Autor: Cristina Marti Schneider

  • Der Rat Elias‘ Nr. 3

    Der Rat Elias‘ Nr. 3

    1. Ich bin der unermüdliche Hirte, ich bin Elias, der ehrwürdige Greise, der Schritt für Schritt auf euch alle zugeht. Einige von euch erkennen mich bereits, andere zweifeln noch in ihren Herzen an den Dingen dieser Dritten Zeit, die der Vater Mir erlaubt, euch zu überbringen.

    2. Ich komme, um euch in eurem Geist und in eurer Körpermaterie daran zu erinnern, dass ihr Kinder desselben Vaters seid, dass ihr vor langer Zeit aus seinem göttlichen Geist hervorgegangen seid und dass ihr zu Ihm gehört.

    3. Aber auf dem Weg eures geistigen Lebens haben eure Fehler bewirkt, dass euer Geist, euer wahres Wesen, sich befleckt; und deshalb befindet ihr euch auf dem Planeten Erde, einem Planeten der Wiedergutmachung, einem Planeten, auf dem die Versuchung sein Reich aufgebaut hat.

    4. Der vom Vater von Beginn an seiner Schöpfung so geliebter Sohn [Hiob 4,18], jenes Wesen ― euer Geist, der seinen Vater verkannte und kein Verständnis für Ihn hatte ― wollte sich selbst Größe verleihen und schuf seine eigene Finsternis. Und von diesem Augenblick an wies der Herr ihm den Ort zu, an dem er wohnen sollte.[1]

    5. Die Versuchung bedrängt euch, und wenn ihr schwach seid, werdet ihr in ihre Netze fallen.

    6. Aber siehe, ihr werdet widerstehen, denn ihr habt mich gehört, ihr habt mich erkannt, und ich werde nicht zulassen, dass ihr in Versuchung geratet; denn ihr seid Kinder des Vaters, und zu Ihm werdet ihr zurückkehren.

    7. Meine Aufgabe ist es, euch den Weg aufzuzeigen, ihn euch mit meinem Rat, mit meinem göttlich inspirierten Wort zu zeigen und euch in jedem Augenblick zu sagen, dass ihr nicht auf die falschen Stimmen der Versuchung hören sollt. Verschließt eure geistigen Ohren vor ihr; hört stattdessen auf die Stimme, die aus dem Jenseits in eurem Herzen widerhallt, und so werdet ihr gerettet werden.

    8. Stolpert nicht, denn euer Fuß könnte sich am Stein, den ihr auf dem Weg antrefft, (verletzen) und bluten.

    9. Das Kreuz, das der Vater euch gegeben hat, ist leicht. Jenes (hingegen), das ihr tragt, ist schwer ― es ist nicht dasselbe: Nein. Denn das schwere Kreuz habt ihr selber auf eure Schultern gelegt, und die Last erdrückt euch, mit der Folge, dass die Körpermaterie schwach wird und der Geist strauchelt.

    10. Wenn ich (nun) aber Liebe bin, wenn ich Nächstenliebe bin, warum muss ich dann so zu euch sprechen?

    11. Weil ihr nicht daran denkt, dass Elias warmherzig ist; weil ihr nicht daran denkt, dass ihr gekommen seid, um wiedergutzumachen.

    12. Warum die Körpermaterie umsonst beunruhigen, warum Schmerz empfinden?

    13. Jubelt, freut euch und gewöhnt euch an das Leiden [Hbr 12,12], indem ihr euch an die Lektionen erinnert, die euch der Göttliche Meister in der Zweiten Zeit gegeben hat; Lektionen der Entsagung, der Einfachheit, der Ergebung, der Demut und des Gehorsams.

    14. Ihr seid Kinder des Vaters, ihr seid meine Lämmer, meine geliebten kleinen Schafe. Wenn also Tränen eure Augen bedecken, so sollen es Tränen der Reue sein und nicht des fruchtlosen Schmerzes. Dazu ruft mich in jedem Augenblick an, damit ich euer Verständnis erleuchte und euch die Fehler erkennen lasse, die ihr auf eurem Weg begeht; und euch so vom Bösen abwendet, von der Versuchung, die euch jeden Augenblick überfällt.

    15. Wenn ihr das tut, könnt ihr euch jeden Morgen vornehmen, an diesem Tag die Gebote des Vaters zu erfüllen, und ihr werdet Ihm sagen: „Heute bin ich besser gewesen als gestern, und morgen hoffe ich, besser zu sein als heute.“

    16. Ihr werdet dann sehen, wie jene Schuld, die ihr im Jenseits im Buch des Lebens (noch) offen habt, kleiner wird [Offb 20,12]. Und mögen dann, wenn ihr euch im Geistigen Tal einfindet, eure guten Werke, eure Auftragserfüllung, eure Anerkennung und euer Gehorsam gegenüber den göttlichen Geboten euch begleiten. Eure Restschuld wird dann klein sein, damit ihr sie wiedergutmachen könnt, wie es euch die göttliche Allmacht anzeigt.[2]

    17. Harrt jeden Morgen im Guten aus, bei jedem Morgengrauen, bei jedem Erwachen der neuen Morgenröte. Erinnert euch daran, dass euer Schöpfer, euer Gott und Vater, euch alles gegeben hat, was ihr für eure Körpermaterie braucht; habt Vertrauen.

    18. Wenn ihr am vorigen Tag zu wenig Geld hattet, wenn das Brot knapp war, so erinnert euch daran, dass der Vater göttliche Macht ist, unendliche Vollmacht, und dass Er euch die Stärke gibt, euren Weg fortzusetzen.

    19. Wendet euch nicht vom Schmerz ab, geliebte Herde; tut das nicht, denn ihr würdet euren Hirten zum Seufzen bringen. Meine Nächstenliebe und eure Standhaftigkeit wären vergebens.

    20. Warum klagt ihr auf dem Weg?

    21. Überlasst das Klagen und Wehklagen denen, die den Vater nicht angehört haben, denen, die Ihn nicht erkannt haben.

    22. Lasst diejenigen, die irdische Vergnügungen und die Befriedigung der Triebe suchen, sich am Fleisch erfreuen, denn sie wissen nicht, wie sehr sie ihren Geist beflecken. Überlasst ihnen die Klagen!

    23. Ihr sollt Einvernehmen und Geduld haben, damit sie euch immer mehr reinigen; dann werdet ihr den Schmerz stillen.

    24. Sucht die Leidenden und Trauernden auf, aber tut dies mit dem aufrichtigen Wunsch, eurer Schwester Menschheit, das zu geben, was ihr Herz braucht.

    25. Es ist nicht länger an der Zeit zu schlafen, verschwendet nicht euer Leben.

    26. Seid euch bewusst, dass ihr für das Licht, das ihr (in euch) tragt, verantwortlich seid [Mt 5,14-15]. Ihr kennt die Wahrheit, jene, die der göttliche Meister und der Hirte euch geben.

    27. Wir haben von den Drei Zeiten zu euch gesprochen, deshalb sagen wir euch: Ihr seid diese, jene und dieselben.

    28. Warum veranlasst ihr euren Geist, nicht fortzuschreiten? Glaubt ihr etwa, dass ihr diese Erde für immer bewohnen werdet? [Lk 12,20]

    29. Ihr wisst sehr wohl, dass dem nicht so ist. Euer Platz ist im Jenseits, wo die Wohnstätte des Vaters ist, des höchsten Gottes aller Zeiten und aller Universen; Er ist die Ewigkeit. Weshalb also nicht das Wohlergehen des Geistes suchen, auch wenn ihr das der Körpermaterie aufgeben müsst?

    30. Einige von euch haben den Vater nicht verstanden, auch wenn ihr euch vor Ihm befindet. Andere sind weit entfernt, sehr weit entfernt. Und selbst ihr errichtet nur für Augenblicke mit euren Werken das Heiligtum, das ihr mit eurem Gebet verwirklichen wollt ― euer Heiligtum, in dem die Fackel des Glaubens und der Liebe brennen soll, damit ihr euch durch sie den Weg erhellt.

    31. Ich habe nicht das Verlangen, euch zu ermahnen, sondern euch nur daran zu erinnern, wie einfach es ist, auf eurem Weg Gutes zu tun.

    32. Seht, wieviel Wehklagen in den (verschiedenen) Ländern herrscht! Die Pest sucht sie heim; jene Pest, welche die Bosheit, der Hass, der Krieg, die Vernichtung ist: Ihr jedoch schlaft noch![3]

    33. Worauf wartet ihr? Euer Hirte fragt euch: Wollt ihr, dass das Zepter des Vaters eure Nation wegen eurer Trägheit und eurer Gleichgültigkeit anrührt?

    34. Wenn ihr durch die Liebe geschlafen habt, werdet ihr vielleicht durch die  Gerechtigkeit erwachen.

    35. Euer Hirte wünscht das nicht. Ich möchte euch wie die Ameisen vorfinden, wie Arbeiter der Gottheit, bereit, das Korn und den Samen zu bewässern [Lk 2,51], um sie dann in die Furche zu säen, die das Herz eurer Schwester Menschheit ist. Danach sollt ihr die Saat pflegen, damit ihr, wenn sie fruchtet und blüht, die Früchte eurer Bemühung sehen könnt.

    36. Ihr habt nach 1950 die unausweichliche Pflicht, der Welt die Frohe Botschaft von der Dritten Ankunft des Herrn zu verkünden, sie aus dem jahrhundertwährendem Schlaf zu erwecken und sie den Weg der Tugend zu lehren.

    37. So werden sowohl sie wie auch ihr gerettet werden; deshalb spricht der Vater so viel zu euch.

    38. Meinen Hirtenfrieden lasse ich unter euch!


    [1] BdWL U. 345,22-23

    [2] BdWL U. 271,18

    [3] BdWL U. 181,58

  • Der Rat Elias‘ Nr. 2

    Der Rat Elias‘ Nr. 2

    1. Ihr seid jene und dieselben seit der Ersten Zeit [Jos. 12,11], in der unser Ewiger Vater, der Grosse Jehova, von Geist zu Geist mit den Demütigen und den Propheten Zwiesprache hielt. Denn durch diese Gemeinschaft war der Geist jener Männer wachsam für die gesegneten Anordnungen des Vaters. Auf diese Weise führten sie Israel, damit jenes Volk, das heute dasselbe ist, stark sein würde, stark an Gaben und an Lehre.[1]

    2. Ja, geliebte Herde, ihr wisst, dass ich Elias [Mt 3,6] in der Zweiten Zeit in Johannes dem Täufer reinkarniert bin und die Wege des Herrn bereitet habe. Groß war die Lehre, die an den Ufern des Jordans verkündet wurde, ebenso groß war die Menschenschar, die dem Täufer folgte. Johannes der Täufer, der mein eigener Geist war, lehrte das Volk, damit Christus, unser Erlöser, bei seiner Ankunft ― dank der unendlichen Barmherzigkeit des Vaters ― bereits fruchtbares Ackerfeld vorfände.

    3. Es gab Herzen, die, sobald sie die Frohe Botschaft vom Kommen des verheißenen Erlösers hörten, im sanften Jesus den Menschensohn [Mt 4, 18-25] erkannten und seine große Weisheit und Liebe sahen. Andere aber, die Mehrheit, erkannten Ihn nicht und ließen deshalb nicht zu, dass die göttliche Lehre in ihnen aufblühe.

    4. Und siehe da, meine kleinen Schafe, ihr befindet euch in der Dritten Zeit, und der Vater kommt wieder, voller Liebe und Barmherzigkeit, um euch diese unendliche Lehre in klarer und reiner Form zu überbringen, indem Er zu euch in eurer eigenen Sprache spricht [Jes 28,11], mit diesem Wort, welches gut ist und zur Besserung anregt.

    5. Euer Vater bereitet eure Herzen vor, damit sie die Lehre empfangen. Und so sollt (auch) ihr euch selbst und diejenigen, die euch folgen, vorbereiten.

    6. Dies ist die Zeit, in der es in der Menschheit große Verwirrung gibt. Doch ihr seid von dieser Verwirrung befreit worden, und ich habe euren Schritt gelenkt, um euch auf den Weg der Vollkommenheit zu führen.

    7. Es ist eine Zeit des Kampfes, ja, aber es ist auch eine Zeit großer Manifestationen an göttlicher Liebe in eurer (eigenen) Mitte; auf dieselbe Weise wie Jesus-Christus es euch seinerzeit lehrte, indem Er der leidenden Menschheit Heilbalsam gab und die Blinden zu sehen [Mk 7,32], die Gelähmten zu gehen und die Tauben zu hören veranlasste. [Lk 7,22]

    8. Ebenso haltet ihr im Geist bereits die Gabe der Heilung in euren Händen. Dafür müsst ihr euer Herz und euren Geist vorbereiten, damit ihr, wenn ihr den Auftrag spürt, Heilung zu bringen, Kraft und Nächstenliebe habt, um die Kranken zu salben, die Traurigen zu trösten und die Verzweifelten zu ermutigen.

    9. Licht wird von eurem Geist ausgehen, und der kostbarste Heilbalsam wird in euch sein, um nach dem Willen des Vaters übergeben zu werden.

    10. Der Vater spricht zu euch: Folgt Mir nach, denn wenn ihr Mir nachfolgt, werdet ihr großes Licht im Geist empfangen und ein Freudenfest in eurem Herzen feiern.

    11. Der Vater hat keine Stunden oder Momente, die Ihn wie euch begrenzen. Der Göttliche Geist ist immer bereit, seine Türen zu öffnen, um euch zu empfangen.

    12. Dem Herzen des Vaters entspringen in jedem Augenblick Segnungen für euch, dieselben Segnungen, die ihr in der Luft findet, die ihr atmet, in der Sonne, die euch Leben gibt, in der Frucht und im Korn, die euch nähren.

    13. Ihr seid die Begnadeten der Dritten Zeit, denn der Vater ist gekommen, um sein Volk inmitten derer zu suchen, die von Schmerz erfüllt sind. Ich, euer Hirte, entreisse euch der Sünde und entferne den Dorn von euren Füssen, damit ihr nicht mehr sündigt und so die große Liebe des Vaters zu seinen Kindern erkennt.

    14. Der Vater ist unendliche Vergebung, jeden Augenblick öffnen sich Seine Lippen, um euch zu vergeben, weil ihr aus seinem reinsten Herzen hervorgegangen seid.

    15. Bereitet euch vor, denn der Vater ist nahe, sehr nahe bei euch.[2]

    16. Herde, lernt aus dieser Lehre, damit ihr der makellose Spiegel seid, in welchem die Menge Tugend und Stärke erkennen kann. Reinigt eure Herzen von allem Materiellen, wendet euch ab von den Vergnügungen, die euren Geist von der Gnade abwenden und Finsternis in den Geist als auch Schmerz in das Herz bringen.

    17. Seht, ich will euch nicht traurig sehen, denn wenn der Vater euch Freude gibt, so nehmt sie an; ein Augenblick an Vollkommenheit an einem vierundzwanzig Stunden währenden Tag genügt.

    18. Wenn ihr nur Barmherzigkeit für den Mitmenschen empfinden würdet, würdet ihr in dieser Barmherzigkeit die Liebe Gottes widergespiegelt sehen.

    19. Gott ist in euren guten Taten, in euren edlen Gedanken. Darum sagt der Vater zu euch: „Ich bin in euch“. Weist den Vater nicht zurück, oh Herde![3]

    20. Geliebte, wenn ihr nicht wollt, dass eure Herzen vom Bösen überwältigt und von der Versuchung verführt werden, dann lasst niemals zu, dass Gedanken der Finsternis und bösen Willens sich in euch einnisten. Lasst eure Taten niemals böse sein, zügelt euren schlechten Charakter, damit der Zorn nicht in eure Herzen gelangt.

    21. Seht, der Hirte spricht zu euch voller Liebe und Eifer. Die Versuchung umgibt euch, und ihr öffnet ihr Tür und Tor mit euren bösen Gedanken und bösen Taten, und lasst zu, dass Schmerz und Trostlosigkeit über euch kommen, sowohl über eure Körpermaterie als auch über euren Geist.

