Autor: Cristina Marti Schneider

  • Vater Unser…

    Wenn ihr Mich Vater nennt, wenn dieser Name aus eurem Innern hervorbricht, wird eure Stimme im Himmel vernommen, und ihr entreisst der göttlichen Schatzkammer irgendein Geheimnis. Lasst nicht zu, dass es nur die Lippen sind, die Mich Vater nennen, denn viele von euch pflegen dies mechanisch zu tun. Ich will, dass wenn ihr „Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name“ sagt, ihr zulasst dass dies Gebet aus reinem und tiefstem Herzen kommt und ihr über jeden Satz nachsinnt, damit ihr danach inspiriert und in vollkommener Gemeinschaft mit mir seid. U. 166, 51f.

    Ich habe euch das machtvolle, vollendete Wort gelehrt, welches das Kind wirklich dem Vater näherbringt. Wenn ihr das Wort Vater mit Inbrunst und Ehrfurcht, mit Erhebung und Liebe, mit Glaube und Hoffnung aussprecht, schwinden die Entfernungen, der Raum verkürzt sich, denn in diesem Ausgenblick der Kommunikation von Geist zu Geist ist weder Gott ferne von euch, noch seid ihr ferne von Ihm. Betet so, und ihr werdet in eurem Herzen mit vollen Händen die Wohltat Meiner Liebe empfangen. U. 166,53

    Lasst die Kinder zu Mir kommen. Lasst die Jugend sich Mir nahen. Männer und Frauen, die einen im besten Alter und die anderen im Greisenalter, kommt zu Mir, Ich will Mich an eurer Gegenwart erfreuen, will eure Stimme hören, wie sie Mich Vater nennt.U. 128,52

    …im Himmel!

    Sicherlich wohne Ich im Himmel, doch nicht an jenem bestimmten Ort, den ihr euch vorgestellt habt. Ich wohne in den Himmeln des Lichts, der Macht, der Liebe, des Wissens, der Gerechtigkeit, der Seligkeit, der Vollkommenheit und der Harmonie. Ich bin im Jenseits, ja; aber jenseits der menschlichen Sünde, jenseits des Materialismus, jenseits des Hochmuts, der Unwissenheit und der Begrenztheit. Denn Ich spreche auf eine Weise zu euch, dass eure Sinne mich wahrnehmen und euer Verstand mich versteht, und nicht, weil ich von anderen Welten oder Wohnsitzen komme: Mein Geist wohnt in der ganzen Schöpfung. U. 172, 51f.

    Die einen sagen: „Gott ist im Himmel“, andere sagen: „Gott wohnt im Jenseits“, doch sie wissen weder, was sie sagen noch verstehen sie, was sie glauben. Der Himmel ist das höchste Glück, zu welchem ein Geist auf dem Weg seiner Vervollkommnung gelangt, bis er sich so weit in Weisheit und Liebe erhebt, das er einen Zustand der Reinheit erreicht, wohin weder die Sünde noch der Schmerz hingelangt. U. 326, 38

    Der Himmel ist kein bestimmter Ort des Universums, Meine Herrlichkeit in überall, im geistigen wie im materiellen. Sagt ihr nicht Gott sei im Himmel, auf Erden und an jedem Ort? Dann versteht, was ihr sagt, damit ihr wisst, dass wo Gott ist, seine Herrlichkeit sein muss. U. 74,49

    Der Himmel ist der Zustand der Vollkommenheit. Ich habe ihn euch im Sinnbild einer unermesslichen und weissen Stadt gezeigt, welche ihr mit eurem Mut, mit eurem Glauben und eurem ungebrochenen Willen einnehmen sollt. Jene Stadt ist euer Heim, ist das unendliche Universum, wo der Schöpfer mit seinen Kindern lebt. U. 74,55

    Ihr habt viel gekämpft und viel Zeit benötigt, um eure Glaubensüberzeugungen und Vorstellungen umzuwandeln, und ihr sollt euch noch mehr anstrengen, um das geistige Ziel zu erreichen, für das ich euch bestimmt habe, nämlich euren Vater zu kennen, Ihn zu lieben und Ihn mit dem Geist zu verehren. Dann werdet ihr die wahre Herrlichkeit des Geistes zu ahnen beginnen, jenen Zustand der Erhebung, der Harmonie, des Friedens und Wohlergehens, die das wirkliche Paradies sind, zu dem ihr alle gelangen sollt. U. 172,53

  • Geistiger Sinn und Bedeutung des Vaterunser

    Geistiger Sinn und Bedeutung des Vaterunser

    Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. (Lukas 11,1)

    In der Zweiten Zeit fragten Mich Meine Apostel, wie sie beten sollten, und Ich lehrte sie das vollkommene Gebet, das ihr das Vaterunser nennt. Nun sage Ich euch: Inspiriert euch an diesem Gebet, an seinem Sinngehalt, an seiner Demut und an seinem Glauben, damit euer Geist sich mit dem Meinen verbindet; denn es werden nicht mehr die materiellen Lippen sein, die jene gesegneten Worte sprechen, sondern der Geist, der mit der ihm eigenen Sprache zu Mir spricht. U. 136,64

    • Einführung zum Vater-Unser

      Menschheit, betet geistig vor Mir, und empfindet jene Sätze, die Ich euch lehrte und die lauten: Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name. Dein Reich komme.“ Wie viele Male habt ihr diese Worte ausgesprochen, die eine flehentliche Bitte um Mein Kommen sind ausgesprochen, ohne zu verstehen, was sie bedeuten, was sie beinhalten; deswegen fühltet…

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    • Und erlöse uns von dem Bösen!

      Ich lehre euch derzeit, auf dem Pfad zu wandeln, der euch von den Ängsten und Leiden befreit, welche die Anfeindungen und ehrgeizigen Bestrebungen der Mernschen hervorrufen ‒ Belehrungen, die ihr zuweilen für undurchführbar haltet; aber bald werdet ihr sie gläubig umarmen, überzeugt davon, dass es der einzige Weg zur Rettung ist. U. 149,59 Jetzt seht…

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    • Und führe uns in der Versuchung!

      Begreift: Wenn ihr eure Leidenschaften beherrschen und die Anziehungskraft zurückweisen wollt, die die Welt auf euch ausübt, so könnt ihr in Meinem Wort das Licht und die Kraft finden, es zu tun. U. 165,2 Versteht, dass das Böse vom Menschen ausging, von seinen Schwächen, und dass in dem Mass, in dem die Menschheit an Zahl…

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  • Über die Gabe des geistigen Gesichts

    Über die Gabe des geistigen Gesichts

    Ihr habt dank der Gnade des Heiligen Geistes die Gabe des Sehertums, die nicht darauf beschränkt ist, im Geistigen die Botschaften des Jenseits zu schauen. Das Sehertum ist eine weitergehende Gabe, ist Intuition, ist Vorahnung, ist Prophetie; es sind auch Botschaften, die ihr in euren Träumen empfangt. Das Sehertum ist der geistige Blick, der die Vergangenheit, die Gegenwart und selbst die Zukunft schauen kann, soweit es mein Wille ist. Wie oft wird der Seher, wenn er eine Vision erblickt, nicht wissen, was er gesehen hat. Doch jene, die sein Zeugnis vernehmen, werden jene Botschaft dennoch verstehen.

    Derzeit sind die Seher noch in einer Phase der Vorbereitung. Doch wahrlich, Ich sage euch: Ihr alle seid Seher. Die einen haben sich auf die eine Weise entwickelt, die anderen in einer anderen, aber ihr alle habt das geistige Gesicht in latentem Zustand. Jene, die das, was mein Wille ist, bei ihrem Gebet in Form von symbolischen Bildern sehen, bereite Ich weiter zu. Denn nach 1950 wird die Mission, die Ich ihnen anvertrauen werde, sehr groß sein, und ihre Verantwortung wird dann größer sein.

    Daher sage Ich euch: Bereitet euch vor, denn wenn dieses Wort nicht mehr durch die Stimmträger ertönt, werden die Menschenscharen, Gläubige wie Ungläubige, einen großen Verlust spüren. Euer Zeugnis, euer Ruf zum Erwachen und zur inneren Einkehr soll dann wie eine Fackel mitten in der Nacht sein. Ihr sollt wie Herolde sein, die die Völker, die noch schlafen, aufwecken. Bereite dich vor, Volk, damit ihr nach 1950 in eurem Geist die Botschaften zu empfangen vermögt, die von meiner Liebe herabkommen.

    Ich habe zu euch über die Geistesgaben gesprochen, und wenn ihr Mich nicht mehr in dieser Form vernehmt, werdet ihr in ihnen immer mehr die ganze Herrlichkeit entdecken, die in eurem eigenen Wesen vorhanden ist. Ihr werdet Mich erneut vernehmen und werdet verwundert über soviel Liebe, soviel Gnade, mit der Ich euch beschenkt habe, Tränen vergießen. Doch von der Fähigkeit, euch durch euer Verstandesvermögen mit der Geistigen Welt in Verbindung zu setzen, dürft ihr keinen Gebrauch mehr machen, nachdem das Jahr 1950 zu Ende ist.

    Die geistigen Lichtwesen werden sich weiterhin durch die Gabenträger und solche, die es nicht waren, bemerkbar machen, aber ihre Bekundung wird sich durch Inspiration fühlbar machen. Ebenso werden sie euch weiterhin ihren Heilbalsam übergeben und Wunder tun, und ihr Wort wird unerschöpflich unter euch sein. (U.311,31-34)

    Derzeit staunt ihr, wenn ihr einen Anfang der Sehergabe erlebt, die euch erlaubt, etwas aus der Vergangenheit zu sehen oder die euch eine Offenbarung über die Zukunft macht, während Ich euch mit Gewissheit sage, dass dies geistige Sehen fortwährend vorhanden sein sollte wie das Sehvermögen eurer körperlichen Augen während des Lebens auf Erden.

    Es ist nötig, noch ein wenig länger auf meinem Pfad zu wandeln, damit ihr diese Höhen erreicht und euer Geist, während er in sich jede Frucht seiner vergangenen Erfahrungen erntet, sich befreit, sich erfreut und sich erhebt mittels seines eigenen Wissens. (U.122,33-34)

    Den Sehern sage Ich: Ihr werdet Gesichte voller Herrlichkeit haben, wie ihr sie niemals zuvor hattet – Vorläufer eurer Offenbarungen, die ihr in den zukünftigen Zeiten entfalten und empfangen werdet. Denn gewiss erreichen diese Propheten noch nicht die Erhebung, die sie erlangen müssen – noch haben ihre Augen nicht alles gesehen, was sie sehen müssen, noch haben ihre Lippen alles gesagt, was sie prophezeien müssen. Doch die Läuterung, die sie – von ihrem Gewissen geleitet – erreichen werden, wird so wirksam sein, dass niemals die Lüge oder die Finsternis in ihrem Geist oder auf ihren Lippen sein wird. Immer werden sie die wahre Inspiration von der falschen und verführerischen Inspiration zu unterscheiden verstehen. Sie werden von der Barmherzigkeit des Vaters das zu empfangen wissen, was Er ihnen als Botschaft für die Menschheit übergibt. (U.330,40)

    Ihr seid meine kleinen Schüler, denen Ich täglich eine weitere Unterrichtsstunde gebe, eine weitere Seite jenes Buches des Lebens, das die Seher immer schauen, wenn Ich zu euch vom wahren Leben spreche. (U. 333,26)

    Es ist notwendig, dass ihr eure ganze Kraft und geistige Erkenntnis vereint, bevor ihr aufbrecht, um diese Unterweisung zu verbreiten. Wenn ihr dann betend und meditierend um mein Wort versammelt seid, werdet ihr meine Gegenwart fühlen. Die Kinder werden bewegt sein, die Seher werden gleichfalls die meiner Gegenwart vorhergehenden Zeichen wahrnehmen, und Ich werde Mich in subtiler Weise bekunden. Alle, die zusammenkommen, werden Mich fühlen, und diese Zusammenkünfte werden Feierlichkeit haben. Es wird eine geistige Atmosphäre herrschen, die euch Frieden und Vertrauen in die Zukunft geben wird.

    Auch die „Geistige Welt“ wird zu euch kommen, ohne euer Gehirn zu gebrauchen, und wird sich überall einstellen, wo ihr sie auch ruft, um euch in euren Prüfungen beizustehen und weiterhin ihre Barmherzigkeit und ihren Schutz auf diese Welt zu verströmen. Sie wird wachen, damit es in eurem Verstand keine Verwirrung gibt, noch schlechte Auslegungen oder falsche Entscheidungen.

