Kategorie: Themen

  • Vater Unser…

    Wenn ihr Mich Vater nennt, wenn dieser Name aus eurem Innern hervorbricht, wird eure Stimme im Himmel vernommen, und ihr entreisst der göttlichen Schatzkammer irgendein Geheimnis. Lasst nicht zu, dass es nur die Lippen sind, die Mich Vater nennen, denn viele von euch pflegen dies mechanisch zu tun. Ich will, dass wenn ihr „Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name“ sagt, ihr zulasst dass dies Gebet aus reinem und tiefstem Herzen kommt und ihr über jeden Satz nachsinnt, damit ihr danach inspiriert und in vollkommener Gemeinschaft mit mir seid. U. 166, 51f.

    Ich habe euch das machtvolle, vollendete Wort gelehrt, welches das Kind wirklich dem Vater näherbringt. Wenn ihr das Wort Vater mit Inbrunst und Ehrfurcht, mit Erhebung und Liebe, mit Glaube und Hoffnung aussprecht, schwinden die Entfernungen, der Raum verkürzt sich, denn in diesem Ausgenblick der Kommunikation von Geist zu Geist ist weder Gott ferne von euch, noch seid ihr ferne von Ihm. Betet so, und ihr werdet in eurem Herzen mit vollen Händen die Wohltat Meiner Liebe empfangen. U. 166,53

    Lasst die Kinder zu Mir kommen. Lasst die Jugend sich Mir nahen. Männer und Frauen, die einen im besten Alter und die anderen im Greisenalter, kommt zu Mir, Ich will Mich an eurer Gegenwart erfreuen, will eure Stimme hören, wie sie Mich Vater nennt.U. 128,52

    …im Himmel!

    Sicherlich wohne Ich im Himmel, doch nicht an jenem bestimmten Ort, den ihr euch vorgestellt habt. Ich wohne in den Himmeln des Lichts, der Macht, der Liebe, des Wissens, der Gerechtigkeit, der Seligkeit, der Vollkommenheit und der Harmonie. Ich bin im Jenseits, ja; aber jenseits der menschlichen Sünde, jenseits des Materialismus, jenseits des Hochmuts, der Unwissenheit und der Begrenztheit. Denn Ich spreche auf eine Weise zu euch, dass eure Sinne mich wahrnehmen und euer Verstand mich versteht, und nicht, weil ich von anderen Welten oder Wohnsitzen komme: Mein Geist wohnt in der ganzen Schöpfung. U. 172, 51f.

    Die einen sagen: „Gott ist im Himmel“, andere sagen: „Gott wohnt im Jenseits“, doch sie wissen weder, was sie sagen noch verstehen sie, was sie glauben. Der Himmel ist das höchste Glück, zu welchem ein Geist auf dem Weg seiner Vervollkommnung gelangt, bis er sich so weit in Weisheit und Liebe erhebt, das er einen Zustand der Reinheit erreicht, wohin weder die Sünde noch der Schmerz hingelangt. U. 326, 38

    Der Himmel ist kein bestimmter Ort des Universums, Meine Herrlichkeit in überall, im geistigen wie im materiellen. Sagt ihr nicht Gott sei im Himmel, auf Erden und an jedem Ort? Dann versteht, was ihr sagt, damit ihr wisst, dass wo Gott ist, seine Herrlichkeit sein muss. U. 74,49

    Der Himmel ist der Zustand der Vollkommenheit. Ich habe ihn euch im Sinnbild einer unermesslichen und weissen Stadt gezeigt, welche ihr mit eurem Mut, mit eurem Glauben und eurem ungebrochenen Willen einnehmen sollt. Jene Stadt ist euer Heim, ist das unendliche Universum, wo der Schöpfer mit seinen Kindern lebt. U. 74,55

    Ihr habt viel gekämpft und viel Zeit benötigt, um eure Glaubensüberzeugungen und Vorstellungen umzuwandeln, und ihr sollt euch noch mehr anstrengen, um das geistige Ziel zu erreichen, für das ich euch bestimmt habe, nämlich euren Vater zu kennen, Ihn zu lieben und Ihn mit dem Geist zu verehren. Dann werdet ihr die wahre Herrlichkeit des Geistes zu ahnen beginnen, jenen Zustand der Erhebung, der Harmonie, des Friedens und Wohlergehens, die das wirkliche Paradies sind, zu dem ihr alle gelangen sollt. U. 172,53

  • Geistiger Sinn und Bedeutung des Vaterunser

    Geistiger Sinn und Bedeutung des Vaterunser

    Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. (Lukas 11,1)

    In der Zweiten Zeit fragten Mich Meine Apostel, wie sie beten sollten, und Ich lehrte sie das vollkommene Gebet, das ihr das Vaterunser nennt. Nun sage Ich euch: Inspiriert euch an diesem Gebet, an seinem Sinngehalt, an seiner Demut und an seinem Glauben, damit euer Geist sich mit dem Meinen verbindet; denn es werden nicht mehr die materiellen Lippen sein, die jene gesegneten Worte sprechen, sondern der Geist, der mit der ihm eigenen Sprache zu Mir spricht. U. 136,64

    • Einführung zum Vater-Unser

      Menschheit, betet geistig vor Mir, und empfindet jene Sätze, die Ich euch lehrte und die lauten: Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme.“ Wie viele Male habt ihr diese Worte ausgesprochen, die eine flehentliche Bitte um Mein Kommen sind ausgesprochen, ohne zu verstehen, was sie bedeuten, was sie beinhalten; deswegen fühltet…

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    • Und erlöse uns von dem Bösen!

