Kategorie: Themen

  • Einführung zum Vater-Unser

    Einführung zum Vater-Unser

    Menschheit, betet geistig vor Mir, und empfindet jene Sätze, die Ich euch lehrte und die lauten: Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme.“ Wie viele Male habt ihr diese Worte ausgesprochen, die eine flehentliche Bitte um Mein Kommen sind ausgesprochen, ohne zu verstehen, was sie bedeuten, was sie beinhalten; deswegen fühltet ihr sie nicht; Christus lehrte euch beten, indem ihr eure Gedanken zum Himmlischen Vater erhebt, ohne dass sich zwischen den Vater und das Kind ein Bild oder irgendeine Kultform stellt. Seit wann habt ihr diese Unterweisungen vergessen? U. 132,55

    Jetzt, da Ich euch beibringe, euch geistig zu erheben, lösche Ich jenes vorbildhafte und vollkommene Gebet nicht aus eurem Herzen. Ich will nur, dass ihr anstatt zu Mir mit den Lippen zu sprechen, ihr es mit dem Gedanken tut und anstatt euch darauf zu beschränken, die einzelnen Sätze jenes Gebetes nacheinander zu wiederholen, ihr euch von ihnen inspirieren lässt, damit die Gedanken, die ihr in eurem Geist formt, wie das Gebet des Vater-Unser Liebe, Glauben, Respekt, Ergebung und Vertrauen in den Vater haben. U. 266,53 

    Viele Menschen haben nie innegehalten, um die schönen und tiefsinnigen Worte des Vater-Unser-Gebets zu meditieren. Deswegen haben sie vergessen ‒ als sie diese mechanisch wiederholten ‒ seinen geistige Essenz und geistigen Sinn zu verstehen.

    Was könnt ihr Mir verbergen, das Ich nicht weiß? Wenn in eurem Geist ein Gewitter tobt, wie könnt ihr Mir dann in einem Gebet sagen, dass es nicht euer Gewitter ist, dass ihr ruhig seid und keine Hilfe braucht? Formuliert täglich euer eigenes Gebet gemäß euren Bedürfnissen. Fühlt Mich nahe, und wenn diese Welt euch mit ihren Problemen und Trübsalen ermüdet, so kommt zu Mir, wendet euch auch an die Geistige Welt, wo ihr Beschützer und Freunde, wahre Liebe, reine Zuneigung finden werdet, und ihr werdet ihre Begleitung und ihren Trost fühlen. U. 140,14

    Als Meine Jünger Mich baten, dass Ich sie beten lehre, gab Ich ihnen als Vorbild das Gebet, das ihr Vaterunser nennt, womit Ich ihnen begreiflich machte, dass das wahre und vollkommene Gebet jenes ist, das gleich jenem von Jesus spontan aus dem Herzen kommt und bis zum Vater empordringt. Es soll Gehorsam, Demut, Schuldbekenntnis, Dankbarkeit, Glaube, Hoffnung und Verehrung enthalten. U. 162,24

    In der Zweiten Zeit fragten Mich Meine Apostel, wie sie beten sollten, und Ich lehrte sie das vollkommene Gebet, das ihr das Vaterunser nennt. Nun sage Ich euch: Inspiriert euch an diesem Gebet, an seinem Sinngehalt, an seiner Demut und an seinem Glauben, damit euer Geist sich mit dem Meinen verbindet; denn es werden nicht mehr die materiellen Lippen sein, die jene gesegneten Worte sprechen, sondern der Geist, der mit der ihm eigenen Sprache zu Mir spricht. U. 136,64

    Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. (Lukas 11,1)

  • Die Zwiesprache ist geistiger Art

    Die Zwiesprache ist geistiger Art

    Denkt nicht, Brüder, dass ihr in der Kommunikation von Geist zu Geist die vermaterialisierte Stimme des Vaters hören werdet, nein. Eure materiellen Ohren werden nicht das Geistige hören, eure geistigen Ohren werden es sein, die die wahre Stimme des Vaters vernehmen werden, die sich mit Ideen, Inspirationen, Vorahnungen, Intuitionen und Träume bekunden.

    Ihr werdet wissen, dass ihr wahrhaft mit dem Vater Zwiesprache hält, wenn ihr die Menschenmengen lehrt und auf bemerkbare Weise eure Gabe des Wortes entfaltet; wenn die Ungläubigen kommen und versuchen wollen, euch zu überraschen und euch Prüfungen zu unterwerfen, (dann) wird von euren Lippen eine solch vollkommene Weisheit strömen, dass sie euch selbst überraschen wird, denn ihr werdet von hohen Dingen sprechen, die weder euer Geist noch – begründeterweise – euer menschliche Verstand weiß. Auf diese Weise werdet ihr Zeugnis geben, dass die Kommunikation von Geist zu Geist in euch Wirklichkeit ist.

    In eurem Gebet werdet ihr fühlen, wie euer Geist, ohne sich der Materie zu entfremden, sich von ihr löst und wie euer Gedanken sich erhebt und die Unendlichkeit durchquert und vor euren Herrn gelangt; und wie der Geist voller Respekt, Liebe und Demut, ohne dass Worte oder durch eure Gedanken geformte Sätze von Nöten wären, die Umarmung des Vaters fühlen wird, die Kraft seines Herrn, das Licht des Heiligen Geistes, das im geistigen Verstand vibriert.

    In diesem Moment, wenn er mit Klarheit all das schaut, was er zu fragen wünscht, wird euer Geist fühlen, dass seine Krankheiten, seine Sühne und Leiden augenblicklich geheilt werden mit dem Heilbalsam des Arztes der Ärzte. Und die Zukunft, die für ihn ungewiss erschien, wird mit dem Licht des Göttlichen Meisters erleuchtet werden und er wird verstehen für (seine) Mitmenschen Fürbitte zu leisten, damit er sie danach auf ihrem Weg erleuchten kann.

    Die Kommunikation von Geist zu Geist ist die unendliche Gabe.

    Die Zwiesprache von Geist zu Geist ist die Beste (aller) Sprachen, ist die Sprache, die zu Gott gelangt, denn es ist die Sprache der Liebe und Demut. Es ist die Stimme, die nicht am Himmelsgewölbe eurer Welt stehen bleibt, es ist die Stimme, welche Zeit und Distanz überschreitet, in der Herrlichkeit ankommt, widerhallt und im Herzen eures Vaters Gehör findet. Dann empfindet ihr eine unbeschreibliche Freude im Geist, und wenn diese zu eurem Fleisch herabsinkt, findet er die Augen in Tränen gebadet, das Herz in Frieden und alle Fasern eures Körpers gestärkt. Denn vom Jenseits her kommunizierte euer Geist auch mit der Essenz eurer Materie.

    Denkt ihr für einen Angenblick, dass alle diese Güter im Materiellen und Niederem gefunden werden können? Euer Geist findet die höheren Dinge nur im unendlichen Geistigen Tal. Deswegen sucht euch der Vater durch Zeiten und Zeitalter hindurch. Er ist der Pilger gewesen, der auf allen Wegen die Verlorenen sucht und sie in jedem Augenblick segnet, indem Er ihnen Wohlgefallen und Wohltaten schenkt, als Beweis, dass der Universelle Geist des Vaters immer und ewig lebt, für jeden und alle.

