Autor: Cristina Marti Schneider

  • Über geistiges Forschen

    Jünger der Dritten Zeit, wahrlich, Ich sage euch, da ihr Meine neuen Offenbarungen empfangen habt, sollt ihr den Inhalt der Unterweisungen vergangener Zeiten wahrheitsgemäß und richtig auslegen. (V-112,29)

    Alle, was euch in ihnen offenbart wurde, hat einen göttlichen Sinn, auch wenn es für euch den Anschein hat, daß sie bei manchen Gelegenheiten vom menschlichen Leben sprechen. Sucht ihren geistigen Gehalt und ihr werdet entdecken, daß sie euch immer das Geistige Leben zeigen. (V-112,30)

    Haltet euch nicht allzu sehr mit der Untersuchung der Buchstaben auf, was das Oberflächliche ist, denn dies kann euch in Verwirrung bringen. Dringt in den Sinngehalt des Wortes ein, dort werdet ihr die Wahrheit finden. Achtet darauf, dass eure prüfende Untersuchung einfach ist, wie es Mein Wort ist, und macht nicht das schwer verständlich, was klar, lauter und natürlich ist. (V-112,31)

    Gebet und Geistige Betrachtung ist das, was erforderlich ist für das Studium der göttlichen Lektionen. Wahrlich, Ich sage euch, wer Mein Licht so sucht, wird es bald finden. Ich habe euch schon gezeigt, daß man mit Gebet Weisheit erlangt. (V-112,32)

    Der Jünger, der in dieser Weise Mein Wort ergründet und auf diese Art seinen Meister um Rat bittet, wird immer die Wahrheit finden und nie in Verwirrung geraten. (V-112,33)

    Der Tag wird kommen, an dem eure Empfindsamkeit für das Geistige euch mit Leichtigkeit den geistigen Sinngehalt entdecken lässt, den jedes Wort enthält, das von Mir ausgegangen ist. (V-112,34)

    Ihr müsst Meinem Worte auf den Grund gehen; denn wenn ihr es nicht tut, werdet ihr dort Geheimnisse sehen, wo der Meister zu euch mit Klarheit und Vollkommenheit gesprochen hat. Gott hat keine Geheimnisse für den Menschen. Was geschehen ist, ist folgendes: das eine Mal wolltet ihr nicht zum Lichte vordringen, und ein andermal verlangtet ihr nach Offenbarungen vor dem richtigen Zeitpunkt. Der Schmutz, in den der Mensch geraten ist, ist der Grund dafür, daß er viele Meiner Unterweisungen nicht richtig auszulegen verstand, obwohl es längst Zeit ist, daß er sie versteht. (VII-186,10)

    Wie groß und schön ist Meine Lehre, und wie weit ist sie von allem Überflüssigen entfernt! Ergründet sie, damit ihr nicht in Fanatismus verfallt. Die Zeit wird kommen, in der ihr sie uneingeschränkt verstehen und mit euren Gedanken das Jenseits erreichen könnt. Wie schön wird es sein, wenn ihr diese Spiritualität erlangt habt! (VI-173,8)

    Vereinigt die Ergebnisse eures Studiums und eure Auslegung Meines Wortes, damit eure Art der Verehrung Gottes und eure Werke bei allen gleich sind. (VI-147,35)

    Der menschliche Blick bleibt immer an Äußerlichkeiten hängen. Er dringt nicht tiefer, und daher kommen die ungerechten und falschen Auslegungen der Menschen. (V-126,52)

    Geliebte Jünger, studiert Meine Unterweisungen mit Liebe und gutem Willen, und ihr werdet schließlich alles verstehen, was Ich euch über die Zeiten hin geoffenbart habe. (V-115,21)

    Wahrlich, Ich sage euch, ihr und all jene, die diesem Werke auf den Grund gehen, werden die wahrhaftigen Ausleger der Schriften sein. (V-115,22)

    Das Zeugnis dessen, was jenes Volk sah und erlebte, ging in die Geschichte ein und es wurde in Schriften festgehalten, welche alle Generationen bis in eure Tage gekannt haben. Aber jene Zeugnisse sind jetzt auf Menschen ohne Glauben und ohne geistige Vorbereitung gestoßen, welche, um glauben zu können, es für notwendig halten, darüber nachzudenken, zu grübeln und zu forschen und alles ihrer Wissenschaft, ihrer Vernunft und Logik zu unterwerfen. Diese Menschen haben gezweifelt, andere sind verwirrt worden, einige haben es verneint, und manche haben darüber gespottet. (V-115,24)

    Es ist nur natürlich, daß jene, die die göttliche Wahrheit zu finden versuchen, indem sie dieselbe mit ihren Augen oder ihrem beschränkten Verstande suchen, keine drei Schritte tun, ohne daß sie gestrauchelt sind oder in einen Abgrund geraten sind. Den Weg zur Wahrheit kann nur der Geist finden. (V-115,25)

    Es ist notwendig, daß Ich euch sage, daß das Zeugnis der Menschen, die Mir nachfolgten, wahrhaftig war; das, was sie der Nachwelt vermachten, war richtig. Sie stellten die Lehren dar, die sie mit ihrem schlichten und unschuldigen Glauben aufgenommen hatten – so, wie sie dieselben sahen und wie sie alle Geschehnisse erfasst hatten. (V-115,26)

    All jene Ereignisse, Werke und Prüfungen, von denen die Alten zu euch sprechen, enthalten eine Wahrheit, ein Licht, eine Offenbarung. Jene glaubten, ohne nachzuforschen, weil sie die Ereignisse miterlebten. Euch obliegt es, den Dingen auf den Grund zu gehen und dann zu glauben, um den geistigen Inhalt aus dem herauszuziehen, was euch offenbart worden ist. (V-115,27)

    Alles hat eine so einfache und einleuchtende Erklärung. Aber Ich sage euch noch einmal, daß, um sie zu finden, der Geist beim tiefen Nachdenken Fortschritte machen muss. (V-115,28)

    Studiert und legt Meine Unterweisungen richtig aus, denn wenn ihr dies nicht tun solltet, würdet ihr in Fanatismus geraten infolge der schlechten Wiedergabe, die ihr Meiner Lehre der Vergeistigung gebt, und da diese die Erhebung des Geistes ist, lässt sie keine Irrtümer zu. (V-131,50)

    Wohl euch, die ihr in dieser Zeit Mein Wort vernommen habt, denn in ihm werdet ihr den sicheren Weg finden. Aber ihr sollt es nicht nur hören, sondern es ergründen, es richtig auslegen, damit, wenn ihr es euren Mitmenschen lehrt, ihr keine Verwirrung in ihre Herzen sät. (VI-165,36)

    Es ist notwendig, das dies Licht bald zu den Herzen der Menschen gelangt, auch wenn es zunächst Anlass für Streitgespräche oder Auseinandersetzungen ist. Schon immer sind das Licht und die Finsternis, die Wahrheit und die Unwahrheit, das Gute und das Böse aufeinander geprallt. So wie die Schatten der Nacht dem Lichte des Tages weichen, so wird die Schlechtigkeit der Menschen angesichts Meiner Liebesbotschaft entschwinden. (IX-258,40)

    Wie könnt ihr sagen, dass ihr euren Gott liebt, wenn ihr Ihn nicht zuvor in euren Brüdern geliebt habt? Empfindet in euren Herzen die Güte dieses Wortes, Jünger, bedenkt, dass sein Wesen das Meine ist, die Wahrheit und auch die Liebe. Das Wort und die Niederschrift sind euer, sind Menschenwerk. Deutet und erklärt das eine wie das andere, dann werden eure Folgerungen tief, sicher und richtig sein. (I-20,23)