    22. Wie kann man der Versuchung widerstehen? Euer geistiger Führer sagt es euch: Indem ihr euch läutert, indem ihr erkennt, dass das Gute nur vom Vater kommt, (und) nicht von der Welt; dass ihr nur in Ihm die Liebenswürdigkeit für eure Lippen finden könnt, und dass ihr nur in seinen göttlichen Armen wahre Wärme und Zuflucht finden werdet.

    23. Die Krankheiten befinden sich nicht nur in der Körpermaterie, sie sind Läuterungen des Geistes, welche die Körpermaterie belasten. Doch sobald der Geist rein ist, zieht der Vater die Läuterung zurück, weil sie nicht (mehr) nötig ist. Dann findet ihr in der Körpermaterie Erleichterung, bis ihr die vollkommene Gesundheit erreicht.

    24. Der Vater hat seine Kinder vollkommen erschaffen; Er hat keine Unreinheiten in die Schöpfung hineingelegt. Es ist der Geist, der auf dem Weg Unkraut und Böses einsammelt, Böses, das sich im Herzen widerspiegelt und Läuterung notwendig macht, die Schmerz ist [Jes 28,18] ― nicht weil der Vater es so will oder dies sein Wille ist, sondern weil ihr diese Läuterung bewirkt habt.[4]

    25. Vertieft euch in der Stille eures Schlafzimmers ins Gebet, erhebt eure Gedanken zum Vater, der um jede Not und jeden Schmerz eures Herzens weiss, ohne dass Worte ausgetauscht werden müssen; hält Zwiesprache mit Ihm von Geist zu Geist, damit ihr sowohl im Geist als auch im Körper das Leben spürt und beide auf diese Weise mit Kraft und Licht verseht.

    26. Es ist die Zeit der Läuterung, die Zeit des Lichts des Heiligen Geistes, die Zeit, in der jeder Geist sich mit dem Vater vereinigen wird, deshalb seht ihr den Krieg in den Nationen und den Schmerz in der Menschheit.

    27. Es ist die Zeit, den Vater zu erkennen und Ihm nachzufolgen.

    28. Wehe, wehe dem, der böse Absichten in seinem Herzen hegt, denn alles Böse wird ausgerottet, gebunden und ins Feuer geworfen werden [Mt 3,10], wie es der Vater angekündigt hat. Doch um euch davon zu befreien, hat der Vater euch erneut in die Welt gesandt, um eine Mission zu erfüllen.

    29. Geliebte Männer, ihr, die ihr gesandt wurdet, um ein Heim und eine Familie zu gründen. Ihr habt die Verantwortung, dass eure Kleinen nicht verloren gehen, und als Familienoberhäupter müsst ihr ein gutes Beispiel geben und sie segnen.

    30. Ihr Frauen Israels, ihr habt eine heikle Mission auf Erdem nach dem Vorbild Marias, der reinsten Mutter [Lk 2,51], denn ihr müsst Lerchen sein, voller Warmherzigkeit, voller Liebe, und deshalb dürft ihr eure Kleinen nicht mit der Peitsche behandeln. Nein, geliebte Schäflein, es ist der vollkommene Wille des Vaters, dass ihr die Schritte der kleinen Kinder mit Liebe korrigiert. Sprecht zu ihnen vom Vater, damit sie von klein auf ihren Herrn erkennen, der im Jenseits ist. So werden, aus den Kleinen von heute, morgen die Erleuchteten, die Propheten, die Ärzte hervorgehen.

    31. Seht ihr, geliebte Herde, welche heikle Aufgabe einem jeden von euch übertragen wurde?

    32. Denen unter euch, die sich auf Erden befinden und keinen Samen in ihrer Hand halten, sage ich, dass ihr nicht wisst, wozu euch der Vater gesandt hat; denn womöglich bringt euer Geist eine grosse Aufgabe mit sich, eine große Mission, die ihr erfüllen müsst, um das Glück zu finden.

    33. Die Eitelkeit wird an der Wurzel ausgerottet werden [Jes 2,17], ebenso wie das ungezügelte Machtstreben; alles Böse muss aus dem menschlichen Herzen entfernt werden, damit dieses die Gnade des Vaters erlangen kann.[5]

    34. Ihr habt ein Dach über dem Kopf, Kleidung und Brot bekommen, aber ihr wolltet groß sein auf Erden, und wenn ihr euch als groß erachtet, werdet ihr gierig.

    35. Seid nicht so, nein; teilt mit euren Geschwistern alle Gnaden und Tugenden, die der Vater euch gegeben hat. Tut es mit offener Hand, ohne Maß, denn auch der Vater hat es euch auch ohne Maß gegeben.

    36. Trinitarisch-Marianische Spiritualisten: Wenn ihr euren Geschwistern und Mitmenschen gebt, werdet ihr reichlich mit Gutem überhäuft werden, die Quelle lebendigen Wassers wird sich in Strömen über euch und die Menschen um euch herum ergießen.

    37. Euer Herz ist der Altar, zu dem sich der Vater neigt; sorgt dafür, dass der Vater nichts Materielles oder Unreines darin findet.[6]

    38. Wenn der Vater ein auf diese Weise vorbereitetes Herz findet, ist Er voller Freude, und mit Ihm die Geistige Lichtwelt, und diese Wesen stimmen für den Vater das „Hosianna“ an, wenn Er ihnen ein Herz ohne Makel zeigt, denn unser göttlicher Meister sagte in der Zweiten Zeit: „Lasst die Kindlein zu Mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich“ [Mk 10,5], denn sie sind Herzen ohne Bosheit, ohne Schlechtigkeit.

    39. Und siehe da, diese Herzen sind es, die der Vater sucht, um ihnen große Aufgaben auf Erden zu geben, denn aus ihnen wird derjenige hervorgehen, der die Menschheit führen muss, der sie lehren muss, (in Rechtschaffenheit) zu wandeln und aller Bosheit und Versuchung abzusagen: Das Volk Israel.

    40. Ich weiß, dass viele von euch Mir sagen werden: „Hirte, wir wissen das alles schon“, und Ich frage euch: Habt ihr nach diesem Wissen gehandelt und gelebt?

    41. Ich sehe, dass ihr einen Augenblick lang guten Willen habt, aber wenn das Hindernis euren Weg kreuzt, wendet ihr euch von mir ab, leugnet ihr mich und lästert.

    42. Ihr seid nicht die Herzen, die voller Geduld wandeln; im Gegenteil, die Ungeduld verzehrt euch.

    43. Ihr hört und versteht meine Worte, doch ihr praktiziert sie nicht noch erfüllt ihr sie. Deshalb bin ich gekommen, um zu euch zu sprechen, um von euch einzufordern, geliebte Herde, denn die Ernte, die ich dem Vater übergeben muss sind gute Werke, keine Kämpfe. Ansonsten wäre die Beanstandung des Ewigen Vaters dem Hirten gegenüber sehr groß.

    44. Seht, auch euer Hirte ist tief bewegt, denn sein Geist ist voller Ergebenheit, voller Liebe zu euch, geliebte Schafe.

    45. Und was kann ich dem Vater darbringen? Helft mir, indem ihr das gesegnete Werk des Herrn anerkennt, und wahrlich, ich sage euch, ihr werdet es nicht bereuen.

    46. Ihr seid die kleinen Kinder, welche auf Erden wandeln. Viele von euch suchen den Vater noch im Unbekannten und Verborgenen, obwohl Er euch so nahe ist, obwohl Er als Gott und Herr euer Gebieter ist.

    47. Der Vater sehnt sich danach, mit euch von Geist zu Geist Zwiesprache zu halten. Er möchte eine wirkliche und geistige Gemeinschaft mit jedem einzelnen seiner geliebten Kinder feiern.

    48. Es ist der göttliche und vollkommene Wille, dass ihr euch vorbereitet und seine Lehre, sein Wort und seine Liebe in euren eigenen Herzen aufnehmt.

    49 Ich, euer Hirte, schenke euch Licht für euren Verstand und den Willen, in die Fußstapfen unseres Herrn zu treten. Ich nehme das schwere Kreuz von eurem Rücken und mache eure Last leicht.

    50. Niemanden vergesse ich, alle empfange ich!

    51. Berge und Hügel, alle Wege und Orte der Erde: Nehmt den Segen des Hirten, nehmt mein Licht und meine Vergebung!

    52. Schmerzenslager, Krankenhäuser, Gefängnisse und Kerker: Seid in diesem Augenblick vom Licht des Geistes erfüllt, damit dieses Licht in alle Gewissen eindringe; damit derjenige, der auf dem Schmerzenslager liegt, das Licht spüre und bei sich trage; und damit im Geistwesen, das bereit ist, sich (von der Körpermaterie) zu lösen, das Licht werde und es voller Ergebung und Gehorsam dem Weg dieses Lichts folge.

    53. Gepriesen sei der Name des Herrn, denn dies ist sein heiliger und göttlicher Wille!

    54. Mein Hirtenfriede sei mit euch!


    [1] BdWL U. 7,54

    [2] BdWL U. 1,47

    [3] BdWL U. 3,11

    [4] BdWL U. 98,53

    [5] BdWL U. 230,64

    [6] BdWL U. 305,30

  • Der Rat Elias‘ Nr. 1

    Der Rat Elias‘ Nr. 1

    1. Ich bin Elias, der Prophet der Ersten Zeit, jener der bei der Verklärung auf dem Berg Tabor zugegen war. [Mk 9,4] Bereitet euch vor, denn die Sieben Siegeln werden euch bekanntgegeben und die Pforten des Geheimnisses werden euch geöffnet, damit ihr den Weg zu eurer Rettung sehen könnt.

    2. Hier erfüllt sich das Wort Gottes, das von alters her durch seine Propheten gesprochen wurde. [1]

    U. 226,26. Im Jahr 1866 gab sich der Geist Elias kund, des Propheten und Wegbereiters, um die Wege des Herrn zu bereiten, um ein Licht im Herzen der Ersten anzuzünden, ihnen mein baldiges Kommen anzukündigen und die Stimmträger vorzubereiten, Männer und Frauen ohne Schulbildung, durch die sich mein Heiliger Geist offenbaren würde.

    3. Wisst, dass in den himmlischen Wohnungen Jubel herrscht, und dass es der göttliche Meister ist, das geopferte Lamm, das Johannes in seiner Offenbarung [Joh 5,6] gesehen hat, der mit seiner mächtigen und vollkommenen Hand das Sechste Siegel, und damit das dritte und letzte der Zeitalter geöffnet hat. [2]

    U. 229,10. Das Buch, das im Himmel versiegelt wurde, hat sich im sechsten Kapitel aufgetan. Es ist das Buch der Sieben Siegel, das Weisheit und Gericht enthält und wegen meiner Liebe zu euch entsiegelt wurde, um euch seine tiefen Lehren zu offenbaren.

    4. Das Licht des Sechsten Leuchters erleuchtet euch, Menschheit.

    5. Der Prophet verkündete: „Stimme dessen, der in der Wüste redet: Bereitet dem Herrn den Weg“. [Jes 40,3] Hier bin ich, und bereite das Kommen meines Herrn vor, eures himmlischen Vaters, des großen Gottes Jehova, des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs, des Gottes, der zu Moses auf dem Sinai sprach und seinem Volk das Gesetz gab.

    6. Denn siehe, die Verheißung ist erfüllt, und Er kommt wieder, umgeben von Seinen Engeln, um jedes Geheimnis zu lüften und jedem Geist den Weg des Heils zu zeigen. Denn in dieser Zeit wird sich die Prophezeiung erfüllen, dass alles Fleisch Ihn sehen und jeder Geist Ihn fühlen wird. [Jes 40,5]

    7. Bereitet euch daher, Israel, darauf vor, euren Gott und Herrn zu empfangen, denn unter euch hat das Zeitalter des Heiligen Geistes begonnen.

    8. Zweiundzwanzig Gebote sind das Vermächtnis der Abgesandten der Drei Zeiten; Gebote, die euch das Gesetz Gottes verdeutlichen und erklären, damit ihr euch im menschlichen Leben danach richtet. [3] (3. Mose 19,18)

    U. 81,37. Elias erleuchtete wie Jesus und Moses die Augen eures Geistes, damit ihr den Vater schauen würdet. Moses lehrte euch: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Jesus sagte euch: „Liebet einander!“ Elias gebot euch, „Barmherzigkeit und (noch) mehr Barmherzigkeit mit euren Geschwistern zu haben, und fügte sogleich hinzu: „und ihr werdet meinen Vater in all seiner Herrlichkeit schauen.“

    9. Diese zweiundzwanzig Gebote bilden in ihrer Einheit das Gesetz und bestehen aus der Erläuterung der Gebote, die Gott durch Moses, den Gesandten der Ersten Zeit, gegeben hat, aus den Lehren Jesu, des Gesandten der Zweiten Zeit, und aus den Geboten Elias‘, des Gesandten der Dritten Zeit, die dem Volk Israel durch Roque Rojas offenbart wurden [4] , als Auftakt zur Öffnung des Sechsten Siegels und der Dritten Zeit, am 1. September 1866 in dieser mexikanischen Nation.

    10. Und diese Gebote sind folgende:

    1) Du sollst Gott vor allem Geschaffenen lieben.

    2) Du sollst nicht schlecht über deine Geschwister sprechen, auch wenn du Grund dazu hast. Es ist an Gott, deine Sache zu verteidigen, wenn sie gerecht ist.

    3) Du sollst keiner Religion zugetan sein, die in Maria nicht die mütterliche Essenz Gottes anerkennt, die schon immer existiert hat, und du sollst barmherzig mit deinen Geschwistern sein, wer auch immer sie sein mögen.

    4) Du sollst nach Gott deine Eltern lieben, und deine Kinder ebenso. Für die ersteren sollst du Ehrfurcht und Respekt haben, für die letzteren Nächstenliebe und du sollst ein gutes Beispiel in allem sein.

    5) Du sollst nicht schwören und Gott nicht als Zeuge für die Lüge nehmen.

    6) Du sollst am siebten Tag nicht arbeiten; denn dieser Tag ist dem Gebet und der Ruhe gewidmet.

    7) Du sollst deines Bruders Frau nicht nehmen als dein Weib und sollst nicht übel tun denen, die nicht zu deinen Geschwistern gehören.

    8) Du sollst nicht Wucher treiben und dadurch großen Schaden anrichten.

    9) Du sollst kein berauschendes Getränk zu dir nehmen und kein Naturelement, das deine Sinne trübt oder dich einer niedrigen Leidenschaft unterwirft.

    10) Du sollst keine verderbliche Beschäftigung ausüben, die der Sittlichkeit abträglich ist und Laster fördert.

    11) Du sollst keinen Bürgerkrieg führen, der deine Geschwister spaltet, und dich nicht an fremden Kriegen beteiligen. Du sollst nur dann an kriegerischen Handlungen teilnehmen, wenn dein Land überfallen wird und die Regierung dieses Landes, welches es auch immer es sein mag, zu seiner Verteidigung dies anordnet; und selbst dann sollst du dich mit der größten Barmherzigkeit verhalten. Du sollst keine Feinde haben, weil ihr alle Kinder desselben Vaters seid.

    12) Du sollst die Kinder, die im Begriff sind, geboren zu werden, nicht töten, denn wenn du es tust, wird der Heilige Geist es von dir zurückfordern.

    13) Du sollst die Armen nicht schlecht oder hart behandeln, wer immer sie auch sein mögen.

    14) Du sollst nichts Geschaffenes verfluchen.

    15) Du sollst diejenigen, die an Krankheiten leiden, die du ekelhaft nennst, nicht mit Verachtung behandeln.

    16) Du sollst öffentlich nicht schlecht über Geistwesen sprechen und sie dadurch entehren.

    17) Du sollst deine Kinder nicht in fremde Hände geben, und du sollst es nur aus größter Not heraus tun, vorausgesetzt, dass dir das richtige Verhalten des Wohltäters bekannt ist.

    8) Du sollst deine Kinder nicht zu einer Arbeit zwingen, die sie Laster lehrt.