    Erläuterungen der Geistigen Lichtwelt 2,22-28

  • Wer ist Maria wirklich?

    Wer ist Maria wirklich?

    Maria nimmt im Dritten Zeitalter einen besonderen Stellenwert ein. Sie wird im Dritten Testament als die weibliche Essenz Gottes offenbart. Die Gottheit besteht nicht nur aus Gott-Vater, Christus und Heiliger Geist, sondern hat auch die mütterliche Seite in sich – Maria, als Ausdruck der göttlichen Zärtlichkeit.

    Im Folgenden ein paar Auszüge zu Maria aus den drei Testamenten:

    • Maria, die weibliche Essenz Gottes

      23. Ist die ganze Menschheit marianisch? Wahrlich, Ich sage euch: Nein, viele kennen Maria nicht einmal. Ich sehe einen Teil der Menschheit, welcher nicht einmal ihren Namen kennt, einen anderen großen Teil, der durch Sie in großen Fanatismus verfallen ist, in die größte Abgötterei, in Entweihung, in Gewinnsucht. Und einen weiteren Teil der Menschheit und…

    • Maria und das Pfingstereignis

      Die betende Urgemeinde, Apostelgeschichte 1 „1,13. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. 14 Sie alle verharrten dort…

    • Maria in der Wüste

      Apok. 12,6. „Und die Frau entfloh in die Wüste, wo sie einen Ort hatte, bereitet von Gott, dass sie dort ernährt werde tausendzweihundertsechzig Tage.“ Bei Apok. 12,6 flüchtet Maria in die Wüste, weil sie den männlichen Sohn gebären wird. Sie wurde durch den Drachen verfolgt, weil er nicht wollte, dass Maria den Sohn gebäre. Als…

  •  GEBET MIT WORTE ODER MIT GEFÜHLEN?

    MIT GEDANKEN ODER MIT DEM HERZEN?


     2-031-53. Der Grund für eure Erschaffung war die Liebe, die Göttliche Sehnsucht, meine Macht mit jemandem zu teilen; und der Grund dafür, dass ich euch mit Willensfreiheit ausgestattet habe, war gleichfalls die Liebe. Ich wollte Mich von meinen Kindern geliebt fühlen — nicht durch Gesetz bedingt, sondern aus einem spontanen Gefühl heraus, das frei aus ihrem Geist hervorbrechen würde.

    Mar 12:28  Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie sich befragten, trat herzu, und als er wahrnahm, daß er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
    Mar 12:29  Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: „Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr;
    Mar 12:30  und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstande und aus deiner ganzen Kraft“. [Dies ist das erste Gebot.]
    Mar 12:31  Und das zweite, ihm gleiche, ist dieses: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Größer als diese ist kein anderes Gebot.


    Wenn wir mit Worten beten, kommen uns viele Gedanken in den Sinn, und es ist anfangs schwierig, diese zu kontrollieren. Lieber üben wir uns ein, in unserem Geist still zu sein und mit unserem Herzen zu schwingen: Gott zu lieben, unseren Nächsten, die Natur, die Liebe ― das ist das beste Gebet.

    Ein Gebet ist oft mit Worten strukturiert, die sich manchmal wiederholen und in der Zeit, in der wir nach den richtigen Worten suchen, lenken uns viele Dinge ab.

    Beten bedeutet, ein Fenster zu öffnen und durch dieses das Reich des Geistes zu betrachten, das Angesicht unseres himmlischen Vaters, unserer himmlischen Mutter. Im Himmel, im Geistigen Raum gibt es keine menschliche Sprache; deshalb üben wir uns doch darin, die Botschaften des Geistes wahrzunehmen und mit unserem Herrn und seinen Engeln zu sprechen.


    Rom 8:26  Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.
    Rom 8:27  Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.

    1-9-31. In Wahrheit sage Ich euch: Wenn dies Volk außer dem Verstehen seiner Bestimmung schon seine Aufgabe erfüllen würde, die Menschheit würde durch seine Gebete Gnade erlangen. Aber noch fehlt euch die Nächstenliebe, um eure Nächsten als wahre Brüder zu empfinden, um wirklich die Unterschiede der Rassen, Sprachen und Glaubensbekenntnisse vergessen zu können, und um außerdem aus euren Herzen jede Spur von Groll gegen jene auszulöschen, die euch verletzt haben.
    32. Wenn es euch gelingt, eure Gefühle über so großes menschliches Elend hinweg zu erheben, wird in euch die tiefst empfundene und aufrichtigste Bitte für eure Mitmenschen aufsteigen, und diese Liebesschwingung, diese Reinheit eurer Empfindungen werden die machtvollsten Schwerter sein, welche die Finsternisse vernichten, die die Kriege und Leidenschaften der Menschen geschaffen haben.

    6-162-24. Als meine Jünger mich baten, dass Ich sie beten lehre, gab Ich ihnen als Vorbild das Gebet, das ihr „Vaterunser“ nennt, womit Ich ihnen begreiflich machte, dass das wahre, vollkommene Gebet jenes ist, das gleich jenem von Jesus spontan aus dem Herzen kommt und bis zum Vater empordringt. Es soll Gehorsam, Demut, Schuldbekenntnis, Dankbarkeit, Glaube, Hoffnung und Verehrung enthalten.

    9-247-52. Betet, aber euer Gebet soll von euren täglichen Vorhaben und Werken bestimmt sein, dies wird euer bestes Gebet sein. Doch wenn ihr einen Gedanken an Mich richten wollt, um mit ihm eine Bitte auszudrücken, so sagt Mir nur: „Vater, Dein Wille geschehe an mir.“ Damit werdet ihr sogar mehr erbitten, als ihr verstehen und erhoffen könntet, und dieser einfache Satz, dieser Gedanke, wird jenes „Vaterunser“, um das ihr Mich in einer anderen Zeit batet, noch mehr vereinfachen.
    53. Damit habt ihr das Gebet, das alles erbittet und das am besten für euch sprechen wird. Doch nicht eure Lippen sollen es sagen, sondern euer Herz soll es empfinden; denn sagen ist nicht fühlen, und wenn ihr es fühlt, braucht ihr es Mir nicht zu sagen. Ich weiß die Stimme des Geistes zu vernehmen und verstehe seine Sprache.