      Ich lehre euch derzeit, auf dem Pfad zu wandeln, der euch von den Ängsten und Leiden befreit, welche die Anfeindungen und ehrgeizigen Bestrebungen der Mernschen hervorrufen ‒ Belehrungen, die ihr zuweilen für undurchführbar haltet; aber bald werdet ihr sie gläubig umarmen, überzeugt davon, dass es der einzige Weg zur Rettung ist. U. 149,59 Jetzt seht…

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    • Und führe uns in der Versuchung!

      Begreift: Wenn ihr eure Leidenschaften beherrschen und die Anziehungskraft zurückweisen wollt, die die Welt auf euch ausübt, so könnt ihr in Meinem Wort das Licht und die Kraft finden, es zu tun. U. 165,2 Versteht, dass das Böse vom Menschen ausging, von seinen Schwächen, und dass in dem Mass, in dem die Menschheit an Zahl…

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  • Über die Gabe des geistigen Gesichts

    Über die Gabe des geistigen Gesichts

    Ihr habt dank der Gnade des Heiligen Geistes die Gabe des Sehertums, die nicht darauf beschränkt ist, im Geistigen die Botschaften des Jenseits zu schauen. Das Sehertum ist eine weitergehende Gabe, ist Intuition, ist Vorahnung, ist Prophetie; es sind auch Botschaften, die ihr in euren Träumen empfangt. Das Sehertum ist der geistige Blick, der die Vergangenheit, die Gegenwart und selbst die Zukunft schauen kann, soweit es mein Wille ist. Wie oft wird der Seher, wenn er eine Vision erblickt, nicht wissen, was er gesehen hat. Doch jene, die sein Zeugnis vernehmen, werden jene Botschaft dennoch verstehen.

    Derzeit sind die Seher noch in einer Phase der Vorbereitung. Doch wahrlich, Ich sage euch: Ihr alle seid Seher. Die einen haben sich auf die eine Weise entwickelt, die anderen in einer anderen, aber ihr alle habt das geistige Gesicht in latentem Zustand. Jene, die das, was mein Wille ist, bei ihrem Gebet in Form von symbolischen Bildern sehen, bereite Ich weiter zu. Denn nach 1950 wird die Mission, die Ich ihnen anvertrauen werde, sehr groß sein, und ihre Verantwortung wird dann größer sein.

    Daher sage Ich euch: Bereitet euch vor, denn wenn dieses Wort nicht mehr durch die Stimmträger ertönt, werden die Menschenscharen, Gläubige wie Ungläubige, einen großen Verlust spüren. Euer Zeugnis, euer Ruf zum Erwachen und zur inneren Einkehr soll dann wie eine Fackel mitten in der Nacht sein. Ihr sollt wie Herolde sein, die die Völker, die noch schlafen, aufwecken. Bereite dich vor, Volk, damit ihr nach 1950 in eurem Geist die Botschaften zu empfangen vermögt, die von meiner Liebe herabkommen.

    Ich habe zu euch über die Geistesgaben gesprochen, und wenn ihr Mich nicht mehr in dieser Form vernehmt, werdet ihr in ihnen immer mehr die ganze Herrlichkeit entdecken, die in eurem eigenen Wesen vorhanden ist. Ihr werdet Mich erneut vernehmen und werdet verwundert über soviel Liebe, soviel Gnade, mit der Ich euch beschenkt habe, Tränen vergießen. Doch von der Fähigkeit, euch durch euer Verstandesvermögen mit der Geistigen Welt in Verbindung zu setzen, dürft ihr keinen Gebrauch mehr machen, nachdem das Jahr 1950 zu Ende ist.

    Die geistigen Lichtwesen werden sich weiterhin durch die Gabenträger und solche, die es nicht waren, bemerkbar machen, aber ihre Bekundung wird sich durch Inspiration fühlbar machen. Ebenso werden sie euch weiterhin ihren Heilbalsam übergeben und Wunder tun, und ihr Wort wird unerschöpflich unter euch sein. (U.311,31-34)

    Derzeit staunt ihr, wenn ihr einen Anfang der Sehergabe erlebt, die euch erlaubt, etwas aus der Vergangenheit zu sehen oder die euch eine Offenbarung über die Zukunft macht, während Ich euch mit Gewissheit sage, dass dies geistige Sehen fortwährend vorhanden sein sollte wie das Sehvermögen eurer körperlichen Augen während des Lebens auf Erden.