    19) Du sollst deinen Geschwistern keine Geschichten, Erzählungen oder Ratschläge beibringen, die nicht wahr sind. Und du sollst nicht vom Bösen reden, das deine Geschwistern zu tun behaupten, und dies verbreiten.

    20) Du sollst nicht behalten, was nicht dir gehört.

    21) Du sollst die Kranken besuchen und sie trösten.

    22) Du sollst deine Geschwister nicht mit Waffen bekämpfen noch sie töten, weder mit Waffen noch auf zivilem Wege.

    11. Wenn ihr so vorgeht, sagt euch euer Hirte, und wenn ihr Barmherzigkeit und noch mehr Barmherzigkeit habt, werdet ihr meinen Vater in all seiner Herrlichkeit sehen.

    12. Männer und Frauen jeden Alters werden vor die Gegenwart des göttlichen Meisters treten, und das Wort des Herrn wird einem jeden die Gaben offenbaren, die er in seinem Geist mitbringt, sowie die Aufgabe, die er zu erfüllen hat. [5]

    13. Er allein kann diese Dinge tun, denn Er allein ist es, der den Geist mit Gaben versehen hat.

    14. Mein Vater vergleicht mich mit einem Hirten und hat mich gesandt, um die verirrten und vom Weg des Lichts abgekommenen Geistwesen zu suchen. Diese Geistwesen, einige inkarniert und andere ohne Materie, sind für den Herrn wie Schafe, die Er innig liebt, und deshalb will Er, dass sie gerettet und in seinen vollkommenen Schoß geführt werden, welcher die göttliche Schafhürde ist, in der Er die Ankunft seiner Herde erwartet.

    15. Erkennt auch Mich, sagt euch Elias. Dringt ein in Meine Botschaften und Offenbarungen, die ich euch in drei Zeiten gemäss dem Willen des Vaters gebracht habe.

    16. Seht Mich in der Ersten Zeit, wie Ich gegen die Finsternis des Heidentums und des Götzendienstes kämpfe und den Lichtstrahl des wahren Gottes auf das Brandopfer herabkommen lasse [1. Kön 18,20], um die Augen der Menschen für die Wahrheit zu öffnen.

    17. Seht mich im Geist in einem feurigen Wagen zum Himmel hinaufsteigen [2. Kön 2,11-15], um mich von dort aus mitzuteilen und durch den Geist Elishas zu sprechen, um Dinge anzukünden, die mit der Zeit geschehen würden.

    18. Studiert das Leben des Täufers [Joh 1,17], und in jenem Wegbereiter werdet ihr darüber hinaus feststellen und verstehen, dass der Vater euch damit das göttliche, vollkommene und gerechte Gesetz der Reinkarnation des Geistes offenbart hat. [Mt 11,14]

    19. Der Geist der Weissagung ist über jeden Geist ausgegossen [Joel 2,28], damit ihr eine Vorstellung über die Ewigkeit habt, die euch erwartet. [6]

    20. Die geistige Intuition, die so lange eingeschläfert war, wird erwachen und alles, was kommen wird, vorausahnen.

    21. Heute komme ich im Geist, und ich werde meine Gegenwart unter den Menschen bemerkbar machen, indem ich Götzendienst, Materialismus, Hochmut und Betrug mit dem Feuer der Wahrheit bekämpfe.

    22. Durch Dornen und Disteln hindurch werde ich der Herde eine Bresche schlagen, (und) sie wird mir mit Sanftmut, Vertrauen und Glauben auf dem geistigen Weg folgen, der zum Herrn führt.

    23. Der Kampf naht, aber die göttliche Kraft wird in den Geistwesen groß sein, damit sie den Sieg über das Fleisch, über die Leidenschaften und über das Böse erlangen.

    24. Ich bin nicht gekommen, um die Geistwesen zu vernichten oder ihnen den Tod zu geben [Lk 3,9], sondern um die Sünde mit dem Feuer der Gerechtigkeit des Vaters auszulöschen. Doch ich sage euch: Wenn es zur Rettung eines Geistwesen notwendig ist, dass sein Körper umkommt, dies in der Gerechtigkeit der göttlichen Liebe liegt. [7]

    25. Diese Dinge verwirren euch auf Erden, weil hier der menschliche Körper als das Heiligste angesehen wird. Ein Geistwesen jedoch, das seinem Körper entrissen wird, der ihn zum Abgrund führt, dankt im geistigen Tal seinem Vater unendlich dafür, dass er vor dem Abgrund gerettet wurde, auch wenn dafür das Fleisch hat leiden müssen.

    26. Gewiss, diese Menschheit trinkt einen Kelch, der so bitter ist, dass er den Himmel erschüttert [Apok 21,3-5], aber nach der Läuterung, die sich der Mensch selbst verschafft hat, wird es zu einer Wiederbelebung des Geistes kommen und damit zu einer Wiedergeburt der Tugend, der Geschwisterlichkeit und der gottgefälligen Anbetung. [8]

    27. Schafe, seht, wie man euch einen Namen gegeben hat, der für Sanftmut, Gehorsam und Demut steht; seid also wahre Schafe des Elias, und ich, euer Hirte in dieser Zeit, werde euch an der Hand oder auf meinen Schultern in die Gegenwart des Ewigen führen.

    28. Ich kenne euch in Wahrheit, und ihr braucht keine materiellen Zeichen [Ezech 9,4], denn ich weiß, dass der Vater sein Zeichen in euren Geist eingeprägt hat: sein Kennzeichen. [9] [Apok 7,3]

    29. Indem ich mich euch vorstelle und mich durch das menschliche Verstandesorgan kundgebe ― einer Kommunikation, die ich in Erfüllung des Auftrags meines Herrn tätige ― grüße ich euch, ihr Berufenen und Auserwählten Gottes in dieser Zeit!

    30. Es ist mein Geist, der euch sucht, der euch ruft, der euch den Weg bereitet und der euch prüft, um euer Eintreffen vor die Gegenwart des Meisters in Form seines Wort vorzubereiten. [10]

    31. Er ist es, der euch aussucht, Er ist es, der euch erwählt und euch Gaben verleiht, euch Aufgaben anvertraut oder euch Ämter gibt. Ich komme, um euch bei eurer Vorbereitung hin zur Spiritualität zu verhelfen, damit euer Wesen in ein Heiligtum verwandelt wird, in dem die Essenz des göttlichen Wortes bewahrt wird.

    32. Wisst, dass diese Essenz die Kraft ist, mit der ihr Wunder wirken werdet, wenn ihr morgen den Weg der Verkündigung und der Erfüllung beschreitet.

    33. Wer es zulässt, dass diese Essenz seinen Geist durchdringt, wird in der Lage sein, den Weg der Erhebung zu beschreiten, der zum himmlischen Vater führt.

    34. Meine Bestimmung ist es, die Finsternisse der Unwissenheit zu zerstören, jener Unwissenheit, die die Mutter des Fanatismus, des Götzendienstes, des Aberglaubens und aller Laster und Irrtümer ist.

    35. Beobachtet die Spur meines Durchgangs auf der Erde, und ihr werdet am Ende verstehen, dass nicht nur jetzt, sondern zu allen Zeiten meine Mission die eines Hirten war, der eine Herde zum göttlichen Schafstall führt.

    36. Ich befinde mich zwischen Gott und euch, und übe die Mission des Vermittlers, des Vorläufers, des Propheten und des geistigen Beraters für jedes Geschöpf aus, das die Hilfe eines starken Geistes benötigt.

    37. Geliebte Schafe, seht, das Wort Gottes kommt, das Wort des Meisters nähert sich schon, und ihr werdet in seiner göttlichen Essenz, seine Gegenwart und seine Allmacht fühlen.

    38. Das Licht des Heiligen Geistes wird in euch sein. Lasst zu, dass es in das Innerste eures Seins eindringe. Ihr werdet sehen, wie ihr, nachdem ihr von seiner Essenz erfüllt seid, euch stärker, mutiger und gelassener fühlt, um im Kampf zu triumphieren und die Versuchungen zu bezwingen.

    39. Betet mit mir zum Herrn, und ihr werdet euch eines wahrhaft innigen Gebetes erfreuen, das die Spitze der Ekstase erreichen wird, denn nur so werdet ihr das erhalten können, was ihr von eurem Vater erbittet.

    40. Seht, geliebte Herde, wie viel Gnade der Herr über euch ausschüttet. Er ist es, der liebende Vater, der in jedem Augenblick zu seinen Kindern kommt und sie auf den wahren Weg einlädt, um seinen göttlichen Schoß zu erreichen. Er ist es, die unendliche Liebe, die euch niemals seine Gnade vorenthält.

    41. Betrachtet die Natur, betrachtet die Pflanzenwelt, und ihr werdet verstehen, dass in ihr die Pflänzchen sind, die euch zur Nahrung und zum Heilbalsam dienen.

    42. Seht das Königsgestirn, das Tag für Tag eure Erde erleuchtet und euch Tag für Tag Wärme und Leben schenkt. Dies alles wegen der unendlichen Liebe des Vaters, die sich in der Natur, in Seiner Schöpfung manifestiert: Es ist seine göttliche Liebe zur Menschheit, die sich in den Elementen der Schöpfung bekundet.

    43. Der Herr kommt nicht, um eure Sünde zu sehen, ebenso wenig wie Er den Verrat, den ihr in Zukunft begehen werdet, in euch sieht; denn Er ist unendliche Liebe und Vergebung. Doch so wie Er euch liebt und euch vergibt, so müsst auch ihr Barmherzigkeit gegenüber euren Geschwistern haben.

    44. Ich bin der Hirte, der gekommen ist, um den Menschen die wahre Beschaffenheit des menschlichen Lebens zu verkünden, damit in euren Herzen von jetzt an Friede herrsche, der euch von Unruhe und Schmerz befreit und euch von Sorge und Unrast fernhält.

    45. Begreift, dass ihr selbst es seid, die all das bewirken, was euch plagt. Sagt niemals, dass die Unvollkommenheiten vom Herrn ausgehen, denn alles, was von Ihm ausgeht und euch gegeben wird, ist Liebe und Vollkommenheit, Licht und Barmherzigkeit: Nehmt diese Dinge, denn vom Vater kann nichts Böses kommen.

    46. Wenn ihr Chaos auf Erden habt, wenn ihr Schmerz in eurem Herzen fühlt, dann sucht in eurem Innersten, und auf diese Weise werdet ihr wissen, wo die Unvollkommenheit ist, wo der Schmerz ist, und ihr werdet klar verstehen, dass ihr selbst die Urheber von Schmerz und Tod seid.

    47. Menschheit: Ihr habt die Gesetze, die Er euch hinterlassen hat, nicht befolgt; ihr habt keine Verdienste erworben. Wollt ihr etwa nicht zu Füßen des Herrn kommen und Angenommensein und Vergebung erfahren?

    48. Ihr geht durch das Leben und habt eure Gedanken auf materielle Dinge gerichtet. Wenn ihr nur die fünf Minuten, die der Vater von euch erbittet, dazu verwenden würdet, euch zu erheben, würde Er euch Kraft für euren Kampf und Unterstützung für den Tag geben. [11]

    49. Geliebte Herde, betet für all jene, die auch eure Geschwister sind, die Kinder des Vaters sind, und auch ihnen wird seine Barmherzigkeit widerfahren.

    50. Siehe, Israel: Diejenigen, die für einen Augenblick den Schöpfer vergessen haben und die Größe der Erde ihrer eigenen Intelligenz und ihrem eigenen Wissen zuschreiben, seht ihre Verwirrung an, denn sie haben nicht begriffen, dass alles durch den Willen des Herrn erschaffen wurde und dass Er allein es ist, der der Menschheit gibt.

    51. Frauen: Ihr versteht es, eure Gedanken zum Vater zu erheben, und ihr wisst auch, wie ihr die Fürsprecherin bitten könnt, Sie, die Mutter, die für euch Fürbitte einlegt und euch segnet. Ihr  Frauen, die ihr viel leidet, Frauen, die ihr mir euer Herz voller Sorgen und Schmerz darbringt; ihr habt den Schmerz verstanden, und ihr versteht es zu beten, ihr wisst, wie ihr für euren Nächsten bitten könnt, für den, der leidet, für den, der Tränen vergießt und die Barmherzigkeit des Vaters erbittet.

    52. Gesegnete Kindheit, geliebte Lämmer, euch, die ihr eure Reise auf dieser Erde beginnt, sage ich: Hütet eure Füße davor, die Straßen voller Schlamm zu betreten und lasst euer Herz nicht in die Höhlen der Finsternis eindringen. Lernt von klein auf, eure Schritte rein zu bewahren, denn ihr werdet jeden Fehler im Geist und in der Wahrheit wiedergutmachen müssen. Versteht es, die Prüfungen und den Schmerz wertzuschätzen, denn inmitten des Schmerzes erinnert sich euer Geist an den Vater, deshalb sage ich euch: Segnet den Schmerz, der, wenn er euch überschattet, euren Geist dazu bringt, sich zu entwickeln, um die Vergebung und die Gnade des Herrn zu erreichen.

    53. Und ihr, Eltern von Familien: Die Kinder, die mit zarten Schritten die Erde betreten ― jene Herzen, die der Vater eurem Schoß anvertraut hat: Leitet sie an und bereitet sie vor, damit sie keinen bösen Willen hegen, damit sie immer selbstlos sind und sich dem anpassen, was der Vater ihnen gibt. Denn wahrlich, ich sage euch, mit Rebellion auf eurem Weg werdet ihr nichts erreichen, und ihr werdet (damit) nur erreichen, den Pfeil des Schmerzes in euren Herzen festzusetzen. Erhebt eure Gedanken und bittet den Vater, dass eure Erziehungsaufgabe mit Licht und Vollkommenheit erfüllt werde.

    54. Wer die Worte meines Vaters hört und sie versteht, den wird auf seinem Weg nicht mehr dürsten [Joh 4,6-15], denn sein Geist wird gesättigt sein an den Wassern, die aus der wahren Quelle Jakobs fließen.

    55. Ihr seid die Begnadeten, und in eurem Geist tragt ihr Größe, ihr tragt die Gaben und das Licht des Heiligen Geistes.

    56. Der gute Wille wird euch genügen, so dass ihr, wenn ihr den Kummer eures Geschwisters aufnehmt, ihr ihm das gebt, was der Wille des Herrn für ihn bestimmt, weil ihr wisst, dass alles, was vom Vater kommt, gut und vollkommen ist.

    57. Geliebte Schafe und Lämmer, lasst an diesem Gnadenmorgen meine Worte sich in eure Herzen einprägen, damit eure gute Absicht in ihnen Licht und in den Herzen eurer Geschwister Ermutigung sei.

    58. Tragt in euren Herzen den Frieden und die Eintracht (mit mir), denn ich bereite euch vor und segne euch im Namen des Vaters, des Sohnes und in meinem Namen, der ich der Repräsentant des Heiligen Geistes bin.

    59. Der Friede des Hirten sei in eurem Geist.


    [1] U. 226,26

    [2] U. 269,10

    [3] U. 81,37

    [4] Dies geschah am frühen Morgen des 24. Dezembers 1862

    [6] U. 121,3

    [7] U. 65,13

    [8]  U. 211,12

    [9]  U. 78,18

    [10] U.306,6

    [11] U. 236,68

    [12] U. 12,30

  • Hilfe bei Beschwerden, die durch erdgebundene Geistwesen verursacht werden

    Hilfe bei Beschwerden, die durch erdgebundene Geistwesen verursacht werden

    Autor: Pedro Jimenez

    Anmerkung des Verfassers: Pedro Jiménez war als Teenager bis 1950 ein Stimm- und Heilbalsamträger der Geistigen Lichtwelt

    Wenn Menschen die Anwesenheit von desinkarnierten Geistwesen sowohl durch psychische Belastung oder körperlichen Beschwerden spüren, ist es von grossem Nutzen, den desinkarnierten Geistwesen den Inhalt dieses Schreibens gedanklich vorzulesen.