    9-263-30. Wie viele hoffen, in den höchsten Himmel zu gelangen, um Maria kennenzulernen, die sie sich immer in der menschlichen Gestalt als Frau vorstellen, die sie auf der Welt war, als Mutter des Mensch gewordenen Christus, und die sie sich als Königin auf einem Thron vorstellen, schön und machtvoll. Doch Ich sage euch, dass ihr dem Göttlichen nicht länger Gestalt verleihen sollt in eurem Verstande. Maria, eure Geistige Mutter, existiert; aber sie hat weder die Gestalt einer Frau noch irgendeine andere Gestalt. Sie ist die heilige und liebevolle Zärtlichkeit, deren Barmherzigkeit sich bis ins Unendliche ausbreitet. Sie regiert in den Geistwesen, doch ihre Herrschaft ist die der Demut, der Barmherzigkeit und der Reinheit. Aber sie hat keinen Thron, wie die Menschen sich das vorstellen. Sie ist schön, aber von einer Schönheit, die ihr euch nicht einmal mit dem schönsten Angesichte vergegenwärtigen könnt. Ihre Schönheit ist himmlisch, und das Himmlische zu begreifen werdet ihr niemals imstande sein.
    31. Ich sage euch: Wenn ihr euch ein wenig der Wahrheit nähern und euch in ihre Betrachtung versenken wollt, so bleibt dabei, aus euren Augen und eurem Verstande alle Gestalten zu entfernen, die ihr bei dem Versuch, dem Göttlichen Gestalt zu geben, geschaffen hattet.

  • Um das Jahr 2000

    Um das Jahr 2000

    werden die Menschen die Gaben und Fähigkeiten des Geistes zu bekunden beginnen

    Volk, bleibt beständig in meiner Lehre, und wahrlich, Ich sage euch, drei Generationen nach der eurigen wird der Geist eurer Nachfahren eine große Vergeistigung erreicht haben. Sucht die wahre Erhebung, und danach wird es die ganze Menschheit tun; denn eure Welt ist nicht dazu verdammt, ewig ein Tal der Tränen, ein Land der Sünde, eine Hölle der Unzucht und des Krieges zu sein. Der Tag des Herrn ist schon bei euch, mein Schwert der Gerechtigkeit wird die Verderbtheit treffen. Was wird geschehen, wenn Ich den bösen Samen zerstöre, das Laster und den Hochmut, und statt dessen dem Samen des Friedens, der Eintracht, der Erneuerung und des wahren Glaubens an Mich Schutz biete? Die Welt wird sich wandeln müssen, der Mensch wird sich ändern, wenn einmal seine geistige Hingabe an Gott und sein Leben besser sind. 4-87,9

    Begreift, dass ihr alle Mir gehört. Der Preis für eure Rettung ist das mit meinem Blut gekennzeichnete Beispiel, mein Opfer aus Liebe, und es ist notwendig, dass ihr erkennt, dass Ich um euren Geist willen komme, um ihn zu den Pforten des Verheißenen Landes zu bringen. Mein Wort wird euch nicht vor dem angesagten Zeitpunkt verlassen, und danach, wenn ihr euch zugerüstet habt, wird man die Frohe Botschaft durch euch und durch meine Boten in verschiedenen Nationen kennenlernen. Mein Wort wird erforscht und schließlich studiert und verstanden werden. Um das Jahr 2000 werden sich die geistigen Gaben der Menschheit zu manifestieren beginnen und Zeugnis für mein Wort ablegen.

    Bereitet euch vor, und in kurzer Zeit werdet ihr eure Gaben erkennen. Ihr alle besitzt seit dem Augenblick eurer Erschaffung ein Erbe. Daher könnt ihr alle tätig werden und meine Arbeiter sein. 7-181,56-57

    Ihr wisst heute nicht, in welcher Form Ich Mich von 1950 an dem ganzen Erdkreis offenbaren werde. Doch Ich lasse euch wachend zurück, weil ihr erleben werdet, dass sich die Gaben und Fähigkeiten des Geistes gegenüber den Sinnen des Körpers durchsetzen werden und die Menschheit fühlen wird, dass sie in einer neuen Zeit lebt, der Zeit der Zwiesprache von Geist zu Geist. 8-236,73

    Ihr alle werdet den Frieden empfangen, wie ihr ihn euch verdient habt; doch Ich verheiße euch bessere Zeiten. Nach der Reinigung, die auf Erden geschehen muss, werden von Mir ausgesandte Menschen auftreten, tugendsame Seelen mit großen Missionen, um die gehorsame Menschheitsfamilie zu schaffen. Vier Generationen nach der euren werden noch vergehen, bis meine Lehre sich über den Erdkreis ausbreitet und schöne Früchte erntet.

    Nicht alle meine Kinder werden in der heutigen Zeit mein Kommen im Geist verstehen, noch werden sie erfahren, dass Ich die Menschheit vorbereite, um sie zu Mir zurückkehren zu lassen. Ich will, dass ihr so, wie ihr aus Mir hervorgegangen seid – nämlich rein – zurückkehrt, damit ihr in das Himmelreich eingehen könnt.

    Jeder Geist trägt eine Kraft in sich, die ihn in Verfolgungen und Versuchungen schützt, und ein Licht, das ihn führt, welches das Gewissen ist. Wenn Ich dem Menschen Willensfreiheit gegeben habe, dann deshalb, damit er einen eigenen Willen besitzt und sich dadurch als Herr seines Lebens, seiner Taten und Mir ähnlich fühlt. Ich habe ihm meine Liebe bewiesen, indem Ich ihn zum Besitzer einer hohen Bestimmung gemacht und ihn mit Annehmlichkeiten umgeben habe, auch wenn dieses Kind nicht die Gesetze befolgt hat, die Ich ihm gegeben habe. 11-310,61-63

    11-328,34 Ich werde euch auf alle Wege des Erdballs senden, ebenso wie eure Kinder, die gleichfalls Jünger des Heiligen Geistes sein werden, und auch deren Kinder werden meine Saat hinaustragen. Doch wahrlich, Ich sage euch, es werden keine drei Generationen nach der euren vergehen, bis diese Menschheit angesichts des Spiritualismus, des Kommens des Heiligen Geistes, durch außergewöhnliche Ereignisse bis in ihre Grundfesten erschüttert werden wird, von denen Ich einige unter euch verwirklicht habe, während Ich andere für die Zukunft bereithalte. Ebenso werdet ihr das Reich des Bösen nach und nach beseitigen. Diese Macht wird durch eure Werke der Liebe und Gerechtigkeit immer mehr zerfallen.

    Jeder Mensch, der zum Spiritualismus bekehrt wird, wird einer weniger sein, der zu jenem Reich gehört. Aber wenn ihr glaubt, dass Ich euch die Aufgabe oder den Auftrag gebe, durch eure Werke der Liebe und des Lichtes die Atmosphäre des Bösen zu überwinden, so sage Ich euch in Wahrheit, dass noch nicht die Zeit ist, in der ihr es völlig besiegen könnt, dass es noch stärker ist, als ihr es seid. Aber verbergt wegen dieser Worte, die Ich euch sage, nicht eure Waffen und unterlasst nicht, sie zu zücken – nein, meine Kinder. Bedenkt: Auch wenn euer Schwert nicht allmächtig ist, so bin doch Ich allmächtig, und Ich bin in eurem Schwert.

    Kämpft gegen die Versuchungen, entdeckt die Fallen, zerreißt die verführerischen Netze und Stricke, entdeckt sie durch eure Intuition, wenn sie sich hinter dem Schleier des Jenseits verbergen, entdeckt sie, wenn sie sich unter den Menschen oder in den Kämpfen der Menschen verbergen – kämpft immer.