    Es ist nötig, noch ein wenig länger auf meinem Pfad zu wandeln, damit ihr diese Höhen erreicht und euer Geist, während er in sich jede Frucht seiner vergangenen Erfahrungen erntet, sich befreit, sich erfreut und sich erhebt mittels seines eigenen Wissens. (U.122,33-34)

    Den Sehern sage Ich: Ihr werdet Gesichte voller Herrlichkeit haben, wie ihr sie niemals zuvor hattet – Vorläufer eurer Offenbarungen, die ihr in den zukünftigen Zeiten entfalten und empfangen werdet. Denn gewiss erreichen diese Propheten noch nicht die Erhebung, die sie erlangen müssen – noch haben ihre Augen nicht alles gesehen, was sie sehen müssen, noch haben ihre Lippen alles gesagt, was sie prophezeien müssen. Doch die Läuterung, die sie – von ihrem Gewissen geleitet – erreichen werden, wird so wirksam sein, dass niemals die Lüge oder die Finsternis in ihrem Geist oder auf ihren Lippen sein wird. Immer werden sie die wahre Inspiration von der falschen und verführerischen Inspiration zu unterscheiden verstehen. Sie werden von der Barmherzigkeit des Vaters das zu empfangen wissen, was Er ihnen als Botschaft für die Menschheit übergibt. (U.330,40)

    Ihr seid meine kleinen Schüler, denen Ich täglich eine weitere Unterrichtsstunde gebe, eine weitere Seite jenes Buches des Lebens, das die Seher immer schauen, wenn Ich zu euch vom wahren Leben spreche. (U. 333,26)

    Es ist notwendig, dass ihr eure ganze Kraft und geistige Erkenntnis vereint, bevor ihr aufbrecht, um diese Unterweisung zu verbreiten. Wenn ihr dann betend und meditierend um mein Wort versammelt seid, werdet ihr meine Gegenwart fühlen. Die Kinder werden bewegt sein, die Seher werden gleichfalls die meiner Gegenwart vorhergehenden Zeichen wahrnehmen, und Ich werde Mich in subtiler Weise bekunden. Alle, die zusammenkommen, werden Mich fühlen, und diese Zusammenkünfte werden Feierlichkeit haben. Es wird eine geistige Atmosphäre herrschen, die euch Frieden und Vertrauen in die Zukunft geben wird.

    Auch die „Geistige Welt“ wird zu euch kommen, ohne euer Gehirn zu gebrauchen, und wird sich überall einstellen, wo ihr sie auch ruft, um euch in euren Prüfungen beizustehen und weiterhin ihre Barmherzigkeit und ihren Schutz auf diese Welt zu verströmen. Sie wird wachen, damit es in eurem Verstand keine Verwirrung gibt, noch schlechte Auslegungen oder falsche Entscheidungen.

    Wenn diese Vorbereitungszeit vorüber ist, dann vergesst nicht eure Zusammenkünfte. Denn obwohl ihr ja wisst, dass Ich Mich jedem von euch einzeln bekunde, möchte Ich euch vereinigt antreffen, betend und in eure geistige Übung vertieft. (U. 335,34-36)

    Ihr sollt euch weiterhin versammeln und euch gegenseitig beistehen. Jeder soll seine Gaben bekunden: Wer Seher ist, soll sich vorbereiten, um die Botschaft zu empfangen, wenn es mein Wille ist – die Ankündigung, das Licht, das dieses Volk führen wird, und so muss jeder gemäß seinen Gaben ohne Egoismus tätig sein, in tiefer Demut, mit ganzer Erhebung des Geistes, im Wissen, dass er dabei im Großen Buch der Ewigkeit schreibt – dass jedes eurer Werke von euren Kindern, von euren Nachfolgern beurteilt werden wird – im Wissen, dass das Werk, das Ich euch anbefohlen habe, das Werk des Heiligen Geistes ist. (U.342,30)

    Auf der ganzen Welt werden Seher, Propheten erscheinen, die sich von Geist zu Geist kundgeben. Männer und Frauen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Nationalitäten werden von großen Inspirationen sprechen. Diese Zeit ist bereits nahe, o Volk. Deshalb halte Ich euch wach, schule und unterweise Ich euch, damit ihr nicht in Versuchung noch in Verwirrung geratet. Denn große Verirrungen werden in kommenden Zeiten unter dieser Menschheit aufkommen.

    Die Vergeistigung, die mein eigenes Reich ist, naht mit großen Schritten, so wie jene Winde, die von Norden kommen, alles niederreißen, alle Bäume verbiegen, alle Wälder erbeben lassen, an die Türen pochen und die Gesichter aller Wesen peitschen. Ebenso wird auch der Spiritualismus als ein Sturm von Licht und von Liebe kommen – ein Sturm, der alles mit sich reißt und niederreißt. Doch er wird sich im Herzen der Menschen vollziehen, im Herzen aller Institutionen, im Schoße aller Nationen und aller Rassen. Es ist mein Reich, die Herrschaft des Heiligen Geistes, die Herrschaft der geistigen Erhebung, des Friedens und der Liebe. (U. 345,73-74)

    Ich habe zu euch vom Leben des Geistes gesprochen – von dem, was ihr das Jenseits nennt, und von meiner göttlichen Erhabenheit. Doch Ich sage euch, dass es in diesen Unterweisungen keinerlei Geheimnis gibt. Denn jener, welcher rein ist, wird das Privileg haben, das Leben des Hohen Jenseits zu schauen und zu verstehen – jener geistigen Welt, welche vom Licht des Heiligen Geistes erleuchtet wird, und seine Bewohner, die zusammen ein Band der Liebe bilden. Er wird den Gipfel jenes Berges erblicken, von dem aus die Seher zu euch sprechen. Dort ist es, wo der Vater die ganze Menschheit erwartet.