    Ergründet Mein Wort, damit ihr euch von seinem geistigen Gehalt nähren könnt, ihr Meine Gegenwart finden und Meine Göttliche Liebkosung spüren könnt. Achtet beim Studium darauf, nicht am Buchstaben hängen zu bleiben, und bemüht euch alles zu deuten, was ihr an Symbolischem und Gleichnishaftem findet. Sucht die Vereinfachung und Geistigkeit in euren Forschungen, Beobachtungen und Studien, und denkt immer daran, dass ihr morgen eure Mitmenschen an dieser Botschaft teilhaben lassen müsst, denen ihr sie in bereits aufbereiteter Form weitergeben sollt, damit sie sie schneller verstehen. (VI-149,66)

    Der geistig geprägte Jünger soll immer die Essenz Meiner Werke suchen, damit er die Wahrheit in Meinen göttlichen Botschaften entdeckt. Ihr werdet dann erleben, wie einfach es ist, den tiefen Sinn all dessen zu entdecken, was die einen in Geheimnisse hüllen und andere durch ihre theologischen Dogmen komplizieren. (V-126,55)

    Vergeistigung bedeutet Einfachheit. Weshalb dann kompliziert darstellen, was so einfach, klar und durchsichtig ist wie das Licht? (V-126,56)

    Ich habe euch das wahre Licht und die wahre Wissenschaft zur Kenntnis gebracht, welche in Mir sind. Ich mache euch groß im Geiste, weil Ich will, dass ihr Mich mit ihm sucht, mehr als mit dem Verstande, damit ihr wirklich Spiritualisten sein könnt. Denn schon naht der Zeitpunkt der großen Gelegenheiten für das Volk Israel.

    Wenn ihr euch derzeit als Gefangene gefühlt habt, mit einem eingeengten Betätigungsfeld für Meine Unterweisung, so ist nun bald der Augenblick gekommen, in dem Ich für jeden von euch die Wege öffnen werde. Dort werdet ihr Meine Lehre zu Anwendung bringen, und bei der Ausübung werdet ihr die Größe aller Meiner Worte entdecken. (XI-324,15)

    Nur so werdet ihr Mich verstehen können, so werdet ihr Mein Wort richtig auslegen und in eurem Verstand keine Theorien und Vorstellungen bilden, die euch verwirren und euch nicht zum Verstehen Meiner Lehre bringen. Ihr müsst Liebe, Frieden und Barmherzigkeit üben, um mit eurem Vater eins zu werden. Dann könnt ihr euch selbst erkennen, so wie Ich euch zubereitet habe, voller Gaben und Gnaden.

    Ich habe euch gesagt, dass jeder von euch große Werke auf dem Wege tun kann, welche von Mir Zeugnis ablegen, euch Mir ähnlich machen, und durch die Tugend könnt ihr sie vollbringen. (XI-324,16)

    Dies ist eine weitere Meiner Unterweisungen, Volk; doch damit du sie besser verstehst, vertiefe dich mehr mit deinem Geist als mit deinem Verstande darin. (VI-151,62)

    Mein Friede sei mit euch!

  • Von der Wichtigkeit sich regelmäßig zusammenzukommen

    Heute sehe Ich, daß jeder Meiner Jünger, wenn diese beim Meister versammelt sind, eine andere Art und Weise hat, Mein Wort aufzufassen, und wenn sie einander ihre eigenen Auslegungen mitteilen, geraten sie in Diskussionen und in Kritik, während Ich unter Meinem Volke Einigkeit im Denken will. Dafür müsst ihr Nächstenliebe haben, tolerant sein und auf den richtigen Augenblick zum Sprechen warten. (VII-189,25)

    Heute habt ihr unterschiedliche Auffassungen von Meinen Unterweisungen; doch am Ende werdet ihr alle das gleiche Verständnis und dieselbe Erkenntnis erlangen. Dies wird euch im Kampfe ermutigen; denn wenn ihr dann alle vereint seid, werdet ihr euch stärker fühlen. (VII-189,26)

    Ich habe euch immer gesagt: Bildet keine Theorie aus Meinen Unterweisungen und Offenbarungen, denn diese schwächen die Wahrheit dessen, was Ich euch überantwortet habe. (VII-189,27)

    Sprecht miteinander und nehmt dabei Mein Wort als Gesprächsthema, aber habt immer den Vorsatz, euch gegenseitig zu unterweisen. Dieser Austausch der Anschauungen und Erkenntnisse wird vorteilhaft für euch sein und eure Seele erheben. Ich verspreche euch, in jenen Augenblicken geistiger Gespräche gegenwärtig zu sein, um euch zu inspirieren und euch immer zum Verstehen und zum Lichte zu führen; doch verwandelt das, was geistige Gemeinschaft sein soll, niemals in eine gewöhnliche Diskussion, denn dann wird Meine Gegenwart nicht bei euch sein. (III-70,48)

    Vermeidet beim Studium Meiner Unterweisung jede Diskussion oder Leidenschaftlichkeit, damit ihr niemals euer Urteilsvermögen trübt. Immer sollen eure Versammlungen von Vergeistigung geprägt sein, welche Andacht und Erhebung ist.

    Und denkt nicht immer an euch, zieht die Kranken, die Schwachen oder vom Leben Ermatteten in eure Mitte, – jene, die Hunger und Durst nach geistiger Nahrung haben, die Erniedrigten und Schutzlosen, deren Rechtssache kein Verständnis findet. Liebt sie alle und bringt sie herbei und gebt ihnen hier in euren Versammlungen Trost, heilt ihre Wunden, helft ihnen, zu beten, und kommt zu Mir, vereint in einem einzigen Gebet.

    Sucht Mich als Vater und als Arzt; dies wird genügen, daß Ich den Heilbalsam ausgieße und euch Wunder gewähre. (XII-349,22)

    Je spiritueller eure Zusammenkunft ist, desto größere Wunder werdet ihr Wirklichkeit werden sehen. Es werden sich unter euch die guten Ausleger Meiner Unterweisung erheben, und während sie sprechen, um euch ihre Auslegung mitzuteilen, werde Ich sie erleuchten, und sie werden das sagen, was ihnen in jenem Augenblick inspiriert werden wird. Niemand spreche jedoch aus Eitelkeit, damit er nicht seine kostbaren Gaben verliere. (XII-349,23)

    Die Vergeistigung, die Andacht und die Erhebung eures Denkens werden der Schlüssel sein, der euch das Tor zu den neuen Offenbarungen öffnet, in deren Lichte ihr die Aufklärung aller Geheimnisse und all dessen finden werdet, was noch unklar sein sollte. (XII-356,61)

    Ihr sollt dafür sorgen, dass eure Zusammenkünfte die geistige Kraft haben, welche eure Mitmenschen anzieht, so wie Mein Wort in dieser Zeit große Menschenmengen angezogen und zusammengeführt hat. (XII-356,63)

    Euer Gebet wird bei jenen Zusammenkünften Wunder vollbringen, wann immer ihr eure Gedanken zu vereinen versteht und die Anliegen eurer Mitmenschen so betrachtet, als wären sie eure eigenen. Dann werdet ihr fühlen, wie sich auf sie der Trost ergießt, die Gesundheit für ihren Körper oder ihre Seele, der Friede für ihr Herz, das Licht, das sie zum wahren Leben erhebt. (XII-356,64)

    Angesichts all jener Beweise Meiner Gegenwart wird euer Herz der gegenwärtigen Zeit nicht nachtrauern, denn ihr werdet Mein niedergeschriebenes Wort haben, um es mit größter Zurüstung auszulegen, und ihr werdet es zutiefst erfühlen. (XII-356,65)

    Es werden die Ausleger Meiner Unterweisungen in Erscheinung treten, die Seher mit klarem Blick und wahrem Worte. Ihr werdet eine spirituellere Art der Krankenheilung ausüben. Der Heilbalsam, den Ich in euch gelegt habe, wird zuerst zur Seele des Kranken gelangen und sie dazu anregen, ihren daniederliegenden Körper wiederaufzurichten und ihm den Weg zu zeigen, die Leiden und die Leidenschaften zu besiegen, um die wahre Freiheit des Geistes zurückzugewinnen. (XII-356,66)