    Ich sage euch: Ihr sollt in diesem Streite mit Mir sein. Ich bin in ihm als ein großer Streiter gegen die Finsternis und alles bestehende Böse, und am Ende werde Ich es sein, der den letzten Schlag führt und der siegt, der euch beisteht, und ihr werdet die sein, die Mir siegen helfen. Der endgültige Sieg über die Versuchung und das Böse wird dir, meinem Volke, in dieser Zeit nicht gelingen. Ich werde jene Macht eine Zeitlang binden müssen, aber eure Verdienste dabei werden euch zugerechnet werden.

    Die Zeit, in der jene Macht gebunden sein wird, wird dazu dienen, dass das Gute im Herzen der Menschen Wurzeln treibt, dass das Gute in all seinen Formen an Stärke zunimmt. Wenn der Mensch dann im Guten stark geworden ist, wenn das Gute auf der Waage meiner Gerechtigkeit mehr wiegt als das Böse, dann wird die Versuchung in all ihren Formen für eine weitere Zeitspanne losgelassen sein, und in eben dieser Zeit wird es nicht mein Schwert sein, das sie besiegt, sondern eure eigenen Waffen.

    Ich werde nur von der Unendlichkeit aus wachen, weil ihr dann die nötige Kraft haben werdet, um den Feind zu besiegen. Die Tugend in all ihren Formen wird sich auf dieser Welt durchgesetzt haben, und die Versuchung wird keinen Winkel, noch eine offene Tür, noch einen Raum finden, und ihre größten Fallen, ihre größten Fallstricke werden zunichte sein bis zum letzten Element jener Macht der Versuchung. Wenn dann ihr Reich zerbrochen und zerteilt ist, wird der Beginn eures Triumphes kommen, und die Finsternis wird sich in Licht verwandeln, das Böse wird zu Gutem werden, und die Verirrten werden gefunden werden.

    Seht, dies wird der Triumph in eurem Geist sein, und wenn ihr dann euren Lobgesang anstimmt, wird es der Triumph des Lichtes, der Gerechtigkeit und der Liebe sein. Denn ihr werdet nicht als Gescheiterte von dieser Welt gehen, werdet nicht durch die Versuchung zugrundegerichtet scheiden. Nein, meine Kinder. Obwohl ihr während einer langen Zeit zu Fall gekommen seid und weiterhin durch diese Fallstricke stürzen werdet, wird der Tag eures Triumphes kommen, an dem ihr euer Angesicht emporrichtet und auf euren Herrn blickt, so wie sich der Soldat vor seinem Befehlshaber aufrichtet.

    Volk, Ich bereite dich auf die kommenden Auseinandersetzungen vor. Ich will euch in allen Kämpfen immer siegreich sehen. Aber Ich will nicht, dass diese Siege eurem Stolz schmeicheln. Es sollen keine Siege für eure Eitelkeit sein, sie sollen für mein Reich sein. Sie sollen für eure geistige Demut tiefe, innigste Befriedigungen sein, die sich nicht einmal auf eurem eigenen Gesicht abzeichnen.

    Eure Werke der Liebe und Barmherzigkeit sollen nicht bekanntgemacht werden, unter euch soll es keine Pharisäer geben, die mit der unter ihren Mitmenschen ausgeübten Wohltätigkeit Feiern veranstalten. Ihr sollt jene sein, die im Stillen Gutes tun.

    Ihr lebt bereits in der Zeit des Heiligen Geistes, und euer Geist entfaltet sich nun in all seinen Fähigkeiten, um mittels derselben Gutes zu tun. Ihr werdet geben können – nicht nur die Güter, die ihr auf Erden besitzt, sondern auch die, die euer Verstand, euer Herz und euer Geist besitzt. Was ihr nicht durch euer Wort, durch eure irdische Persönlichkeit tun könnt, tut durch das Gebet. Sprecht mit Mir, erhebt euch zu Mir, und ihr werdet von dort aus große Werke der Barmherzigkeit und Liebe vollbringen können.

    Doch wenn euer Gewissen euch sagt, dass ihr euch von etwas Materiellem trennen müsst, um es dem Notleidenden zu geben, so beabsichtigt nicht, jene Wohltat durch ein Gebet zu ersetzen. Seid nicht bestrebt, euren Egoismus durch geistige Gebete zu verbergen oder zu verschleiern. Hegt nicht den Wunsch, dass das, was ihr tun könnt, der Vater tun soll.

    Lasst zu, dass euch immer euer Gewissen befiehlt und sagt, in welcher Weise ihr Wohltätigkeit ausüben müsst, und wenn in dieser Wohltätigkeit die Notwendigkeit liegt, dass ihr euch von etwas Eigenem trennen müsst, soll es euer Herz nicht bedauern. Reicht die Hand, und ihr werdet Glück in eurem Geist spüren. Dann wird auch euer Herz die Freude in eurem Vater empfinden.

    Ich bereite euch auf die großen Kämpfe unter der Menschheit vor und sage euch: Die Menschen von heute interessieren sich für das Jenseits – nicht wirklich alle, aber man erforscht doch an allen Punkten der Erde das Geistige, man ist bestrebt, die geheime Schatzkammer des Herrn zu erforschen, man bespricht und studiert die Bücher, die Menschen dringen in die Philosophien und Wissenschaften ein.

    Der Grund dafür ist, dass Ich gesucht werde, dass meine Gegenwart von allen gefühlt wird, und sie Mich zu finden versuchen. Die Geister wissen, dass Ich die Quelle von Liebe und Vergebung bin, und so wagen sie es trotz ihrer Verfehlungen, Mich zu suchen, weil sie Vergebung und Erlösung erhoffen. Sie wissen, dass Ich eine unerschöpfliche Quelle von Barmherzigkeit bin, und dass Ich auch ein mit Speisen bedeckter Tisch bin, um ihren Hunger und Durst zu stillen. 11-328,34-42

  • Die Geistesgaben

    Die Geistesgaben

    Was aber die geistigen Gaben betrifft, Brüder und Schwestern, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid. 1. Korinther 12,1

    Das Buch des Wissens öffnet sich, um euch zu offenbaren, wie viele Geistesgaben und Eigenschaften ihr besitzt, viele davon sind für euch noch unbekannt. U. 141,22

    Der Mensch weiß nicht, wer er ist, und daher weiß er nicht, wie vieles er in seinem Geist birgt. Er hat sich damit begnügt, seine menschlichen Fähigkeiten zu entfalten. Aber die den Geist hat er aufgrund seines mangelnden Interesses an dem, was erhebend und edel ist, nicht zur Kenntnis genommen. U. 223,4

    Ihr werdet nun in eurem Wesen etwas mehr als die Organe eures Körpers entdecken, und dies werden die Gaben, Fähigkeiten, Kräfte und Eigenschaften des Geistes sein, die viele Jahrhunderte lang im Menschen geschlummert haben. Ihr werdet dabei weder Substanz noch eine Form entdecken, weshalb Ich euch sage, dass es nicht eure Wissenschaft sein wird, die dieses Geheimnis entdeckt, denn sie gehören dem Geist an. U. 321,33