    Meine Geistige Welt arbeitet unermüdlich und inspiriert und nährt euch, damit ihr zur Vergeistigung gelangt. Sie steht euch bei, damit ihr bei eurer Auftragserfüllung mehr Fortschritt habt. (U. 348,29-30)

    Ihr werdet mein Wort nicht mehr durch diese Werkzeuge vernehmen. Doch diese Zeit ist für die Zubereitung eures Geistes bestimmt gewesen, und nach 1950 wird der Kampf beginnen. Ich werde Mich nicht von euch trennen, doch es ist nötig, dass ihr euch vergeistigt. Denn durch die, welche sich vorbereitet haben, werde Ich Mich weiterhin von Geist zu Geist kundtun. Die Seher werden Mich weiterhin schauen, und zu denen, die sich vergeistigen, werde Ich durch Intuition sprechen, und in ihnen wird die Intuition sein. (U.355,50)

    Es werden Ausleger meiner Unterweisungen erscheinen, Seher mit klarem Blick und wahrem Wort. Ihr werdet eine geistigere Art und Weise anwenden, um die Kranken zu heilen. Die Heilkraft, die Ich in euch gelegt habe, wird zuerst zum Geist des Kranken gelangen und ihn dazu anregen, seinen darniederliegenden Körper aufzurichten und ihn zu lehren, wie er die Leiden und Leidenschaften überwindet, um die wahre Freiheit des Geistes zurück zugewinnen.

    Eure ganze Arbeit soll bescheiden und verschwiegen sein, niemand soll in seinem Herzen den Neid oder die Eitelkeit keimen lassen. Denn wenn dies geschehen würde, würdet ihr nicht das Wunder der Zwiesprache von Geist zu Geist eintreten sehen, was das ist, was ihr auszuüben beginnen sollt, wenn die gegenwärtige Etappe einmal zu Ende ist.

    So, wie Ich in diesen letzten Tagen meiner Kundgabe mit meinem Worte voller Offenbarungen, Essenz und Unterweisungen die Vorbereitung belohnt habe, welche ihr – um es zu hören – gehabt habt, so werde Ich in den Tagen eurer Zwiesprache von Geist zu Geist eure Erhebung durch Inspirationen und Prophetien zu belohnen wissen, welche die Welt erschüttern werden.

    Der Eifer, die Achtung, der Gehorsam meiner Jünger wird mit geistigen Wohltaten belohnt werden. (U. 356,66-69)

    Die Aufgabe der Seher wird in jenen Tagen sehr schwierig sein und sehr groß ihre Verantwortung, dem Volk Orientierung zu geben, es wach zu machen und zu ermutigen. Damit die Klarheit meines Lichtes immer zu ihnen gelangt, werden sie in guter Zurüstung verbleiben müssen und dürfen sie niemals zulassen, dass sie die Eitelkeit betört oder die Lüge sie in Versuchung fallen lässt. (U, 356,77)

    Aus all diesen, die Mich geliebt haben, formte Ich meine Körperschaft aus „Arbeitern“, meine neue Apostelschar, und Ich habe das Vorhandensein zahlreicher bescheidener und armseliger Versammlungsstätten zugelassen, damit sich das Volk in ihrem Schatten versammeln würde und dort meine Göttliche Kundgebung empfinge mittels meiner Stimmträger, der Gabenträger, der Gemeindeleiter, der Säulen, der Seher, der Goldfedern und der Fundamentsteine. Denn Ich haben zu diesem Volke durch die sieben Gaben, welche die sieben Geister (vor Gottes Thron) verkörpern, gesprochen, habe es geführt und habe es zubereitet.

    Trotz der Unvollkommenheit meiner Auserwählten, trotz ihrer Fehler und ihres Unverständnisses habe Ich immer mein Werk offenbart – sei es in einem Wort, in einem Gesicht, in einer Prüfung, damit dies ein Anreiz und Ansporn für dieses Volk sein würde, und damit diejenigen, welche bereits an die Wahrheit dieser Offenbarung geglaubt hatten, niemals mehr zweifeln könnten. (U. 366,50-51)

  • Wie sollen wir beten?

     

    „Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“

    Johannes 4, 23+24

    Menschheit, die Zeit ist unter euch angebrochen, in welcher ihr zu beten verstehen sollt.

    Heute sage Ich euch nicht, dass ihr euch zur Erde niederwerfen sollt. Ich lehre euch nicht, mit den Lippen zu beten oder Mich mit blumigen Worten in schönen Gebeten anzurufen; heute sage Ich: Sucht Mich im Gedanken, erhebt euren Geist, und Ich werde immer herabkommen, um euch meine Gegenwart fühlbar zu machen. Wenn ihr es nicht versteht, mit eurem Gott zu sprechen, wird Mir eure Reue, euer Schmerz, eure Liebe.genügen. 12.358,53

    Ich habe euch das machtvolle, vollendete Wort gelehrt, welches das Kind wirklich dem Vater näherbringt. Wenn ihr das Wort Vater mit Inbrunst und Ehrfurcht, mit Erhebung und Liebe, mit Glaube und Hoffnung aussprecht, schwinden die Entfernungen, der Raum verkürzt sich, denn in diesem Ausgenblick der Kommunikation von Geist zu Geist ist weder Gott ferne von euch, noch seid ihr ferne von Ihm. Betet so, und ihr werdet in eurem Herzen mit vollen Händen die Wohltat Meiner Liebe empfangen. 6.166.53