    Euer ganzes Wirken soll bescheiden und verschwiegen sein, niemand soll in reinem Herzen die Missgunst oder die Eitelkeit keimen lassen, denn wenn dies geschehen sollte, werdet ihr das Wunder der Zwiesprache von Geist zu Geist nicht eintreten sehen, was gerade das ist, was ihr nach Beendigung der gegenwärtigen Etappe auszuüben beginnen sollt. (XII,356,67)

    Der Eifer, die Ehrfurcht, der Gehorsam und die Demut Meiner Jünger wird mit geistigen Wohltaten belohnt werden. (XII-356,69)

    Damit das Licht Meines Geistes während eurer Versammlungen in eurem Verstande erstrahlt, müsst ihr lernen, Stille und eine innere Sammlung zu bewahren, wie ihr sie nie gehabt habt; dann werdet ihr Meine Gegenwart und Meine Wunder wahrhaft fühlen, Meine Lichtgeister werden euch stärken und erleuchten. Doch wehe denen, die Meine Wahrheit gegen Betrug eintauschen! (III-67,9)

    Wenn ihr die Verhaltensweise, die Ich euch anrate, befolgt, wird euer Vorbild anerkannt werden und eure Kraft wird dem Spiritualismus Bahn brechen. (X-281,62)

    Denkt daran, dass Ich euch gesagt habe: “Wenn zwei oder drei versammelt sind in Meinem Namen, werde Ich unter euch sein und Mich gemäss eurer Zurüstung kundtun. (IX-259,28)

    Mein Friede sei mit euch!

  • Lebensfragen

    Lernt von Mir, so viel ihr könnt, damit ihr morgen zu Lehrern eurer Mitmenschen werdet. Eure Liebestätigkeit und Selbstlosigkeit werden die beste Erinnerung an Mich darstellen und das beste Zeugnis, das ihr von Meinem Worte ablegt. Stärkt euren Geist an Meinen Unterweisungen, und ihr werdet feststellen, daß, solange Glaube da ist, es keine Müdigkeit, Furcht oder Verzagen geben kann. Das Vollbringen und das Bemühen werden eure Stütze sein. (IV-96,23)

    Oftmals lehrt ihr irrige Vorstellungen aus Mangel an Studium und Eindringen in das Geistige; deshalb trage Ich euch auf, euch der Betrachtung Meiner Lehre zu widmen, damit ihr nicht mehr Werke tut, die ihr für gut haltet, die vor dem Vater jedoch unvollkommen sind. (I-18,11)

    Erkennet, dass die Verantwortlichen dafür, dass die Menschheit den geistigen Sinn Meiner gegenwärtigen und vergangenen Unterweisungen klar versteht, ihr alle seid, die ihr im Geiste den Hunger nach Wissen fühlt, die ihr die Wege des Studiums, der Betrachtung und Erforschung betreten habt. Von denen, die nur von Riten, Zeremonien und materiellen Kulten leben, kann ich nicht dasselbe sagen, sie begnügen sich mit dem Äußerlichen, weil sie noch nicht den Geschmack der Frucht kennengelernt haben. (I-18,12)

    Aufgrund der materialistischen Auslegung, die der menschliche Verstand Meinen Offenbarungen gegeben hat, sind viele Glaubensvorstellungen über das Geistige Leben so ferne der Wahrheit. (VI-329,50)

    Studiert Meine Lehre aufmerksam, und ihr werdet feststellen, wie eine Unterweisung von Mir die vorangehende bestätigt, in derselben Weise, wie Mein Wort dieser Zeit all das bekräftigt, was Ich euch in der Vergangenheit sagte. (IV-93,26)

    Eure Aufgabe ist es, zu lehren. Doch wenn ihr nicht von Mir lernt, was könnt ihr dann lehren? (I-5,38)

    Ich stelle euch an den Anfang des Weges der Ergründung, damit ihr hernach zum Kern Meiner Belehrungen gelangen könnt. Wenn Ich euch alles vollständig erhellt vortragen würde, würde sich euer Geist nicht anstrengen, um Meinem Worte auf den Grund zu gehen. (V-119,24)

    Ihr seid in eine Zeit des Kampfes, des Gebetes und der Verdienste eingetreten. Ihr fühlt, dass die Zeit der Bequemlichkeiten nun vorbei ist und daß ihr eure Schritte beschleunigen müsst, weil die Menschheit im Erwachen ist, und ihr dafür verantwortlich seid, ihr mit Worten und Taten die Frohe Botschaft und das Zeugnis Meiner Wiederkunft zu bringen. (IX-255,1)

    Falls ihr, die ihr Mein Wort empfangen habt, nicht von dieser Wahrheit sprecht, werden die Einfältigen und Ungebildeten sprechen. Seid euch bewusst, daß euch diese Lehre anvertraut worden ist, damit ihr geistig vielen Menschen das Heil bringt, die der Last der Mutlosigkeit und der Bitternis erlegen sind, welche der Krieg oder die Schlacht, die jeder Mensch innerlich austrägt, in ihnen hinterlassen hat. (IV-96,28)

    Mein Wort ist klar, seine einfache Ausdrucksweise überzeugt und erschüttert sowohl den Gebildeten, als auch den Ungebildeten. Aufgrund seiner Klarheit habt ihr mit Leichtigkeit viele Lehren verstanden, die ihr entweder nicht verstehen konntet oder nicht annehmen wolltet. (IX-261,1)

    Wachet, damit eure Werke euch würdig machen und ihr euch befähigt fühlt, eure Mitmenschen zu führen. Vergesst nicht, dass ein Blinder nicht einen andern Blinden führen kann. Wenn die Menschen Licht benötigen, so gebt es ihnen und führt sie an der Hand wie jüngere Geschwister. Heilt euch untereinander, damit ihr später eure Nächsten heilt. Seid stark in eurem Kampfe und teilt den Schwachen Stärke mit. (IV-96,25)

    Wenn ihr nicht die Größe besitzt, euren Nächsten zu lieben, wie euch euer Vater liebt, so habt wenigstens den Mut und die Ergebung, die Folgen eurer Fehler zu ertragen. Wenn ihr euren falschen Frieden sowie eure brudermörderischen Kriege vorzieht, so sagt nicht, dass Gott es so wolle; und schreit auch nicht zum Vater, um Seine Barmherzigkeit anzuflehen, wenn ihr euch von euren Feinden beherrscht fühlt, damit Er komme, euch den Sieg zu geben, womit Er doch nur eurer Eitelkeit schmeicheln und eure Verderbtheit fördern würde, was euch gemäss Meinem Gesetze nicht gewährt werden kann. (I-17,36)

    Jede Zeit ist eine neue Lektion für euren Geist gewesen und ein Schritt vorwärts auf dem Entwicklungswege. (IX-242,12)

    „Vergeistigung“, „Einigkeit“, „Gehorsam“ – dies ist das feste Fundament für das Heiligtum, das ihr eurem Vater errichten müsst. Wenn ihr das erfüllt, werdet ihr das Erblühen und das Früchtetragen Meines Werkes und eures Kampfes in der Menschheit erleben. (IX-275,19)

    Meine Unterweisung hat zu euch von Vergeistigung gesprochen, damit ihr euch von jedem äußerlichen Kult frei macht und fähig werdet, Mich in geistiger, tiefer, aufrichtiger, gehobener und reiner Weise zu lieben und Mir zu dienen. (IX-275,22)