    Wie hätten die Menschen die Gaben, die ihr Geist besaß, entdecken sollen, da ihr Herz nur danach verlangte, die Reichtümer der Erde zu besitzen? U. 186,26

    Das Licht meines Geistes ist gekommen, um euch alle Gaben zu offenbaren, die in eurem Wesen existieren, alles, was ihr von eurem Ursprung an in euch getragen habt, ohne es zu ahnen. Ich habe euch wissen lassen, dass es nun an der Zeit ist, dass ihr euch wirklich kennenlernt, dass ihr euch selbst entdeckt und erfahrt, was euer Erbe ist, damit ihr groß im Geist seid. U. 175,1

    Durch die Gaben des Geistes und die Fähigkeiten, welche der Mensch besitzt, gelangen meine Botschaften zu seinem Herzen. Diese Gaben sind: die geistige Schau, die Vorahnung, die Intuition und der prophetische Traum. U. 24,77

    Feinfühligkeit, Ahnungsvermögen, Offenbarung, Prophetie, Inspiration, Sehertum, Heilgabe, Gabe des Wortes — all dies und weitere Gaben werden aus dem Geist hervorgehen, und durch dieselben werden die Menschen bestätigen, dass eine neue Zeit für die Menschen angebrochen ist. U. 80,5

    Die Gaben wurden schon im Augenblick eurer Erschaffung in euren Geist gelegt. Aber es war notwendig, dass Ich kommen würde, um euch zu lehren, und dass ihr lange Wege zurücklegen und euch dabei immer weiter entwickeln würdet, damit diese Gaben sich zu offenbaren beginnen würden. U. 251,2

    Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist; und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr; und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; einem anderen aber Glauben in demselben Geist; einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist; einem anderen aber Wunderwirkungen; einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen; einem anderen aber Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus. 1. Korinther 12, 4-12

    • Um das Jahr 2000

      werden die Menschen die Gaben und Fähigkeiten des Geistes zu bekunden beginnen Volk, bleibt beständig in meiner Lehre, und wahrlich, Ich sage euch, drei Generationen nach der eurigen wird der Geist eurer Nachfahren eine große Vergeistigung erreicht haben. Sucht die wahre Erhebung, und danach wird es die ganze Menschheit tun; denn eure Welt ist nicht…

      Weiterlesen

    • Missbrauch der Geistesgaben

      Allen habe ich bei ihrem Lebensbeginn die gleichen Gaben geschenkt; doch während einige durch die Entwicklung ihrer Tugend emporzustreben und groß zu werden verstanden, sind andere stehengeblieben, und wieder andere sind auf Abwege geraten. U. 44,34 Wehe denen, welche die Schmeichelei, die Eitelkeiten und das Geld suchen! Denn der Schmerz und die Prüfungen werden bewirken,…

      Weiterlesen

    • Die Entwicklung der Geistesgaben

      Es gibt in dieser Zeit keine neuen Gaben für euren Geist, alles tragt ihr in euch seit dem Augenblick, da ihr aus Mir erstanden seid. U. 143,6 Ihr alle besitzt die Gaben des Geistes, die sich in dieser Dritten Zeit zu entfalten beginnen durch die Entwicklung, die die Geister erreicht haben. Die Intuition, das geistige…