    Das Gebet ist das geistige Mittel, welches Ich dem Menschen eingegeben habe, um mit meiner Göttlichkeit zu kommunizieren. Deswegen machte es sich seit Anbeginn in euch bemerkbar als eine Sehnsucht, als ein Bedürfnis des Geistes, als ein Zufluchtsort in den Stunden der Prüfung. 9.261.22

    Wer das wahre Gebet nicht kennt, weiss nicht um die geistigen Wonnen, die es einschliesst; er weiss nicht um die Gesundheitsquelle und die Güter, die sich in ihm befinden. Er fühlt den Impuls, sich Mir zu nähern, Mich zu sprechen und Mir seine Bitten vorzubringen. Doch da es ihm an Vergeistigung mangelt, erscheint ihm die Gabe, nur die Gedanken zu erheben, als so armselig, dass er sofort etwas Materielles sucht, um es Mir darzubringen, im Glauben Mir damit besser zu schmeicheln. 9.261.23

    Ich sage euch, dass ihr beten sollt; denn wer nicht betet, gibt sich überflüssigen, materiellen und zuweilen unguten Gedanken hin, womit er, ohne es zu bemerken, die Brüderkriege schürt. Dagegen zerreisst euer Gedanke wenn ihr betet, einem Lichtschwert gleich die Schleier der Finsternis und die Schlingen der Versuchung, die viele Geister gefangen nehmen, sättigt die Umwelt mit Vergeistigung und wirkt den Kräften des Bösen entgegen. 1.18.15

    Viele Offenbarungen mittels des Gebets halte Ich noch in der Zukunft für den Geist bereit. Vervollkommnet euch bei dieser Kundgabe, und ihr werdet fähig werden, in euren Bitten Vollkommenheit zu erreichen, das heisst, ihr werdet lernen, zu bitten. 2.36.16

    Geliebte Jünger: praktiziert täglich das geistige Gebet mit dem ganzen Vorsatz, euch darin zu vervollkommnen. Seht, ihr erreicht dadurch eine intime Zwiesprache mit eurem Meister und verspürt in jenen Momenten einen unendlichen Frieden; ausserdem ist es die beste Gelegenheit, meine göttliche Inspirationen zu erlangen. In ihnen werdet ihr die Erklärung für all das finden, was ihr nicht verstanden oder falsch ausgelegt habt. Ihr werdet die Vorgehensweise finden, einer Gefahr zuvorzukommen, ein Problem oder eine Verwirrung zu lösen. In jener gesegneten Stunde der geistigen Zwiesprache werden sich eure Sinne erhellen, und ihr werdet euch fähiger und geneigter fühlen, das Gute zu tun. 10.308.1 

    Dies ist die Art und Weise, durch die ihr eurem Vater einen wahren Tribut an Anbetung, Liebe, Erkenntnis, Demut und Anerkennung darbringen könnt. 9.266.57

    Betet nicht nur, wenn ihr eine schmerzliche Prüfung durchlebt, betet auch, wenn ihr im Frieden seid, denn dann werden sich euer Herz und eure Gedanken mit den andern beschäftigen können. Bittet auch nicht nur für die, die euch Gutes getan, oder für jene, die euch keinen Schaden zugefügt haben, denn obwohl dies verdienstvoll ist, ist es nicht so gross, wie wenn ihr für diejenigen Fürbitte einlegt, die euch in irgendeiner Form Schaden zugefügt haben. 2.35.8

    Versteht zu beten, nicht nur in euren Stunden der Trübsal, sondern auch in euren Augenblicken der Freude. Vor Mich bringt ihr nur eure Tränen, Leiden und Kümmernisse, in euren Freuden jedoch, wenn euer Herz festlich gestimmt ist, vergesst ihr Mich; dann verschliesst ihr Mir eure Türen. 6.163.5

    Seht stattdessen, seht wie leicht sich jener wandelt, der einen kleinen Teil meiner Lehre in die Tat umsetzt. Wollt ihr ein Beispiel dafür? Da gab es jemanden, der Mir sein ganzes Leben lang mit Wortgebeten, die andere geformt hatten, sagte, dass er Mich liebt ‒ Gebete, die er nicht einmal verstand, weil sie aus Worte bestanden, deren Sinn er gar nicht kannte. Doch plötzlich begriff er die wahre Form des Gebets, legte seine alten Gewohnheiten ab, konzentrierte sich auf den Grund seines Geistes, erhob seine Gedanken zu Gott und fühlte zum ersten Mal dessen Gegenwart in sich. Er wusste nicht, was er seinem Herrn sagen sollte, seine Brust begann zu seufzen und seine Augen Tränen zu vergiessen. In seinem Verstand formte sich nur folgender Satz: Vater, was soll ich Dir sagen, ich weiss ja nicht, wie ich mit Dir reden soll?

  • Geistiges Gesicht einer Frau: Apokalyptische Zeichen

    Geistiges Gesicht einer Frau: Apokalyptische Zeichen

    Geschwister, der Herr gewährte mir die Erdkugel zu betrachten, als ich plötzlich sah, wie ein Flackerfeuer sich entzündete und wie brennende Lava sich über sie ergoss, und ein Drittel der Erdkugel verschwand, wie ich dies schon bei anderen Gelegenheiten (im Geist) gesehen habe.