    Ich habe zu euch viel von Zusammenschluss gesprochen; denn wenn ihr nicht die Frucht eurer Fähigkeiten und eurer Kräfte für den Kampf vereint, wenn ihr euch einzeln abmüht, wird eure Arbeit keine Früchte tragen. (IX-275,23)

    Ich habe zu euch von Gehorsam gesprochen, damit alle eure Handlungen einem vollkommenen Willen unterstellt sind, wie es der Meine ist, und ihr in Befolgung desselben niemals den Weg verfehlt. Wenn dann die Kundgebung Meines Wortes ihr Ende erreicht, werdet ihr alle der Welt einen Beweis für die Wahrheit Meiner Offenbarungen geben können. (IX,275,24)

    Diejenigen, die diese Anordnungen befolgen, werden bei ihren Mitmenschen Glauben finden. Doch die darüber hinweggehen und sich anheischig machen, die Menschenscharen trotz ihrer Uneinigkeit, ihres Ungehorsams und ihres Mangels an Vergeistigung zu belehren – Ich sage euch, ihre Unwahrhaftigkeit und ihre Heuchelei werden früher oder später aufgedeckt werden, und sie werden sich den größten Prüfungen unterworfen und selbst von den Treuesten verlassen sehen. (IX-275,25)

    Könntet ihr dies den Sieg Meiner Lehre nennen? Nein, Volk, ihr sollt am Ende des Kampfes keine bittere Enttäuschung erleben. Es ist Friede, Freude, Licht, in dem euer Tagewerk seinen Höhepunkt finden soll. (IX-275,26)

    Studiert Mein Wort, ergründet alles, was Ich euch gesagt habe. Es ist nicht nötig, euch den Büchern der Welt zuzuwenden, damit sie euch im Geistigen unterweisen. Ich bin euer Buch gewesen, und Meine Geistige Welt eine seiner Seiten. Haltet euch an sie. (VII-193,80)

  • Und erlöse uns von dem Bösen!

    Und erlöse uns von dem Bösen!

    Ich lehre euch derzeit, auf dem Pfad zu wandeln, der euch von den Ängsten und Leiden befreit, welche die Anfeindungen und ehrgeizigen Bestrebungen der Mernschen hervorrufen ‒ Belehrungen, die ihr zuweilen für undurchführbar haltet; aber bald werdet ihr sie gläubig umarmen, überzeugt davon, dass es der einzige Weg zur Rettung ist. U. 149,59

    Jetzt seht ihr nur Kriege und ruft, dass es Strafe Gottes sei, obwohl Ich euch gezeigt habe, dass Gott, der Vater ist, nicht straft, dass die Ereignisse aufeinanderfolgen wegen ihnen selbst. U. 195,25

    Wahrlich, Ich sage euch, in Mir gibt es keinen Zortn, denn er ist menschliche Schwäche. Ihr seid es, die das Feuer des Schmerzes entzünden, und danach ruft ihr Mich an, damit Ich es lösche; doch es ist Meine Gerechtigkeit, die sich in euch bekundet. Deshalb müsst ihr das Feuer des Hasses und der Leidenschaften, die ihr entflammt habt, mit dem Wasser der Tugend, mit Tränen und sogar mit Blut löschen. U. 27,67

    Was nützt es, dass Ich euch heile und euren Schmerz beseitige, wenn ihr nicht eure Irrtümer, Sünden, Laster und Unvollkommenheiten ablegt? Nicht der Schmerz ist der Ursprung eurer Übel, sondern eure Sünden. Seht, das ist der Ursprung des Schmerzes! Bekämpft die Sünde, entfernt sie von euch, und ihr werdet gesund sein. Doch dies zu tun ist eure Aufgabe; Ich lehre euch nur und helfe euch dabei. U. 8,55

    Zuerst gebe Ich jetzt dem Geist Licht und erwecke ihn, befreie ihn, entzünde seinen Glauben und heile ihn von allem Übel, damit er es danach übernehme, sich zu stärken und seinen Körper zu heilen. U. 276,38

    Denkt ihr nicht, dass Ich euch von Zeit zu Zeit fortgeschrittener vorfinden sollte und dass darum Meine Unterweisungen jedesmal hochstehender sein müssen? U. 276,39

    Deshalb wird Mich die Welt in dieser Zeit nicht in einem Stall geboren werden noch an einem Kreuz sterben sehen, sondern sie wird sich erheben müssen, um Meine geistige Gegenwart zu fühlen. U. 276,40

    Menschheit, erscheint euch der Schmerz, das Elend und das Chaos, die euch in dieser Zeit umhüllen, unvorgesehen? Wenn ihr überrascht seid, dann deshalb weil ihr kein Interesse hattet für Meine Prophetien und euch nicht vorbereitet habt. Alles war vorgesehen und alles war angekündigt, doch euch mangelte es an Glauben und jetzt leert ihr die Folgen wie einen sehr bitteren Kelch. U. 276,41

    Ich lasse Meinen Frieden unter euch zurück, geniesst ihn, erfreut euch desselben, soweit euer Leben es euch erlaubt, denn das Reich des Friedens ist noch nicht zu den Menschen herabgekommen. Heute lebt ihr eine Zeit des Chaos, der Unruhe, doch Ich bin gekommen, um euch das Gegenmittel für jedes Übel zu bringen und verheisse euch in Erfüllung Meines Wortes der vergangenen Zeiten, dass der Friede gleich einer strahlenden Morgenröte aufgehen und euren Geist erhellen wird, und dass von dieser Zeit der Schmerzen keine Spur zurückbleiben wird. U. 126,43

    Wenn Ich eurem Geist, bevor Ich ihn zur Erde sandte, sagte, dass Ich ihm eine Welt von Lehren geben werde, so sage Ich ihm heute, dass Ich ihm einen Himmel von Weisheit anbiete. U. 19,60

    Wandert auf diesem Pfad der Vergeistigung und ihr werdet diesen Himmel empfangen, von dem Ich zu euch spreche. U. 19,61

    Die Weisheit des Geistes ist Licht, das niemals erlöscht. U. 19,62

    Bevor die Welten waren, bevor jegliches Geschöpf und was Materie ist zum Leben hervorbrachen, existierte Mein Göttlicher Geist bereits. Doch das Ganze seiend, fühlte Ich in Mir eine unermessliche Leere. Denn Ich war wie ein König ohne Untertanen, wie ein Meister ohne Jünger, deshalb fasste Ich die Idee, Mir ähnliche Geschöpfe zu schaffen, welchen Ich Mein ganzes Leben widmen würde, welche Ich so tief und intesiv lieben würde, dass, wenn der Zeitpunkt gekommen wäre, Ich nicht zaudern würde, ihnen Mein Blut am Kreuz anzubieten. Und seid nicht verwirrt, wenn Ich euch sage, dass Ich euch schon liebte, bevor ihr existiertet. U. 345,20

    Menschheit, Ich kann euch nur sagen, dass Ich das, was Mein ist, nicht zugrunde gehen lassen werde ‒ und ihr seid Mein. Ich liebte euch, bevor ihr wart, und werde euch ewig lieben. U. 112,15

    Ich gebe euch diese Belehrung, damit ihr mittels derselben auf die Vergangenheit schaut, um euren Anfang zu suchen, damit ihr eure Gegenwart prüft und hernach in die Zukunft blickt, die euch voll Weisheit, Arbeit, Kampf und göttlichen Vergütungen erwartet. U. 12,103

    Ihr seid Sünder, aber ihr liebt Mich, und wenn ihr an Mich denkt, versucht ihr, Mir zu gefallen, indem ihr an euren Brüdern Nächstenliebe übt. Ihr seid Sünder Ich weiss es, aber ihr betet, wenn ihr einen Kummer habt. Ihr seid Sünder, aber ihr seid bereit, euer Brot mit dem zu tielen, der um Wohltätigkeit bittend an eure Tür kommt. U. 12,104

    Für alles Gute, das ihr im Verlangen Mir zu gefallen tut, nehmt Meine Liebkosung entgegen, fühlt Meinen Trost, empfangt Meinen Segen. U. 12,105

    Mein Friede sei mit euch!