      Weiterlesen

  • Maria, die weibliche Essenz Gottes

    Maria, die weibliche Essenz Gottes

    23. Ist die ganze Menschheit marianisch? Wahrlich, Ich sage euch: Nein, viele kennen Maria nicht einmal. Ich sehe einen Teil der Menschheit, welcher nicht einmal ihren Namen kennt, einen anderen großen Teil, der durch Sie in großen Fanatismus verfallen ist, in die größte Abgötterei, in Entweihung, in Gewinnsucht. Und einen weiteren Teil der Menschheit und der Religionsgemeinschaften, die Sie nicht als Geistige Mutter der Menschheit anerkennen.
    24. Euch habe ich „Marianisches Volk“ genannt, weil ihr die Menschheit lehren werdet, wer Maria ist.
    25. Ich sage dir, oh Volk: Maria ist nicht nur die Frau, die in der Zweiten Zeit den Erlöser empfing. Ich sage all jenen Teilen der Menschheit, die Ich soeben erwähnt habe, allen Sekten und Religionsgemeinschaften, allen Rassen und allen Menschen, dass Maria die mütterliche, göttliche Essenz ist, die immer existiert hat. Sie ist die weibliche, universelle Essenz, die ihr in allen Werken der Schöpfung entdecken und erblicken könnt. Sie ist die Zärtlichkeit, ist die Fürsprache und der Busen, der nährt.
    Schon in den vergangenen Zeiten wurde euch die Existenz Marias und ihr irdisches Kommen offenbart. Denn wahrlich, von den Ersten bis zu den Letzten – zu allen habe Ich als Vater, als Richter und als Meister gesprochen.
    26. Schon in der Ersten Zeit begannen die Patriarchen und Propheten von der Ankunft des Messias zu sprechen. Doch der Messias kam nicht nur im Geiste – er kam, um aus einer Frau geboren zu werden, um Mensch zu werden, um von einer Frau einen Körper zu erhalten.
    Der mütterliche Geist Gottes musste gleichfalls Mensch werden, zur Frau werden, als eine Blume der Reinheit, damit ihrer Blütenkrone der Duft des „Wortes“ Gottes entströme, welches Jesus war.
    27. Als jene Frau ihr Jungfrauenalter erreicht hatte, wurde sie verlobt. Der Vater sandte ihr einen Engel, um ihr ihre Mission anzukündigen. Doch wie traf der Engel sie an, wie überraschte er die verlobte Jungfrau?: Betend. Und da er sie vorbereitet antraf, sagte er ihr: „Sei gegrüßt, oh Maria, die Du Gnade vor Gott gefunden hast. Fürchte Dich nicht, denn Dein Schoß wird jenen empfangen, welcher im Hause Jakob herrschen wird, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.“
    28. Maria wusste, dass sie einen mächtigeren und größeren König empfangen würde als alle Könige der Erde. Doch krönte sie sich deswegen etwa zur Königin unter den Menschen?
    29. Verkündeten ihre Lippen auf Plätzen, Straßen, in den einfachen Hütten oder in den Palästen, dass sie die Mutter des Messias werden würde, dass der „Eingeborene Sohn“ des Vaters aus ihrem Schoße hervorgehen werde? Gewiss nicht, mein Volk: die größte Demut, Sanftmut und Gnade war in ihr, und die Verheißung ging in Erfüllung. Ihr Herz einer menschlichen Mutter wurde beglückt, und schon bevor sie gebar – zu diesem Zeitpunkt und hernach während des ganzen Lebens des Sohnes – war sie eine liebevollste Mutter, die geistig die Bestimmung Jesu kannte, die Mission, die er unter den Menschen zu erfüllen hatte, und wozu er gekommen war. Sie widersetzte sich niemals dieser Bestimmung, denn sie hatte Anteil an demselben Werke.
    30. Wenn sie zuweilen Tränen vergoss, war es ein Weinen der menschlichen Mutter, war es die Körpernatur, die den Schmerz in dem Sohne, ihrem eigenen Fleische, fühlte.
    Doch war sie eine Jüngerin des Meisters, ihres Sohnes? Nein. Maria brauchte von Jesus nichts zu lernen. Sie war im Vater Selbst und hatte sich nur inkarniert, um jene schöne und schwierige Aufgabe zu erfüllen.
    Beschränkte sich jenes vortreffliche Mutterherz darauf, nur ihren geliebtesten Sohn zu lieben? Gewiss nicht; durch jenes kleine menschliche Herz offenbarte sich das mütterliche Herz in Tröstung und erhabenen Worten, in Ratschlägen und Wohltaten, in Wundern, in Licht und in Wahrheit.
    Niemals stellte sie sich zur Schau, niemals fasste sie das Wort des Meisters falsch auf. Aber ebenso, wie sie zu Füßen der Krippe war, die ihr als Wiege diente, so war sie auch zu Füßen des Kreuzes, an dem der Sohn, der Meister, der Vater der ganzen Schöpfung starb und seinen letzten Atemzug als Mensch tat.
    31. So erfüllte sie ihre Bestimmung als menschliche Mutter und gab allen Müttern und allen Menschen ein erhabenes Beispiel.
    Und damit sie von der Menschheit beachtet würde, damit auch sie geliebt würde, und damit ihr Vorbild nicht aus den Herzen der Menschen gelöscht würde, widmete der blutende Meister am Kreuz eines seiner sieben Worte am Kreuz der Mutter, indem Er ihr sagte: „Mutter, dies ist Dein Sohn!“, und sagte zum Sohn, welcher in diesem Augenblicke Johannes, der Apostel des Herrn war: „Sohn, dies ist deine Mutter!“
    32. Damit wollte der Meister Johannes als Stellvertreter der Menschheit hinterlassen, und im Herzen der Menschen ein Heiligtum der Liebe und Achtung für die Universelle Mutter.
    33. Nahm der Apostel Johannes jene Mütterlichkeit nur für sich in Anspruch? Nein, fürwahr, er ging zu den Seinen, zu den Gefährten im Kampfe und bei den Unterweisungen, zu den anderen Jüngern und sagte ihnen: „Der Meister sagte dies, bevor Er hinschied“, und da blieben die Jünger bei Maria, bis Sie in die Unendlichkeit emporgehoben wurde.
    34. Am Pfingsttag, jenem Fest, welches das Volk seit der Ersten Zeit als Passahfest feierte, waren die Jünger versammelt, und in ihrer Mitte war Maria. Und der Heilige Geist nahte sich, in einer weißen Taube symbolisiert, und überströmte sie mit seinem Licht und erfüllte sie mit seiner Gnade.
    35. Die Jünger fühlten tiefste Hochachtung und Liebe für Maria. Und da jene Sämänner, jene Ärzte der Seele diese Verehrung für die Mutter des Erlösers als Mensch fühlten – warum sollten dann die Generationen der Zeiten, die auf sie folgten, sie nicht fühlen? Ich habe euch gesagt, dass Maria ewig ist, und wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr euch an Sie wendet, werden viele von euch Sie finden.
    36. Als mein Jünger Johannes sich auf der Insel Patmos einsam an seinem Rückzugsort befand, wo er die großen Offenbarungen der kommenden Zeiten empfing, wo er geistig in das Hohe Jenseits eindrang und die großen Geheimnisse des Herrn sah, eingekleidet in Sinnbilder und dargestellt durch Gestalten, sah er dort auch die Gestalt Marias.
    In dieser großen Offenbarung, welche Johannes durch den Vater für die Menschen der kommenden Zeitalter anvertraut wurde, sah er dort nach einem großen Zeichen eine Frau, die mit der Sonne bekleidet war und der Mond zu ihren Füßen, und auf ihrer Stirne eine Krone mit zwölf Sternen. Jene Frau fühlte Geburtswehen, und als jener Schmerz am größten war, sah Johannes das Böse in Gestalt eines Drachens, der ihr nachstellte und nur auf die Geburt des Kindes wartete, um es zu verschlingen.
    Doch der Meister sagt euch: Da diese dem Johannes durch den Vater gegebene Offenbarung von den kommenden Zeiten sprach, sage Ich euch: Er sah Maria in der Dritten Zeit, kurz bevor Sie das Marianische Volk zur Welt brachte, und das Böse, das dem Volk des Herrn auflauerte.
    Johannes sah auch, dass im Augenblick der Geburt eine große Schlacht von Engeln gegen den Drachen entbrannte, welcher das Böse der Menschen verkörperte – eine Schlacht, die derzeit bei euch stattfindet, weil das Marianische Volk geboren worden ist, bereits auf der Erdoberfläche erschienen ist, und heute seinen Schild und sein Schwert der Liebe erhält, um in die große Endschlacht zu ziehen.
    37. Dies bedeutet diese Offenbarung, oh geliebtes Volk! Deshalb hat der Vater dir an diesem Tage gesagt: Jene, welche Maria kennen, kennen sie nicht in ihrer Wahrheit. Sie sehen sie nur als Frau, sie betrachten Sie nur als menschliche Mutter, und um Sie herum haben sie Kulte, Riten, Feste und Schwärmereien geschaffen. Durch diese abgöttische Verehrung haben sie die Erfüllung der Gesetze des Herrn, das Wort des Meisters und die Liebe untereinander vergessen.
    38. Der Vater will nicht, dass die Welt Maria in dieser Weise kennenlernt, noch will Ich, dass man Sie auf diese Art liebt. Maria ist nicht nur eine Frau, Ich habe es euch bereits gesagt: Maria ist die mütterliche Essenz, die im Göttlichen existiert, und die sich in allem Geschaffenen offenbart.
    39. Wenn ihr Sie sucht in der Einsamkeit der Nacht, in der Stille, die nichts stört, dort in dem Kosmos, werdet ihr ihrem Bildnis begegnen, und wenn ihr Sie sucht in dem Duft der Blumen, werdet ihr Sie ebenfalls treffen, und wenn ihr Sie sucht in dem Herzen eurer Mutter, werdet ihr Sie haben. Wenn ihr Sie zu treffen wünscht in der Reinheit der Jungfrau, dort werdet ihr Sie ebenfalls schauen, und so wie in Ihr in unzähligen Werken, wo sich das ewig Weibliche widerspiegelt, das in Gott existiert und in seiner ganzen Schöpfung besteht.
    40. Wenn ihr euch einmal körperlich auf die Wege der Auftragserfüllung, der Predigt der Unterweisung begebt, werdet ihr mit den harten Herzen, mit jenen zusammenstoßen, welche eine
    verschlossene Tür geschaffen haben, um die Essenz der Liebe Marias und ihren Namen nicht eindringen zu lassen.
    Für viele gibt es diese Essenz nicht. Was wirst du dann tun, oh Volk? Wirst du Gewalt anwenden, um jene Mauer, jene Tür nieder zu reißen, um die Marianische Unterweisung in jene Menschen und Völker eindringen zu lassen? Nein. Ich habe euch gesagt, dass ihr mein Werk nur darstellen, meine Unterweisung nur aufzeigen sollt, aber dass ihr mit so viel Geist, mit so viel Herz, mit einer solchen Wahrhaftigkeit sprechen sollt, dass viele von jenen Halsstarrigen sich bekehren und sagen werden: „Wahrlich, die Essenz der Universellen Mutter durchflutet den ganzen Erdkreis, diese Lehre ist klar und verständlich. Sie ist wie ein Lebensquell, der zum Trinken einlädt, der jedoch nicht nötigt, von ihm Gebrauch zu machen.“
    41. Wahrlich, Ich sage euch, wenn dies geschehen würde, hätte Ich schon seit langer Zeit alle Geister mit meiner Macht herbeigeschafft, um sie in diesem Wasser zu baden, um sie von ihm trinken zu lassen und sie zu dem Ziel zu bringen, für das ihr alle bestimmt seid. Aber ihr sollt nicht nur durch Mich, sondern auch durch euch selbst zu Mir gelangen.
    Deshalb habe Ich euch Geist, Willen, Intelligenz, Fähigkeiten und Sinne gegeben. Deshalb habe Ich euch mein Gesetz offenbart und euch die nötige Zeit gegeben und euren Geist auf einen Weg der Entwicklung, des Fortschritts und der Erlösung derselben gestellt.
    Ich will, dass euer Herz und euer Wort wie eine Quelle sind, wie ein unerschöpflicher Born unter den Menschen, und dass eure Stimme demütig dazu einlädt, von meinem Worte zu trinken, das ihr verbreiten sollt.
    42. Wenn dieses Wasser kristallklar ist, wenn es so ungetrübt ist, wie Ich es euch anvertraut habe – wahrlich, Ich sage euch, dann werden die Menschen in ihm ihre Gesundheit und ihr Heil finden. Sie werden dann aus voller Kehle schreien und bekennen, dass sie bei euch meine Wahrheit gefunden haben, und dies ist die Verantwortung Israels in der Dritten Zeit – dies ist die Last, die auf dem Spiritualistisch-Trinitarisch-Marianischen Volke ruht.
    43. Euer sanfter und demütiger Gang wird Religionsgemeinschaften erschüttern, wird Grundmauern und Prinzipien erschüttern. Euer Wort, das immer das Meine sein wird, wird falsche Heiligtümer niederreißen, und von ihnen wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wird die Götzenbilder stürzen, all jene Abgötterei, die man um die Verehrung Gottes herum geschaffen hat, ebenso um Maria und um ihren Namen, bis man zu den größten Übertreibungen gelangt ist. All dies muss verschwinden, durch das Feuer des Wortes des Heiligen Geistes verbrannt, das Ich in euch gelegt habe und weiterhin legen werde.