    Wenn diese Vorbereitungszeit vorüber ist, dann vergesst nicht eure Zusammenkünfte. Denn obwohl ihr ja wisst, dass Ich Mich jedem von euch einzeln bekunde, möchte Ich euch vereinigt antreffen, betend und in eure geistige Übung vertieft. (U. 335,34-36)

    Ihr sollt euch weiterhin versammeln und euch gegenseitig beistehen. Jeder soll seine Gaben bekunden: Wer Seher ist, soll sich vorbereiten, um die Botschaft zu empfangen, wenn es mein Wille ist – die Ankündigung, das Licht, das dieses Volk führen wird, und so muss jeder gemäß seinen Gaben ohne Egoismus tätig sein, in tiefer Demut, mit ganzer Erhebung des Geistes, im Wissen, dass er dabei im Großen Buch der Ewigkeit schreibt – dass jedes eurer Werke von euren Kindern, von euren Nachfolgern beurteilt werden wird – im Wissen, dass das Werk, das Ich euch anbefohlen habe, das Werk des Heiligen Geistes ist. (U.342,30)

    Auf der ganzen Welt werden Seher, Propheten erscheinen, die sich von Geist zu Geist kundgeben. Männer und Frauen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Nationalitäten werden von großen Inspirationen sprechen. Diese Zeit ist bereits nahe, o Volk. Deshalb halte Ich euch wach, schule und unterweise Ich euch, damit ihr nicht in Versuchung noch in Verwirrung geratet. Denn große Verirrungen werden in kommenden Zeiten unter dieser Menschheit aufkommen.

    Die Vergeistigung, die mein eigenes Reich ist, naht mit großen Schritten, so wie jene Winde, die von Norden kommen, alles niederreißen, alle Bäume verbiegen, alle Wälder erbeben lassen, an die Türen pochen und die Gesichter aller Wesen peitschen. Ebenso wird auch der Spiritualismus als ein Sturm von Licht und von Liebe kommen – ein Sturm, der alles mit sich reißt und niederreißt. Doch er wird sich im Herzen der Menschen vollziehen, im Herzen aller Institutionen, im Schoße aller Nationen und aller Rassen. Es ist mein Reich, die Herrschaft des Heiligen Geistes, die Herrschaft der geistigen Erhebung, des Friedens und der Liebe. (U. 345,73-74)

    Ich habe zu euch vom Leben des Geistes gesprochen – von dem, was ihr das Jenseits nennt, und von meiner göttlichen Erhabenheit. Doch Ich sage euch, dass es in diesen Unterweisungen keinerlei Geheimnis gibt. Denn jener, welcher rein ist, wird das Privileg haben, das Leben des Hohen Jenseits zu schauen und zu verstehen – jener geistigen Welt, welche vom Licht des Heiligen Geistes erleuchtet wird, und seine Bewohner, die zusammen ein Band der Liebe bilden. Er wird den Gipfel jenes Berges erblicken, von dem aus die Seher zu euch sprechen. Dort ist es, wo der Vater die ganze Menschheit erwartet.

    Meine Geistige Welt arbeitet unermüdlich und inspiriert und nährt euch, damit ihr zur Vergeistigung gelangt. Sie steht euch bei, damit ihr bei eurer Auftragserfüllung mehr Fortschritt habt. (U. 348,29-30)

    Ihr werdet mein Wort nicht mehr durch diese Werkzeuge vernehmen. Doch diese Zeit ist für die Zubereitung eures Geistes bestimmt gewesen, und nach 1950 wird der Kampf beginnen. Ich werde Mich nicht von euch trennen, doch es ist nötig, dass ihr euch vergeistigt. Denn durch die, welche sich vorbereitet haben, werde Ich Mich weiterhin von Geist zu Geist kundtun. Die Seher werden Mich weiterhin schauen, und zu denen, die sich vergeistigen, werde Ich durch Intuition sprechen, und in ihnen wird die Intuition sein. (U.355,50)

    Es werden Ausleger meiner Unterweisungen erscheinen, Seher mit klarem Blick und wahrem Wort. Ihr werdet eine geistigere Art und Weise anwenden, um die Kranken zu heilen. Die Heilkraft, die Ich in euch gelegt habe, wird zuerst zum Geist des Kranken gelangen und ihn dazu anregen, seinen darniederliegenden Körper aufzurichten und ihn zu lehren, wie er die Leiden und Leidenschaften überwindet, um die wahre Freiheit des Geistes zurück zugewinnen.

    Eure ganze Arbeit soll bescheiden und verschwiegen sein, niemand soll in seinem Herzen den Neid oder die Eitelkeit keimen lassen. Denn wenn dies geschehen würde, würdet ihr nicht das Wunder der Zwiesprache von Geist zu Geist eintreten sehen, was das ist, was ihr auszuüben beginnen sollt, wenn die gegenwärtige Etappe einmal zu Ende ist.

    So, wie Ich in diesen letzten Tagen meiner Kundgabe mit meinem Worte voller Offenbarungen, Essenz und Unterweisungen die Vorbereitung belohnt habe, welche ihr – um es zu hören – gehabt habt, so werde Ich in den Tagen eurer Zwiesprache von Geist zu Geist eure Erhebung durch Inspirationen und Prophetien zu belohnen wissen, welche die Welt erschüttern werden.

    Der Eifer, die Achtung, der Gehorsam meiner Jünger wird mit geistigen Wohltaten belohnt werden. (U. 356,66-69)

    Die Aufgabe der Seher wird in jenen Tagen sehr schwierig sein und sehr groß ihre Verantwortung, dem Volk Orientierung zu geben, es wach zu machen und zu ermutigen. Damit die Klarheit meines Lichtes immer zu ihnen gelangt, werden sie in guter Zurüstung verbleiben müssen und dürfen sie niemals zulassen, dass sie die Eitelkeit betört oder die Lüge sie in Versuchung fallen lässt. (U, 356,77)

    Aus all diesen, die Mich geliebt haben, formte Ich meine Körperschaft aus „Arbeitern“, meine neue Apostelschar, und Ich habe das Vorhandensein zahlreicher bescheidener und armseliger Versammlungsstätten zugelassen, damit sich das Volk in ihrem Schatten versammeln würde und dort meine Göttliche Kundgebung empfinge mittels meiner Stimmträger, der Gabenträger, der Gemeindeleiter, der Säulen, der Seher, der Goldfedern und der Fundamentsteine. Denn Ich haben zu diesem Volke durch die sieben Gaben, welche die sieben Geister (vor Gottes Thron) verkörpern, gesprochen, habe es geführt und habe es zubereitet.

    Trotz der Unvollkommenheit meiner Auserwählten, trotz ihrer Fehler und ihres Unverständnisses habe Ich immer mein Werk offenbart – sei es in einem Wort, in einem Gesicht, in einer Prüfung, damit dies ein Anreiz und Ansporn für dieses Volk sein würde, und damit diejenigen, welche bereits an die Wahrheit dieser Offenbarung geglaubt hatten, niemals mehr zweifeln könnten. (U. 366,50-51)

  • Die Waffen des Lichts

    U. 76.34. Das ist der Grund, weshalb Ich euch gesagt habe, dass ihr nicht die Macht der Gedankens erkanntet. Heute sage Ich euch, dass der Gedanke Stimme und Gehör ist, dass er Waffe und Schild ist. Er erschafft ebenso wie er zerstört. Der Gedanke verkürzt die Entfernung zwischen ferne voneinander Weilenden und findet die, deren Spur er verloren hatte.
    Erkennt eure Waffen, bevor der Kampf beginnt. Wer sich vorzubereiten versteht, wird stark und unüberwindlich sein. Es wird nicht notwendig sein, dass ihr Mordwaffen schwingt. Euer Schwert soll der reine und lautere Gedanke sein, und euer Schild der Glaube und die Nächstenliebe. Selbst in der Stille soll eure Stimme als Botschaft des Friedens ertönen.

    U. 79,47. Am Ende der Stufenleiter, dort auf dem Gipfel, gibt es eine Heimstatt, zu der zu gelangen ihr alle bestimmt seid, die ihr jedoch durch Verdienste, durch Glauben, durch große Liebe und grenzenlose Barmherzigkeit erringen müsst, wobei ihr Hindernisse niederreißen, Widrigkeiten besiegen und Feinde überwinden müsst, bis ihr schließlich zum Neuen Gelobten Land kommt, das nicht von dieser Welt ist.
    48. Diese Stufenleiter ist ein gerader Weg, auf dem es keine Fallstricke oder Labyrinthe gibt, womit Ich euch begreiflich machen will, dass ihr bei der Erfüllung meines Gesetzes keine Schwierigkeiten vorfinden werdet.
    49. Geht festen Schrittes auf diesem Weg, kämpft für euren Aufstieg, Ich werde euch stark machen. Begreift: Wenn es nicht mit meiner Macht und meinem Licht ist — mit welchen Waffen wollt ihr dann kämpfen und euch verteidigen? Wenn Ich euch nicht mein Lichtschwert gewährte — womit würdet ihr eure Versuchungen überwinden? Wenn Ich euch nicht mit meinem Mantel deckte — wie könntet ihr euch von euren Feinden befreien? Doch wahrlich, Ich sage euch, auch meinen Schutz und das Licht meines Schwertes müsst ihr durch eure Verdienste gewinnen!
    50. Eure Spuren sollen auf dem geistigen Pfad sichtbar bleiben, der sich vor euch auftut. Es sollen Beispiele guter Werke, von Entsagungen, edlen Taten, hoher Liebe und Barmherzigkeit ohne Grenzen sein.
    51. Einem jeden ist seine Bestimmung vorgezeichnet durch seine geistige Aufgabe und seine menschliche Aufgabe. Beide müssen in Einklang miteinander sein und auf dasselbe Ziel gerichtet sein. Doch wahrlich, Ich sage euch, Ich werde nicht nur eure geistigen Werke in Betracht ziehen, sondern auch die materiellen, denn auch durch sie kann der Geist Verdienste erwerben, wenn in ihnen Liebe und Barmherzigkeit gegenüber euren Geschwistern vorhanden ist.

    U: 84,49. Der gute Soldat darf nicht aus der Schlacht fliehen, er darf nicht durch die Kriegsgerüchte den Mut verlieren. In diesem weltweiten Kampf, der auf euch zukommt, sollt ihr Soldaten sein. Eure Sache soll die Gerechtigkeit sein, und eure Waffen die Liebe, der gute Wille und die tätige Barmherzigkeit. Ohne euch dessen voll bewusst zu sein, kämpft ihr schon seit langem gegen den Gegner, welcher das Böse ist, das Krieg und Feindschaften inspiriert. Eure Waffen kämpfen nicht nur gegen sichtbare Elemente, sondern auch gegen unsichtbare Wesen. Um euch bei diesem Kampf zu helfen, habe Ich euch die Gaben des geistigen Gesichts und der Offenbarung gegeben, damit ihr den Wolf entdeckt, wenn er euch auflauert.

    U. 345,76 Auch ihr als Jünger dieses Werkes, als die 144.000 Gekennzeichneten, als das Geistige Israel, das zu allen Zeiten durch den Vater gelehrt worden ist, werdet die große Verpflichtung haben, euch mit eurem großen geistigen Buch der Weisheit, mit eurer Standarte des Friedens, der Einigkeit und des guten Willens, mit euren Waffen der Gerechtigkeit, mit euren Gaben der Offenbarung, der Prophetie, der Intuition, der Auslegung, des Studiums in meinem Worte aufzumachen, um der Menschheit zu sagen: „Dies ist das Werk des Vaters! Dies ist der wahre Spiritualismus, und dies ist die rechte Art, ihn auszuüben! Dies ist die Verehrung, der Gottesdienst, welche der Vater als Heiliger Geist gelehrt hat!“

    U. 346,Ich werde euch noch Vieles in meiner Unterweisung anvertrauen, damit ihr Krieger seid,welche die Waffen des Lichtes, das Schwert der Liebe mit sich führen und die Standarte des Glaubens, der Hoffnung und der Barmherzigkeit hochhalten.
    73. Was fehlt dir noch, Israel?: Dass du dich, in Gedanken und in Werken vereint, aufrichtest, dass du dich erneuerst, damit du der klare Spiegel bist, in welchem die Menschheit ihre Unvollkommenheit erkennen kann.

    U. 349,18 Legt diese Seiten nicht im Winkel eures Vergessens ab, denn sie werden in den Tagen des Kampfes Waffen sein, wenn eure Lippen noch nicht mit der nötigen Beredsamkeit zu sprechen verstehen. Wenn euer schwaches Gedächtnis meine Unterweisungen vergisst, werden diese gedruckten Worte mit derselben Überzeugungskraft sprechen, mit der Ich euch gelehrt habe. Das Licht dieser Unterweisung wird in das Herz jener eindringen, denen ihr Zeugnis gebt, und diese werden erschüttert sein und an meine Kundgebung als Heiliger Geist glauben.
    18. Für euch wird der Zeitpunkt des Kampfes kommen, und ihr werdet erleben, wie das Volk sich stark und tapfer, in seinem Glauben brennend fühlt. Um zu wissen, ob jene Stunde gekommen ist, werdet ihr nicht eure Mitmenschen fragen müssen, sondern ihr werdet den Ruf fühlen, den euer Vater an euch richtet. Die Propheten werden wach sein, weil ihre Verantwortung nicht enden wird. Ihre geistigen Augen werden mit Ehrfurcht und Liebe in jene Welt eindringen, von der aus sie deutlich die Zeichen sehen werden, welche das Volk auf den guten Weg führen werden. Und auch auf dieser Welt wird es Ereignisse geben, die zu euch von jener Stunde der Erfüllung sprechen werden.