  • Und führe uns in der Versuchung!

    Und führe uns in der Versuchung!

    Begreift: Wenn ihr eure Leidenschaften beherrschen und die Anziehungskraft zurückweisen wollt, die die Welt auf euch ausübt, so könnt ihr in Meinem Wort das Licht und die Kraft finden, es zu tun. U. 165,2

    Versteht, dass das Böse vom Menschen ausging, von seinen Schwächen, und dass in dem Mass, in dem die Menschheit an Zahl zunahm, ebenso wie ihre Unvollkommenheiten und Sünden, auch die Macht oder der Einfluss des Bösen zunahm. Diese Kraft, die durch Gedanken, Vorstellungen, Gefühle und Leidenschaften gebildet wurde, begann ihren Einfluss auf die Menschen fühlbar zu machen, und diese glaubten schliesslich, dass es sich um einen Geist handele, der sicherlich die Verkörperung des Bösen war, ohne sich darüber klar zu werden, dass jene Kraft aus ihren Unvollkommenheiten zusammengesetzt ist. U. 40,81

    Doch gebt darum nicht einem bestimmten Wesen, das diese Macht personifiziert, die Schuld an euren Fehlern und Stürzen. Denkt daran, dass gegen jede Versuchung eine Tugend in eurem Geist vorhanden ist, um das Böse zu bekämpfen. U. 3,28

    Das Böse, welches die Gesamtheit aller menschlichen Sünden, der Laster und der Unwissenheit ist, hat lange Zeit über die Menschen geherrscht. Doch es ist Mein Wille, dass sie nun selbst diese Macht zerstören. Dabei werde ich ihnen beistehen, ihnen Mein Schwert reichen, damit sie mit ihm das Böse besiegen. Diese Macht wird völlig vernichtet fallen, ihr Einfluss wird von allen Herzen zurückgewiesen werden; ihre Stimmen werden nicht erhört und ihre Einflüsterungen nicht mehr befolgt werden. Der Geist wird sich frei machen und über der Sünde stehen, der Körper wird sich schliesslich beugen und die Leidenschaften zügeln. U. 158,54

    Vergesst nicht, dass die Versuchung euch am meisten in den feierlichsten Augenblicken und in den Stunden grösster Transzendenz auflauert; die Zweifel, die Unsicherheiten und die Unentschlossenheit treten auf, wenn das Herz schwach wird und der Lebensmut sinkt. U. 271,23

    Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!

    Der Geist ist zwar willig, aber das Fleisch ist schwach.

    (Matthäus 26,41)

    Ich zeigte euch in jener Zeit, die Versuchungen der Welt und den Tod zu überwinden, damit die Liebe und die Wahrheit als Sieger hervorgehen. Jetzt will Ich, dass ihr mir nachfolgt, dass ihr die Leidenschaften aus eurem Herzen verjagt, damit dort, in eurem Innern, der Friede des Göttlichen Geistes einzieht, und ihr mich einladet, in euch Mein Heiligtum zu haben. Doch wenn ihr dann das Böse besiegt habt, werdet ihr überrascht sein zu begreifen, dass ihr die Versuchung durch eure Leidenschaften, Neigungen, Schwächen und Sünden geschaffen hattet, und als ihr sie besiegtet, ihr jenen beherrschenden Einfluss in euch getötet habt. U. 160,63

    Immer kam Ich, um euch zu suchen, denn euer Geist, als er inkarniert war, hat sich auf vielerlei Pfade eingelassen, auf denen er sich meistens verirrt hat. Ach ihr schwachen Geschöpfe, die ihr eurethalben gefallen seid, und danach Mir die Schuld gegeben habt, indem ihr sagtet, dass der Weg der Kinder Gottes voller Versuchungen ist! Könnt ihr euch vorstellen, dass euer Vater etwas geschaffen hat, das zum Ziel hätte, euch zum Sündigen zu verführen? U. 93,63

    Seht wie Mein Licht kommt, um die Nebel eurer Welt zu zerreissen. Wohl bin Ich da, um gegen die Menschen zu kämpfen, aber nur, um alles Böse auszutilgen, das in ihren Herzen lebt. Ich werde das Licht und die Kraft Meiner Liebe in jene legen, die Mir getreulich folgen, und diese werden dann sagen: „Lasst uns den Drachen suchen, der uns auflauert, das Untier, das uns dazu bringt, zu sündigen und den Herrn zu beleidigen.“ Sie werden es auf den Meeren, in der Wüste, auf den Bergen, in den Wäldern und im Unsichtbaren suchen und es nicht finden, weil es im Herzen der Menschen lebt. Dieses hat es gezeugt, und dort ist es gewachsen, bis es die Erde beherrscht hat. U. 160,51

    Die Sünde ist nur Folge von Unwissenheit und Schwäche. U. 160,51

    In dieser Zeit, in der selbst die Luft, das erdreich und das Wasser durch die Bösartigkeit der Menschen vergiftet sind ‒ wie wenige sind derer, die sich nicht vom Bösen oder von der Finsternis anstecken lassen! U. 144,44

    Fürchtet nicht den Kampf, wachet, betet und ihr werdet siegen. Der Geist ist unverwundbar, jede andere Waffe ist zerbrechlich. Kämpft daher mit dem Geist, euer Blick soll immer mit Klarheit sehen, und euer Gegner wird euch preisgegeben sein. U. 142,56

    Ich komme zu Meinen Kindern, um euch die Tugend zu lehren, damit euer Geist stark sei und ihr die Versuchungen besiegen könnt, die die Neigungen eures Körpers sind. Öffnet eure geistigen Augen und seht das Viele, das ich in Meiner Schatzkammer für euch bereithalte. U. 143, 12

    Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt! U. 40,82

  • Vergib uns unsere Schuld!

    Vergib uns unsere Schuld!

    Ich lehrte euch das Gebet des Vaterunsers, damit ihr davon inspiriert euch in euren Bedürfnissen an euren Vater wenden und immer das Versprechen Seines kommenden Reiches gegenwärtig haben solltet; damit ihr mit der Bitte um Vergebung zu Ihm kommen und dabei euer Gewissen befragen solltet, ob ihr selbst schon in gleicher Weise euren Schuldnern vergeben habt. U. 1,43

    Erinnert euch an jenes Gebetsbeispiel, welches Ich euch im Olivenhain gegeben habe, als ich den Vater um Vergebung für die Menschheit anrief. Der Körper Jesu kniete vor den Himmlischen Vater nieder, nicht jedoch vor irgendeinem Bild, und Ich erhob Meine Worte zum Himmel, dieselben die Ich der Menschheit hinterliess. U. 207,49

    Inspiriert euch am Gebet des Olivenhains! Ich zeigte euch wie das vollkommene Gebet ist. U. 217,53

    Wie oft habt ihr Mir versprochen, euren Geschwistern zu vergeben, ganz gleich, in welcher Art sie euch beleidigen. Ihr habt Mich um Kraft gebeten, um erfüllen zu können, und Ich habe sie euch gegeben. Doch wie selten habt ihr eure Versprechen erfüllt. U. 44,40

    Die, welche versucht haben, Vergebung zu gewähren, teile Ich in drei Gruppen ein: Die erste wird von jenen gebildet, die, wenn sie eine Beleidigung empfangen haben, sich nicht zu beherrschen wussten und, Meine Unterweisung vergessend, sich von finsteren Gefühlen hinreissen liessen und sich gerächt haben, indem sie Schag um Schlag zurückgaben. Diese Gruppe ist die von der Versuchung besiegte, ist Sklave ihrer Leidenschaften. U. 44,41