    Buch des Wahren Lebens, U. 360,23-43

  • Missbrauch der Geistesgaben

    Missbrauch der Geistesgaben

    Allen habe ich bei ihrem Lebensbeginn die gleichen Gaben geschenkt; doch während einige durch die Entwicklung ihrer Tugend emporzustreben und groß zu werden verstanden, sind andere stehengeblieben, und wieder andere sind auf Abwege geraten. U. 44,34

    Wehe denen, welche die Schmeichelei, die Eitelkeiten und das Geld suchen! Denn der Schmerz und die Prüfungen werden bewirken, dass ihre Mitmenschen kommen und sich vor ihnen niederwerfen, um einen Tropfen Heilbalsam zu erlangen. Aber wehe jenen, die sich für Götter halten, ohne zu begreifen, dass ihre Vollmacht sich in Unheil verwandelte und ihr Licht in Finsternis! Weh meinen guten Jüngern, denn sie werden um jener willen leiden müssen, denn es wird Verwirrung entstehen! U. 73,44

    Manche glauben sich zu kennen; denn da sie um die vielen Gaben wissen, die der Mensch in seinem Geist besitzt, blähen sie sich vor den Unwissenden auf, bilden sie sich etwas auf ihre eigene Größe ein, werden sie herrschsüchtig, und schließlich gehen sie an der Finsternis ihres Hochmuts zugrunde. Sie verstehen nicht, dass der Geist im Gewissen die geheime Schatzkammer Gottes besitzt, und dass man diese nur mit Ehrfurcht betreten darf. U. 98,14

    Prahlt nicht mit euren Gaben und euren Erkenntnissen der Wahrheit, die ihr habt. Ich sage euch, wenn ihr dies tun würdet, würdet ihr euch der Gefahr aussetzen, durch eure Brüder großen Prüfungen unterworfen zu werden. U. 30,28

    Ich muss euch sagen, Jünger: Wenn euch daran gelegen ist, dass eure Werke vor Mir Wert haben, dürft ihr von euren Mitmenschen für sie nichts verlangen. U. 257,32

    Ich bin nicht gekommen, um euch nutzloses oder verblüffendes Wissen zu lehren: Ich habe euch mein Dasein und den Grund für das eure offenbart. Ich habe euch das Geheimnis aufgedeckt, dass die Kraft, welche Leben schenkt und alles belebt, die Liebe ist; sie ist die Urkraft, aus der alle Wesen hervorgegangen sind. U. 135,19

    Auch sage Ich euch: Studiert diese Unterweisungen gut, damit ihr nicht die falschen Propheten und Seher dieser Welt aufsucht und an sie glaubt. U. 250,62

    Vergesst nicht, dass ihr meine Kinder seid; und wenn ihr mit Mir in Harmonie zu leben versteht, werdet ihr es nicht nötig haben, eure Geschwister zu fragen, noch die Bücher oder die Sterne zu befragen, denn Ich spreche zu eurem Geist durch das Gewissen, und wenn ihr es hört, werdet ihr euch mit Weisheit regieren und in Erfüllung meines Willens zu leben verstehen. U. 14,65

    So wie man zu allen Zeiten das Leben der Menschheit in Epochen oder Zeitalter unterteilt hat, und jede von ihnen sich durch etwas ausgezeichnet hat — sei es durch ihre Entdeckungen, durch die göttlichen Offenbarungen, welche die Menschen in ihr empfangen haben, durch die Entwicklung des Sinnes für das Schöne, was ihr Kunst nennt oder durch die Wissenschaft —, so sage Ich euch, wird diese Epoche sich durch die Entfaltung der Fähigkeiten des Geistes auszeichnen, jenes Teiles eures Wesens, mit dem ihr hättet beginnen sollen, es in euch zu entwickeln, um euch so große Übel und Irrtümer zu ersparen. U. 117,15

    Glaube, Liebe und Vergeistigung sind die drei Tugenden, die die Soldaten und Apostel der Dritten Zeit unbesiegbar machen werden. Diese Tugenden waren in all jenen Dienern gegenwärtig, die von den frühesten Zeiten an mein Dasein, meine Gegenwart, mein Gesetz und meine Wahrheit bezeugten. U. 255,27