    Als aber dies vorüber war, sah ich die Erdkugel, als ob sie ihre Bewegung verändere, und sie sah nicht mehr wie eine Kugel aus, sondern ungestaltig.

    Dann sah ich eine Quelle von kristallklarem Wasser, ihr näherten sich drei Amerikaner, die von dem Wasser nahmen und sich auf einem sehr langen Weg entfernten. Ich sah nicht das Ende jenes Weges, aber dann konnte ich die Unterhaltung jener Amerikaner hören deren Gesichter ich nicht sehen konnte. Einer von ihnen sagte: „Die Zeit der Prophezeiung ist gekommen, sie hat sich erfüllt.“

    Die Flammen haben sich entzündet und es sind vier. Eine davon vertritt die menschliche Weisheit, mit grosser Macht, mit grosser Vollkommenheit. Die Menschheit hat grosse Dinge geschaffen, doch sie haben der menschlichen Hand auch den Unterhalt und die Arbeit entzogen. Die Katastrophen sind eingetroffen, und das Wort tut sich kund in allen Teilen der Natur.

    Die Zweite Flamme sagt: Die Wassermassen werden in das Meer und auf die Erde niederstürzen, es wird grosse Katastrophen geben, schwere Krankheiten, Hunger, Pest, Tod.

    Die Dritte Flamme ist auch gegenwärtig. Der Vater hat die Gehirne erweckt, Er hat das Zeitalter angekündigt, um durch Vermittlung der Menschheit die Lehre Seines Wortes übergeben zu können, die Lehre Seiner Liebe und Seiner Wahrheit; Herzen werden sie erforschen, der Verstand sie begreifen, und die Hände werden sie ausführen. Die einen werden sich lustig machen über das, was die Brüder und Schwestern ihnen zu sagen haben, die anderen werden aufmerksam zuhören, denn in ihren Herzen fühlen sie die Wahrheit jener Worte.

    Die Vierte Flamme ist entzündet worden, und nach kurzen Augenblicken wird es grosse Erschütterungen auf der Erde geben. Jene grossen Gebäude und Fabriken, alles was die Hand des Menschen mit so viel Weisheit, mit so viel Vollkommenheit erstellt hat, wird zusammenstürzen, und dann werden alle ihre Hände erheben zum Gebet und den Allerhöchsten um Erbarmen bitten, um erhabene Hilfe, die sie erlangen werden, denn Gott ist Liebe.

    Dann Geschwister, durch die Bitte, die wir vorgebracht haben, kann ich nun sagen, dass das Geistige Wesen sich näherte und sagte: „Oh dummer Wanderer, wie einfach ist das Wort des Herrn, und du verstehst es nicht. Warum versteifst du dich, die Dinge nach deinem Willen zu glauben? Warum verschliesst du die Türen deines Herzens und hörst nicht die Stimme des Gewissens, die zu dir spricht; dies ist die Ausstrahlung Gottes, dies ist das Licht, dies ist die Wiege des Heiligen Geistes. 

    (Aus Walter Maier: Zeitzeuge der Göttlichen Belehrungen von Mexiko, S. 43)

  • Ab 1950 wird sich Gott nur noch von Geist zu Geist offenbarten

    Ab 1950 wird sich Gott nur noch von Geist zu Geist offenbarten

    Die Kommunikation von Geist zu Geist beginnt mit dem Gebet, setzt sich fort mit der Meditation und geht von dort in die Aktion über: Gebet, Meditation, Aktion, Ausübung und Erfüllung sind. Auf diese Weise werdet ihr die Vergeistigung erreichen und werdet das starke Israel sein, wie es euch der Meister gelehrt hat.

    Nach 1950 wird sich der Herr wie auch Seine Geistige Lichtwelt weiterhin offenbaren, doch nicht mehr mittels Stimmträger oder Begabte (facultad), sondern von Geist zu Geist. Und diese Kommunikation wird nicht das Jahr 1951 abwarten, (um sich bemerkbar zu machen), denn ihr übt diese bereits aus, wenn ihr eure Sinne von allem entfernt, was zur Welt gehört und eure Gedanken und euren Geist zum Herrn erhebt.

    Denkt (darüber) nach, kommuniziert ihr etwa von Materie zu Geist? Nein, ihr hält Zwiesprache mit Gott von Geist zu Geist, sei es in der Nische eures Schlafzimmers, auf dem Weg oder in der Einsamkeit der Felder.

    Ohne vor euren Augen irgendein Bild (oder) Sinnbild zu haben, ohne dass eure Lippen ein Wort aussprechen, löst sich euer Gedanke ab, erhebt sich euer Geist, indem er sich vom Fleisch und von der Welt entfernt und mit seinem Herrn kommuniziert.

    Und dies habt ihr schon in anderen Zeiten getan, nicht mit der Weite und Entfaltung, mit welcher ihr sie nach 1950 tun werdet, noch mit der Bewusstheit, mit welcher ihr sie nach dieser Zeit ausüben werdet.

    Wie viele Gaben werdet ihr entfalten, die ihr noch verborgen und latent habt! Gerade die geistige Not wird es sein, die euch nach 1950 anhalten wird, viele Gaben zu entfalten, die euch unbekannt sind.