    Die zweite Gruppe besteht aus denen, die, nachdem sie beleidigt worden sind, sich an Mein Vorbild erinnern, ihre Lippen verschliessen und ihre Regungen zurückhalten, um Mir danach zu sagen: „Herr, man hat mich beleidigt, aber statt mich zu rächen, habe ich vergeben.“ Doch Ich, der Ich in die Herzen eindringe, habe bei jenem den Wunsch entdeckt, dass Ich ihn rächen soll, indem Ich Meine Gerechtigkeit auf seinen Bruder entlade. Diese Gruppe steht noch mitten im Kampf. U. 44,42

    Die dritte Gruppe, die kleinste, besteht aus denen, die Jesus zum Vorbild nehmen, und die, wenn sie beleidigt worden sind, sich voll Mitleid mit ihren Geschwistern zum Vater erheben und Mir sagen: „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Sie haben mich verletzt; doch haben sie nicht mich, sondern sich selbst verletzt. Darum erbitte ich für sie Deine Barmherzigkeit und dass du mir gewärst, ihnen nur Gutes zu vergelten.“ Dies ist die Gruppe, die überwunden hat. U. 44,43

    Euer Gewissen, das von euch vollkommene Werke fordert und erwartet, wird es sein, welches euch nicht in Ruhe lassen wird, bis ihr an euren Geschwistern wahre Vergebung auszuüben versteht. U. 44,44

    Warum solltet ihr jene hassen, die euch beleidigen, wenn sie nur Stufen sind, damit ihr zu Mir gelangt? Wenn ihr vergebt, werdet ihr Verdienste erwerben, und wenn ihr im Himmelreich seid, werdet ihr auf der Erde diejenigen erkennen, die euch bei eurem geistigen Aufstieg behilflich waren. Dann werdet ihr den Vater bitten, dass auch sie die Mittel finden, um sich zu retten und zu ihrem Herrn zu kommen, und eure Fürsprache wird sie diese Gnade erlangen lassen. U. 44,45

    Wenn ihr angesichts des Zweifels und des Spottes eurer Geschwister Schmerz empfindet, so bejaht ihn. Wisst ihr etwa, ob nicht ihr zu jener Zeit schreiend von Pilatus gefordert habt, dass er Mich kreuzige? Wisst ihr etwa, ob ihr nicht zu denen gehörtet, die Meine Apostel verfolgten und ihnen den Leidenskelch zu trinken gaben? U. 46,4

    Bei dieser Frage verstummt ihr und Ich sage euch: Vergebt, wenn ihr beleidigt werdet, macht aus Meinen Worten nicht zweischneidige Waffen, um eure Brüder zu verwunden. In dieser Zeit soll euer entwickelter Geist Gelassenheit erlangen; sie soll alle eure Werke, Worte und Gedanken leiten. Euer geistiges Alter ist nicht mehr das eines Kindes, und durch Meine Unterweisung habt ihr aufgehört kleine Kinder zu sein, und seid zu Jüngern geworden. Vorllbringt eure Werke innerhalb Meiner Lehre, ohne diese zu verändern oder zu entweihen. Entfernt niemanden aus eurem Umgang, auch wenn ihr in einem eurerBrüder Flecken oder Fehler erblickt, sagt nicht, dass es Unkraut ist. Wenn jemand Meiner Lehre unvollkommene Vorstellungen beimischt oder schlechten Gebrauch von seinen Gaben macht, berichtigt ihn liebevoll und führt ihn mit Barmherzigkeit. Nur in dem Fall, dass er sich in seinen bösen Neigungen versteift und euch verkennt, lasst ab von ihm, betet für ihn und überlasst die Sache Mir. U. 46.5

    In Jesus erblickte die Welt einen Vater, der alles für Seine Kinder hingibt, ohne dafür irgendetwas für Sich zu verlangen ‒ einen Vater, der die schwersten Beleidigungen mit unendlicher Liebe vergibt, ohne jemals Rache zu üben, und einen Vater, der, statt Seinen Kindern, die ihn beleidigen, das Leben zu nehmen, ihnen vergibt und ihnen mit Seinem Blut den Weg zu ihrer geistigen Erlösung vorzeichnet. U. 160,47

    Seid bereit, jedem zu vergeben, der euch in dem für euch Liebsten verletzt. Wahrlich, Ich sage euch, jedesmal, wenn ihr bei einer dieser Prüfungen aufrichtige und wahrhaftige Vergebung gewährt, wird es eine weitere Stufe sein, die ihr auf dem Weg eurer Erhebung erreicht. U. 111,65

    Werdet ihr also Groll empfinden und jenen die Vergebung verweigern, die euch helfen, Mir näherzukommen? Werdet ihr auf die geistige Wonne verzichten, Mich zum Vorbild zu nehmen, und zulassen, dass die Gewalttätigkeit euer Gehirn verfinstert, um jeden Schlag zurückzugeben? U. 111,66

    Wahrlich, Ich sage euch, diese Menschheit kennt noch nicht die Macht der Vergebung und die Wunder, die sie bewirkt. Wenn sie Glauben an Mein Wort hat, wird sie sich von dieser Wahrheit überzeugen. U. 111,67

    Nun frage Ich also alle, die Ich Kinder des Lichts genannt habe: Möchtet ihr nicht wenigstens ein Mal in eurem Dasein dies erhabene Gebot in Anwendung bringen, damit ihr euch der Wunder bewusst werdet, die es sowohl in dem bewirkt, welcher die Vergebung gewährt, als auch in dem, welcher sie empfängt? U. 24,4

    Wenn ihr beleidigt werdet und den Schlag zurückgebt, jedoch beide Reue fühlen, so haltet eure Hand nicht aus Stolz zurück. Seid der erste, der sie als Beweis der Demut ausstreckt, und fürchtet nicht, euch zu erniedrigen.; denn Ich sage euch: wer sich auf der Welt desmütigt, wird im Jenseits gepriesen werden. U. 24,6

    Macht euren Hochmut zunichte, damit ihr demütig werdet zu euren Geschwistern. Die Demut ist der Sieg, die Eitelkeit ist die Niederlage, auch wenn ihr in der Welt diese Dinge anders bewertet. U. 128,54

    Gebt einander die Hand als Zeichen der Freundschaft, doch tut es aufrichtig. Wie wollt ihr Brüder sein, wenn ihr noch nicht imstande seid, Freunde zu sein? U. 172,54

    Wenn du zum Altar gehst, um Gott deine Gabe zu bringen,

    und dort fällt dir ein, dass dein Brunder etwas gegen dich hat,

    dann lass deine Gabe vor dem Altar liegen, geh zuerst hin und söhne dich aus.

    Danach komm und bring Gott dein Opfer. Matth. 5,23-24

  • Unser tägliches Brot!

    Unser tägliches Brot!