    U. 349,53 Um meines Werkes willen werden viele von euch schlecht beurteilt werden. Doch sollt nicht ihr die Sache in die Hand nehmen, überlasst sie Mir, und Ich werde euch verteidigen. Bemüht ihr euch nur darum, dieses Licht zu verbreiten und demütig zu sein.
    Wann immer man euch angreift, gebraucht nur die Waffen, die Ich euch gegeben habe: die Liebe, die Achtung und die Demut. Je mehr man euch kritisiert, desto mehr werde Ich meine Macht bei euch bekunden. Und jene von euch, welche die Gabe haben, über dieses Leben hinaus in die Regionen des Geistes zu blicken – stärkt die Schwachen, indem ihr meine Worte bestätigt. Und die, welche die Gabe haben, sich emporzuschwingen, um die Stimmen des Hohen Jenseits zu hören – bereitet euch vor, damit ihr meine Botschaften weitergebt. Diese höheren Kundgebungen werden eurem Geist selbst in den größten Prüfungen aufrechterhalten.
    54. Eure Werke werden für immer niedergeschrieben bleiben. Gebraucht daher ihr, die ihr meinem Dienste geweiht worden seid, euer Verstandesvermögen und die Gabe des Wortes in rechter Weise.
    55. Ich gebe euch meine Unterweisung als einen Samen, damit ihr ihn aussät und pflegt. Wenn euer zubereitetes Herz einmal fühlt, dass die Stunde gekommen ist, mit seiner Arbeit zu beginnen, mache es sich auf, teile mit allen Hungrigen, und der Same wird sich vervielfachen.
    Viele werden die Frohe Botschaft nicht zu empfangen verstehen, weil ihr Geist noch nicht bereit sein wird, diese Lektionen zu verstehen. Andere werden die kostbare Frucht stehlen wollen, um sie zu missbrauchen. Doch danach werden sie bereuen, und wie „Verlorene Söhne“ zu Mir kommen. Ich werde jedoch den Samen, den sie aus Unwissenheit verloren haben, ersetzen, und jeder Geist guten Willens wird ihn besitzen.
    Wenn ihr einmal in meinem Lehrwort alles Licht und alle Ermutigung zu entdecken versteht, welche euer Geist benötigt, werdet ihr Mir bis ans Ende nachfolgen. Ihr werdet keine Müdigkeit fühlen, werdet euch bei eurer Aufgabe, mein Wort bekannt zu machen, nicht aufhalten lassen, und die Missgeschicke werden euch nicht wankend machen. Wenn ihr eine Lektion verstanden habt, dann ergründet die folgende und lest weiter in dem Buche unendlicher Lektionen, das Ich euch hinterlasse, damit ihr es studiert und euch nährt. Entnehmt ihm das Notwendige, um zu leben. Lebt als Jünger von Mir.

    U. 360,9: Steht den Menschen in dieser Zeit des großen geistigen Kampfes mit eurem Gebete bei. Wenn ihr sie weinen seht, so bezieht euer Weinen nicht auf den Grund, der sie zum Weinen bringt, aber weint wegen ihnen, denn sie sind eure Mitmenschen, und eure Liebestränen sollen Balsam und Trost sein. Wenn ihr sie friedlos seht, so habt keinen Anteil an ihrer Friedlosigkeit, denn ihr seid Kinder des Friedens. Aber bittet für Sie und werdet alle zu Friedensengeln. Lasst von eurem Geist den Frieden wie Tau herabsinken, welcher eine Frucht der Liebe für den ganzen Erdkreis ist.
    10. Wenn ihr erfahrt, dass sie Diskussionen entfachen und Überlegungen anstellen, die sich der Auffassung Anderer entgegenstellen, so steht über all dem. Bedenkt in diesem Augenblick mein Werk, mein Wort und überwindet die Gründe, welche die Menschen in ihren Kämpfen und ihren Kriegen bestärken, mit dem Licht des Heiligen Geistes, mit eurem Gebet, eurem Vorbild und eurem Wort. Wenn ihr sie mit Waffen auf der Schulter aufbrechen und sie dann ohne Erbarmen gegen ihren eigenen Bruder richten seht, so greift auch ihr zu euren Waffen der Liebe, der Barmherzigkeit, der Vergebung, des ewigen Lebens.

    U. 360, 50 (…) Aber sei wachsam, Volk, seid wach, oh spiritualistische, trinitarisch-marianische Jünger, damit ihr in diesen Zeiten der Vorbereitung für euch – in diesen Zeiten der Prüfung für die Menschheit, welche derzeit ein weiteres Mal den Leidenskelch trinkt – Beweise eurer Macht geben könnt – nicht viele Waffen, sondern ein einziges Lichtschwert ergreifen und mit ihm die Stricke der Versuchung, die Ketten der Knechtschaft zerbrechen, Mauern niederreißen, Türen öffnen könnt, um die Geister zu befreien und sie zum Lichte der Dritten Zeit empordringen zu lassen.
    Du kannst dies tun, Volk, durch Gedankenkraft, durch das Gebet. Aber es muss der wahren Liebe entspringen, die Ich euch derzeit inspiriere. Vereinigt euch, erkennt euch gegenseitig an, vergebt euch, liebt euch, dann werdet ihr auf dem ganzen Erdkreis Wunder erleben und werdet mitansehen, wie diese Menschheit, welche in rasendem Lauf auf den Abgrund zurennt, von dem Ich zu euch spreche, sehr bald den Absturz erleben und auch das „bis hierher und nicht weiter“ erfahren wird, welcher der Ekel, der Überdruss, die Ermattung des Geistes im Hass, im Materialismus, in der Sinnenlust und in den Vergnügungen sein wird, damit ihr ihm die brüderliche Hand reicht, ihn liebevoll berührt und aufweckt (…).

  • Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz

    1. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ (Lukas 23,34)

    So, wie Ich die Menschen zu leben lehrte, lehrte Ich sie auch zu sterben, wobei Ich selbst denen vergab und sie segnete, die mich schmähten und marterten, als Ich zum Vater sprach: „Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ 06-152.16

    Viele von ihnen waren krank, blind und besessen; sie wussten nicht, was sie taten, und deshalb verurteilen sie mich. Auch jetzt wissen alle jene, welche nicht auf meinem Weg der Liebe wandeln, noch nicht, was sie tun. Die menschliche Bosheit hat mit der Liebe ein Ende machen wollen, die ich durch Jesus säte; doch Jahrhunderte hindurch haben Millionen von Menschen wegen jener namenlosen Undankbarkeit geweint. Aber diese, welche mich so beweinen, haben diejenigen gehasst und verflucht, welche mich kreuzigten, während ich euch nicht gelehrt habe, zu hassen oder zu verfluchen. Ich hasse nicht, noch verfluche ich, noch strafe ich. Diese Gefühle sind in meinem Göttlichen Geiste nicht vorhanden; dagegen sehe ich sie in eurer weltlichen Gerichtsbarkeit. 01-024.12

    Viele Jahrhunderte sind inzwischen vergangen, doch die Menschheit dieser Zeit — die beim Gedenken an den Opfertod Jesu weint und sich über die Grausamkeit jener entsetzt, die Ihn aufs Blutgerüst brachten — ist die gleiche, die Tag für Tag Tausende von Mitmenschen opfert. 05-119.26

    Wenn Christus in dieser Zeit als Mensch zur Erde zurück käme, würde Er nicht mehr wie auf Golgatha sagen: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, denn jetzt empfangt ihr in Fülle das Licht des Gewissens und die Geister haben sich weit entwickelt. Wer weiß nicht, dass Ich der Geber des Lebens bin, dass darum niemand das seines Mitmenschen rauben darf? Wenn der Mensch das Dasein nicht geben kann, ist er auch nicht dazu berechtigt, das zu nehmen, was er nicht zurückgeben kann. 05-119.27

    2. Und Jesus sprach zu ihm: „Wahrlich, Ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“ (Lukas 23,43)

    Auch die beiden Übeltäter rangen neben mir mit dem Tod, doch während der eine lästerte und sich ins Verderben stürzte, ließ sich der andere vom Lichte des Glaubens erleuchten, und obwohl er seinen Gott an den schmachvollen Kreuzesbalken genagelt und dem Tod nahe sah, glaubte er an seine Göttlichkeit und sagte zu ihm: „Wenn Du im Reich der Himmel bist, so gedenke meiner“, worauf Ich, von soviel Glauben bewegt, antwortete: „Wahrlich, Ich sage Dir, heute noch wirst Du mit mir im Paradiese sein.“ 06-152.14

    Wie wenige sind es, die danach trachten, im Paradiese des Friedens, des Lichtes und der Harmonie zu leben, indem sie mit Liebe die göttlichen Gesetze erfüllen. 02-034.12

    3. „Siehe, hier ist dein Sohn. Siehe, hier ist deine Mutter!“ (Johannes 19,26)

    Als Ich von der Höhe des Kreuzes herab meine letzten Blicke auf die Menschenschar richtete, erblickte Ich Maria, und sagte ihr mit Bezug auf Johannes: „Mutter, dies hier ist Dein Sohn“, und zu Johannes: „Sohn, dies ist Deine Mutter.“ 06-152.12

    Johannes war der einzige in jener Stunde, der den Sinn des folgenden Satzes verstehen konnte, denn die Volksmenge war so blind, dass, als Ich sagte: „Mich dürstet“, sie der Meinung war, dass es körperlicher Durst war, und sie mir Galle und Essig reichte, während es doch Durst nach Liebe war, den mein Geist litt. 06-152.13

    4. „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mattheus 27,46)

    Als der Körper, der mir in der Zweiten Zeit als Hülle diente, in den Todeskampf eintrat, und ich vom Kreuze herab die letzten Worte sprach, war unter meinen letzten Sätzen einer, der weder in jenen Augenblicken noch lange Zeit danach verstanden wurde: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ 02-034.27

    Niemand kennt die Stürme, die in dieser Stunde im Herzen Jesu tobten. Die entfesselten Naturgewalten waren nur eine schwache Widerspiegelung dessen, was in der Einsamkeit jenes Menschen vor sich ging, und der Schmerz des göttlichen Geistes war so groß und so real, dass das Fleisch, das sich für einen Augenblick schwach fühlte, ausrief: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ 06-152.15

    5. „Mich dürstet!“ (Johannes 18,26)

    Ich bin euer Meister, derselbe, den die Welt in der Zweiten Zeit opferte und der nun mit der gleichen Liebe zu den Menschen kommt. Ich bin Jener, der im Todeskampf am Kreuz unendlichen Durst nach Liebe fühlte und statt Wasser, was eine Form oder ein Beweis von Mitgefühl von Seiten der Menschen gewesen wäre, auf seinen Lippen Galle und Essig empfing, als Zeichen von Verachtung, Hohn und Unwissenheit. 07-178.82

    „Mich dürstet“, sagte Ich in jener Stunde; „Mich dürstet“, sage Ich euch noch einmal – nach eurer Liebe, danach, euch meinem Geiste nahe zu fühlen, danach, dass ihr einander liebt.“ 07-178.84

    Auch ihr habt Durst; der Schmerz versengt euer Herz, und ihr benötigt dringend die Frische geistigen Wassers, damit Glaube, Hoffnung, Trost und Friede euren Durst des Geistes, des Herzens und des Verstandes stillen. 07-178.85

    6. „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19,30)

    Wie schön wird es für euren Geist sein, wenn sein letzte Augenblick auf Erden gekommen ist, und er, von Frieden erfüllt, so zum Vater sprechen kann: „Herr, alles ist vollbracht“. 02-048.7

    Einen Augenblick, bevor Ich am Kreuz starb, sprach Ich mit den Lippen Jesu: „Alles ist vollbracht.“ Dies war mein letztes Wort als Mensch, denn geistig ist meine Stimme nie verstummt, da mein Wort mit allen Wesen vom Augenblick ihrer Erschaffung an ein Konzert der Liebe anstimmte. 05-113.55

    7. „Vater, Ich befehle meinen Geist in Deine Hände!“ (Lukas 23,46)

    Wenn Jesus, welcher der Weg, die Wahrheit und das Leben war, seine Mission mit jenem Gebet der sieben Worte beendete und zuletzt zu seinem Vater sprach: „In deine Hände befehle Ich meinen Geist“, so bedenkt, ob ihr, die ihr Schüler und Jünger jenes Meisters seid, dies Leben verlassen könnt, ohne es dem Vater als einen Tribut des Gehorsams und der Demut darzubringen, und ob ihr eure Augen für diese Welt schließen könnt, ohne den Herrn um seinen Schutz zu bitten, da ihr sie erst in andern Regionen wieder öffnen werdet. 04-094.78

    Wann wirst du so zu mir sprechen, Menschheit? Wann werdet ihr diesen sanften Klageruf ausstoßen, der kein Vorwurf, kein Zweifel, kein Mangel an Glauben ist, sondern der Beweis der Liebe zum Vater, mit dem ihr Ihm kundtut, dass ihr Ihn in der letzten Stunde nahe fühlen wollt? Denkt über jeden meiner Sätze nach, denn ich bin die Wahrheit, die euch verheißen wurde. 02-034.31

    Das ganze Leben Jesu war ein Liebesopfer für den Vater. Die Stunden, die sein Todeskampf am Kreuz währte, waren ein Gebet der Liebe, der Fürsprache und der Vergebung. 04-094.79

    Dies ist der Weg, den Ich dir wies, Menschheit. Lebt in der Nachfolge eures Meisters, und Ich verspreche euch, euch zu meinem Schoß zu führen, welcher der Ursprung aller Seligkeit ist. 04-094.80

    Dies sind die sieben Worte, die die Welt Jahr für Jahr vernimmt, ohne ihren geistigen Sinn zu verstehen. 09-247.39

    Mein Friede sei mit Euch!