    Wir, eure Beschützer und Freunde, haben euren Geist sensibilisiert, damit er sich nach 1950 nicht in seiner Entfaltung aufhalte, damit er vorbereitet sei für die Zwiesprache von Geist zu Geist.

    Erläuterung der Geistigen Lichtwelt 2, 39-45

  • Moses als Vorbild

    Lang ist der Weg den Israel seit Moses zurückgelegt hat, um sich der wahren Kommunikation anzunähern.

    Als Moses in der Ersten Zeit sein Volk zusammenführte ̵ welches dasselbe ist, das sich zum Grösstenteil in dieser Nation eingefunden hat ̵ und sich Israel am Bergrücken des Sinai niedergelassen hatte, nahm Moses den Weg zum Gipfel auf sich, denn er wusste, dass er dort in der Einsamkeit jenes Berggipfels leichter in direkte Kommunikation mit seinem Herrn treten konnte. Als Demuts- und Liebesbeispiel, als Zeichen des Respekts, wagte Moses nicht sein Angesicht zu erheben, um den Herrn in irgendeiner Figur zu schauen versuchen. (Ex. 19, 11-25)

    Der Führer Israels schloss seine Augen (und) hielt seine Ohren zu, damit die Welt mit ihrer Unreinheit nicht zu ihm gelange. Auf diese Weise war die Stimme des Vaters die Einzige, die Moses vernahm, war das Licht des Vaters das Einzige, das seine verschlossenen Augen sahen.

    So gewaltig war jene Kundgabe Göttlicher Macht, dass sogar ein Mann mit der geistigen Stärke von Moses auf die Erde niederknieen musste, und nur der Gehorsam jenes demütigen Geistes war es, welcher ihn angesichts solch großartiger Kundgebung zurückhalten konnte. Die Stimme des Vaters wurde durch den Geist und die Materie Moses‘ vernommen. Auf diese Weise vermaterialisierte sich die Stimme, die dem Dröhnen der mächtigen Winde des Meeres glich. Doch inmitten jenes wunderbaren Knallens, jenes Brausen, hörte man klar die Stimme Jehovas (Ex 19,18-19).

    In dieser Dritten Zeit seid ihr an der Reihe -wie früher Moses – den Gipfel des Berges zu erklimmen, auf welchem der Vater euch mit offenen Armen erwartet. Doch dieser Berg wird nicht mehr der materielle Sinai sein, sondern der geistige Berg, und dort werdet ihr nicht mehr die vermaterialisierte Stimme von früher hören, wie Moses sie hörte, sondern die geistige Stimme eures Herrn.

    Ihr wisst nicht ob ihr wenig oder (schon) viel gestiegen seid, um auf den geistigen Gipfel zu gelangen. Ihr wisst nur, dass ihr weitersteigen müsst, Schritt für Schritt, durch die Erfüllung des Liebes(gebotes), das sich im Göttlichen Gesetz befindet.

    Die vollkommene Kommunikation von Geist zu Geist wird (dann) sein, wenn ihr im Schoss des Vaters angelangt seid; wenn euer Geist den ganzen Pfad zurückgelegt hat und verstanden hat, was Sein Vater ist; wenn er die vollständige Erkenntnis seiner selbst hat und den Grund seines Schicksals erkennt; wenn er alles erkennt, was sein Geist durch den Willen Gottes wissen soll.

    Erläuterung der Geistigen Lichtwelt 2, 32-38

  • Die Vergeistigung als Basis

    Nach 1950 wird euer Geist sich mittels der Vergeistigung, der Lauterkeit, der Reinheit und der guten Werke erheben; er wird sich mit Eifer und Hingabe der guten Ausübung der Lehre und des Gesetzes widmen und gemäß eures Fortschrittes wird die Kommunikation von Geist zu Geist jedes Mal vollkommener sein; die Offenbarungen, die ihr im großen Maß vom Vater als auch von der Geistigen Lichtwelt empfangen werdet, werden immer grösser und reiner sein.

    Ihr, die ihr die Kommunikation durch das menschliche Verstandesorgan genossen habt, werdet es nicht sein, welche die Zwiesprache von Geist zu Geist zu ihrer höchsten Entwicklung bringen werdet, nein. Die neuen Generationen, eure Kinder werden es sein, welche die höchste Kommunikation erlangen werden. Ihr sollt ihnen verantwortungsvoll den Weg bereiten, mit den Lehren eines Gottes der Ewigkeit, mit einem Heiligtum im Herzen, mit einem höchst geistigem Kult und mit der Sehnsucht nach der Zwiesprache von Geist zu Geist.

    Eure Kinder werden keine materiellen Symbole, Rituale und Zeremonien mehr kennen. Und die Kinder eurer Kinder werden einen noch reineren geistigen Gotteskult haben. Und so werdet ihr euch von Generation zu Generation immer mehr der vollkommenen Kommunikation von Geist zu Geist nähern.

    Erläuterung der Geistigen Lichtwelt 2, 29-31

  • Die Zwiesprache von Geist zu Geist

    Die Zwiesprache von Geist zu Geist

    Schon zu allen Zeiten hat Gott durch vorbereitete Menschen und göttliche Gesandte gesprochen. Heute ist der menschliche Geist so entwickelt, dass der Mensch ohne Vermittler von „Geist zu Geist“ mit Seinem göttlichen Vater Zwiesprache halten kann.