    „Ihr geistigen Geschwister, desinkarnierte Geschwister, der Friede Gottes sei mit Euch: Die Worte, die ihr in den folgenden Versen hören werdet, sind Worte Gottes, die Er in Seiner Kundgabe als Heiliger Geist gab – Verheissung, die der Menschheit durch den Göttlichen Meister, Jesus, gegeben wurde. Diese Offenbarung hat in der Stadt Mexiko im Jahr 1866 begonnen, mit der geistigen Gegenwart des Propheten Elias durch das Verstandesorgan von Roque Rojas. Im Jahre 1884 ist diese Offenbarung durch die Kundgabe Gottes als Geist der Wahrheit, als Heiliger Geist, als Tröstergeist erblüht mittels des Verstandesorgan von Damiana Oviedo, Kundgabe, die mit dem Jahresende 1950 zu Ende ging.

    Ihr geistigen Geschwister, Bruder, ich bitte Dich im Namen Gottes, unseres Herrn, lass diesen Bruder/diese Schwester, deren Körper gehört nicht Dir ; Dein Körper ist bereits im Grab zurück geblieben. Sorge Dich nicht, Gott hat bereits für Dich einen neuen Körper reserviert, und zwar in der Reinkarnation des Geistes. Doch, damit Du diese verdienen kannst, sei folgsam, quäle diesen Bruder/ diese Schwester nicht. Wenn dieser Bruder / diese Schwester Dir in einer anderen Zeit etwas angetan hat, in einem anderen Leben, in einer anderen Reinkarnation, so überlass die Klagesache Gott. Du liebe und verzeihe, denn: Ist das nicht das höchste Gebot, das der Schöpfer uns gegeben hat?“

    „Erinnere Dich daran, was der Göttliche Meister uns durch Jesus gesagt hat: „Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deineGabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe. Denn wenn ihr euren Geschwistern ihre Sünden vergebt, wird euer Himmlischer Vater euch vergeben, doch wenn ihr euren Geschwistern ihre Sünden nicht vergebt, wird euer Himmlischer Vater auch nicht vergeben.“

    „In diesem Sinn, Bruder, im Namen dieses Bruders / dieser Schwester, bitten ich Dich darum. Ich verstehe, dass Du eine Materie brauchst, einen Körper, auf welchen Du Deinen Schmerz abladen kannst, und mit dem Gedanken habe ich unseren Himmlischen Vater darum gebeten, dass Er Dir vergebe. Brauchst Du einen Körper? Hier bin ich, komm zu mir. Ich kann den Schmerz, den Du mir übergibst, ertragen, doch Du musst unseren Bruder /unsere Schwester verlassen, um zu mir kommen zu können.

    Ich bestehe darauf, diese Verse sind sowohl Wort Gottes als auch des Heiligen Geistes sind und sind aus dem Buch des Wahren Lebens entnommen worden.“

    „Unser Vater, der Du im Himmel bist, erbarm Dich Deiner Kinder, die sich im Exil ihres Nichtwissens befinden und empfange sie in Deinem Schoss, unterwürfig und gehorsam gegenüber Deinem Ruf.“

    Ich will euch vor Mir nicht als Angeklagte sehen, will euch immer als meine Kinder betrachten, für die meine Vaterliebe immer zu helfen bereit ist. Ich habe euch zur Verherrlichung meines Geistes geschaffen und damit ihr euch an Mir erquickt.

    Ich halte Mich nicht damit auf, eure Verfehlungen zu sehen, noch will Ich eure Sünde betrachten. Ich will in euch den Vorsatz zur Besserung sehen und den geistigen Eifer innerhalb meines Werkes.

    Lernt, Mich geistig zu lieben, wie ich euch liebe und eure Flecken durch meine Vergebung abwische. Wenn dies Leben im Tal der Tränen für euch eine Verbannung ist, so weint und schafft eurem Schmerz bei Mir Erleichterung, fasst neuen Mut, denn euer Geist läutert sich dabei. Tragt euer Kreuz mit Geduld und Ergebenheit und lasst in eurem Herzen die Flamme des Glaubens und der Hoffnung leuchten. (BdWL 5-127,41-43)

    Fühlt, wie ihr geistig eine unermessliche Wüste durchquert; jenseits derselben liegt ein Wohnsitz des Friedens, der Vollkommenheit und des Lichts, der eurem Geist verheißen ist. Betrachtet in eurem Rücken die ferne, sündige Stadt, wie weit sie entfernt ist. Heute seid ihr frei von Ketten, denn endlich habt ihr euch von der Sklaverei der Leidenschaften befreit. Die Götzen, vor denen ihr euch verbeugtet, verblieben weit hinter euch, gefühllos und tot. Später werden sie von anderen, die nach euch kommen werden, von ihren Sockeln gestoßen werden. Doch falls eure Feinde euch verfolgen sollten, wird ein rettendes Meer ihnen den Weg versperren, damit ihr heil ans Ziel eures Lebensweges gelangen könnt. Wer würde da umkehren wollen? Also vorwärts, am Horizont erstrahlt schon das Licht der Hoffnung. Hinter euch liegt die Finsternis der Enttäuschung. (BdWL 5-124,25)

    Geist wie lange willst du Mich auf deine Ankunft auf dem Gipfel des Berges warten lassen? Dort, wo Ich vom Kreuz aus aufstieg, erwarte Ich euch. Langsam nähert ihr euch. Es war nötig, euch zu befreien, indem ihr euch zuerst eurer irdischen Güter entäußertet, denn diese Besitztümer hatten Mir euren Geist geraubt. Kommt zu Mir, zum Fest, das euer Vater euch bereitet hat, damit ihr bei demselben die Belehrungen empfangt, die euch zustehen und die euer Erbe darstellen. Denkt ernstlich an die Generationen, die nach euch kommen, denkt an eure Kinder. So, wie ihr ihnen das körperliche Sein gegeben habt, so habt ihr auch die Pflicht, ihnen geistiges Leben zu geben, jenes, welches Glaube, Tugend und Vergeistigung ist. Während Ich mein Licht über meinem geliebten Volk schwingen lasse, komme Ich zu euch herab, um euch den Frieden meines Geistes zu bringen. Ihr seid eine kleine Anzahl, doch eure Liebe zu Mir ist groß. Vernehmt Mich jetzt durch den Stimmträger, da ihr noch nicht fähig seid, die göttliche Inspiration direkt zu empfangen. Ich musste zuerst diese Körper zubereiten, damit die Schwingungen meiner Gedanken von ihnen so getreu wie möglich aufgenommen und den Zuhörern übermittelt werden konnten. Beachtet: Wenn sie sprechen, erläutern sie euch, dass nicht sie es sind, die euch die Unterweisung geben; ihre Stimme hat euch gesagt: Ich bin der Göttliche Meister, der zu euch spricht. Die Form meiner Kundgabe wird geändert werden können, aber die geistige Essenz meiner Lehre ist dieselbe: absolut, unwandelbar, außerhalb von Zeit und Raum. Das Unendliche ist ewig. Nur der Liebe eures Geistes wird es gelingen, diese Unterweisungen zu begreifen. Weshalb? Weil er sich ganz mit dem Geistigen identifiziert, mit seiner Essenz, welche Ewigkeit ist. Wenn der Mensch kein Interesse daran zeigt, sich selbst zu erkennen, verzögert er seine Aufwärtsentwicklung und sein Verständnis für das, was das Ewige Leben in sich birgt; und dies ist der Grund, weshalb er die Verwirklichung seines größten Werkes nicht zu erreichen vermochte. Ihr seid in Mir geboren worden. Das geistige und das materielle Leben habt ihr vom Vater erhalten. Und in bildlichem Sinn kann Ich euch sagen, dass zur gleichen Zeit, da ihr in Mir geboren worden seid, Ich in euch geboren worden bin. Ich werde in eurem Gewissen geboren, wachse in eurer Entwicklung und offenbare Mich völlig in euren Werken der Liebe, damit ihr voll Jubel sagt: Der Herr ist mit mir. Ich bereite euch wie kleine Kinder vor, denn die Stunde rückt näher, da die Glocke jubelnd ertönt, zum Sieg läutet und freudig das geistige Erwachen der Menschheit verkündet. (BdWL 5-138.57-70)

    Euch, die ihr im Geist lebt und noch immer den materiellen Zielen zugetan seid, sage Ich: wendet euch ab von dem, was euch nicht mehr zugehörig ist. Denn wenn die Erde nicht die ewige Heimat für den Menschen ist, ist sie es noch weniger für den Geist. Jenseits, im geistigen Tal, erwartet euch ein Leben voller Licht, zudem ihre auf dem Pfad des guten Schritt für Schritt hin gelangen werdet. (BdWL 3-57,3)

    Ihr Geister, die ihr euren Körper auf der Erde gelassen habt, erlangt Erleuchtung. Ich habe euch empfangen. Vertraut auf Mich, und ihr werdet zum wahren Leben geführt werden. Ihr seid nicht gestorben, weil der Geist ewiges Leben besitzt. Ich lade euch zum wahren Frieden und zur Gerechtigkeit ein. Denn Ich bin das Leben und biete euch das Brot des ewigen Lebens an. Aber Ich sehe euch hungrig, weil ihr nicht begriffen habt, dass die Lebenskraft im Kern meines Wortes verborgen ist. Wenn ihr es nur oberflächlich betrachtet, könnt ihr euch nicht davon nähren. In ihm ist meine Liebe enthalten, jene göttliche Essenz, welche Leben, Freude und Frieden für den Geist ist. (BdWL 5-137,48)

    Verirrte Geister, Geister ohne Frieden und ohne Gesetz, kommt herbei! Nicht Finsternis oder das Nichts ist das, was euch erwartet, es ist meine Vaterliebe, es ist die Harmonie aller Welten und Wesen. (BdWL 3-80.65)

    Wenn irgendeines meiner Kinder sich für unwürdig hält oder sich unfähig fühlt, die Türen zu meiner Liebe zu öffnen, so sage Ich euch in Wahrheit, dass alle meine Kinder meiner Liebe würdig sind. Ihr alle besitzt den Schlüssel, um diese Tür zu öffnen. Verliert ihn nicht, damit ihr nicht dem Stamm Juda nachfolgt, der in diesem Leben umherirrt und ruhelos auf der Erde umherzieht. (BdWL 3-70,2)

    Glaubt ihr, dass ich, euer Vater, Orte geschaffen habe, die ausdrücklich dazu bestimmt sind, euch zu strafen und mich so auf ewig für eure Beleidigungen zu rächen? Wie beschränkt sind die Menschen, die diese Theorien lehren! (BdWL 2-52,34-35)

    Wie ist es möglich, dass ihr glaubt, dass ewige Finsternis und ewiger Schmerz das Ende ist, das manche Geister erwartet? Auch wenn sie gesündigt haben, werden die dennoch für immer Kinder Gottes sein. Wenn sie Belehrung brauchen, hier ist der Meister. Wenn sie der Liebe bedürfen, hier ist der Vater. Wenn sie sich nach Vergebung sehnen, hier ist der vollkommene Richter. Wer nie versucht, mich zu suchen und seine Fehler zu berichtigen, der wird nicht zu mir kommen. Doch es gibt niemanden, der meiner Gerechtigkeit oder meinen Prüfungen widersteht. Nur geläutert könnt ihr zu mir kommen. (BdWL 2-52,36-37)

    Glaubt ihr, dass ich, euer Vater, Orte geschaffen habe, die ausdrücklich dazu bestimmt sind, euch zu strafen und mich so auf ewig für eure Beleidigungen zu rächen? Wie beschränkt sind die Menschen, die diese Theorien lehren! (BdWL 2-52,34-35)

    Wie ist es möglich, dass ihr glaubt, dass ewige Finsternis und ewiger Schmerz das Ende ist, das manche Geister erwartet? Auch wenn sie gesündigt haben, werden die dennoch für immer Kinder Gottes sein. Wenn sie Belehrung brauchen, hier ist der Meister. Wenn sie der Liebe bedürfen, hier ist der Vater. Wenn sie sich nach Vergebung sehnen, hier ist der vollkommene Richter. Wer nie versucht, mich zu suchen und seine Fehler zu berichtigen, der wird nicht zu mir kommen. Doch es gibt niemanden, der meiner Gerechtigkeit oder meinen Prüfungen widersteht. Nur geläutert könnt ihr zu mir kommen. (BdWL 2-52,36-37

    Ich will Mich in euch als Sieger erheben – will, dass ihr euren Vater als König der Heerscharen betrachtet, der das Böse in euch besiegt, und euch selbst als Soldaten voll geistiger Ehrenhaftigkeit, voll Zufriedenheit und Frieden. Dann wird man den Hymnus der Universellen Harmonie beim größten der Siege vernehmen – jenem Triumph, der kommen wird, bei dem jedoch weder euer Vater noch ihr selbst bekümmert sein werdet, durch eure Liebe „Besiegte“ zu haben. Unsere „Besiegten“ werden nicht die Geister sein – es wird das Böse sein, alle Dunkelheiten, Sünden und Unvollkommenheiten. Der Triumph des Vaters wird in der Errettung aller zurückgebliebenen Geister bestehen, die in der Finsternis und im Bösen verwurzelt waren. Ihr befindet euch in einem Irrtum, wenn ihr glaubt, dass jemand verlorengehen wird. Ich wäre nicht mehr Gott, wenn ein einziger Geist keine Erlösung finden würde. All jene, die ihr Dämonen nennt, sind gleichfalls Geister , die aus Gott hervorgegangen sind, und wenn sie heute noch verirrt sind, so werden auch sie Erlösung finden. Wann wird das wahre Licht in ihnen sein? Dann, wenn ihr zusammen mit den geistigen Heerscharen des Lichtes ihre Unwissenheit und ihre Sünde mit eurem Gebet und euren Werken der Liebe und Barmherzigkeit bekämpft. (BdWL 9-327,47)

  • Die Wiederkunft Christi im Spiegel biblischer Ereignisse, Teil 2

    Autor: Walter Maier

    Auf der Wolke

    Die nachfolgende Verse des Matthäus-Evangeliums, so wie sie uns überliefert sind, scheinen dieser Auslegung der Wiederkunft Christi als Offenbarung im Wort zu widersprechen, da es heisst, dass „Sonne und Mond“ ihren Schein verlieren, die „Sterne“ vom Himmel fallen werden, das „Zeichen des Menschensohnes“ am Himmel erscheinen und anschliessend Er Selbst „in den Wolken des Himmels“ mit grosser Kraft und Herrlichkeit erscheinen wird.

    Wenn man die mit Anführungsstrichen versehenen Begriffe im materiellen Sinn auffasst wie allgemein üblich, so wäre die Erde in Finsternis gehüllt, am nächtlichen Himmel würden die Sterne durcheinander rasen oder ein Meteorregen auf die Erde niederstürzen, in diesem Chaos würde ein Zeichen am Himmel sichtbar werden, und dann der Herr Selbst zwischen nächtlichen Wolken erscheinen, um die entsetzten Menschen zu richten. Wenn man aber die biblischen Worte bezüglich der Wiederkunft Christi als gleichnishafte Bildersprache für geistige Vogänge auffasst –wie es sein muss- vermitteln sie eine ganz andere Erkenntnis.

    Beschränken wir uns einmal darauf, den Symbolbegriff „Wolke“ zu entziffern. Er kommt mehrere Male in der Bibel vor, doch meist nicht im natürlichen Sinn. Beim Durchzug der Kinder Israel durch die Wüste „zog der Herr vor ihnen her des Tages in einer Wolkensäule…“ und bei der Übergabe der Zehn Gebote auf dem Berg Sinai bedeutet die „Wolke“ die geistige Gegenwart Gottes für Sein Volk. In einer Vision Daniels heisst es: „Ich sah in diesem Gesichte des Nachts, und siehe, es kam Einer ‚in des Himmels Wolke‘ wie eines Menschen Sohn bis zu dem Alten und ward vor ihn gebracht. Der gab ihm Gewalt, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten. Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergeht, und sein Königreich hat kein Ende.“ (Dan. 7,13+14) Hier wird für das geistige Erscheinungsbild Christi derselbe Ausdruck gebraucht wie bei der Schilderung Seiner Wiederkunft im Matthäusevangelium; doch wer wollte behaupten, dass es sich hierbei um materielle Wolken handelt und nicht um eine symbolische Ausdrucksweise für die geistige Erscheinung Christi?