  • Göttliche Kundgaben in der heutigen Zeit

    Überall in der Welt erscheinen immer mehr Kundgaben, die vorgeben göttlich zu sein, oder zumindest von Lichtgeistern abzustammen. Oft geben sie sich mit Namen kund und sprechen in der „ich-Form“.

    In Seinem Dritten Testament, das der Heilige Geist der Menschheit durch ausgewählte Stimmträger in Mexiko von 1866-1950 gegeben hat, verweist der Vater oft darauf hin, dass Seine göttliche Kundgabe durch Stimmträger als auch jene Seiner geistigen Heerscharen des Lichts Ende 1950 aufgehört haben.

    Er bezeugt, dass Er Selbst (Christus) und Seine geistige Lichtwelt sich von 1951 an auf der ganzen Welt nur noch von Geist zu Geist bekunden werden.

    Diese geistige Kommunikation hat nichts mehr Materielles an sich. Sie ist weder im Körper spürbar noch für die Ohren hörbar.

    Der Sprecher und die Zuhörer werden nur am Sinngehalt und an der hohen geistigen Essenz des Gesagten erkennen, ob die Botschaft göttlich ist oder von einem hohen Lichtwesen stammt, den die Botschaft geistig empfangen werden wird : durch Intuition, Inspiration, Träume oder geistigen Gesichten.

    „Denkt nicht, Brüder, dass ihr in der Zwiesprache von Geist zu Geist die materialisierte Stimme des Vaters hören werdet. Nein, Eure materiellen Ohren werden nicht das Geistige hören, eure geistigen Ohren werden es sein, die die wahre Stimme des Vaters vernehmen werden, die sich in Ideen, Inspirationen, Vorahnungen, Intuitionen und Träumen bekundet.

    Ihr werdet wissen, dass ihr wahrhaft mit dem Vater Zwiesprache haltet, wenn ihr die Menschenmengen lehrt und auf bemerkenswerte Weise eure Gabe des Wortes entfaltet; wenn die Ungläubigen kommen und versuchen, euch zu überraschen und euch Prüfungen unterwerfen, dann wird von euren Lippen eine solch vollkommene Weisheit strömen, dass sie euch selbst überraschen wird, denn ihr werdet von hohen Dingen sprechen, die weder euer Geist noch euer menschlicher Verstand begründertermaßen wissen kann. Auf diese Weise werdet ihr Zeugnis geben, dass die Kommunikation von Geist zu Geist in euch Wirklichkeit ist.“ Erläuterung der Geistigen Lichtwelt Nr. 2,22-23

    Die geistige Heerschar des Lichts wird dieses Gebot der geistigen Zwiesprache mit den Menschen gehorsam umsetzen und wird sich nie dazu verleiten lassen, an einer niedereren materiellen Kundgabe teilzunehmen.

    Im anderen Fall wird im Dritten Testament auch prophezeit, dass die Geistige Welt, d.h. all jene Geistwesen, die nach ihrer Desinkarnation nicht ins Licht gefunden haben als auch jene, die sich gegen das Licht stellen, im ganzen Erdkreis entfesselt sein werden und den Kontakt bzw. die materielle Kommunikation über Medien (Einzahl:Medium) mit den Menschen suchen werden. Diese Geistwesen scheuen es nicht, sich als „Jesus“, „Christus“, Engelswesen oder Jünger Jesu auszugeben. Diese Geistwesen wissen aber oft selber nicht, dass der Herr sich über das menschliche Verstandesvermögen in Mexiko kundgegeben hat und müssen von unserer Seite entsprechend geistig aufgeklärt werden bzw. zur Vergeistigung hingeführt werden.

    Zitate aus dem Dritten Testament:

    „Nach 1950 werden in den Nationen Menschen mit offenen geistigen Sinnen, mit Begabung zur Medialität in Erscheinung treten. Sie werden den geistigen Kräften widerstehen wollen und nicht können, denn sie werden von den Kräften des Jenseits in Besitz genommen werden. Dies wird die Zeit sein, Volk, in welcher ich euch zu den Nationen senden werde und viele von euch zu den entferntesten Länder gelangen werden, damit ihr dort die Erklärung dieser Dinge gebt und sie umfassend über Meine Lehre unterweist.“

    Auszug aus einer Unveröffentlichten Unterweisung aus der Versamm- lungsstätte El Redentor, 19.7.1948

    11-327-031: Wenn Ich dann mein letztes Wort gesagt habe, das lautet: Mein Friede sei mit euch,dann wird im materiell-(hörbaren) Stille sein. Euer Vater wird seine Stimme nicht mehr durch das menschliche Verstandesorgan erklingen lassen.

    -51-19: Das Buch des Wahren Lebens ist vor euch geöffnet und jedes Mal, wenn ihr es studiert, werdet ihr eine neue Lektion erhalten. Doch jene, die in ihrer tiefen Lethargie schlafen, sollen nicht auf das Jahr 1950 warten; sie sollen nicht darauf warten, dass meine klingende Glocke euch meinen Abschied ankündet und ihr euch erst dann aufmachen wollt, Mich zu hören. Ihr wisst, dass Mein Wort und jenes der Geistigen Lichtwelt aufhören werden, sich hörbar zu machen, nach dem Jahr, das Ich euch angezeigt habe.

    12-354-17: Wenn Ich zum letzten Mal die Glocke erklingen lasse, und meine Kinder rufe, damit sie zum letzten Mal mein Wort hören, wird die Kundgabe dieser geistigen Heerscharen ebenfalls aufhören. Ihr werdet sie nicht mehr durch Fakultäten vernehmen. Ihr werdet ihre Ratschläge nicht mehr in dieser Form haben, doch sie werden sich nicht von euch entfernen. Sie werden als Wächter und Beschützer der Menschheit zurückbleiben.

    Es wird euch genügen, zu beten und sie um Rat anzurufen, damit ihr ihren Einfluss spürt, und zweifelt nicht an ihrer Gegenwart, denn bei Wesen so hoher Geistigkeit herrscht nur Barmherzigkeit für ihre Nächsten.

    01-23-67-71:67. Sie werden durch eure befähigten Mittler mit euch in Verbindung treten bis zum Jahre 1950, mit dem die materiell-hörbare Kundgabe der Geistigen Welt enden wird; doch nach diesem Zeitpunkt werden – ohne dass die Menschen sich dessen bewusst sind – durch ihre Lippen oftmals die Lichtgeister der vergangenen Zeiten sprechen, die Befreier, die Propheten, die Patriarchen, die Wohltäter, die Apostel des Guten, die Sämänner der Gerechtigkeit und der göttlichen Lehre eures Vaters, welcher sich auf dem Höhepunkt seiner Liebe zu seinen Kindern von Geist zu Geist mitteilen wird.
    68. Diejenige werden sich der Gegenwart der geistigen Licht-wesen unter der Menschheit bewusst werden, welche wachen und beten, welche sich vergeistigt und zubereitet haben, um den Augenblick wahrnehmen zu können, in dem jene Boten sich nahen, sprechen oder irgendein übermenschliches Werk vollbringen.
    69. Es wird nicht notwendig sein, dass sie sich durch Menschen mitteilen, die Kenntnis von dieser Lehre haben, um durch ihren Vermittlung zu sprechen. Ihre Gegenwart, ihr Einfluss und ihre Eingebung werden so fein sein, dass nur der, welcher vorbereitet ist, ihre Gegenwart unter der Menschheit wird wahrnehmen können.
    70. Die Völker der Erde werden die Gegenwart Moses fühlen, wenn nach und nach jedes einzelne von ihnen befreit werden wird. Die verschiedenen Religionen werden die Gegenwart von Elia erfahren, wenn das Licht des Gottesstrahls, das aus der Wahrheit hervorgeht, die Finsternis der geistigen Unwissenheit der Menschen zerreißt und dabei alles Falsche, das sie verehrt haben, vor ihren Augen richtigstellt.
    71. Die Herren der Welt, die weiterhin Herrscher über erniedrigte Völker sind, werden die geistige Gegenwart Daniels fühlen, wenn der Prophet sich ihren Lagerstätten naht, um sie aufzuwecken, damit sie beten, weil die Zerstörung näher rückt.

    01-04-12. Die Nachtigallen, die mein Wort übergeben haben, werden für diese Kundgebung verstummen, und ich werde ihren Gehorsam mit der Gabe des Wortes und der Inspiration belohnen.

    02-51-23. Der Tag meines Abschieds wird kommen, und wer sich vorzubereiten verstanden hat, wird sich geistig zur Rechten des Herrn stehen fühlen. Doch wahrlich, ich sage euch, die Zahl der Ungehorsamen, jener, die den verbotenen Kreis überschreiten, wird groß sein. Dies werden jene sein, die, obwohl sie mir oft zugehört haben, den Unterricht weder nutzen noch zu verstehen wussten, und in ihrer Unwissenheit werden sie den Vater bitten, dass Er noch eine Zeitlang bei ihnen sei, obschon ich ihnen viele Male gesagt habe: „Mein Wort ist das eines Königs und wird niemals zurückgenommen und „Eher würden Himmel und Erde vergehen, oder das Königsgestirn würde zu strahlen aufhören, als dass ein einziges meiner Worte nicht in Erfüllung ginge“. Darum sage ich euch, dass es mein Wille war, euch von den ersten Tagen meiner Kundgabe an das Ende dieser Manifestationen anzukündigen, damit ihr alle es wüsstet und vorbereitet wäret.

    04-88-04: Falls jemand denken sollte, dass Mein Wort allzu einfach ist, um von Gott zu kommen, so sage Ich ihm, dass er bedenken muss, dass es die einfachen und ungebildeten Menschen sind, die Mich zu hören gekommen sind, und Ich muss zu ihnen auf eine Weise sprechen, dass sie Mich verstehen. Doch wenn ihr tiefere Ideen und Erklärungen wollt, so sage Ich all denen, die Meine Kundgebung als armselig beurteilt haben, dass sie sich innerlich bereiten und sich von Geist zu Geist mit Meiner Göttlichkeit verbinden sollen, was dem entspricht, was Ich von den Menschen erwarte. Dann wird ihrem Verstand eine so tiefe Inspiration erreichen, dass sie Mir werden sagen müssen, dass Ich nicht in solchen Ausdrücken zu ihnen sprechen soll, die nur Gott verstehen kann. Aufs Neue sage Ich euch wie in der Zweiten Zeit: „Ich habe euch irdische Unterweisungen gegeben und ihr glaubt nicht. Wie solltet ihr glauben, wenn Ich euch himmlische gäbe?

    01-07-10. Zu jenem Zeitpunkt müsst ihr stark und vorbereitet sein, falls ihr euch meinem Willen unterwerfen und in eurer geistigen Entwicklung fortschreiten wollt.
    11. Ihr müsst wachsam sein, denn alle Augenblicke wird die Versuchung euch überfallen, um die einen zu verleiten, auf unbestimmte Zeit einen Entwicklungsabschnitt fortzusetzen, dessen Ende von mir angezeigt worden ist, und die andern dazu, aus Mangel an Vorbereitung und infolge
    übermäßiger Eitelkeit zu sagen, dass sie im Geistigen mein göttliches Wort hören.
    Aber schon heute warne ich euch, und ich will, dass ihr wisst, dass ich dann nicht mit menschlichen Worten spreche, sondern mit Inspirationen, mit Ideen und Gedanken.

    10-293-93: Im Gebet werdet ihr das Buch der ewigen Weisheit finden, im Gebet werdet ihr euch durch grosse Inspirationen erleuchtet fühlen, die Intuition wird wie ein Kompass sein in eurem Leben und der geistige Heilbalsam wird direkt aus dem Jenseits in eure Hände gelangen. Alle Gaben, die bis jetzt geschlafen haben, werden aus ihrer Lethargie erwachen und werden im Herzen des Menschen erblühen.

    Und sobald die Vergeistigung Wirklichkeit unter euch wird, wird eure Hand wie jene meines Apostels Johannes sein und ihr werdet in der Stunde eurer Inspiration alles niederschreiben, was die göttliche Stimme euch durch euer Gewissen hindurch diktieren wird.

    In jener Botschaft werdet ihr alles empfangen, was der Stimmträger in seiner Kleinigkeit nicht durchzugeben verstand, und ihr werdet auf diese Weise auch fühlen wie zu eurem Verstande die klare und leuchtende Prophetie gelangen wird, um den Generationen, die jenen folgen werden, die der Zeit der Vergeistigung ihren Anfang gegeben haben, den Pfad anzuzeigen.¨

    94. Wenn diese Zeiten da sind und ihr vor grossen Menschenmengen sprecht, so sagt nicht, dass ihr unter der Inspiration des Heiligen Geistes sprecht. Ihr werdet zulassen, dass die Menschen (selbst) die Wahrheit in der Tiefe jener Inspiration entdecken.