    Glaubt ihr, dass diese wissenschaftliche und materialistische Welt kaum noch einmal Neigung zur Vergeistigung fühlt? Ich sage euch, dass daran nichts schwierig ist, weil meine Macht unbegrenzt ist. Die Erhebung, der Glaube, das Licht und das Gute sind für den Geist eine zwingendere Notwendigkeit, als es für euren Körper das Essen, Trinken und Schlafen ist. U. 159,7

    Die Menschheit ist hungrig und durstig nach der Wahrheit, die Ich euch anvertraut habe. Die Menschheit geht der Finsternis, dem Abgrund, dem Verderben zu, doch es gibt Herzen aus den verschiedenen Sprachen, Rassen und Farben, die Mich lieben werden. Ich schicke nur den Ruf an die Geister, ohne Unterschiede zu sehen. U. 259.80

    In der Zweiten Zeit sagte Ich euch: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das von Gott kommt.“ Daher war das Brot, mit dem Ich Meinen Körper zur Darstellung brachte, nur ein Sinnbild. Heute sage Ich euch: Nehmt das Brot Meines Wortes, trinkt den Wein seiner Essenz, und ihr werdet euch für ewig nähren. U.48,46

    Stillt euren Durst in Meinem unerschöpflichen Quell, damit ihr nicht länger durstig seid. Ich will nicht, dass meine Kinder weiterhin Hunger oder Durst leiden. Darum nähere Ich Mich euch und bringe euch das Brot des ewigen Lebens, damit ihr nicht einen Augenblick lang Mangel an geistigen Gütern fühlt. Ich hingegen habe Durst nach eurer Liebe, nach eurem Frieden, und ihr habt Mir das Wasser eures Verständnisses verweigert. Bis zum heutigen Tag habt ihr den brennenden Durst nach Anerkennung Meines Gesetzes, welche ihr Mir als Kinder schuldet, nicht gestillt. Ich werde jedoch weiter auf euch warten, denn Meine Geduld ist unerschöpflich. Kommt zu Mir und Ich verspreche euch, dass euch Mein Schutz nicht fehlen wird; denn wenn ihr Mich heute zu lieben versteht, werdet ihr eines Tages zu Mir gelangen und Mich endlich verstehen. U. 8,33

    Mein Wort ist für alle bestimmt, aber nicht alle nehmen es in gleicher Weise auf. Viele hören es mit Gleichgültigkeit, doch gibt es auch solche, welche ohne die Wonne, Mich zu hören, nicht mehr leben können. „Wahrlich, nicht vom Brot allein lebt der Mensch, sondern von einem jeglichen Wort, das von Gott kommt.“ U. 4,24

    Esst und trinkt, sage Ich eurem Geist; in dieser Zeit befinden sich Brot und Wein auf dem Tisch: das Brot ist Mein Wort und der Wein ist seine Essenz. U. 87,37

    Sucht ein anderes Brot neben dem für jeden Tag notwendigen, strebt ausser nach eurem Heim noch nach einer anderen Heimstatt. Dieses Brot ist das Meines Wortes, und diese Heimstatt ist in der Unendlichkeit. U. 163,39

  • Dein Wille geschehe!

    Dein Wille geschehe!

    Lernt zu bitten und auch zu warten, im Wissen, dass Meiner Barmherzigkeit nichts entgeht. Vertraut darauf, dass Mein Wille sich in jedem eurer Bedrüfnisse und in jeder eurer Prüfungen bekundet. U. 35,3

    Wenn ihr das Gebet des Vaterunsers sprecht, das Ich euch lehrte, so tut es, indem ihr seinen geistigen Sinngehalt empfindet und versteht, und lasst dann ergebungsvoll zu, dass der Wille des Vaters „wie im Himmel so auf Erden“ geschehe. U. 84,52

    Doch ahmt nicht jene nach, die täglich eins ums andere Mal wiederholen: „Dein Wille, Herr, geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“, und die in Wirklichkeit nicht wissen, was sie sagen, weil sie in Wahrheit gar nicht mit Meinem Willen einverstanden sind! U. 111,69

    Erinnert euch, dass Jesus in der Zweiten Zeit, als ihm der Kelch der Bitterkeit gereicht wurde und er den Schmerz vorausfühlte, der ihn erwartete, sagte: „Wenn es möglich ist, so nimm diesen Kelch von mir; aber nicht mein, sondern Dein Wille geschehe“. Ihr, die ihr auch auf Erden leidet und erduldet, wollt ihr es ihm nicht gleich tun? Wollt ihr ihm nicht nachfolgen? U. 6,36

    Wie könnt ihr Meinen Willen tun? Ich sage euch: Indem ihr zuerst eure innere Harmonie erlangt und dann in Einklang mit Meinem ganzen Werk lebt. Ich sage euch dies, denn wenn ihr euch ehrlich beurteilen würdet, würdet ihr entdecken, dass euer Herz nicht in Einklang mit dem Verstand ist, dass euer Körper nicht mit eurem Geist harmoniert, und dass selbst der Geist nicht immer mit dem Gewissen einig ist. Und wenn ihr in euch selbst entzweit seid, seid ihr zwangsläuftig auch von andern entweit und nicht in Einklang mit den natürlichen und den göttlichen Gesetzen. Gerade dieser Same der Uneinigkeit hat sich auf Erden verfielfacht, und darum lebt die Menschheit derzeit in einem Chaos. Doch Meine Barmherzigkeit hilft euch, euch zu läutern, und sie fragt euch: Wann werdet ihr euch alle in Mir erkennen? U. 85,61

    Schon bevor ihr eure Bitte erhebt, weiss Ich, um was ihr Mich bitten wollt, was ihr braucht. Doch Ich gewähre euch nur das, was zu eurem Wohl ist, denn ihr selbst wisst nicht, was euch zuträglich ist. Wenn ihr Mir vertraut und mit Meinem Willen einverstanden seid, werde Ich euch geben, was ihr braucht und euer Herz wird euch wahrnehmen lassen, dass das Empfangene das Richtige ist, dessen ihr bedürft. U. 147,45

    Betet mit Demut und lasst zu, dass Mein Wille an euch geschieht, denn nicht immer ist das, was ihr erbittet, das unbedingt Notwendige, das Edle odet das Gute. Dann werde Ich euch geben, was gut für euch ist, damit ihr ein friedvolles und glückliches Leben habt. U. 142,74

    Das Kind hat das Recht, von Seinem Vater zu erbitten, was innerhalb Seines Gesetzes der Gerechtigkeit und Liebe liegt, und der Vater Seinerseits hat die Pflicht, für das Kind zu sorgen. U. 35,4

    Ich sage euch, dass die, welche hier auf Erden Meinen Willen befolgen, sich Meiner Liebe erfreuen werden, wenn sie im Geist sind. U. 35,5

    Betet in den Augenblicken der Prüfung ein kurzes, aber lauteres und aufrichtiges Gebet, und ihr werdet euch gestärkt fühlen. Und wenn ihr erreicht, in Harmonie mit eurem Herrn zu sein, werde Ich zu euch sagen können, dass Mein Wille der eure und euer Wille der Meine ist. U. 35,7

    Nun lehre Ich euch das geistige Gebet, das nicht den Lippen, sondern dem tiefsten Gurnd eures Geistes entspringt, und das in Demut und Vertrauen Mir sagt: „Herr, Dein Wille geschehe in uns.“ U. 1,44

    Wie wenige Wesen sind es, die treu un rein an der Seite des Vaters zu bleiben verstanden! Sie haben nur des Vaters Willen getan. Doch ihr, die ihr viele Male in euren Gebeten wiederholt habt: „Her, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“; Es ist Lüge, dass ihr immer nach Meinem Willen gehandelt habt. Da ihr nach eurem Willen gelebt habt, welcher unvollkommen ist, habt ihr so schwere Fehler begangen, die ihr jetzt mit grossen Bitterkeiten, Krankheiten und Elend bezahlt. Doch ihr werdet es unterlassen, euren Willen durchzusetzen und euch an eine göttliche Autorität halten, die alles mit Weisheit und Gerechtigkeit lenkt. Dann werdet ihr keine Irrtümer mehr begehen und um ihrer willen leiden. U. 131,36

  • Dein Reich komme!

    Dein Reich komme!