    Im Evangelium nach Lukas ist bezeichnenderweise nicht von „den Wolken des Himmels“ die Rede, sondern von „der Wolke“, und das Wort „Himmel“ fehlt ganz: „Und alsdann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen, ‚in der Wolke‘ mit grosser Kraft und Herrlichkeit“ (Luk. 21,27). Diese Ausdrucksweise zeigt deutlich, dass es sich nicht um irdische Wolken am Himmel handelt, sondern dass damit eine geistige Offenbarungsweise ausgedrückt werden soll und der Herr nicht materiell-sichtbar erscheinen wird.

    Alle Augen werden Ihn schauen

    Auch spricht die Bibelstelle davon, dass die Menschen „des Menschen Sohn“ sehen werden. Viele Christen verstehen dies wörtlich und glauben, dass sie mit ihre materiellen Augen Jesus sehen werden, wie Er vom Himmel herabschwebt.- Würde die körperliche Erscheinung Jesu, die mit unseren materiellen Augen zu sehen wäre, den Glauben der Menschheit an Ihn wecken oder stärken? – Mitnichten. Wenn Christus, mit den körperlichen Augen sichtbar, vom Himmel herabkommen würde, so könnte dies nur ein verschwinden kleiner Teil der Menschheit sehen. Die übrige Menschheit, praktisch die Gesamtheit, hätte dieses Phänomen nicht miterlebt und damit wäre der Überzeugungseffekt von Christi Wiederkunft gar nicht eingetreten. Es würde also wieder darauf ankommen, ob man den wenigen Augenzeugen oder Seinen Worten Glauben schenken würde, mit anderen Worten, es hätte sich wieder die Lage ergeben wir vor mehr als 2000 Jahren.

    Damals lebte Christus schon einmal sichtbar unter den Menschen, und man hat Seiner Lehre keinen Glauben geschenkt – eine kleine Mehrheit ausgenommen. Und wenn Er heute für unsere körperlichen Augen sichtbar als Mensch unter uns wäre, würde man Ihn noch weniger beachten als vor 2000 Jahren, denn heute sind die Me3nschen viel zu sehr mit ihrem Kampf um mehr Wohlstand oder mit ihren schweren Problemen der täglichen Nahrungsbeschaffung, mit ihren Machtkämpfen, Intrigen und Kriegen beschäftigt. – Und doch werden die Menschen Ihn sehen. Die einen, welche mit dem geistigen Gesicht begnadet sind, werden Jesus schauen, wie die Jünger Ihn bei der Verklärung auf dem Berg Tabor sahen. Nicht als einen Beweis Seiner Gegenwart –sie brauchen diese Beweise nicht- sondern als Be3lohnung ihres Glaubens und ihrer geistigen Zurüstung. Die andern werden in ihrem tiefsten Innern die Gegenwart Christi in Seinen neuen Offenbarungen spüren. Ihr Geist bezeugt ihnen die Wahrheit Seines Wortes. Und wieder andere, die Mehrheit, werden in ihrem ganzen Wesen erzittern, wenn die schweren Heimsuchungen über sie hereinbrechen werden, die kommen müssen. Dann wird ihnen ihr Gewissen klar vor Augen stellen, dass dies die verheissene Wiederkunft Christi in Seiner göttlichen Gerechtigkeit ist. Dies erleben wird um vieles nachhaltiger sein, als wenn ihre körperlichen Augen „den Menschen Sohn“ gesehen hätten.

    Wenn es anfängt zu geschehen

    Bei Lukas folgt auf die Verheissung Jesu über seine Rückkehr zur Erde noch der Hinweis: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum dass sich eure Erlösung naht.“ (Luk. 18,8). Der Ausdruck „wenn es anfängt zu geschehen“ zeigt an, dass es sich nicht um ein plötzliches „Weltuntergangsereignis“ handelt, sondern um einen längere Zeit andauernden Vorgang, nach dem die Menschen Ausschau halten sollen. Worum es sich bei diesem Vorgang handelt, erhellt ein weiterer Hinweis Jesu auf Seine Wiederkunft: „Wenn der Menschen Sohn kommen wird, meinst du, dass er auch werde Glauben finden auf Erden?“ (Luk. 18,8). Die Art des Fragesatzes drückt Verneinung aus und lässt darauf schliessen, dass es sich bei Seinem zweiten Kommen ebenfalls um die Verkündung der Wahrheit, Seiner Heilslehre, handelt, und dass die Menschen wiederum aufgrund ihres freien Willens die Möglichkeit der Annahme oder der Ablehnung haben werden, und sie –zumindest was die grosse Masse der Menschen und die sie führenden Vertreter von Kirche, Wissenschaft und Staat betrifft- sich zunächst ebenso ungläubig und ablehnend verhalten werden wie zu Jesu Zeiten.

    Im Gleichnis vom Senfkorn (Luk. 13,18), das die Entstehung des Reiches Gottes auf Erden versinnbildlicht, weist der Herr besonders auf die Kleinheit des Amens hin, also auf die anfänglich geringe Wirkung Seines Wortes in der Welt, das „in den Garten“ geworfen wird, also auf die Erde, das heisst vom Himmel auf die Erde herab gesandt wird und zum grossen, allen Vögeln – d.h. Menschen, Schutz und Schatten spendenden „Baum“ wird und damit zur Grundlage des Gottesreiches auf Erden. Denselben Sinn eines allmählichen Wachsens und Eindringens Seines Wortes in das Bewusstsein der Menschheit hat auch das darauf folgende Gleichnis vom Sauerteig.

    Der Tröstergeist

    Nun ist noch zu untersuchen, was der Apostel Johannes, der Lieblingsjünger Jesu, zu unserem Thema zu sagen hat, der –wie sein Evangelienbericht erweist- die Lehre Seines Meisters am tiefsten und geistigsten aufgefasst und überliefert hat. Bei ihm sagt der Herr in Seiner Abschiedsrede zu Seinen Jüngern: „Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote! Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch bleibe ewiglich, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich will euch nicht Waisen sein lassen; ich komme zu euch.“ (Joh. 14,26)

    Wegen der Bedeutung dieser Verheissung für Seine Nachfolger kommt Jesu in Seiner grossen Abschiedsrede noch mehrmals darauf zurück: „Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles das, was ich euch gesagt habe.“ (Joh. 14,26) Hier erfahren wir, dass dieser Tröster geist oder Geist der Wahrheit der Heilige Geist Gottes ist, der „im Namen“ Christi den Gläubigen auf Erden gesandt wird, um sie alles zu lehren, und ihnen alle Lehren Jesu wieder ins Gedächtnis zu rufen.

    …und Geist der Wahrheit

    Nachdem Jesus den Jüngern noch einmal Sein Liebesgebot ans Herz gelegt und sie auf kommende Verfolgungen vorbereitet hat, gibt Er ihnen als eine Verheissung nach diesen Verfolgungen die tröstliche Versicherung: „Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir. Und ihr werdet auch zeugen; denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.“ (Joh. 15,26f.) „Aber ich sage euch die Wahrheit; es ist gut, dass ich hingehe (zum Vater). Denn so ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch: so ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.“ (Joh. 16,7). Die Voraussetzung dafür, dass der Tröster als Geist der Wahrheit kommt, ist also die Rückkehr Jesu zum Vater. Dies bedeutet, dass dieser Wahrheitsgeist von Christus selbst als dem „Wort“ Gottes ausgeht und Er ihn vom Throne des Vaters aus, in der Einheit mit ihm, Seinen Gläubigen auf Erden senden wird. Denn Er war auch als Mensch der grosse Wahrheitszeuge Gottes, weshalb Er vor Pilatus bekannte: „Ich bin König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.“ (Joh. 18,37)

  • Die Wiederkunft Christi im Spiegel biblischer Verheissungen

    Die Wiederkunft Christi im Spiegel biblischer Verheissungen

    Erläuterungen zum besseren Verständnis

    Autor: Walter Maier

    Seit den ersten Anfängen des Christentums haben sich die Gläubigen mit der Wiederkunft Christi beschäftigt, und jede Zeit hat darüber ihre eigenen Vorstellungen hervorgebracht. Auch heute haben die Gläubigen unterschiedliche, vorwiegend verschwommene Ansichten darüber, weil sie die symbolische Bildsprache der entsprechenden Bibelstellen nicht richtig auszulegen verstehen. Deshalb ist es notwendig, Klarheit zu erhalten. Zu diesem Zweck wollen wir die ungenauen und oft phantasievollen Vorstellungen untersuchen und sie mit den einschlägigen Bibelworten vergleichen.

    Ein übernatürliches Himmelsschauspiel?

    Weitverbreitet ist folgende Meinung: Danach würde der Herr vor den Augen aller Menschen in den Wolken des Himmels erscheinen, wobei alle Augen Ihn gleichzeitig sehen werden; denn Seine Wiederkunft soll ja wie ein Blitz am Himmel sein, alles erleuchtend und für alle Menschen sichtbar. Kann sich dies überhaupt so zutragen, und entsprechen diese Vorstellungen den Ankündigungen Jesu selbst, wie sie uns von verschiedenen Evangelisten überliefert sind?

    Wie wir wissen hat die Erde Kugelgestalt, und schon aus diesem Grund ist diese populäre Vorstellung jenes Ereignisses eine physikalische Unmöglichkeit, da die Bewohner einer Kugelwelt eine Himmelserscheinung nicht gleichzeitig rund um den Erdball sehen können.

    Wir wollen zunächst untersuchen, ob nicht aus den verschiedenen biblischen Hinweisen ein glaubwürdigeres Bild dieses Geschehens erkennbar wird, wenn wir die Worte der Weissagung aus der symbolhaften Bildsprache in unsere heutige Sprache übersetzen und dabei den geistigen Sinn erfassen, der ausgedrückt werden soll.

    Erfüllte Zeichen

    Was den Zeitpunkt der Wiederkunft anbelangt, sagt der Herr zwar, dass niemand Tag und Stunde wisse, bevor das Ereignis eintrete ausser dem Vater (Math. 24,36+42); doch gab Er verschiedene Vorzeichen Seines Kommens an: falsche Christi und falsche Propheten, Kriege, Seuchen, teure Zeiten, Erdbeben, zunehmende Lieblosigkeit und Trübsale, Schrecknisse und grosse Zeichen am Himmel, Überschwemmungen und schwere Unwetter, die Verkündigung des Evangeliums in der ganzen Welt. All diese Zeichen sind erfüllt, und trotzdem warten die Gläubigen noch immer auf die Erfüllung der Verheissungen.

    Wie ein Dieb in der Nacht

    In einem Gleichnis gab der Herr einen noch genaueren Hinweis auf die Zeit und die Art Seines Wiederkommens. Er verglich es mit dem heimlichen Einbruch eines Diebes in der Nacht und setzt hinzu: “ …, denn des Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint. (Math. 24,44). Aus diesem Gleichnis sind zwei Dinge klar erkennbar: Erstens, dass Seine Wiederkunft nicht als übernatürliches Himmelsschauspiel vor sich gehen wird,sondern im Verborgenen, unbeachtet von der Welt und der Christenheit als Ganzes. Und zweitens, dass auch der Zeitpunkt Seines Kommens anders sein wird als erwartet.

    Der Herr bekräftigt die Bedeutung dieses Gleichnisses für eine richtige Vorstellung von Seiner Wiederkunft, indem Er in Seiner Offenbarung von Johannes noch einmal darauf verweist: „Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bereithält…“ (Off. 16,15).

    Zu der Stunde, die ihr nicht kennt

    In einem zweiten Gleichnis vom klugen und vom schlechten Knecht wird sogar noch ein Hinweis darauf gegeben, ob der Zeitpunkt, an dem die Menschen zur Zeit Seiner Wiederkunft Sein Kommen erwarten, zu früh oder zu spät angesetzt ist. Jesus sagt nämlich in diesem Gleichnis: „… So aber jener, der böse Knecht, wird in seinem Herzen sagen: mein Herr kommt noch lange nicht…, so wird der Herr des Knechtes kommen an dem Tag, da er sich’s nicht versieht, und zu der Stunde, die er nicht meint…“ (Math. 24,48+50). Daraus geht eindeutig hervor, dass der Herr früher kommen wird, als die Christen allgemein annehmen.

    Wie der Blitz ausgeht von Osten

    In welcher Art soll diese in der Stille sich vollziehende Wiederkunft des Herrn dann vor sich gehen? – Bei Matthäus lesen wir: „Denn gleicherweise wie der Blitz ausgeht vom Aufgang (der Sonne; also Osten) und scheint bis zum Niedergang (Westen), also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes“. (Math. 27,27)

    Es dürfte für jedermann verständlich sein, dass es sich hierbei nicht um einen natürlichen Blitz handeln kann, der in unseren körperlichen Augen gesehen wird; denn in den wenigsten Fällen leuchtet der Blitz von Osten nach Westen, sondern geht vom Himmel zu Erde nieder. Die Bedeutung muss also eine andere sein. – Da der Blitz eine grelle Lichterscheinung am Himmel ist, und der Begriff Licht im Wort Gottes häufig als Sinnbild für geistige Erkenntnis verwendet wird, ist es naheliegend, diesen „Blitz“ als eine vom geistigen Himmel ausgehende Offenbarungslehre Christi zu deuten.

    Auch bei Jesaja finden wir den Hinweis auf Osten: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Vom (Sonnen-)Aufgang her (also Osten) werde ich deine Nachkommen bringen, und vom (Sonnen-)Untergang her (also Westen) werde ich dich sammeln.“ (Jes. 43,5)

    In Matthäus sagt Jesus abschliessend: „Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel.“ (Math 8,11).

    Warum hat diese Offenbarungslehre Christi ihren Anfang gerade im Osten und ihren Abschluss im Westen? – Hierzu sagt uns der Herr in seinem Wort, das mit diesem Bild die Gesamtheit Seiner Lehre an die Menschheit symbolisiert ist, die ihren Anfang im Volk Israel, also im Orient oder Osten hatte und ihren umfassenden Abschluss im Westen, in einem Land der westlichen Hemisphäre finden sollte und nun auch gefunden hat – in Seinen geistigen Offenbarungen in Mexiko. Das Symbol des Blitzes hat zudem die Bedeutung, dass für Ihn die zwischen beiden Offenbarungszeiten liegende Zeitspanne nur ein kurzer Augenblick gewesen ist, der wie ein Blitz am Himmel vorüberging. Für uns Menschen sind fast 2000 Jahren eine lange Zeit, für Gott nur ein Augenblick der Ewigkeit.

    • Die Wiederkunft Christi im Spiegel biblischer Ereignisse, Teil 2

      Autor: Walter Maier Auf der Wolke Die nachfolgende Verse des Matthäus-Evangeliums, so wie sie uns überliefert sind, scheinen dieser Auslegung der Wiederkunft Christi als Offenbarung im Wort zu widersprechen, da es heisst, dass „Sonne und Mond“ ihren Schein verlieren, die „Sterne“ vom Himmel fallen werden, das „Zeichen des Menschensohnes“ am Himmel erscheinen und anschliessend Er…

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    • Die Wiederkunft Christi im Spiegel biblischer Verheißungen, Teil 3

      Autor: Walter Maier Ich habe euch noch viel zu sagen „Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird…

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  • Die Wiederkunft Christi im Spiegel biblischer Verheißungen, Teil 3

    Autor: Walter Maier

    Ich habe euch noch viel zu sagen

    „Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Derselbe wird mich verklären; denn von dem meinen wird er es nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er wird es von dem meinen nehmen und euch verkündigen.“ (Joh. 16,12-15)

    Mit den vorstehenden Worten machte der Herr Seine Jünger darauf aufmerksam, dass sie noch  nicht fähig sind, die ganze Wahrheit zu ertragen, die Er vom Vater als dessen Offenbarungsträger zu überbringen hat. Deshalb verweist Er sie noch einmal auf Sein kommendes Offenbarungswort als Geist der Wahrheit, das sie dann in alle Wahrheiten einführen wird. Er wird als „das Wort“ ebenso auf Erden nur das verkünden, was Er in der Einheit mit Gottvater als göttliche Wahrheit und Weisheit von Diesem empfangen wird und das dennoch nicht s Fremdes, nur Übermitteltes ist, sondern aus Seinem eigenen Geist hervorgeht. Dabei wird Er sein Leben und Seine Lehre als Menschensohn Jesus „verklären“, also Licht und Klarheit darüber bringen, da dieser Tröster- und Wahrheitsgeist das Wort des einen göttlichen Geistes selbst ist, weshalb er auch der „Heilige Geist“ ist.

