Natur, andere fühlen Mich nur jenseits aller Materie; aber wahrlich, Ich sage euch, dass Ich in allem und überall bin. Warum sucht ihr Mich immer außerhalb von euch, wenn Ich Mich auch in euch befinde

    10-303.49 Ihr vernehmt mein Wort und sagt: „Der Herr kommt von den Höhen.“ Darauf antworte Ich euch: Wenn ihr mit Höhen das Reine, das Vollkommene, das Ewige und das Weise meint, so habt ihr recht. Doch wenn ihr mit Höhen den materiellen Ort meint, der sich über euch im Unendlichen befindet, so seid ihr einem Irrtum erlegen. Denn Ich bin in allem und überall, Ich bin allgegenwärtig, und mein Geist erfüllt und umfasst alles.

    11-321.75. Versucht euch auch nicht den Ort vorzustellen, wo sich jenes Wesen aufhält, den eure Erinnerung heraufbeschwört. Denn es ist weder nahe, noch ist es ferne, ebenso wie Ich, der euch weder ferne, noch nahe ist, da Ich in allem und überall gegenwärtig bin.

    76. Die einzige Entfernung, die zwischen euch und Gott oder zwischen euch und einem Geistwesen existiert, ist nicht eine materielle Entfernung, sondern eine geistige, verursacht durch euren Mangel an Vorbereitung, an Reinheit oder Bereitschaft, die Inspiration und den geistigen Einfluss zu empfangen.

    06-162.17 Während die Menschen in Mir einen unnahbaren, fernen Gott erkennen wollten, habe Ich Mir vorgenommen, ihnen zu beweisen, dass Ich ihnen näher bin als die Wimpern ihren Augen.

    05-131.26 Alles lebt in Mir, alles verewigt sich in Mir, nichts geht verloren.

    27. In dieser Zeit suche Ich euch in eurer Heimstatt auf, denn wenn ihr Mich sucht, so suche Ich auch euch. Ich will mit euch sprechen, lasst Mich auf den Grund eurer Herzen eindringen und versucht nicht, Mir euren Kummer noch eure Verfehlungen zu verheimlichen.

    28. Versucht, Mich in der Stille zu vernehmen, erhebt euren Geist zu eurem Vater, dann werdet ihr bald meine Stimme hören, die in einer Sprache zu euch spricht, die noch nie von euch gehört worden ist, und die ihr doch zu verstehen vermögt, als ob ihr sie schon immer vernommen hättet.

    29. Ihr sollt euch darüber nicht verwundern, denn ihr müsst verstehen, dass Ich das Universelle Wort bin. Ich spreche zu den Gewissen, Ich spreche zu den Herzen, zu den Geistern, zur Vernunft und zu den Sinnen, Ich spreche in allen Wesen, meine Stimme verstummt nie.

    30. Lernt, Mich zu vernehmen und erforscht meine Lektionen. Erinnert euch, dass Ich euch gesagt habe: „Wer vom Wasser meines Wortes trinkt, wird niemals mehr Durst haben.“ Ich habe meine Weisheit auf alles Bestehende ausgegossen, damit ihr sie während eurer ganzen Lebensreise einsammelt.

    31. Auch wenn es keine Religionen auf der Welt gäbe, würde es genügen, euch auf den Grundeures Wesens zu konzentrieren, um meine Gegenwart in eurem inneren Tempel zu finden. Auch sage Ich euch, dass es genügen würde, alles, was das Leben euch darbietet, zu beobachten, um in ihm das Buch der Weisheit zu entdecken, das euch fortwährend seine schönsten Seiten und seine tiefsten Lehren zeigt.

    05-131.32  Ihr werdet dann begreifen, dass es nicht recht ist, dass die Welt in die Irre geht, während sie den rechten Weg in ihrem Herzen trägt, noch dass sie in der Finsternis der Unwissenheit umherirrt, obwohl sie inmitten so viel Lichts lebt.

    Wir sind innerlich und äußerlich mit Gott verbunden, innerlich durch das Zentrum unseres Geistes und äußerlich durch die Zentren aller Dinge. Alle Galaxien sind mit Gott durch das Zentrum der Galaxie verbunden, aber Er ist auch mit allen Sonnen durch das Zentrum jeder Sonne verbunden, und mit jedem Planeten durch das Zentrum jedes Planeten, und mit jedem Molekül durch das Zentrum jedes Moleküls und wiederum mit jedem Atom der Materie durch das Zentrum jedes Atoms, er ist auch nach außen mit seinen Kindern durch das Zentrum ihrer Seele und durch das Zentrum jeder ihrer Zellen und mit dem Zentrum jedes der Atome, aus denen die Zellen bestehen, verbunden, usw. usw. usw.   

    Und so wie Gott mit jedem von uns verbunden ist und wir mit Ihm, so sind wir mit allem und jedem und überall verbunden.  In dem Moment, in dem wir geboren werden, kommt der Schleier der Materie über uns und wir vergessen, dass wir mit Gott und mit allem und jedem verbunden sind.

    02-053.21 21. Der dichte Schleier eures Materialismus hatte euch in eine Unwissenheit versinken lassen, die verursachte, dass ihr euch dem Göttlichen ferne fühltet, und die euch das Licht verbarg, welches das Leben des Geistes erhellen muss. In dieser Zeit zerriss meine Stimme jenen Schleier und zeigte euch mein Heiligtum, indem sie euch neue Lehren aus meiner geheimen Herzenskammer offenbarte. Bei meiner geistigen Kundgebung haben die einen ihre Lampe des Glaubens entzündet, während die andern vorgezogen haben, das Leben weiterhin in dem Lichte zu betrachten, das ihnen ihre geringe geistige Erkenntnis gegeben hat. Wann werdet ihr alles erfassen, was ihr für euren Geist (an Erkenntnissen) ansammeln müsst?

    Von unseren Wesensteilen (Geist, Seele und Körper) ist unser Körper der Jüngste aller drei, daher beginnt die Erinnerung, die in unserem materiellen Gehirn gespeichert ist, zu dem Zeitpunkt als wir in diesem Leben, auf dieser materiellen Ebene, geboren oder inkarniert wurden. Wenn wir uns an eine Erfahrung aus einem früheren Leben erinnern wollen, ist diese nicht in unserem materiellen Gehirn gespeichert, diese Erfahrung ist nur in unserer Seele und in unserem Geist enthalten, denn die Materie lässt als dichter Schleier diese Erinnerungen nicht zum Gehirn durch. 

    09-274.54 54. Euer Verstand empfängt nicht die Eindrücke oder Erinnerungsbilder der Vergangenheit eures Geistes, weil der Körper wie ein dichter Schleier ist, der nicht zulässt, in das Leben des Geistes einzudringen. Welches Gehirn könnte die Bilder und Eindrücke aufnehmen, die der Geist im Verlauf seiner Vergangenheit empfangen hat? Welche Intelligenz könnte mit menschlichen Vorstellungen zusammenhängend erfassen, was ihm unbegreiflich ist.

    • Die Türe unseres Herzens öffnen

      Autor: Elias Gutierrez Unser Vater hat Seine Herzenstür immer offen, wir nicht. 05-140.18 Die Türen meines Herzens stehen offen, damit ihr eintretet und mein Wort studiert. Zu allen drei Zeiten hat unser Vater an die Tür unseres Herzens geklopft, damit wir Ihm öffnen und mit Ihm Zwiesprache halten, aber unsere Körperlichkeit erlaubt uns nicht, diesen Ruf zu hören. Der Schleier, der unsere Körperlichkeit…

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