    12-360-45. Was wird euch der Vater in jenem Augenblick offenbaren? Das, was Ich euch nicht durch das menschliche Verstandesorgan gesagt habe. Doch erkennt, dass ihr in wahre Aufopferung und Vergeistigung eindringen müsst. Seht, dass ihr euch von allen Zügen des Fanatismus und Materialismus entledigen müsst, um diese Zubereitung zu erreichen. Auf welche Weise werdet ihr diese grosse Zubereitung erreichen? Jetzt durch das Studium, danach durch die Entwicklung, noch später mit eurer wahren Liebe, denn mein Wort hat nicht geendet; mein Wort wird nicht 1950 zu Ende sein. Meine Kommunikation wird weitergehen, doch nicht mehr durch Stimmträger hindurch, nicht in dieser Kommunikationsform, denn eure Ekstase wird sich nach 1950 immer mehr und mehr vervollkommnen. Eure geistige Erhebung wird grösser sein und meine Kommunikation wird nur noch mittels des Geistes sein.

    12-360-52. Wieviel Schmerz haben die Diener, welche mein Gesetz nicht verstanden haben, meinem Herzen zugefügt, und wieviel Schmerz bewirken jene, die, nachdem Ich sie vorbereitet und ihnen übergeben habe, heute dem Zweifel, der Unsicherheit Raum gegeben haben; sie haben wegen ihrem Unverständnis und Egoismus gesagt, dass Ich eine weitere Zeit unter meinem Volk sein werde, dass mein universeller Strahl ein weiteres Mal gemäss ihrem menschlichem Willen herabsteigen wird und dass Ich für eine lange Zeit kundgeben werde. Deswegen habe ich euch gesagt: Wann habe Ich Unentschiedenheit, Unsicherheit oder zweifachen Willen in meinem Wort gezeigt? Niemals, in Wahrheit, denn Ich würde aufhören vollkommen zu sein, Ich würde aufhören euer Gott und euer Schöpfer zu sein.

    U. 102:19. Wenn Ich nicht mehr in der Form zu euch spreche, die ihr heute erlebt, werde Ich Mich euch direkt von Geist zu Geist erneut kundgeben, und dann werdet ihr nicht mehr zweifeln, noch fragen: »Ist es wirklich der Herr?« Dann werdet ihr die Gewißheit und den absoluten Glauben haben, daß euer Geist mit seinem Schöpfer Zwiesprache zu halten beginnt.

    20. Werdet nicht schwach in eurem Bemühen, Mir näherzukommen, weil ihr eure geistige Reife für gering haltet. Ihr leitet ein Zeitalter der Vergeistigung ein, doch ihr werdet nicht gerade die Vollkommenheit in eurer geistigen Zwiesprache erreichen; nach euch werden andere kommen, und nach diesen wieder andere, welche Meine Stimme hören werden, die göttliche Inspiration empfangen und Meine Botschaften wiedergeben werden in einer Weise, die ihr euch jetzt nicht vorstellen könnt. Kann es nicht sein, daß ihr selbst es sein werdet, die zu jenen Zeiten leben? Doch in diese zukünftigen Dinge kann nur Ich eindringen, und nur Ich kann wissen, welche wiederkommen werden und welche im Geistigen bleiben werden, um nicht mehr zur Erde zurückzukehren.

    21. Einige Meiner Jünger werden den ersten Stein setzen, andern wird es zukommen, den letzten Stein im schönsten Bauwerke zu setzen, das der Mensch seinem Herrn errichtet hat.

    Wenn ihr in (verschiedene) Gegenden und andere Nationen eintretet und neue geistige Bewegungen seht, in welchen sich die geistige Welt durch Begabte kundgibt, dann beobachtet sie genau, studiert jene Kundgaben und seid ihnen Lehrer. Sagt dann der Welt, dass für euch diese Kundgaben vorüber sind. Wenn ihr Vermaterialisierungen, Entweihungen und Betrug seht, so öffnet die Augen der Menschen für die Wahrheit.

    Wenn ihr in jenen Kundgaben Vorreiter und Prophetien erkennt, dann lasst sie, doch lenkt sie wie gute Lehrer, und wisst, Israel, dass viele Spiritualismen auf der Erde in Erscheinung treten werden.

    Aus dem Schoss jeder Sekte, aus der Mitte jeder Religion werden sich Gruppen,Verbindungen, loslösen auf der Suche nach Vergeistigung, auf der Suche nach diesen Mitteilungen. Ihr sollt sie nicht verurteilen noch sie verkennen, geliebtes Volk. Wenn sie auf gutem Pfade vorankommen, so lasst sie vorwärtsschreiten und ihr werdet alle an einen Punkt gelangen; denn der Heilige Geist hat den Geist der ganzen Menschheit aufgeweckt, denn die geistige Welt mittleren Lichts und auch der Finsternis sowie jene, die sich in unterschiedlichen geistigen Zuständen befinden, sind im ganzen Universum losgebunden, und diese geistige Welt wird sich vor den Augen der Wissenschaftler, der Theologen, der Ungläubigen, der Fanatiker, der Skeptiker bekunden. In nicht vorausgeahnten noch vorhergesagten Formen wird sie sich bekunden!

    Auszug aus einer Unveröffentlichten Unterweisung aus der Versammlungsstätte El Redentor, 1.1.1950

  • Das Läuten einer Glocke

    Die Stimme meines Geistes, die in eurem Gewissen ertönt, ist wie das Läuten einer Glocke, die die Menschheit zur Besinnung ruft. Die Glocke läutet, die Stunde ist gekommen, die Menschenmengen nähern sich. Die schlafenden Schafe werden erwachen, weil sich Elias naht, um den Geist der Kinder, der Jünglinge und Erwachsenen vorzubereiten, das Licht Meines Wortes zu empfangen, und sie für die Verbindung mit Meinem Geiste zuzurüsten. (5,5)

    Jetzt spreche Ich zu euch durch diesen von Mir vorbereiteten Verstand; morgen wird Meine Stimme in eurem Herzen und in allen Geistern ertönen. Denn Mein Wort ist wie das Läuten einer klangvollen Glocke, welche sowohl die Inkarnierten als auch die Desinkarnierten aufweckt und zu neuem Leben auferstehen lässt. Es ist ein allumfassender Ruf. Seit den vergangenen Zeiten habe Ich euch gesagt, dass keines Meiner Kinder verlorengehen würde, und dass, wenn ein Schaf in Gefahr sein sollte, Ich die neunundneunzig im Schafstall lassen würde, um dem Verlorenen nachzugehen. (13,6)

    In dieser Dritten Zeit bin Ich gekommen, euch die Wärme zu geben, die euch fehlt, und die Kälte von euch zu nehmen, die ihr auf euren Lebenswegen verbreitet habt. Ihr habt die Glocke gehört, die Elias läutete, damit ihr kommt, um mit Meiner Unterweisung das Licht des Heiligen Geistes zu empfangen. (23,58)

    Der Geist Elias‘ hat euch wie eine himmlische Glocke aufgeweckt, damit ihr herbeikommen solltet, Mein Wort zu hören. (25,1)

    Langsam erwacht der Geist der Menschen, wenn sie in der Stimme ihres Gewissens das Echo der himmlischen Glocke vernehmen. Es ist der Geist Elias‘, es ist die Stimme dessen, der in der Wüste ruft, ein unsichtbarer Sendbote dieser Zeit, der wie ein Hirte liebevoll nach seinen Schafen ruft, damit sie folgsam in das Gehege des Friedens eintreten, das sie erwartet. (38,6)

    Warum bleiben einige, obwohl sie den Klang der himmlischen Glocke hören, noch immer taub für ihren Ruf? Diese Glocke ist Meine Stimme, die sich in dieser Zeit an allen Orten hören lässt, wo Meine Kinder wohnen. Beim Hören Meines Wortes fühlt ihr, dass es nicht der Widerhall der menschlichen Stimme ist, deren Ich Mich bediene, um zu euch zu sprechen, sondern dass Meine Stimme euch ins Herz dringt, dass sie euch ermutigt und Leben gibt. (47,4)

    Für jeden zeigte die Uhr der Ewigkeit die Stunde an, und die Glocke rief und verkündete, dass der Augenblick gekommen war, in welchem euer Geist das Wasser finden sollte, das seinen Durst löschen würde. (47,18)

    Als Meine Stimme in dieser Zeit wie der Schall einer läutenden Glocke ertönte, habt ihr augenblicklich erkannt, Wer da rief, und habt euch aufgemacht, um Mich zu hören und Mir später nachfolgen zu können. — Keiner von euch fühle sich als König oder Herr wegen der Gaben, die er von Mir empfangen hat, oder wegen der Würde, mit der er bekleidet worden ist. Seid die Demütigsten und doch auch die Eifrigsten (in der Beachtung) Meines Gesetzes. (51,4)

    Das Göttliche Wort findet Widerhall im Herzen dieses Volkes. Ihr habt die Wohnung vorbereitet, und hier bin Ich bei euch. Das Buch des Wahren Lebens liegt aufgeschlagen vor euch, und jedes Mal, wenn ihr es studiert, empfangt ihr eine neue Belehrung. Doch jene, die in ihrer Teilnahmslosigkeit tief schlafen, sollen nicht bis zum Jahr 1950 warten, nicht warten, bis Meine laut tönende Glocke Meinen Abschied ankündigt, und sich erst zu dieser Stunde aufmachen wollen, Mich zu hören. Ihr wisst, dass Mein Wort und das Meiner Geistigen Welt nach jenem Jahr, das Ich euch angezeigt habe, nicht mehr zu hören sein wird. (51,19)

    Begreift: Weit mehr, als ihr Mir nachgefolgt seid, bin Ich euch zu allen Zeiten nachgegangen, um euch eure Aufgabe zu zeigen und euch zu lehren, Mein Gesetz zu erfüllen, damit euer Geist niemals vom Wege abkommt, und er wie eine Glocke zu sein vermag, welche die Menschenscharen herbeiruft. (55,20)

    Wann wird die Menschheit den Schmerz beseitigen? Wann werden ihre Kriege und ihre Sünden ein Ende haben? Meine Stimme, gleich einer Glocke, sagt den Geistern in dieser Zeit: Erwachet! Erhebt euch! Hört auf euer Gewissen, damit ihr mit Ergebung und Sanftmut den Weg des Gesetzes geht. Euch ist die Zeit des Friedens und der Gnade verheißen, in welcher der Schmerz und die Tränen verschwinden werden. (58,69)

    Meine Inspiration erleuchtet die, die Mich gesucht haben, die dazu bestimmt sind, Meine Jünger zu sein. Die Stimme Elias‘ ist wie eine läutende Glocke, welche die Geister erweckt und Meine Gegenwart verkündet. (60,22)

    Diese Form, Mich durch einen menschlichen Dolmetscher zu hören, wird enden, und die Stunde wird schlagen, in der der Vater die Glocke läutet, um euch zur Versammlung zu rufen, damit ihr zum letzten Mal dies Wort vernehmt. (61,56)

    Gleich einer tönenden Glocke erwecken nun die Elemente der Natur die Menschheit, die schläft, und rufen sie auf, zu beten und sich zu besinnen. Jene, die diese Stimme nicht verstehen, sind im Irrtum befangen oder taub für geistige Botschaften. Heute schreiben sie diese Ereignisse noch bloßen Naturerscheinungen zu. Doch der Augenblick wird kommen, in welchem die Geistlichen der Konfessionen und die Menschen der Wissenschaft und der Macht sich voll Furcht fragen werden: Ist es tatsächlich die Gerechtigkeit des Herrn, die an unsere Türen pocht? Ist jetzt die Zeit Seiner Gegenwart unter uns? (63,40)

    Die Zeit dieser Verkündigung wird durch die weithin tönende Glocke angekündigt werden, die geläutet werden wird. (64,32)

    Ihr habt den Ruf der Glocke gehört und seid erwacht. Die Glocke ist Meine Stimme gewesen, die ihr über das Verstandesorgan des Menschen empfangen habt, und das, was erwacht ist, war euer Geist. Versinke nicht wieder in Teilnahmslosigkeit, geliebtes Volk, denn du lebst in einer Zeit des Kampfes. Da ihr bereits zu säen begonnen habt, will Ich nicht, dass ihr eure Felder im Stich lasst, und auch nicht, dass ihr den Platz verliert, den ihr auf Meinen Gütern einnehmt und den zu erreichen euch so viel Schmerz gekostet hat. (66,1)

    Jünger, wahrlich, Ich sage euch, wenn Ich Mich in dieser Zeit unter euch kundgetan habe, so geschah es nicht, weil Mich die Menschen gerufen haben. Ich habe euch aufgesucht, weil dies Mein Wille gewesen ist, und damit habe Ich ein Versprechen erfüllt. Die Naturgewalten bezeugten Meine erneute Gegenwart, und einige Herzen fühlten sie. Nicht die Glocken waren es, die Mich ankündigten! Wie sehr werden sich die Menschen läutern müssen, damit sie Meine Gegenwart wahrnehmen können! (66,58)