    Pfingsten: ein bescheidener Anfang

    Wie wir aus den vorangehenden Zitaten ersehen, gibt uns das Neue Testament eine Fülle von Hinweisen und Erläuterungen über den „anderen Tröster“, „den Heiligen Geist“, den „Geist der Wahrheit“, den der Vater Seinen Kindern senden wird nach Jesu Heimgang zum Vater. Auch berichtet die Bibel, dass dies geschehen ist b3i der Ausgiessung des Heiligen Geistes auf die Jünger. Nun besteht vielfach unter den Gläubigen die Ansicht, dass damit die Verheissungen voll erfüllt wurden und als abgeschlossen betrachtet werden können. Doch ist diese Auffassung richtig? – Wir müssen uns bewusst sein, dass alle Worte Jesu und besonders Seine Verheissungen nicht nur auf die damalige Gegenwart oder die ihr unmittelbar folgende Zukunft Bezug hatten, sondern dass ihr geistiger Sinn darüber hinaus auch für spätere Zeiten von aktueller Bedeutung ist. Dies Ausgiessung des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu, auf ihre späteren Mitarbeiter und Glaubensgenossen und hernach auf wenige Auserwählte war –trotz ihrer grossen Bedeutung- nur ein bescheidener Anfang, gleichsam eine Vor-Erfüllung dessen, was kommen sollte. Bei dem sogenannten Pfingstgeschehen wurde nur ein kleiner Kreis erfasst; doch die vollkommene Erfüllung muss das ganze Volk Israel erfassen, wie schon der Prophet Joes weissagte: „Und nach diesem will ich meinen Geist ausgiessen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen.“ (Joel 3,1)

    Die Zeit des Heiligen Geistes

    Was damals Zukunft war, ist seit 1866 Gegenwart. Der Geist der Wahrheit ist jetzt unter uns. Doch wie wenige sind innerlich schon bereit und fähig, voll in der Kraft des Heiligen Geistes zu wirken, auch wenn sie diesen Wahrheitsgeist in sich aufgenommen haben!

    „Solches habe ich zu euch durch ‚Sprichwörter‘ (in Bildersprache) geredet. Es kommt aber die Zeit, dass ich nicht mehr durch ‚Sprichwörter‘ mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen von meinem Vater.“ (Jo. 16,25) Hiermit bestätigt der Herr, dass Seine Sprache eine Bildersprache voller Symbole und geistiger Entsprechungen von irdisch-materiellen Dingen und Vorgängen zu solchen geistiger Natur ist. Doch werde die Zeit kommen –und das kann nur die Zeit seiner Wiederkunft sein als Geist des Trösters, der Wahrheit und der Heiligkeit- da werde Er den Seinen in ihrer dann entwickelteren Sprach- und Begriffswelt unmissverständlich von Seinem Vater verkünden, sodass das Rätseln des Verstandes über den wahren Sinn der Bildersprach ein für allemal ein Ende hat.

    Ängstliche Christen, die in jeder geistig weiterleitenden Offenbarung eine Irreführung sehen, und andere, die in ihrer geistigen Trägheit nicht gestört werden wollen, werden auf die Warnungen Jesu vor den falschen Christi hinweisen und die Menschen damit von der Annahme dieses neuen Gotteswortes abzuschrecken suchen. Doch diese sollten sich darüber klar sein, dass gerade zur Zeit der falschen Christi und falschen Propheten, von denen es schon genug gegeben hat und noch gibt, auch der „echte“ Christus mit Seinem neuen Wort verheissen ist. Ein ungeprüftes oder vorurteilsvolles Verwerfen alles Neuen und nicht in die eigenen Vorstellungen und Interessen Passenden muss daher zwangsläufig auch zur Verwerfung Christi in Seiner Wiederkunft führen! Deshalb die ernste Ermahnung: Prüfe alles, das Gute behaltet!

    Ich rate Dir, dass Du Gold von mir kaufst und weisse Kleider

    Als Abschluss dieser Studie sei noch an das Sendschreiben Christi in Seiner geistigen Offenbarung an den Apostel Johannes erinnert, das sich dem Wortlaut nach an die christlichen Gemeinden in Kleinasien wendet, das jedoch in seiner wahren Bedeutung eine Ermahnung an die christlichen Kirchen während sieben aufeinanderfolgender Entwicklungs-Epochen ist. Die letzte Epoche wird durch die Gemeinde von Laodizea symbolisiert, in der wir die jetztigen im Kult erstarrten Kirchenorganisationen christlicher Prägung erkennen können. Der Herr lässt ihr sagen: „Ich weiss deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass Du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ (Off. 3,15+16) – Welch treffende Charakterisierung des heutigen Namens- und Gewohnheitschristentum! „Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weisst nicht, dass du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloss. Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das mit Feuer durchläutert ist, dass du reich werdest, und weisse Kleider, dass du dich anziehst und nicht offenbart werde die Schande deiner Blösse; und salbe deine Augen mit Augensalbe, dass du sehen mögest.“ (Off. 3,17-18) – Die Christen glauben alles zu haben und keiner weiteren Offenbarung Christi zu bedürfen. Doch in Seinen Augen stehen sie geistig elend, jämmerlich, blind und nackt da, weshalb Er ihnen rät, von Ihm das Gold und die weissen Kleider unverfälschter, göttlicher Heilswahrheiten zu erwerben. Auch sollen sie ihre für die Wahrheit blinden Augen mit einer Augensalbe einreiben. – Woraus die wohl besteht? – „Welche ich lieb habe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleissig und tue Busse.“ (Off. 3,19) Trotz der schweren Rüge verwirft der Herr seine Kinder nicht Er liebt sie, gerade in den grossen Prüfungen und Heimsuchungen, die über die Menschen gekommen sind und noch kommen werden; denn sie sollen uns zur Busse und Erneuerung führen.

    Von Geist zu Geist

    „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Off. 3,20) – Er fällt also nicht mit der Tür ins Haus, noch übt Er auf Seine Kinder Zwang aus. Die aber auf Seine von neuem vernehmbare Stimme hören und ihre Herzenstüre öffnen, erleben die engste Verbindung von Geist zu Geist mit ihrem Herrn.

    Wachet und betet!

    Wir haben versucht, den kritischen Zweiflern –die aber eines guten Willens sind- zu helfen, die Wiederkunft Christi zu verstehen. Wir haben im Vorangehenden festgestellt, dass Er weder inmitten eines spektakulären Himmelsereignisses noch körperlich sichtbar wiederkommen wird. Ach haben wir erkannt, dass die grossen Menschenmengen Seine Wiederkunft nicht bemerken, weil Er wie ein Dieb in der Nacht kommt: unerwartet und leise auf geistigen Wegen. Deshalb seine Ermahnung: Wachet und betet, damit ihr diese bedeutende und wichtige Zeit nicht ungenutzt lasst. Seid wie die fünf klugen Jungfrauen des Gleichnisses, die das lichtspendende Öl in ihren Lampen –das Symbol des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung- bereit hielten und daher dem in der geistigen Finsternis der Mitternacht kommenden Bräutigam in freudigem Erkennen entgegengehen konnten und mit ihm Hochzeit feiern konnten. (Math. 25,1-11)

  • Kundgebung des Vaters in Mexiko

    Ich war es, der damals den Ort und die Stunde für Meine Ankunft als Mensch anzeigte. Ich bestimmte auch den Ort und die Zeit, in der Ich in der Dritten Zeit zu den Menschen kommen würde. Alles wurde mit vollkommener Gerechtigkeit und Weisheit vorbereitet. Ein neues Land sollte Zeuge Meines neuen Kommens sein. Der Westen sollte mit dem Glanz Meiner Gegenwart erleuchtet werden. Höret: Vor langer Zeit lebte im Norden eures Landes (Mexiko) ein großer Volksstamm, aus dem ein von Meinem Lichte inspirierter Prophet hervorhing. Er brach auf und führte jenes Volk zu einem schönen Land, wo er eine Stadt gründen sollte. Angesichts der angenehmen Verheißung machten sich jene Stämme auf den Weg in der Hoffnung, sich jener Gnade würdig zu erweisen. Sie durchzogen Urwälder, überquerten Wüsten und erstiegen Berge. Nichts hielt sie auf, und wenn sie auf ihrem Wege auf Hindernisse stießen, half ihnen der Glaube, sie zu überwinden, bis sie – wie die Israeliten der Ersten Zeit – zu dem verheißenen Ort kamen, der ein Abbild Kanaans war, das Gelobte Land der Israeliten, das Land, wo Milch und Honig floss. (V-125,41)

    Erkennt, daß kein Blatt vom Baum sich ohne Meine Willen bewegt und nichts Meinen göttlichen Ratschlüssen und Plänen fremd ist. (V-125,42)

    Jener Volksstamm, inspiriert vom Glauben an eine Verheißung, die sich erfüllt hatte, erbaute seine Stadt, und in ihr brachte er seinem Gott seine primitive Verehrung dar; er baute seine Heime und verlieh seinem Reich einen Glanz, der in seiner Herrlichkeit jenem Salomos glich. Jenes Land war, den Verheißungen entsprechend, ein Land des Wohlstandes und Glückes. Der Mann war stark, die Frau war anmutig und zärtlich, und beide waren schön. Doch es kam die Zeit, in der dieses Volk den Namen und das Werk Christi, Seines Herrn, kennenlernen sollte; die Gute Botschaft gelangte zu ihm aus dem Munde fremder Männer, die von der anderen Seite des Ozeans kamen und die sie in ihren Träumen bereits gesehen hatten. Sehr groß war die Mission derer, die das Licht Meiner Lehre in diese Länder brachten. Doch wahrlich, Ich sage euch, daß nur sehr wenige das Gesetz der Liebe, der Barmherzigkeit und Menschlichkeit zu erfüllen wussten, welches Meine Lehren empfahlen; denn in ihrer Mehrheit ließen sich jene Männer von der Habgier beherrschen, vergaßen dabei jedes Prinzip der Brüderlichkeit, vergossen in Strömen unschuldiges Blut, um sich all dessen zu bemächtigen, was ihre Augen erblickten. (V-125,43)

    Die Eroberer stürzten die Götzenbilder jenes Volkes und verursachten dadurch, daß dieses gegen den Gott lästerte, den jene ihnen mit soviel Ungerechtigkeit und soviel Grausamkeit offenbarten. Konnten jene Götzenanbeter durch solche unmenschlichen Taten hindurch Christus erkennen, den Gott der Liebe, Jenen, der niemandem das Leben nimmt, sondern lieber das Seine hingibt, um gerade jenen zu retten, der ihn verletzt hat? – Jene Stämme gerieten in die Sklaverei und unter die Herrschaft des Stärkeren, so, wie in der Ersten Zeit Israel unter das Joch der Pharaonen und Cäsaren geraten war. Es waren Zeiten des Schmerzes, der Bitterkeit und der Tränen, die über jenes Volk kamen, und als dann sein Wehklagen im Himmel widerhallte, zog es die Liebe Marias auf sich, der huldvollen Mutter des Universums, gleich einem Mantel von unendlicher Güte. (V-125,44)

    Aufgrund seiner Empfindsamkeit war dies Volk dazu bestimmt, Maria zu verehren; denn als es diese göttliche Wahrheit erkannte und liebte, fand es die geistige Himmelsleiter, welche die Seelen zu Mir führt. (V-125,45)

    Und wer ist dies Volk? – Es ist das eure, das nach seinen Kämpfen und seinem langen Entwicklungsweg die Ankunft der Dritten Zeit mit Meiner Wiederkunft erlebt hat. (V-125,46)

    Diese Nation, in der ihr lebt, ist nicht das Neue Jerusalem, denn diese Stadt erwartet euch im Geistigen. Aber sie ist für Meine Kundgebung in dieser Zeit erwählt worden und wird wie ein Tor sein, das zu der weißglänzenden Stadt führt, die Mein Apostel Johannes in seiner Verzückung schaute. (IX-250,3)

    Unter allen Ländern, großen und kleinen, erwählte Ich dieses, in welchem Ich euch Meine Unterweisung gebe, damit es der Schauplatz Meiner neuen Kundgebung sei. (V-136,23)

    Wie wenige sind derer, die innegehalten haben, um über die Geschichte dieses Volkes nachzudenken, über die Verhältnisse, in denen es Jahrhundert um Jahrhundert gelebt hat! (V-136,24)

    Ich nahm die unvollkommene Gottesverehrung jener Geschöpfe, die Mich liebten, an, weil sie unwissend dargebracht wurde. Später, als die Entfernung zwischen den Kontinenten überwunden worden war, und der Same (des christlichen Glaubens) gebracht wurde, um in dieser Neuen Welt verbreitet und in das liebevolle Herz ihrer Bewohner gepflanzt zu werden, – welche Ungerechtigkeit und Gewalt übten jene, die sich Meine Jünger nannten, auf diese Menschen von schlichtem Herzen und edler Seele aus! (XII-357,38)

    Ihre reinen und aufrichtigen Sitten und Bräuche erfuhren nur die Zensur und Härte jener, die im Gefühl ihrer vermeintlichen Überlegenheit Zeichen größter Zurückgebliebenheit setzten. Erst allmählich empfing dies Volk Mein Vermächtnis durch Vermittlung treuer Jünger und begriff seine Lauterkeit und göttliche Herkunft. (XII-357,39)

    Ich sende Meinen Frieden zu eurer Nation. Nehmt ihn auf in eurem Geiste und lasst ihn zu anderen Nationen gelangen. Ich segne sie alle. Betet, damit der Friede im Herzen aller Menschen sei. (V-121,7)

    Alles habe Ich in diesem Erdenwinkel vorbereitet, damit ihr eure Aufgabe erfüllen könnt. Ein neues Land, in dem Milch und Honig floss, ein strahlender Himmel, ein jungfräuliches Erdreich, fruchtbar und ertragreich, von Wundern und Schönheiten überhäuft. Alles war vorbereitet, damit euer Lebenskampf und eure irdischen Pflichten euch nicht überfordern würden und eurem Geiste Zeit und Kräfte übrig ließen, euch eures Himmlischen Vaters zu erinnern und euren Nächsten nützlich zu sein und sie zu lieben. Aber da ihr nicht zu beten verstandet, um eure seelische Aufwärtsentwicklung zu erreichen, habt ihr auch nicht über das gewacht, was ihr auf der Welt besaßet, und so kam es, daß ihr beim Durchschreiten eurer Ländereien euch als Fremde fühltet und beim Betrachten eures Erbes kein Recht darauf hattet. Jetzt müsst ihr eure geistige Bestimmung erfüllen, obwohl ihr zuweilen Bitterkeit und sogar Elend in euren Seelen tragt. Daher versehe Ich euch in Meinem Worte mit Kraft, damit ihr nicht in eurem Kampf ermattet und wisst, daß ihr noch die Zeit der Gerechtigkeit erleben könnt. (V-124,52)

    Legt Mein Wort richtig aus, erfüllt Meine Aufträge, setzt euer Werk der Erneuerung fort, vereinigt euch in Wahrheit, und Ich sage euch, in diesem Land wird Friede sein. Ihr werdet euch am Überfluss und dem guten Geschmack der Früchte erquicken, und es wird von den Ausländern als ein Leuchtturm, als ein Bollwerk der Gerechtigkeit und als ein Hort des Friedens betrachtet werden. (V-124,57)