    Christus und Seine Geistige Lichtwelt offenbaren sich uns über die Intuition, über unser Gewissen, über Träume und Visionen. Menschen, die ein reines und einfaches Leben führen geniessen diese Zwiesprache von Geist zu Geist, oft ohne dass sie sich dessen bewusst sind.

    Im Folgenden werden Stellen aus dem Dritten Testament zitiert, welche diese Zwiesprache erläutern und erklären.

    • Die Zwiesprache ist geistiger Art

      Denkt nicht, Brüder, dass ihr in der Kommunikation von Geist zu Geist die vermaterialisierte Stimme des Vaters hören werdet, nein. Eure materiellen Ohren werden nicht das Geistige hören, eure geistigen Ohren werden es sein, die die wahre Stimme des Vaters vernehmen werden, die sich mit Ideen, Inspirationen, Vorahnungen, Intuitionen und Träume bekunden. Ihr werdet wissen,…

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    • Geistiges Gesicht einer Frau: Apokalyptische Zeichen

      Geschwister, der Herr gewährte mir die Erdkugel zu betrachten, als ich plötzlich sah, wie ein Flackerfeuer sich entzündete und wie brennende Lava sich über sie ergoss, und ein Drittel der Erdkugel verschwand, wie ich dies schon bei anderen Gelegenheiten (im Geist) gesehen habe. Als aber dies vorüber war, sah ich die Erdkugel, als ob sie…

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    • Ab 1950 wird sich Gott nur noch von Geist zu Geist offenbarten

      Die Kommunikation von Geist zu Geist beginnt mit dem Gebet, setzt sich fort mit der Meditation und geht von dort in die Aktion über: Gebet, Meditation, Aktion, Ausübung und Erfüllung sind. Auf diese Weise werdet ihr die Vergeistigung erreichen und werdet das starke Israel sein, wie es euch der Meister gelehrt hat. Nach 1950 wird…

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  • Himmel und Hölle:

    Himmel und Hölle:

    Die Menschen haben sich die Hölle als einen Ort ewiger Qual vorgestellt, wohin ihrer Meinung nach alle jene kommen, die gegen meine Gebote verstoßen haben. Und so wie sie für die schweren Vergehen diese Hölle schufen, so stellten sie sich für die geringeren Vergehen einen andern Ort vor und ebenso einen weiteren für jene, welche weder Gutes noch Böses getan haben.

    Wer sagt, dass man sich im Jenseits weder freut, noch leidet, spricht nicht die Wahrheit. Niemand ist ohne Leiden, noch bar jeder Freude. Die Leiden und Freuden werden immer gemischt sein, solange der Geist nicht den höchsten Frieden erreicht.

    Hört, meiner Kinder: die Hölle ist in Inkarnierten und Desinkarnierten, in Bewohnern dieser Welt und des Geistigen Tales. Die Hölle ist das Symbol der schweren Leiden, der furchtbaren Gewissensbisse, der Verzweiflung, des Schmerzes, und die Bitterkeit derer sie schwer gesündigt haben. Doch von diesen Folgen werden sie sich befreien durch die Entwicklung ihres Geistes hin zur Liebe.

    Der Himmel dagegen, welcher das wahre Glück und den wahren Frieden symbolisiert, ist für jene, welche sich von Leidenschaften der Welt abgewandt haben, um in Gemeinschaft mit Gott zu leben.

    Befragt euer Gewissen, dann werdet ihr wissen, ob ihr in der Hölle lebt, ob ihr eure Vergehen sühnt, oder ob ihr vom Frieden des Himmels durchdrungen seid.

    Was die Menschen Himmel oder Hölle nennen, sind keine bestimmten Orte; es ist der Wesensinhalt eurer Werke, den euer Geist erntet, wenn er das Geistige Tal erreicht. Jeder erlebt seine Hölle, bewohnt seine Welt der Sühne oder genießt die Seligkeit, welche die Erhebung und die Harmonie mit dem göttlichen Geiste schenkt. (U. 11,51-56)

    Ich habe euch in dieser Zeit gesagt: Haltet nicht an der Vorstellung fest, die unter der Menschheit über die Hölle existiert; denn auf dieser Welt gibt es keine größere Hölle als das Leben, das ihr mit euren Kriegen und Feindseligkeiten geschaffen habt, und im Jenseits gibt es kein größeres Feuer als die Reue des Geistes, wenn das Gewissen ihm seine Verfehlungen zeigt. (U. 182,45)

    Erzittert nicht angesichts dieser Offenbarungen; im Gegenteil, freut euch bei dem Gedanken, dass dies Wort die Vorstellung zerstören wird, die ihr von einer ewigen Strafe hattet, und alle Auslegungen, die euch in den vergangenen Zeiten vom ewigen Feuer gegeben wurden. Das „Feuer“ ist das Sinnbild des Schmerzes, der Selbstanklagen und der Reue, die die Geister martern und sie läutern werden, wie sich das Gold im Schmelztiegel läutert. In diesem Schmerz ist mein Wille, und in meinem Willen ist meine Liebe zu euch. (U. 352,44)