    Wie in der Zweiten Zeit verbirgt sich Mein Wort vor niemandem, Ich lasse es zum Unwissenden gelangen, zum Verständigen, zu denen, die reinen Herzens sind, und zum Sünder, zum Aufrichtigen und zum Heuchler. Die himmlische Glocke hat für alle geläutet…(69,41)

    Das Läuten der wohltönenden Glocke hat euch aufgeweckt, ihr Schall hat in eurem Geiste Widerhall gefunden, und da habt ihr euch erinnert, dass dies ein Tag der Gnade ist, an dem der Meister bei euch erscheint. Schnell seid ihr aufgestanden, mit dem Verlangen, dies göttliche Wort zu hören, welches für euren Geist Leben ist und euer Herz mit Zuversicht erfüllt.(74,16)

    Ihr alle könnt Mir nachfolgen, weil ihr rein seid. Bevor Ich euch zu Mir zog, habe Ich euch geläutert. Daher seid ihr würdig, Meine Saat in das Herz eurer Brüder zu streuen. Die Felder sind bereitet, denn der Geist Elias’ ist in dieser Zeit wie der Schall einer Glocke gewesen, welche jeden aufgeweckt hat, der schlief… (76,17)

    Als ob eine Glocke im Innern eures Herzens geläutet hätte, so habt ihr euch heute erinnert, dass ein Tag der Gnade ist, ein Tag, an dem der Meister herabkommt, um mit Seinen Jüngern zu sprechen. Mein Geist erscheint unter euch und öffnet sich wie ein Buch voller Weisheit. Euer Geist zeigt sich vor Mir wie eine blanke Seite, und darauf schreibe Ich Meine Unterweisung. (81,15)

    Der Klang der göttlichen Glocke hat ihren Schall in alle Herzen und alle Geister gelangen lassen. Doch ebenso sage Ich euch, dass nur wenige wussten, woher dieser Klang kommt. (85,44)

    Ihr als Schüler dieser Unterweisung sollt euch häufig fragen, ob ihr eine Anstrengung macht, um euch zu Recht Spiritualisten zu nennen. Um euch bei diesem Werk zu helfen, habe Ich euch Mein Licht gegeben, denn ihr seid die dazu Beauftragten, Meiner Göttlichkeit den geistigen Tempel zu errichten. Durch euer Zusammenwirken werdet ihr den Tempel bilden: Die einen werden durch ihre Standhaftigkeit die Fundamente sein; jene, die größere Reife erreichen, werden die Mauern sein; andere werden mit ihrer Liebestätigkeit die Tempelstufen sein; und wieder andere werden mit ihrer Gabe des Wortes den Glocken gleichen, die mit ihrem Läuten die Menschen herbeirufen. Manche werden durch ihre Inspiration hohe Türme und Kuppeldächer der Versammlungsstätten symbolisieren; und es gibt solche, die durch ihre Liebe zu den Menschen wie Tore sind, die immer für den Bedürftigen, den Dürstenden, den Kranken, den Unverstandenen offen stehen. (96,39)

    Hier auf Erden bereite Ich euch nur vor, gebe Ich euch die nötigen Anweisungen durch Meine Lehre, damit ihr wisst, wie ihr jenem Leben näherkommt. Diese Menschheit ist nur ein Teil des Volkes Gottes. Es ist notwendig, dass alle diese Erklärungen kennen, damit sie ihr Leben auf das Ideal der Vollkommenheit ausrichten. Diese göttliche Botschaft, welche Mein durch die Lippen des menschlichen Stimmträgers gesprochenes Wort ist, soll nach Meinem Willen zu allen Menschen gelangen. Mein Wort ist die Glocke, welche die Welt ruft, seine Essenz wird die Völker in Erregung versetzen und zum Erwachen bringen, um über die Vergeistigung, über die Bestimmung des Geistes nach diesem Leben nachzudenken. (100,37)

    In der Tiefe eines jeden Menschenwesens wird das Läuten einer Glocke vernommen, das euch nicht erlaubt, in Schlaf zu fallen. Es ist Meine Stimme, die euch ruft und einlädt zum Gebet, zur Besinnung und zur Betrachtung. Einige halten inne bei diesem Ruf und gehen auf ihn zu; andere widersetzen sich jener Stimme, indem sie die harte Schale ihrer materiellen Natur zur Geltung kommen lassen. Während daher die einen sich beeilen, zum wahren Leben zu erwachen, sind andere saumselig. (112,12)

    Dies ist die Zeit, in der man im Unendlichen die Himmlische Glocke vernimmt, welche die Menschen zur Versammlung ruft, die zur Besinnung und zum Gebet einlädt. Ihr Widerhall schwingt auf dem Grunde jedes Herzens unaufhörlich, denn es ist die Dritte Zeit, in der Elias als Mein Bote von einem Ende der Welt zum anderen die Geister ruft, damit sie vor Gericht erscheinen. Ihr sollt zu denen gehören, die Mich zu jener Stunde vermittels des Geistes suchen und nicht mittels Plastiken und Bildnissen, die von Menschenhand gemacht sind, damit Ich sagen kann, dass ihr zu denen gehört, die auf Mein Gesetz beharrt haben, da Ich euch in demselben, das Ich euch auf dem Berge Sinai gab, anordnete, dass ihr — um Mich zu verehren — keinerlei Abbild vor euren Augen haben sollt, das Meine Göttlichkeit darstellt. (117,52)

    Seid willkommen, die ihr die Schwellen eines neuen Zeitalters überschritten habt. Ihr habt das Läuten der wohltuenden Glocke vernommen und habt euch bei der Stimme ihres Rufes versammelt, weil ihr erkannt habt, dass es die Stimme eures Vaters ist, die euch einlädt, Ihm zuzuhören. Dieses Verlangen und dieser Gehorsam haben bewirkt, dass Meine Stimme, als sie euer Herz erreichte, von euch erkannt worden ist. (128,18)

    (Ostersamstag) An diesem Tage, an dem die Glocken läuten, um der Welt zu verkünden, dass der Himmel sich geöffnet hat, um Christus zu empfangen, sage Ich euch, dass für euch diese Traditionen Vergangenheit sind. Jetzt ist für euch innere Sammlung angebracht statt wirres Gerede; die Erinnerung und die Meditation statt lärmende Freudenkundgebungen. Was würde geschehen, wenn die Jünger des Heiligen Geistes die göttlichen Lehren vermaterialisieren würden? (131,1)

    Ich bereite euch zu wie kleine Kinder, denn die Stunde rückt näher, da die Glocke jubelnd ertönt, zum Siege läutet und freudig das geistige Erwachen der Menschheit verkündet. (142,70)

    Sucht das Heil des Geistes, selbst auf Kosten eures materiellen Besitzes, denn je mehr ihr aus diesem Grund verliert, desto mehr werdet ihr hernach haben. Je mehr ihr gebt, desto mehr werden sich die Gaben in eurem Geiste mehren. Wahrlich, Ich sage euch, wenn die Selbstsucht keinen Platz mehr in eurem Herzen findet, werdet ihr Meister sein, und meine Liebe wird euch empfangen und sagen: „Euer Vater nimmt Euch gerne auf und bietet Euch das geistige Brot an.“ Fürwahr, Ich habe euch von überall her gerufen, denn der Schall der göttlichen Glocke wurde auf dem ganzen Erdkreis vernommen. Aber es waren nur wenige, die dem Rufe gefolgt sind. (169,24)

    Hört in der Unendlichkeit den Schall meiner Stimme, wie ihr den Schall einer Glocke hört. (180,66)

    In den Tagen des Gedenkens fühlt selbst das härteste Herz meine Gegenwart. In der Unendlichkeit schwingt unablässig der Schall der göttlichen Glocke, welche die Kundgebung dieser neuen Zeit verkündet. Aber wie taub ist das Herz dieser Menschheit! (180,82)

    Hier hast du Mich, Israel! Ihr vernehmt nur meine Stimme, ohne Mich sehen zu können. Aber begnügt euch damit, den Klang der himmlischen Glocke zu hören. (206,45)

    Zu allen Zeiten habe Ich für euch mein Blut vergossen einmal vor den irdischen Blicken der Menschen, ein andermal unsichtbarer Weise. Immer wache Ich über euch, damit ihr auf dieser Welt nicht leidet, und damit ihr nach eurem irdischen Leben im Jenseits das ewige Leben für euren Geist erlangt. Aber ihr habt Mich nicht verstanden, habt meinem Worte nicht gehorcht, und daher bin Ich in dieser Zeit aus der weißen „Wolke“ gekommen, um meine wohltönende Glocke zu läuten und euch zu bitten, euch zu vereinigen und euch untereinander zu lieben. (212,36)

    Mein Wort ruft die Menschen wie eine läutende Glocke zur Zusammenkunft, und diese kommen in langen Zügen, in Scharen herbei. (215,9)

    Die Uhr der Ewigkeit mit seinem wohltönenden Glockenschlag lässt sich auf dem ganzen Erdkreis hören, um der Menschheit die Zeit begreiflich zu machen, in der sie lebt. (215,61)

    Die Dritte Zeit ist bei euch, und davon werden den Menschen Beweise und Zeichen gegeben, und noch größere werden folgen, so, als ob eine riesige Glocke geläutet würde, um Lebende und Tote zu erwecken. (219,18)

    Die Zeit ist gekommen, in der von dem unvollkommenen Kultus kein Stein auf dem anderen bleibt, in der die einzige Kirche im Innern des Menschen ist, der Altar in seinem Herzen, die Opfergabe in seinen Werken, der Leuchter in seinem Glauben und die Glocke in seinem Rufe ist, der die schlafende Geister aufweckt. (223,61)

    Ihr, die ihr Mich vernehmt und Teil jenes Volkes seid, gehört zu denen, die dem Schall meines Rufes, der wie das Läuten einer wohltönenden Glocke ist, gefolgt sind. Die Belohnung für eure Folgsamkeit und euren guten Wille erhaltet ihr, wenn ihr „das Göttliche Wort“ vernehmt – das gleiche, das in Jesus, dem Rabbi aus Galiläa, sprach. (226,30)

    Zweifelt nicht daran, dass Ich Mich durch das menschliche Verstandesvermögen kundtue, damit „die Letzten“, wenn sie den Klang der Glocke und den Ruf des Herrn hören, das Licht des Heiligen Geistes schauen, das ihnen Heil geben wird. (228,9)

    Schon seit langem läutet die wohltönende Glocke ohne Unterlass und lädt zur Zusammenkunft ein. (239,44)

    Legt heute, da Notleidende euren Weg kreuzen, etwas von dem in sie, was ihr empfangen habt. Doch vergeudet nicht die Zeit, damit euch nicht der Glockenschlag der Ewigkeit überrascht, der euch ins „Geistige Tal“ ruft. Denn ihr würdet die versäumte Gelegenheit bitter bereuen. (242,35)

    Aber ihr fühltet die Schritte des Herrn in dieser Zeit nahe, ihr hörtet sie wie den fernen Schall einer Glocke, und ihr musstet dem geheimnisvollen Rufe folgen, der an euch erging. Was sahen eure körperlichen Augen? Einige bescheidene Versammlungsräume, in denen sich meine neuen Jünger und einige unbedeutende Geschöpfe versammeln, aus denen wie eine unerschöpfliche Quelle ein liebevolles Wort voll Herzlichkeit, Weisheit und Überzeugungskraft strömte. Seit damals ist dies Wort für viele das Brot des Lebens, das Wasser, das ihren Durst löscht und der Balsam gewesen, der ihren Schmerz lindert. (245,60)

    Ich gebe euch die Gabe des Wortes, damit es wie der Klang von Glocken die erweckt, die schlafen, damit es Kraft, Balsam und Leben schenkt. (254,24)

    Wenn meine göttlichen Gesetze von den Menschen für kurze Zeit missachtet wurden, so werde Ich dafür sorgen, dass meine Stimme wie der Schall einer lauten Glocke selbst von den für das geistige Leben Toten vernommen wird. (256,42)

    Die Stimme dieses Volkes wird in den Herzen gleichfalls wie Glockenklang ertönen, der aufweckt und auffordert, zu beten und zu meditieren. Aber es ist notwendig, dass ihr euch mit Demut bekleidet, und dass euer Herz von Nächstenliebe erfüllt ist, damit eure Werke als wahrhaftige Beispiele unter der Menschheit erstrahlen. (256,43)

    Die Stunde ist gekommen, in der selbst die für das Leben des Geistes Toten den Schall der lauten Glocke vernehmen. (256,70)

    Jetzt frage Ich euch: Wollt ihr die sein, die für die Menschheit den Weckruf erschallen lassen, indem ihr sie mit einem Glockenschlag aufweckt, dessen Klang der der Wahrheit ist, die die Herzen aufruft? Oder wollt ihr, dass sie abwartet, bis die letzte eurer Spuren auf Erden verschwunden ist, damit es die neuen Generationen sein sollen, die den Völlkern der Welt dieses Zeugnis übergeben? (259,67)