    Während die großen Nationen sich im Krieg befinden, habe Ich dies Volk im Frieden bewahrt, damit es Meine Botschaft empfangen kann und es sich vorbereitet, denn hier in seiner Mitte werden die sogenannten Ausländer Zuflucht suchen. (V-136,54)

    Glaubt nicht, daß euer Land das einzige sein wird, das Meine geistigen Wohltaten empfängt. Nein, von Anbeginn hatte Ich für jede Nation dieser Erde das Erbteil bereit. (I-2,17)

    Noch könnt ihr mit einigen Tagen der Ruhe rechnen, aber auch dieser Erdenwinkel wird von Schmerz erschüttert werden; so wird kein Platz auf dieser Welt übrigbleiben, der nicht gereinigt worden wäre. (I-9,78)

    In eurer Nation habe Ich Meine Verheißung, zu den Menschen zurückzukommen, erfüllt; doch deshalb sollen sich die, welchen die Gnade zuteil wurde, Meinen Unterweisungen zuzuhören, nicht gegenüber der übrigen Menschheit bevorrechtigt fühlen; denn der geistige Sinn Meines Wortes wird zu rechten Zeit zu allen Herzen gelangen und ihnen sagen: Seid willkommen, Meine Kinder, die ihr unermüdlich in Meine Gegenwart kommt, Mein Wort zu hören. Ihr seid die aus der großen Menge ausgesuchten Jünger, die zu Mir gekommen sind, und euer glaubensvolles Herz, das fest an diese Kundgebung glaubt, nimmt Mein Wort und Meine Lehrsätze als Samen der Wahrheit auf. (I-25,48)

    Diese Nation, in der sich Mein Wort kundgetan hat, ist nicht das Neue Jerusalem, welches Johannes mit den Augen des Geistes sah, als er Folgendes weissagte: „Und Ich, Johannes, sah die Heilige Stadt, das Neue Jerusalem, das vom Himmel herabkam wie eine für den Gatten geschmückte Braut“; dennoch soll diese Nation ein Symbol jener Geistigen Stadt sein. Ihre Bewohner sollen zubereitet sein, aus ihren Herzen soll für jeden, der an ihre Türen klopft, Friede und der Willkommensgruss fließen, von ihrem Geiste soll das Licht ausstrahlen, das die Konflikte löst, welche die Menschheit verwirren, und von ihrer Gottesverehrung soll das Vorbild von Vergeistigung und Erhebung für andere Völker ausgehen. (III-68,15)

    Heute zweifelt ihr noch daran, daß diese Nation eine solche Bestimmung erfüllen kann, und dieser Zweifel steigt in eurem Herzen auf, wenn ihr seht, daß ihr vermaterialisiert seid, den Vergnügungen der Welt verhaftet, obwohl ihr den Göttlichen Meister hört und euch Seine Jünger nennt. (III-68,16)

    Meine Auserwählten sind weise in alle Nationen verstreut, sie alle haben einen Auftrag von Mir zu erfüllen. Einige werden zu dieser Nation kommen, dem Anschein nach von materiellen Gründen bewogen; die einen auf der Suche nach Arbeit, die andern nach Ruhe. Ich will, daß ihr bis zu dieser Zeit zubereitet seid, daß ihr bereits Meine Jünger seid. Nur so wird Mein Wort Glauben finden – durch das Vorbild und den Glauben, den das Volk seinen Brüdern zu geben vermag. (III-76,15)

    Euer Land gleicht jenem, das dem Volke Israel gegeben wurde. Doch war weder jenes das Heimatland für den Geist, noch ist dieses hier das Zweite Jerusalem, denn die Geistige Stadt ist nicht von dieser Welt. (V-122,21)

    In dieser Zeit der Verwirrungen und Bosheiten, habe Ich ein unbekanntes und geringgeschätztes Land gewählt: Die Mexikanische Nation, um die Berufenen, die sich in anderen Ländern aufhalten, dahin zu holen, um sie rund um Mich zu versammeln, sie mit dem Meißel Meines Wortes zu bearbeiten, ihnen Aufgaben anzuvertrauen und sie dann, gut vorbereitet und voller Liebe, als Botschafter Meines Werkes in die ganze Welt zu senden. (VIII-209,62)

    Ich werde dieser Nation Glanz verleihen. Sie wird sich nicht nur geistig aufwärts entwickeln, sondern auch irdisch Macht erlangen. Ihre Felder werden ertragreich sein, in ihren Bewohnern wird Energie und moralische Kraft sein, und der durch Mich geschulte Geist wird Beweise von Hochherzigkeit und Kenntnis Meines Gesetzes geben. (VII-179,53)

    Wenn dann der Weltmensch herbeikommt und Mein Werk bei euch betrachtet, wird er das Verlangen spüren, sein Leben zu bessern, und er wird die natürlichen Prinzipien suchen, die ihm bei seiner Widerherstellung helfen. Er wird über das Gesetz nachdenken, nach Meinem Worte verlangen, und seine Seele wird wieder in Kontakt mit Mir sein. Ich werde heimlich und liebevoll mit ihm sprechen und ihn auf den Beginn des Entwicklungsweges stellen, und wenn er dann diesen Erdenweg hinter sich lässt, wird er aufzusteigen beginnen und den Berg erklimmen, auf dem Ich ihn erwarte. (VII-179,54)

    Alle suchen nach einem Schimmer am Horizont und haben keinen entdeckt, weil unter den Menschen keine Brüderlichkeit existiert. Wenn sie das düstere Panorama der Nationen sehen, in denen der Krieg entfesselt ist, erhält sie nur die Ahnung aufrecht, daß es irgendwo auf der Erdoberfläche einen friedlichen Winkel geben muss. Dieser Winkel wird diese Nation sein, welche aus der Entfernung wie ein strahlender Stern erscheinen wird. (VII-189,36)

    Dies ist die Verantwortung dieses Volkes, das sich geistig und irdisch vorbereiten muss, um ein Beispiel von Brüderlichkeit, Hochherzigkeit und Nächstenliebe zu geben, sei es, um Kranke zu heilen, oder um zum Zeichen der Vergebung die Hand des Feindes zu ergreifen. (VII-189,37)

    Groß ist die geistige Mission der Einwohner dieses Landes. Bereitet daher eure Herzen, damit ihr jedem Mitmenschen Obdach gewährt, der sich an euch wendet, ohne Rasse, Hautfarbe oder äußere Erscheinung zu beachten. (III-78,4)

    Die Intuition und das Ahnungsvermögen wird es sein, was jene zu euch hinführen wird; sie werden auf der Suche nach eurem Zeugnis und eurem Frieden herbeikommen. Vielen von ihnen wird e i n Wort von denen, die Ich euch lehre, genügen, um sich als wahre Apostel des Spiritualismus an die Erfüllung ihrer Aufgabe zu machen. (II-36,32)

    Wehe diesem Volke, wenn es nicht vorbereitet sein sollte, den Fremden mit liebevollem Herzen zu empfangen, denn von seinen Städten würde kein Stein auf dem andern bleiben, wie es mit Jerusalem geschah! (II-36,33)

    Seid ihr euch nicht bewusst geworden, daß eure Reinigung dazu dient, euch würdig zu machen, Meine Unterweisungen zu empfangen, die ihr denen mitteilen sollt, die an eure Türen klopfen? Habt ihr euch nicht eingeprägt, daß Ich will, daß in dieser Zeit der Unwetter, der Kriege und Leidenschaften i h r das Rettungsboot sein sollt, das unbekümmert zwischen den Wogen der Bosheit kreuzt und eure Brüder rettet? (II-36,34)

    Ich ebne die Wege, damit der Ausländer zu dieser Nation kommt und Mein Wort durch diese Kundgabe hört. (III-60,11)

    ‚Wachet’ für eure Nation, lasst nicht zu, daß der Krieg in sie eindringt. Öffnet die Tore eurer Herzen und lasst den, welchen ihr Ausländer nennt, eintreten, sowohl den Menschen guten Willens, als auch jenen, der Böses in seinem Herzen trägt; denn sein Geist wird in diesem Lande erleuchtet werden, und es wird für alle wie eine hilfsbereite Mutter sein. Ich bereite die Kornkammern vor, damit ihr den Hungernden Nahrung gebt, und Glück und Frieden unter allen Meinen Kindern ist. (I-13,35)

    Diese Nation soll bereit und geschmückt sein, um die Menschenscharen aufzunehmen, die auf der Suche nach Lebensunterhalt und Frieden sich ihr nähern werden. Bereitet ihr euch vor, säubert euer Heim und richtet die beste Speise her, damit ihr den Fremdling an euren Tisch setzen könnt. (III-64,33)

    Mein weiser und machtvoller Wille bahnt die Wege, auf denen Meine Boten, Meine Jünger, Meine Propheten mit der guten Nachricht von der Kundgabe Meines Wortes hinausziehen sollen, damit sie zugleich die Wege vorbereiten, auf denen die großen Scharen eurer Brüder, die ihr Ausländer nennt, zum Schosse eurer Nation gelangen werden. (II-35,53)

    Jene Scharen werden dem Anschein nach auf der Suche nach Brot für den Körper und Frieden für das Herz herbeikommen. Ich jedoch weiß, daß ihr Geist es sein wird, welcher der Erfüllung Meiner Verheißung nachgeht, die im innersten jedes Geistes bewahrt worden ist. (II-35,54)

    Ich habe euch angekündigt, daß in dieses Land lange Züge von Menschen aus fremden Ländern kommen werden, die auf der Suche nach Frieden für ihr Herz und nach Licht für ihren Geist sind. Sie werden den Jüngern dieser Lehre begegnen, die sie befragen werden. Sie werden von ihnen die Bezeugung dessen verlangen, was sie gehört haben, und sie einer Prüfung unterziehen, um die Wahrheit dieses Wortes zu erhärten. (VI-163,7)

    Zu dieser Nation werden Männer und Frauen von allen Orten der Erde kommen in Verlangen nach Zeugnissen über Mein erneutes Kommen, und Mein Werk, verkörpert in Meinen Jüngern, wird sie wie eine liebevolle Mutter aufnehmen. (IV-96,22)

    O gesegnete Nation, in die Ich Meinen zum Wort gewordenen Strahl des Lichtes gelangen ließ, in der Ich Mein Volk in Erscheinung treten ließ. Zerstöre deinen religiösen Fanatismus, befreie dich von der Unwissenheit, und du wirst nie mehr Sklave sein! (III-72,62)

    Ich habe diese Landstriche begnadet, damit, wenn der Tag gekommen ist, das Manna der Barmherzigkeit auf sie herniederfällt, und die großen Menschenscharen, welche nach der Wahrheit suchen, von ihm essen. (III-72,63)

    Wachet über eurem Erbe, wacht über euren Gaben, denn ihr seid dazu bestimmt, die Menschheit die Vergeistigung zu lehren, die Lehre, die die größte Weisheit offenbart und den Frieden der Menschen und den Aufstieg des Geistes sichert. (III-72,64)

    Wachet und betet, seid bereit für die Ankunft der großen Scharen. Seid wachsam in euren Werken, betet in der Stille eurer Schlafkammer oder wo immer euch der Augenblick eurer Verbindung mit Mir überrascht, und dort werde Ich bei euch sein. (I-24,67)

    Die Tore dieser Nation werden sich bald öffnen, um Männern und Frauen Obdach zu gewähren, die von fremden Nationen kommen werden. Sie alle werden Hunger, Schmerz und Not mitbringen, und unter euch sollen sie Wärme, Brot und Trost finden. Bereitet eure Herzen, damit ihr sie liebevoll aufnehmt. (VI-144,14)

    Nutzt diese Zeit der Unterweisungen. Bedenkt, daß in eurer Nation Frieden herrscht, während andere Völker sich zerfleischen. Ihr müsst begreifen, daß ihr in eurem Volk eine Atmosphäre von Frieden schaffen müsst, damit jeder Ausländer, der zu euch kommt, in eurer Mitte ausruhen und Trost finden kann und er sich bei seiner Rückkehr von guten Gedanken erleuchtet und edlen Vorsätzen beseelt fühlt. (IV-110,67)

    Ich habe diesen Flecken Erde, den ihr betretet, vorbereitet, damit Mein göttliches Licht in dieser Zeit auf seine Bewohner niederfällt. Hier habe Ich euch an das Göttliche Gesetz erinnert, das Ich euch als Vater in der Ersten Zeit lehrte. Hier habe Ich euch Mein Wort wiederholt, das Ich euch als Jesus gegeben habe, als das wahre Hohelied des Geistes, und Ich habe euch das Licht der Wahrheit gebracht, das jedes Geheimnis aufklärt und jede unverstandene Lektion erläutert. (V-122,56)

    Seid nicht gekränkt, wenn eure Nation von anderen als zweitrangig beurteilt wird. Beweist, daß ihr alle in den Augen Meiner Liebe und unter Meinem Gesetze gleich seid. Euer Geist soll sich in euren Werken ungetrübt wiederspiegeln, und eurem Verstande sollen Belehrungen und Aufklärungen über die Irrtümer der Menschen hinsichtlich ihrer verschiedenen Ideologien entspringen. (VI-158,11)

    So, wie in den vergangenen Zeiten die Orte Jerusalem und Rom für die Menschen Stätten der Verheißung und Quellen der Gnade waren, in denen der Herr sich kundgab, so habe Ich dieser bedürftigen und gedemütigten Nation eine hohe Mission für diese Zeit angewiesen. Sie muss vorbereitet sein; denn sowohl das Echo Meiner Kundgebung als auch das Gerücht über Meine Wundertaten und die Inbrunst der Zeugen werden die Aufmerksamkeit der Menschen auf sie lenken. (I-24,65)

    Zuerst werden es die Armen sein, die Unwissenden, die Bedürftigen, die Arglosen, die Knechte, die nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden, die kommen, und später werden die Zweifler, die Herren, die Wissenschaftler herbeikommen. (I-24,66)

    Diese in der Welt wenig bekannte Nation wird verschwenderisch gesegnet sein. Ihr Boden wird ertragreich sein und ihre Truhen werden sich öffnen, um den vom Kriege verwüsteten Nationen Nahrung zu senden. Der Geist ihrer Bewohner wird, von Meiner Liebe angeregt, den Notleidenden Gedanken des Lichtes zusenden, und wenn die Zeit der Verkündigung gekommen ist, wird er Mein Wort bringen, um mit ihm die Leidenden zu beleben und zu heilen. (I-26,65)

    Viele Ausländer werden kommen, um sich euch in euren Ideen von Frieden und Eintracht anzuschließen. Die Vergeistigung wird sich als wohltätiger Same ausbreiten, und die Wahrheit, die sie verkündet, wird bekannt werden. Dann wird das Kind Mich mit Lauterkeit zu lieben verstehen, und der Quell der Gnade, dem alles Gute entquillt, wird sich über die Menschheit ergießen. (I-26,66)

    Steht auch ein für den Frieden dieser Nation, die Ich dazu bestimmt habe, daß in ihr Mein Wort vernommen und studiert wird. Krieg, Habgier, Machtgelüste und falsche Lehren lauern eurem Volke auf. Doch Ich werde euch aus den Händen Pharaos befreien, der euch zu seinen Vasallen machen möchte, denn jetzt dient ihr Meiner Sache. (III-71,25)

    Doch wenn ihr aufs neue die Sklaverei herbeiwünscht, so wird sie euch zuteil werden; aber vergesst nicht, daß ihr dazu bestimmt seid, für den Frieden der Welt zu beten und zu verhindern, daß der Krieg die Kinder aus den Armen ihrer Eltern reißt. Betet, damit durch euer Gebet die Finsternis aufgelöst wird. (III-71,26)

    Geliebte Jünger, ihr lebt im Herzen dieses Kontinents. Es hat Mir gefallen, euren israelitischen Geist zu diesem überquellend fruchtbaren Land zu senden – mit seiner strahlenden Sonne, mit einem leuchtenden Himmel, mit Tälern und Bergen, die mit Grün, mit schönen und wasserreichen Flüssen und wunderbaren Blumen überzogen sind, mit allem, was euer irdisches Leben erquicken und verschönern kann.