    Seit vergangenen Zeiten habe Ich euch gesagt, dass Mein Reich nicht von dieser Welt ist; und wahrlich, Ich sage euch, geistig ist die Erde auch nicht eure Heimat. Das Reich des Vaters ist in Seinem Licht, in Seiner Vollkommenheit, in Seiner Heiligkeit. Dies ist eures wahres Zuhause, dies ist euer Erbe. Erinnert euch, dass Ich euch sagte, dass ihr die Erben des Himmelreiches seid. U. 48,52

    Betrachtet das Firmament und ihr werdet sehen, dass in jedem Stern eine Verheissung liegt, eine Welt, die euch erwartet. Es sind Lebenswelten, die den Kindern Gottes verheissen sind, und die ihr alle bewohnen werdet. Denn ihr alle werdet Mein Reich kennenlernen, welches nicht nur für bestimmte Wesen gemacht wurde; es wurde als universelle Heimstätte geschaffen, in der sich alle Kinder des Herrn vereinen werden. U. 12,24

    Wer es für seltsam hält, dass Ich Mein Reich verlasse, um die Sünder zu suchen, kennt Mich wahrlich nicht. Ich lasse die Gerechten zurück, denn sie sind gerettet und besitzen alles, Ich komme zu den Enterbten, den Verirrten und Befleckten, weil auch sie Meine Kinder sind. U. 38,7

    In jener Zeit sagte Ich euch: „Im Haus Meines Vaters hat es viele Wohnungen“, das heisst, es gibt viele Welten, in welchen der Geist seine vollständige Entwicklung erlangen kann. Tut Verdienste, damit ihr in den Wohnungen einen hohen Ort erreicht, wo das Licht und der geistige Frieden mit grösserer Intensität strahle. Wohin dringt ihr nach diesem Leben ein? Nur Ich weiss es, deshalb sage Ich euch, dass ihr mit guten Werken eine Stufenleiter erschaffet, auf welcher ihr aufsteigen könnt bis ihr den wahren geistigen Frieden erlangt und den Augenblick nicht verzögert, an welchem euer Geist den Preis empfangt, den er mit seinen Liebeswerken für seine Brüder errungen hat. U. 64,2

    Begreift ,dass Ich vom Reich des Friedens zum Tal der Tränen komme, vom Wohnsitz der Gerechten niedersteige, um mit den Sündern zu sprechen. Ich trage weder Krone noch Zepter eines Königs. U. 48,47

    Bereitet euch vor, damit ihr von Meinem Reich die geistigen Güter herabkommen seht, die Ich euch gewähren will. U. 8,18

    Wenn Ich gewünscht hätte, dass ihr Mich in der Gestalt Jesu anbeten solltet, hätte Ich euch seinen Körper zurückgelassen, damit ihr ihn verehren könntet. Doch wenn Ich nach Vollendeung seiner Aufgabe jene Materie verschwinden liess, weshalb beten die Menschen ihn dann an? Ich offenbarte euch, dass Mein Reich nicht materiell ist, dennoch wollen die Menschen Mich noch auf der Erde zurückhalten und bieten Mir die Reichtürmer und die Macht eines Reiches, das vergänglich und begrenzt ist. U. 21,28

    Ich habe Mich in Meinen Taten nicht geirrt, der Mensch hat sich sehr wohl geirrt auf dem Weg und im Leben. Doch bald wird er zu Mir zurückkehren als der Verlorene Sohn, der sein ganzes Erbe vergeudet hat. Mit seiner Wissenschaft hat er eine neue Welt geschaffen, ein falsches Reich. Er hat Gesetze geschaffen, hat Throne aufgestellt und hat sich ein Zepter und eine Krone zugeteilt. Doch wie vergänglich und trügerisch ist sein Glanz! Ein schwacher Hauch Meiner Gerechtigkeit genügt, damit seine Grundfeste erschüttern und sein ganzes Herrschaftsreich zerbröckele. Dennoch befindet sich das Friedens-, Gerechtigkeits- und Liebesreich weit weg vom Herzen der Menschheit, die nicht verstanden hat, es zu erringen. U. 79,49

    Um euch diese Lehre der Barmherzigkeit und Liebe zu geben, habe Ich nicht euer menschliches Wesen angenommen, und habe Mich auch nicht in Palästen kundgetan, unter Eitelkeiten und von Luxus umgeben. Unter den Armen, unter den bescheidenen Leuten, so bin Ich zu euch gekommen, wie es Dem gemäss ist, welcher euch zu einer andern Zeit sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ U. 24,57

  • Geheiligt werde Dein Name!

    Geheiligt werde Dein Name!

    Sucht Mich als Vater, als Arzt, als Meister und Ich werde euch sehr nahe sein. Bittet Mich und Ich werde euch geben, doch gebt euch Mühe, Mich nachzuahmen, selbst wenn es nur bei einer einzigen eurer Handlungen oder eurer Gedanken eines jeden Tages ist; dann werde Ich es auf Mich nehmen, das fruchtbar zu machen, was ihr in Meinem Namen tun werdet. U. 104,23

    Werke, Worte, Gebete sind die Mittel, die ihr einsetzen sollt und könnt, um den Dienst- und Liebesauftrag an euren Geschwistern zu erfüllen. U. 175,36

    Wenn ihr im Mitmenschen einen Bruder seht, wenn ihr den Unterschied untereinander verschwinden lasst und Mich in ihnen liebt, werdet ihr die Morgendämmerung einer neuen Zeit schauen. Das Leben wird verheissungsvoll sein für den Menschen und Ich werde als Vater anerkannt und geliebt werden. U. 176

    Ihr werdet Meinen Namen mit euren guten Werken, mit der Erneuerung eures Lebens, mit dem Gehorsam gegenüber Meinem Gesetz und der Liebe und Vergebung untereinander heiligen.

    Dann werdet ihr wohl sagen können, dass ihr Meine Lehre begriffen und Meinen Willen verstanden habt.

    Ich zeige euch wie ihr lieben sollt, indem ihr euren Mitmenschen Gutes tut und Nächstenliebe in ihren verschiedenen Formen übt. Ihr könnt und sollt die Kranken an Körper und Geist besuchen, ihnen helfen und sie trösten. U. 38, 9

    Habt kein Bedenken, Barmherzigkeit auszuüben, weil ihr euch für arm haltet. Als Jesus in der Zweiten Zeit mit Seinen Jüngern zusammen war, gab Er ihnen dieses Gleichnis: ‚Ein Zöllner betrat den Tempel und liess ein Geldstück als Almosen zurück. Danach gab ein wohlgekleideter Pharisäer sieben Geldstücke, wobei er eines nach dem andern fallen liess, damit sein Tun beobachtet würde und alle sähen, dass seine Gabe gross war. Später kniete eine kranke und arme Frau nieder, um zu beten, und hernach legte sie zwei Münzen von geringem Wert hin, die alles waren, was sie besass. Jesus sprach zu seinen Jüngern: Seht, der, welcher glaubte, mehr zu geben, gab weniger, und jene, die weniger gab, hat mehr gegeben, weil sie alles hingab, was sie besass, und somit das Brot, das sie an diesem Tag essen sollte.‘ (Markus 12, 41-44) U. 38,10

    Wollt nicht grosse Werke vollbringen ohne zubereitet zu sein. Versucht grössere Vergeistigung zu erlangen, denn auf diese Weise wird ein Wort, ein Gebet oder eine Tat der Barmherzigkeit grössere Wunder vollbringen können als jene, die ihr in eurer Eitelkeit zu verwirklichen gewünscht hättet. U. 361,64

    Barmherzigkeit und mehr Barmherzigkeit habe Ich in euch ausgegossen, denn die Barmherzigkeit ist Spiegel der Liebe und der Weisheit. Vor diesem Beweis werden sehr wenig widerstehen (können), denn die Welt ist müde an Worte, Lehren und Philosophien. Die Welt ist hungrig und durstig nach Liebe, dem Tode und der Pein nahe, weshalb Ich euch wiederhole, dass ein Werk der Barmherzigkeit, wenn auch klein aber ehrlich, gefüht und wahrhaftig mehr können wird als tausend Predigten und Erörterungen über schöne Worte, jedoch hohl und leer an Wahrheit, wie jene welche die Völker der Erde Tag für Tag hören, ohne dass diese Worte in die Tat umgesetzt werden. U. 361,15