    Heute gebe Ich euch als Vater meine Gnade und als Meister meine Unterweisung. Ich habe euch durch meine wohltönende Glocke gerufen und euch von verschiedenen Wegen aufgelesen, um euch in dieser Zeit zu Führern der Menschen zu machen. Ich habe euch an die Mission erinnert, die ihr erfüllen müsst, und habe eure geistigen Augen geschult, damit ihr Mich mittels Symbolen und Gestalten schaut. Ich habe euch die Gabe des Wortes gegeben, damit ihr der Menschheit Zeugnis von den Offenbarungen geben könnt, die ihr von Mir erhalten habt. (259,85)

    Die Stimme meines Geistes, die in eurem Gewissen ertönt, ist wie das Läuten einer Glocke, die die Menschheit zur Besinnung ruft. (287,1)

    Aber gerade in den Augenblicken, in denen ihr euch dem Abgrund nähert, ertönt die laute Glocke in der Uhr der Ewigkeit und zeigt den Beginn einer neuen Zeit an: das Dritte Zeitalter — die Zeit, in der der Heilige Geist in den Gewissen aufleuchtet und sich als Weisheit, als Licht ergießt, das Geheimnisse aufklärt — als Kraft, die erhebt, zu neuem Leben erweckt, tröstet und rettet. (295,62)

    Die Zeit der Riten, der Altäre und Kirchenglocken geht nun unter den Menschen zu Ende. Die Abgötterei und der religiöse Fanatismus werden ihre letzten Lebenszeichen von sich geben. Es wird jene Zeit des Kampfes und des Chaos kommen, die Ich euch fortwährend angekündigt habe. Wenn dann nach dem Unwetter in alle n der Friede zurückgekehrt ist, werden die Menschen keine königlichen Paläste zu meiner Ehre mehr erbauen, noch werden die Menschenscharen durch das Erschallen der Glocken zusammengerufen werden, noch werden jene Menschen, die sich groß fühlen, Macht über die Menschenmassen ausüben. Es wird die Zeit der Demut, der Brüderlichkeit, der Geistigkeit kommen, welche Ebenbürtigkeit der Geistesgaben für die Menschheit mit sich bringt. (302, 37)

    Heute komme Ich zu den Meinen und habe die laute Glocke geläutet, die euch zur Zusammenkunft in dieser Dritten Zeit ruft. Erneut wird die Menschheit geistig die vereinigten Stämme schauen, die das Volk Israel bilden. (312,5)

    Es werden die Geringgeachteten, die Armen, die Einfachen und Unwissenden sein, die im Verlangen nach Licht, nach einem reinen geistigen Umfeld, nach Wahrheit und Fortschritt jenen Kreis verlassen. Sie sind es, die die Glocke und den Weckruf erschallen lassen werden, wenn sie die Zeit meiner neuen Offenbarungen im Zeitalter der Vergeistigung kommen fühlen. (315,68)

    Elias als Wegbereiter des Heiligen Geistes zu allen Zeiten ebnete die Wege und erweckte die Menschen. Er kam, um mit seiner Glocke die verstreuten Schafe zu rufen, damit sie alle in der Hürde vereinigt die Stimme ihres Herrn vernehmen würden. Dies ist die Vorbereitung darauf gewesen, dass das Reich des Vaters, das Himmlische Reich euch in dieser Zeit immer näher kommen würde. (330,14)

    Heute seid ihr wie Pilger, die seit langem umhergeirrt sind. Doch in dieser Zeit hat euch meine laute Glocke herbeigerufen. Ihr seid teilweise eilig zur Quelle der Gnade gekommen, und Ich freue Mich, meine „Arbeiter“ zu empfangen und zu sehen, dass dies Volk geistig Schritt für Schritt vorankommt und Mir seine Liebe zum Nächsten zeigt. Ihr wart wie hartes Felsgestein, aber der Meißel meines Wortes hat euer Herz bearbeitet, um es in ein Heiligtum zu verwandeln. (331,34)

    Ich habe euch vorbereitet und euch erneut mit den größten Gaben ausgestattet. Mein Licht hat euer Herz und euren Verstand erleuchtet, und in eurem Gewissen fühlt ihr die Verantwortung, die ihr in meinem Werke habt, um euch als Boten meiner Göttlichkeit aufzumachen und den Menschen den Frieden bekannt zu machen, den sie auf verschiedene Weise gesucht haben, damit ihr den Geistern, die jahrhundertelang für das Leben der Gnade tot gewesen sind, in meinem Namen Leben gebt. Dafür habe Ich dich gerufen, Volk Israel, und mein Wort mittels der Stimmträger hat unter dir wie eine laute Glocke Widerhall gefunden. Doch nicht alle von euch haben Mich verstanden. (342,44)

    Elias hatte euch vorbereitet, hatte euch mit seinem geistigen Zeigefinger im Voraus auf diesen Augenblick hingewiesen, damit das ganze Volk erwacht, erweckt und wachend sein würde, damit es dieser Gerichts- und Gnaden-Zeitpunkt nicht gleichgültig antreffen würde. Denn Elias zeigt sich auf dem Weg der Geister immer als ein Wegbereiter und richtet die Pfade her, beseitigt die Dornen und Steinbrocken, damit sich die Füße meiner Kinder nicht auf dem Wege verletzen. Er läutet die geistige Glocke, die durch das Gewissen bis zum Tiefsten des Geistes spricht, um euch wach, vom Licht erfüllt zu machen, um die Stimme Jenes, der kommt, zu hören – Jenes, der immer sagt: „Hier bin Ich.“ Denn der Vater ist in jedem Augenblicke und an jedem Ort zugegen. (345,7)

    Ich bewirkte, dass das Leben des Täufers außergewöhnlich sein würde, schon bevor er Mensch wurde, schon bevor er im Schoße seiner Mutter zur Welt kam und dadurch in seiner Kindheit und Jugend und selbst in seinem letzten Augenblick, damit seine Gegenwart euch aufwecken würde, so wie die Glocke den, der schläft, aufweckt, damit er euch vereinigen würde, wie der Hirte seine Herde vereinigt, euch zum Ufer des Flusses führen würde, um euch zu reinigen, um eure Körper zu waschen als ein Sinnbild für die Reinigung des Geistes, welche nur so die Gemeinschaft mit ihrem Herrn empfangen kann. (345,55)

    Ich klopfe derzeit an die Herzenstüren der Menschen. Die einen treffe Ich vorbereitet an, andere schlafen, weil sie in den verschiedenen Sekten und Religionen verharrt sind und für kurze Zeit vom Wege abgeirrt sind. Doch die Zeit ist gekommen, in der meine laute Glocke den Ruf an sie ergehen lässt, damit sie alle zu Mir kommen, die Auferstehung ihres Geistes empfangen und sich vereinigen, um auf Erden meinen Frieden zu fühlen und zum Gelobten Lande zu gelangen. (346,14)

    Mein Wort ist wie eine laute Glocke, welche derzeit die Geister herbeiruft, um ihnen Mut, Kraft und Glauben zu geben. (353,38)

    Die laute Glocke, die ihr so lange Zeit hindurch vernommen habt, und die euch geistig zur Versammlung rief, macht nun ihre letzten Schläge. Ihr Klang ist schwer und voll Gerechtigkeit; denn nun ist es nicht mehr der jubelnde Ruf, der die Unwissenden zum geistigen Festmahl einlädt, oder der Aufruf an die Kranken, sich durch bloßes Vernehmen meines Lebenswortes ihrer schweren Last zu entledigen. Jetzt ist es der Weckruf, der die Jünger herbeiruft, welche lange Zeit hindurch die göttlichen Unterweisungen empfangen haben – es ist die Stimme, die all denen, welche Beweise meiner Wahrheit, Gaben, Aufträge und Wohltaten empfangen haben, befiehlt, dass sie sich um ihren Vater und Meister versammeln, damit sie seine letzten Unterweisungen, seine letzten Lebensregeln vernehmen. (353,58)

    Wenn Ich zum letzten Male die Glocke ertönen lasse und meine Kinder rufe, um zum letzten Mal mein Wort zu hören, wird die Kundgabe dieser Geistigen Heerscharen gleichfalls enden. Ihr werdet sie nicht mehr durch die Gabenträger vernehmen, werdet ihre Ratschläge nicht mehr in dieser Form hören. Doch sie werden sich nicht von euch entfernen, sie werden als Schutzengel und Beschützer der Menschen weiterhin da sein. Es wird genügen, dass ihr betet und ihre Ratschläge erbittet, und schon kommen sie euch zu Hilfe. Doch tut es reinen Herzens, damit ihr ihren Einfluss fühlt, und zweifelt nicht an ihrer Gegenwart. Denn in Wesenheiten von so hohem Vergeistigungsgrad gibt es nur Barmherzigkeit für ihre Nächsten. (354,17)

    In dieser Zeit haben die einen meinen Ruf wie den Schall einer lauten Glocke vernommen, welcher euren Geist erreicht hat. Andere jedoch werden noch auf allen Wegen von Elias gesucht. (355,26)

    Ich habe dich deshalb gerufen, Volk, damit du der Bote meines Friedens, meines Lichtes und meiner Liebe in allen Nationen bist. Ihr seid meine Gesandten, welche die Trompete erschallen lassen sollen, bei deren Ruf die Menschheit erwachen wird. Ihr seid wie eine geistige Glocke, deren Schall in jedem Geist und in jedem Herzen widerhallen soll. So bereite Ich euch derzeit vor, damit ihr das Volk seid, welches allen Orten der Erde Glückseligkeit bringt. (355,41)

    Ihr seid Spiritualisten, ihr erbaut keine materiellen Kirchen mit Glocken aus Bronze, ihr errichtet einen Tempel in eurem Geist, in eurem Herzen, und der Vater wird zu diesem Teimpel kommen und ewig bei euch sein. Ich Selbst werde das Licht dieses Tempels sein. (359,38)

    Es steht geschrieben, dass Ich in dieser Dritten Zeit im Geiste kommen würde und wie eine laute Glocke den Ruf an die Menschheit ergehen lassen würde, um ihr Trost, Brot und geistiges Wasser zu spenden. Ich habe meine Kirche im Herzen und im Geist meiner Kinder gebaut. In der Feierlichkeit und der Stille dieser Kirche werdet ihr meine Gegenwart fühlen, dort werdet ihr das entgegennehmen, was ihr Mir in eurer Meditation und eurem Gebet ans Herz legt. Im Innern dieser Kirche werdet ihr euch durch das Licht des Heiligen Geistes erleuchtet fühlen. (361,26)

    Als das Licht dieses neuen Tages erschienen ist, habt ihr den Ruf der lauten Glocke wahrgenommen, welche unter der Menschheit zu vernehmen ist. Ihr seid Blinde gewesen, die den Glanz dieses Lichtes gesehen haben, und die sich durch meine Barmherzigkeit zu diesem Wege geführt fühlen. (361,70)

    Noch sehe Ich meine Schafe auf unterschiedlichen Wegen, doch Elias als strahlender Leuchtturm vereinigt euch derzeit und versammelt euch auf einem einzigen Pfade. Er lässt den Ruf an mein Auserwähltes Volk mit lauter Glocke ergehen, damit es zum rettenden Hafen gelangt. (364,42)

    Daher kann Ich in dieser Dritten Zeit, wenn Ich die Saat jener beurteile, die Ich als Vorbild, als Botschafter unter den Menschen ließ, den Menschen nur sagen, dass sie wie Dummköpfe auf Sand gebaut haben, und dass sie nicht auf den unerschütterlichen Felsen Petri zu bauen verstanden haben, auf welchem der Mensch seinem Vater und Herrn die wahre Kirche erbaut haben sollte. Auch sage Ich euch: Von all jener Herrlichkeit, von all jener Macht wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Doch was werden die Volksmassen danach tun? Was werden die Herden ohne Hirten und ohne Hürde tun? Wohin werden die Schafe ihre Schritte lenken, wenn sie die Glocken nicht mehr zum Schafpferch rufen? (366,24)

    Dann, Volk, wenn die Schafe ihr Blöken zum Jenseits hin richten, wenn sie ihren Hirten auf dem Gipfel des Berges suchen, dann wird mein Reich zu allen kommen. Ich werde gemäß meiner Verheißung, dem Worte meiner Propheten entsprechend „in Wolken“ kommen, und jedes Auge – von Sündern und von Nicht-Sündern – wird Mich sehen. Dann werden die Menschen, vom Geistigen erschüttert, von der Wahrheit erschreckt, nach oben sehen und alles vergessen, was unter ihren Füßen ist. Und sie werden nicht mehr Heiligtümer aus Granit betrachten, noch werden ihre Ohren weiterhin die Glockentöne vernehmen. Dann wird die Menschheit – von Herz zu Herz, von Volk zu Volk, und von Nation zu Nation erwachend – sich im Verlangen nach dem Heiligen Geiste erheben, welcher seine Schatztruhe geöffnet hat, um den Schatz zu offenbaren und ihn in alle Menschen guten Willens zu legen. (366,25)

  • Gleichheit unter den Menschen

     9-246-63: Ich will Gleichheit unter meinen Kindern, wie Ich sie schon in der „Zweiten Zeit“ predigte. Aber nicht nur materiell, wie sie die Menschen auffassen. Ich inspiriere euch die Gleichheit aus Liebe, womit Ich euch begreiflich mache, dass ihr alle Geschwister, Kinder Gottes seid.