    Aber sie waren nicht die einzigen in der Geschichte der Menschheit, es gab noch viele mehr, die verschiedene Wege eingeschlagen habe, um ihre Mission durchzuführen und meine Wahrheit zu bezeugen, wobei sie jeder Art von Angriffen, Verhöhnungen, Verfolgungen und Verleumdungen standhielten. Ihr Glaube, ihre Nachsicht gegenüber denen, die sie verletzt haben, ihre beständige und treue Liebe gegenüber ihren Mitmenschen — eine, die sich an ihrem Herrn inspirierte — hat sie den Schmerz, die Ungerechtigkeit und den Tod überwinden lassen. Wie könntet ihr euch sonst die Ergebung der Märtyrer gegenüber ihren Henkern erklären? Wie könntet ihr die Geduld und die Gleichmut angesichts der Verfolgungen bei all denen begreifen, die Mich geliebt haben und Mir nachgefolgt sind?U. 255,28

    63. Geistige Zurüstung ist es, was euch Not tut; aber wenn ihr nach meinem Wort handelt, werdet ihr im Leben eurer Geschwister Erregung verursachen, weil sich in euch der Geist mit all seinen Gaben und Kräften kundtun wird. U. 8,63

  • Die Entwicklung der Geistesgaben

    Die Entwicklung der Geistesgaben

    Es gibt in dieser Zeit keine neuen Gaben für euren Geist, alles tragt ihr in euch seit dem Augenblick, da ihr aus Mir erstanden seid. U. 143,6

    Ihr alle besitzt die Gaben des Geistes, die sich in dieser Dritten Zeit zu entfalten beginnen durch die Entwicklung, die die Geister erreicht haben. Die Intuition, das geistige Gesicht, die Offenbarung, die Prophetie, die Inspiration zeigen sich in klarer Weise unter den Menschen, und dies ist die Ankündigung einer neuen Zeit, es ist das Licht des Buches der Sieben Siegel, das in dieser Zeit bei seinem sechsten Kapitel aufgeschlagen ist. Doch ihr, die ihr wisst, wozu diese Offenbarungen dienen, und die Zeit, in der ihr lebt, versteht — lenkt eure Geistesgaben auf den Weg der Liebe. Seid immer darauf vorbereitet, eure liebevolle Hilfe anzubieten, und ihr werdet im Einklang mit meinem Gesetz sein und werdet euren Mitmenschen als Beispiel dienen. Dann werdet ihr meine Jünger sein und werdet als solche anerkannt werden U. 95,18

    Die Eigenschaften des Geistes sind unwandelbar, weil sie Tugenden meiner Göttlichkeit sind, ewige Kräfte. Begreift jedoch, dass je nachdem, wie ihr gelebt habt, die Reinheit, die ihr vorweisen könnt, größer oder geringer sein wird. U. 214,59

    Ihr konntet die Geistesgaben und Kräfte, die ihr besitzt, infolge eurer Unwissenheit nicht nutzen. Doch wenn sie sich bei irgendeinem meiner Kinder in spontaner und natürlicher Weise offenbart haben, war immer jemand zur Stelle, der ihn für anormal erklärte oder ihm okkulte und widernatürliche Kräfte unterstellte. U. 62,7

    Durch das, was Ich euch jetzt gesagt habe, werdet ihr nun begreifen können, dass es euch nicht möglich sein wird, die Gaben, mit denen eurer Geist ausgestattet ist, in vollem Umfang zu entfalten. Denn da sie zu einem Wesen gehören, das der Ewigkeit angehört und Teil der Unendlichkeit ist, ist es nur natürlich, dass ihr in einem so kurzen Leben, wie es das Leben des Menschen auf Erden ist, nicht soweit kommt, um die volle Entfaltung mancher eurer Fähigkeiten zu erleben. U. 223,11

    Dennoch muss Ich euch erklären, dass ihr, weil ihr wisst, dass ihr im gegenwärtigen Dasein nicht die größte Entfaltung euer Gaben erreichen könnt, nicht in eurem Eifer, eure Entwicklung zu erlangen, nachlassen dürft. Im Gegenteil ─ bedenkt, dass, wenn ihr in einem einzigen Dasein die volle Entfaltung eurer Geistesgaben erleben könnt, diese sehr klein wären. U. 223,12

    Gekommen ist die Zeit, die euch Joel ankündigte. Doch Ich muss euch darauf hinweisen, dass jene Gaben, die ihr jetzt aus eurem Wesen empor dringen saht, euch nicht erst jetzt gegeben wurden. Sie haben seit dem Anfang eures Geistes zusammen mit euch eine Umwandlung erfahren, und jetzt, in dieser Zeit, habe Ich euch zur Erde gesandt, um die Früchte eurer Entwicklung zu ernten. U. 158,63

    Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben[1], eure jungen Männer werden Visionen sehen.

    Y después de esto sucederá que derramaré yo mi espíritu sobre toda clase de hombres; profetizarán vuestros hijos y vuestras hijas; vuestros ancianos tendrán sueños misteriosos, y tendrán visiones vuestros jóvenes. Joel 3,1

    Die Tugend ist verachtet und für etwas Schädliches oder Unnützes gehalten worden. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ihr begreifen sollt, dass nur die Tugend euch das Heil bringen wird, euch den Frieden fühlen lassen wird und euch mit Befriedigung erfüllen wird. Aber noch immer muss die Tugend viele Behinderungen und Bedrängnisse erleiden, bevor sie in alle Herzen einziehen kann. U. 64,16

  • Maria und das Pfingstereignis

    Maria und das Pfingstereignis

    Die betende Urgemeinde, Apostelgeschichte 1

    „1,13. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. 14 Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.“

    Das Pfingstereignis, Apostelgeschichte 2

    „2.1 Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. 2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4 Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

    Spannend an diesem Bericht aus der Apostelgeschichte finde ich, dass die Urgemeinde sich um Maria versammelt hatte und sie in ihrem Mittelpunkt, den Schoss der Gemeinde bildete. In diesem Schoss ereignete sich dann das Pfingstereignis, wo der Heilige Geist auf alle herabkam und sie mit den Gaben des Geistes erfüllte.

    Dass Maria ihre Mitte war erscheint mir auch prophetisch zu sein für die Dritte Zeit, in welcher wir leben. Denn wie in einem oben aufgeführten Bericht erläutert, steht die Menschheit heute unter Marias besonderem Schutz, ihre Zärtlichkeit und Fürbitte breitet sich wie ein breiter Schutzmantel über die Menschheit aus. In ihrem Schoss wird auch das Neue Volk Gottes geboren, die Jünger des Heiligen Geistes, und durch die Ausübung der Liebe in geistigem Sinne, gemäss dem Dritten Testament, entfalten die Jünger des Heiligen Geistes dieselben Geistesgaben, welche die Apostell sinnbildlich durch die Feuerzungen am Pfingstgeschehen erhalten haben“