     11-330-27: In der Gegenwart rufen sie Meinen Namen nicht an, suchen Meinen Geist nicht auf noch lieben sie Mich, doch Ich bin mit ihnen, die Pforten Meines Reiches sind ewiglich offen für die Reue, Mein Herz ist immer für die Armen geöffnet. Denn ihr seid alle arm im Geist, die einen im materiellen Reichtum, die anderen in der Armut. Und ich bringe euch immer meine Gaben und meine Wohltaten, um euch reich und Besitzer der wahren Werte zu machen, der wahren ewigen Güter.

    Und wenn Ich mit allen bin, oh Mein Volk, warum solltet ihr es nicht auch sein? Ich möchte, dass auch euer Geist im Jenseits erhoben, alle seine Geschwister auf derselben Augenhöhe anschaut. Dass ihr von dieser Stufe aus, die euer Geist im Gebet und in der Liebe erreicht, eure Geschwister nicht in Religionen, Sekten, Klassen oder Rassen auseinander haltet, dass ihr alle mit derselben Liebe anschaut und sie mit derselben Geschwisterlichkeit und Barmherzigkeit anseht. Dass ihr nicht die Gottesdienste oder Praktiken der anderen kritisiert; und dass ihr euch noch weniger über den Fanatismus oder die Idolatrie eurer Nächsten spottet, denn dann würdet ihr die Lehre nicht so ausüben, wie Ich es euch lehre.

    11-330-29: Alsdann, mein Volk, wollt nicht, dass alle Menschen genauso denken oder glauben wie ihr. Ihr werdet die Menschheit nie an den Pranger stellen, ihr werdet kein Urteil oder Verdammnis über jenen legen, der euch nicht folgt, euren Vorschlag, eure Unterweisung oder Ratschläge nicht annimmt. Mit dem tiefsten Respekt und der wahren geistigen Barmherzigkeit, werdet ihr alle eure Geschwister anschauen und werdet auf diese Weise wissen, dass jedermann in seinem Gottesdienst, in seiner Lehre, auf seinem Weg den Platz erreicht hat, zu welchem ihn (seine) geistige Befähigung berechtigt hat. Und dort, an jenem Punkt, an welchem ihr die Menschheit schauen werdet, ist es bis wohin (ihre) Entwicklung sie gebracht hat.

  • Wirkung der Gedanken und des Gebets

    9-275-42: Wenn ihr zu beten lehrt, dann deshalb, weil ihr die Wahrheit, die Kraft und die Wirksamkeit des geistigen Gebets werdet beweisen können. Ihr sollt den Kranken durch das Gebet heilen,  sollt den Frieden stiften, wo die Zwietracht herrscht, sollt den retten, der sich in Gefahr befindet. Dann werdet ihr wirklich Glauben finden, und die Menschen werden euch gleichtun wollen. Eure Unterweisung wird den Glauben in den Herzen erwecken, die angesichts der Wahrhaftigkeit der Beweise, die ihr ihnen gebt, erstaunt sein werden.

    41: Wollt ihr sie etwa lehren, dass es genügt, die Augen zu schliessen, damit die Art und Weise vollkommen ist? Wollt ihr eure Nächsten betrügen, indem sie Verhaltensweisen ohne Bedeutung annehmen, während in eurem Inneren keine wahre Zubereitung vorhanden ist? So geht es nicht, Volk. Denn ihr sollt euch nicht selbst betrügen, noch eure Mitmenschen, und noch weniger euren Vater.

    43: Vergesst nicht: Damit das Gebet wirksam wird, muss euer Glaube fest, gross sein, sodass die Barmherzigkeit die Essenz eurer Erhebung zu mir ist.

    2-55-42: Vergesst nicht: Damit euer Gebet euch eine tiefe Befriedigung schenkt und euch wahren Frieden fühlen lässt, müsst ihr euer Herz reinigen, wenn ihr euch anschickt, eure Gedanken emporzusenden, damit sie zu Meinem Heiligtum gelangen.

    1-16-33:  In jedem Augenblicke gehen gedankliche oder geistige Schwingungen von euch aus, aber in den meisten Fällen strahlt ihr Selbstsucht, Hass, Gewalttätigkeit, Eitelkeit und niedere Leidenschaften aus. Ihr verletzt und fühlt, wenn man euch verletzt, aber ihr liebt nicht, und deswegen fühlt ihr nicht, wenn man euch liebt, und mit euren krankhaften Gedanken sättigt ihr die Umgebung, in der ihr lebt, immer mehr mit Schmerz und erfüllt euer Dasein mit Unbehagen. Doch ich sage euch: Sättigt alles mit Frieden, mit Harmonie, mit Liebe, dann werdet ihr glücklich sein.

    1-18-15: Ich sage euch beten, weil jener, der nicht betet, sich überflüssigen, materiellen und manchmal wahnwitzigen Gedanken hingibt, wodurch er, ohne sich dessen bewusst zu sein, die brudermörderischen Kriege begünstigt und nährt. Dennoch wenn ihr betet, zerreißt euer Denken, als ob es ein Schwert des Lichtes wäre, die Schleier der Finsternis und die Schlingen der Versuchung, die heute viele Wesen gefangen halten; es sättigt eure Umgebung mit geistiger Kraft und wirkt den Mächten des Bösen entgegen.

    1-18-26: Obwohl es ein Fehler von manchen ist, in ihrer Widerspenstigkeit zu verharren, und sie fühlen, dass das Fleisch noch immer sinnlich und eigensinnig ist, möchten sie einen Thron für dasselbe haben; doch wenn ich ihnen nicht in allen willfahre, was sie begehren, so deshalb, weil in meinen Kindern noch ein anderes Sein vorhanden ist, das in größerer Reinheit und Liebe schwingt, das ein höheres Leben ersehnt; in ihm existiert das geistige Denken, welches das göttliche widerspiegelt. Euer Gehirn dagegen spiegelt nur menschliche Gedanken wider.

    3-76-34: Das ist der Grund, weshalb Ich euch gesagt habe, dass ihr nicht die Macht des Gedankens erkanntet. Heute sage Ich euch, dass der Gedanke Stimme und Gehör ist, dass er Waffe und Schild ist. Er erschafft ebenso wie er zerstört. Der Gedanke verkürzt die Entfernung zwischen ferne voneinander Weilenden und findet die, deren Spur er verloren hatte. Erkennt eure Waffen, bevor der Kampf beginnt. Wer sich vorzubereiten versteht, wird stark und unüberwindlich sein. Es wird nicht notwendig sein, dass ihr Mordwaffen schwingt. Euer Schwert soll der reine und lautere Gedanken sein, und euer Schild der Glaube und die Nächstenliebe. Selbst in der Stille soll eure Stimme als Botschaft des Friedens ertönen.

  • Wie sollen wir beten?

     

    „Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“

    Johannes 4, 23+24

    Menschheit, die Zeit ist unter euch angebrochen, in welcher ihr zu beten verstehen sollt.

    Heute sage Ich euch nicht, dass ihr euch zur Erde niederwerfen sollt. Ich lehre euch nicht, mit den Lippen zu beten oder Mich mit blumigen Worten in schönen Gebeten anzurufen; heute sage Ich: Sucht Mich im Gedanken, erhebt euren Geist, und Ich werde immer herabkommen, um euch meine Gegenwart fühlbar zu machen. Wenn ihr es nicht versteht, mit eurem Gott zu sprechen, wird Mir eure Reue, euer Schmerz, eure Liebe.genügen. 12.358,53

    Ich habe euch das machtvolle, vollendete Wort gelehrt, welches das Kind wirklich dem Vater näherbringt. Wenn ihr das Wort Vater mit Inbrunst und Ehrfurcht, mit Erhebung und Liebe, mit Glaube und Hoffnung aussprecht, schwinden die Entfernungen, der Raum verkürzt sich, denn in diesem Ausgenblick der Kommunikation von Geist zu Geist ist weder Gott ferne von euch, noch seid ihr ferne von Ihm. Betet so, und ihr werdet in eurem Herzen mit vollen Händen die Wohltat Meiner Liebe empfangen. 6.166.53

    Das Gebet ist das geistige Mittel, welches Ich dem Menschen eingegeben habe, um mit meiner Göttlichkeit zu kommunizieren. Deswegen machte es sich seit Anbeginn in euch bemerkbar als eine Sehnsucht, als ein Bedürfnis des Geistes, als ein Zufluchtsort in den Stunden der Prüfung. 9.261.22

    Wer das wahre Gebet nicht kennt, weiss nicht um die geistigen Wonnen, die es einschliesst; er weiss nicht um die Gesundheitsquelle und die Güter, die sich in ihm befinden. Er fühlt den Impuls, sich Mir zu nähern, Mich zu sprechen und Mir seine Bitten vorzubringen. Doch da es ihm an Vergeistigung mangelt, erscheint ihm die Gabe, nur die Gedanken zu erheben, als so armselig, dass er sofort etwas Materielles sucht, um es Mir darzubringen, im Glauben Mir damit besser zu schmeicheln. 9.261.23

    Ich sage euch, dass ihr beten sollt; denn wer nicht betet, gibt sich überflüssigen, materiellen und zuweilen unguten Gedanken hin, womit er, ohne es zu bemerken, die Brüderkriege schürt. Dagegen zerreisst euer Gedanke wenn ihr betet, einem Lichtschwert gleich die Schleier der Finsternis und die Schlingen der Versuchung, die viele Geister gefangen nehmen, sättigt die Umwelt mit Vergeistigung und wirkt den Kräften des Bösen entgegen. 1.18.15

    Viele Offenbarungen mittels des Gebets halte Ich noch in der Zukunft für den Geist bereit. Vervollkommnet euch bei dieser Kundgabe, und ihr werdet fähig werden, in euren Bitten Vollkommenheit zu erreichen, das heisst, ihr werdet lernen, zu bitten. 2.36.16

    Geliebte Jünger: praktiziert täglich das geistige Gebet mit dem ganzen Vorsatz, euch darin zu vervollkommnen. Seht, ihr erreicht dadurch eine intime Zwiesprache mit eurem Meister und verspürt in jenen Momenten einen unendlichen Frieden; ausserdem ist es die beste Gelegenheit, meine göttliche Inspirationen zu erlangen. In ihnen werdet ihr die Erklärung für all das finden, was ihr nicht verstanden oder falsch ausgelegt habt. Ihr werdet die Vorgehensweise finden, einer Gefahr zuvorzukommen, ein Problem oder eine Verwirrung zu lösen. In jener gesegneten Stunde der geistigen Zwiesprache werden sich eure Sinne erhellen, und ihr werdet euch fähiger und geneigter fühlen, das Gute zu tun. 10.308.1 

    Dies ist die Art und Weise, durch die ihr eurem Vater einen wahren Tribut an Anbetung, Liebe, Erkenntnis, Demut und Anerkennung darbringen könnt. 9.266.57

    Betet nicht nur, wenn ihr eine schmerzliche Prüfung durchlebt, betet auch, wenn ihr im Frieden seid, denn dann werden sich euer Herz und eure Gedanken mit den andern beschäftigen können. Bittet auch nicht nur für die, die euch Gutes getan, oder für jene, die euch keinen Schaden zugefügt haben, denn obwohl dies verdienstvoll ist, ist es nicht so gross, wie wenn ihr für diejenigen Fürbitte einlegt, die euch in irgendeiner Form Schaden zugefügt haben. 2.35.8

    Versteht zu beten, nicht nur in euren Stunden der Trübsal, sondern auch in euren Augenblicken der Freude. Vor Mich bringt ihr nur eure Tränen, Leiden und Kümmernisse, in euren Freuden jedoch, wenn euer Herz festlich gestimmt ist, vergesst ihr Mich; dann verschliesst ihr Mir eure Türen. 6.163.5

    Seht stattdessen, seht wie leicht sich jener wandelt, der einen kleinen Teil meiner Lehre in die Tat umsetzt. Wollt ihr ein Beispiel dafür? Da gab es jemanden, der Mir sein ganzes Leben lang mit Wortgebeten, die andere geformt hatten, sagte, dass er Mich liebt ‒ Gebete, die er nicht einmal verstand, weil sie aus Worte bestanden, deren Sinn er gar nicht kannte. Doch plötzlich begriff er die wahre Form des Gebets, legte seine alten Gewohnheiten ab, konzentrierte sich auf den Grund seines Geistes, erhob seine Gedanken zu Gott und fühlte zum ersten Mal dessen Gegenwart in sich. Er wusste nicht, was er seinem Herrn sagen sollte, seine Brust begann zu seufzen und seine Augen Tränen zu vergiessen. In seinem Verstand formte sich nur folgender Satz: Vater, was soll ich Dir sagen, ich weiss ja nicht, wie ich mit Dir reden soll?