    Doch inmitten dieser Herrlichkeit und dieser Anmut droht die Welt des erbarmungslosen Krieges. Euch erreichen Schmerzensschreie, Klagen, Flüche und Beschuldigungen. Aber bei euch sehe Ich keine kriegerische Umwelt, ihr habt nicht zu den Waffen gegriffen, um euch zu verteidigen oder um anzugreifen. Ich erblicke in dieser Nation nur Hilflosigkeit angesichts der Ungerechtigkeit und dem Widerwille vor der menschlichen Bosheit; doch Ich verlange von euch etwas mehr als das. Ich will euer Vertrauen auf Mich sehen, eure geistige Zurüstung, um euren Nächsten in ihren Leiden und Prüfungen beizustehen. (XII-357,32)

    Eine schwierige Mission wird diese Nation unter den andern Nationen der Erde zu erfüllen haben. Doch hierfür werde Ich zuvor jedes Unkraut mit der Wurzel ausreißen. Ich werde bewirken, daß die Menschen die Maske der Heuchelei ablegen und ihr Herz mit Aufrichtigkeit, Brüderlichkeit und Licht erfüllen. Auch im Geistigen wird diese Nation ein Beispiel geben müssen; aber es ist notwendig, daß sie ihre Gottesverehrung vergeistigt und den religiösen Fanatismus und die abgöttischen Kulte ausmerzt. (III-73,53)

    Meine Lehre muss von euch gelebt werden, damit die andern ihr Glauben schenken können; doch wenn dies Volk sich geistig aufrichtet, werden in allen Gegenden der Erde erleuchtete Menschen auftreten, um Meine Lehre zu verbreiten. Sie werden mir dann danken, weil sie sich nicht allein fühlen werden und erkennen werden, daß alle Gnadengaben besitzen. Denn bevor sie zur Erde kamen, empfingen sie dieselben aus Meiner väterlichen Güte aufgrund des Gelöbnisses, ihre Mission zu erfüllen. (III-73,54)

    Ihr habt Meine Liebe und Meine geistigen Wohltaten. Doch ihr, die ihr euch Meines Friedens erfreut – bittet für die Nationen, die sich im Chaos befinden. (XII-340,32)

    Die Nationen sind von Meiner Gerechtigkeit heimgesucht worden, die eure wird es auch werden; aber wahrlich, Ich sage euch, wenn Meine Jünger im Glauben und im Guten fest bleiben, werden sie nicht umkommen, weil sie durch ihre Gebete und ihre Werke der Liebe die Vergebung für die Menschheit erreichen werden. (IV-87,20)

    Die Nationen, die heute im Kriege leben, sind die „Törichten Jungfrauen“, die nicht wach bleiben wollten, und als der Gatte erschien und an ihre Tür klopfte, schliefen sie. D i e s Volk (hier) hat Mich empfunden und hat darum erreicht, den Frieden zu bewahren. (II-49,47)

    Bete und erwirb dir Verdienste, Volk, denn der Krieg umlauert eure Nation. Eure geistige Mission wartet auf euch. Lasst nicht zu, daß Hunger, Krankheit und Tod bei euch Einzug halten. Wenn eurem Glauben Stärke fehlen sollte, werdet ihr euch vor Verzweiflung die Haare raufen müssen, wenn ihr erlebt, wie eure Brüder sich töten, eure Kinder Hunger leiden. Das Wasser, das ihr trinkt, wird bittet sein, eure Berge und eure Täler werden austrocknen, die Bäume werden keine Früchte tragen, und dies Land, das von vielen wegen seiner Reichtümer und seines Überflusses als Land der Verheißung betrachtet wird, wird dem Ausländer, der sich ihm auf der Suche nach Freiheit oder Brot naht, nichts anzubieten haben. (II-51,67)

    Betet für eure Brüder in dieser Nation, in der ihr lebt, damit sie in den Prüfungen geduldig sind und ihre Reinigung erlangen. Eine große geistige Bestimmung hat dies Volk auf die Erde mitgebracht, und um sie zu erfüllen, ist es unerlässlich, daß es lauter ist, zugerüstet und wachsam. (II-36,36)

    Diese Nation wurde dafür erwählt, in dieser Zeit Meine Verheißung zu erfüllen, damit ihr die Zeugen des Beginns und Endes Meines Wortes wäret. Auch in der Zweiten Zeit war es nicht erforderlich, daß sich Meine Kundgebung über die ganze Welt ausbreitete, damit diese von Meinem Kommen erführe. Es genügte, ein Volk zu erwecken, damit dieses sich aufmachte, den empfangenen Samen zu bezeugen und zu verbreiten. Ich muss euch darauf hinweisen, daß das Volk, das Ich durch Meine Unterweisungen belehrt habe, sich nicht als absoluten Besitzer eines so großen Erbes betrachten durfte, auch nicht als das einzige, dem in diesem Werk eine geistige Mission anvertraut wurde. Meine Botschaft aller Zeiten war an alle Menschen gerichtet; doch es geschah, daß jenes Volk, das die Offenbarung empfing, am wenigsten Nutzen daraus zu ziehen verstand, weil es nicht fähig war, die Gaben und Gnaden zu schätzen, mit denen der Herr es überschüttet hatte. (VI-164,59)

    Ich habe dieser Nation versprochen, daß es keinen Krieg in ihr geben wird, wenn Meine Jünger Meine Unterweisung befolgen. Wenn diese die Verheerungen in andern Nationen betrachten, die die Zwietracht und der Hass verursachen, bitten sie Mich, daß auf diesem Boden hier kein Blut vergossen wird. Ich fordere sie dann nur dazu auf, zu beten und zu wachen, damit sie würdig werden, daß dies Versprechen in Erfüllung geht. Ich will euch nicht weinen sehen. Wenn die Ungerechtigkeit regiert, und ihr die Tyrannei und die Härte jener erleidet, die euch regieren, so gebt nicht Mir die Schuld. Ich habe euch die Macht gegeben, große Werke zu tun, die eure Heimat in ein Tal des Friedens verwandeln. (IV-97,66)

    Ihr fühlt euch nicht beunruhigt in eurer Nation, weil ihr Frieden und Wohlergehen geniest. Doch ich sage euch, vertraut nicht allzu sehr darauf. Ihr dürft nicht schlafen, sondern sollt wachen und Verdienste erwerben, wenn ihr diesen Frieden bewahren wollt. (II-32,18)

    Diese Nation, fruchtbar gemacht durch das Leid, nahm Meinen Samen auf, und dieser keimte; doch glaubt nicht, daß nur ihr dies Licht habt. Wenn ihr Meine Lehre zu andern Völkern bringt, werdet ihr erleben, wie bald sie keimen und sich verbreiten wird. In jenen Ländern werdet ihr Propheten und Sendboten sein, und daher werdet ihr Glauben finden. (IV-106,21)

    Wachet über eure Regierenden und achtet ihre Entschlüsse. Ich habe diese Nation in Frieden erhalten, weil Ich will, daß sie Zuflucht für müde Herzen und ein Heim des Friedens auf Erden sei. Lasst nicht zu, daß sie der Krieg erfasst. Doch wenn ihr ihn herbeiruft, wenn ihr es so wollt, dann geschieht nicht Mein Wille, sondern der eure. Wenn es nötig ist, daß ihr die Härte der Prüfungen kennenlernt, um empfindsam zu werden, damit ihr lernt, mit dem fremden Schmerz Barmherzigkeit zu haben, so geschehe, wie ihr es verlangt. Bedenkt, daß das Kriegselement nur auf euren Ruf wartet, um sich einzustellen und Landstriche und Nationen zu besetzen. Während einige nach Krieg verlangt haben, haben andere für den Frieden der Welt gebetet. Diese eure Nation hat ihr Brot und ihre Kleidung mit jenen geteilt, die große Heimsuchungen durchlebt haben. Ich habe ermöglicht, daß euer Land, das reich an Früchten ist, denen seine Hilfe anbietet, die Mangel daran haben. (V-140,63)

    Sieben Nationen werden auserwählt sein, damit sie den Weltfrieden schaffen, und wahre Brüderlichkeit unter den Menschen existiert; in ihnen werde Ich Mich offenbaren. Heute habe Ich sie in brudermörderische Kriege verstrickt angetroffen, ihren Träumen von Größe und ihrem unersättlichen Machthunger hingegeben. Aus dieser (mexikanischen) Nation werde Ich einen Botschafter des guten Willens zu den großen Völkern der Welt senden, um zu ihnen vom Frieden zu sprechen, und wenn sie den Krieg beendet haben, wird das Licht der Eintracht und des Friedens zu ihrem Geiste gelangen. Aber dies Licht wird nicht aus dem Osten oder dem Westen erscheinen, es wird von Meinem Geiste auf den Geist der Menschen herniederkommen. (IV-103,55)

    Dieser Erdenwinkel, in dem Ich Mich in dieser Zeit kundgetan habe, soll eine Widerspiegelung des Neuen Jerusalem sein, welches seine „zwölf Tore“ öffnen wird, um den Ausländern Zutritt zu gewähren, die in langen Zügen herbeikommen und fragen werden, wo der Meister in dieser Zeit gewesen ist, um Zeugnisse von den Wundertaten zu erbitten, die Er tat, und von den Beweisen, die Er gab, und um Sein Wort zu studieren und jene zu beobachten, die Seine Jünger waren. Viele werden die Schriften mit den Prophetien der vergangenen Zeiten mitbringen, um festzustellen, ob Ich tatsächlich bei euch gewesen bin. (IX-260,40)

    Mein Friede sei mit euch!

  • Über Christi Wiederkunft

    Ich versprach euch zurückzukehren, und so konnte ich nicht umhin, bei diesem geistigen Stelldichein mit euch anwesend zu sein. (V-127,2)

    Bei einer bestimmten Gelegenheit sagte Ich zu den Scharen, die Mir zuhörten: “Ich habe euch noch viele Dinge zu sagen, aber Ich sage sie jetzt noch nicht, weil ihr sie nicht begreifen würdet.“ Jetzt, da Meine Stimme aufs neue in der Welt zu vernehmen ist, sage Ich euch: Dies ist die Zeit, in der ihr das verstehen werdet, was Ich damals verschwieg. Hört zu und denkt darüber nach. (V-168,13)

    Seht Jünger, dass Ich auch ihnen im Augenblick der Niederschrift nur das inspirierte und in Erinnerung rief, was unbedingt nötig war, um als ein Testament und Zeugnis für die zukünftigen Generationen erhalten zu bleiben. (VI-152,43)

    Doch Ich kündigte euch an und versprach euch Meine Wiederkunft als Heiliger Geist. Denn damals sagte Ich euch nicht alles, und von dem, was Ich euch offenbarte, konntet ihr nicht alles verstehen und auslegen. So war es notwendig, daß der Geist der Wahrheit zu euch kommen würde, um euch alles zu offenbaren. (VIII-195,74)

    Der Sinngehalt und die Wahrheit, die Ich euch in Meinen Offenbarungen vergangener Zeiten zur Kenntnis brachte, konnte in vergessenen Büchern, in denen Mein Wort geschrieben stand, nicht untergehen, noch konnte sein Sinngehalt durch die Tatsache, daß er von Seiten der Menschen Veränderungen erlitt, verloren gehen. Die Wahrheit steht über aller menschlichen Erbärmlichkeit, und sie bekundet sich zu jeder Zeit. Aber ihr Licht wird deutlicher erkennbar, sobald der Mensch auf seinem Entwicklungsweg einen neuen, endgültigen und entscheidenden Schritt getan hat. (XI-331,21)

    Meine Manifestation und Meine Beweise unter den Menschen werden in diese Zeit so deutlich und strahlend sein, daß sie ausrufen werden: „Es ist der Herr!“ So wie in jener Zeit, als Ich als Mensch auf Erden wandelte, die Menschen angesichts Meiner großen Werke verwundert ausriefen: „Es ist der Sohn Gottes!“ (IV-87,54)

    Wiederum werden die Stummen sprechen, die Blinden sehen, die Lahmen gehen und die Toten auferstehen. Diese Wunder werden für die einen im Geistigen und für andere auch im Materiellen geschehen, Ich werde die Wissenschaftler in Erstaunen setzen, und wenn sie diejenigen, die so große Wunder erfahren haben, danach fragen, wie sie dies erreicht haben, dann werden sie ihnen jedes Mal antworten, dass es durch das Gebet und den Glauben geschah. (IV-87,55)

    Zweifelt nicht an Meinem Worte. Ich erfüllte in der Ersten Zeit Meine Verheißung, Israel aus der Knechtschaft Ägyptens zu befreien, welche Abgötterei und Finsternis bedeutete, um euch nach Kanaan zu bringen, dem Land der Freiheit und der Verehrung des lebendigen Gottes. Dort wurde auch Mein Kommen als Mensch angekündigt, und die Prophetie wurde Wort für Wort in Jesus erfüllt. Der Meister, der lebte und euch liebte, versprach, sich im Geiste kundzutun, und hier habt ihr die Erfüllung jener Verheißung. (VI-174,10)

    Die Welt wird durch das Licht Meiner neuen Offenbarungen erzittern, und die Menschen werden die Wahrheit erkennen. (V-141,18)

    Seid nicht besorgt, weil ihr Mich nicht mit Gepränge und Prunk oder großartigen Zeremonien empfangen könnt. Eure Demut und Einfachheit sind das beste Umfeld, das ihr für Meine Kundgebung bereitstellen könnt. Ich will den Geist haben, denn er ist es, den ich suche; für ihn kam Ich zu einer anderen Zeit zur Welt hernieder, und für ihn gab Ich Mein Blut. (V-125,40)

    Nikodemus, in der Zweiten Zeit ein Fürst unter den Priestern – jener, der Jesus aufsuchte, um sich mit ihm über Themen von hoher Weisheit zu unterhalten – wird in dieser Zeit erneut erscheinen, um Mein Werk gefasst zu erforschen und sich zu ihm bekehren. (V-137,26)

    Saulus, hernach Paulus genannt, der zu einem Meiner größten Apostel wurde, nachdem er Mich zuvor mit Grausamkeit verfolgt hatte, wird erneut auf Meinem Wege erscheinen, und allerorten werden Meine neuen Jünger erstehen, inbrünstig die einen, aufopfernd die anderen. Die Gegenwart ist von großer Bedeutung. Die Zeit, von der Ich zu euch spreche, steht vor der Tür. (V-137,27)

    Als in der Zweiten Zeit unter Meinen Jüngern oder unter den Scharen, die Mir folgten, jemand fragte, ob Ich vielleicht zu euch zurückkehren würde, hatte Ich keinen Grund, es ihnen zu verheimlichen, und Ich erklärte ihnen, daß Meine Rückkehr in einer Zeit großer Prüfungen für die Menschheit sein würde, welcher große Ereignisse und Umwälzungen auf den verschiedenen Gebieten eures Lebens vorausgehen würden. (II-30,9)

    Jenes Versprechen, das Ich euch gab, habe Ich erfüllt, denn keines der vorausgehenden Zeichen hat gefehlt, ebenso auch keines der angekündigten Ereignisse. Trotzdem hat die Menschheit, in geistige Lethargie versunken, die Zeichen Meiner Gegenwart unter den Menschen unbeachtet vorübergehen lassen. (II-30,10)

    Ihr fragt Mich, warum Ich in dieser Zeit zu euch gekommen bin, und Ich sage euch: Seid ihr euch nicht all dessen bewusst, was in eurer Umwelt vor sich geht? Wisst ihr nicht, daß das, was in jüngster Zeit auf der Welt geschehen ist, und das, was sich in der Gegenwart abspielt, die Verkündung Meiner Ankunft und Meiner Gegenwart unter den Menschen bedeutet? (II-50,31)

    Seht, wie der Krieg die fortgeschrittensten Nationen erfasst hat, die Bosheit seinen höchsten Entwicklungsgrad erreicht hat. Die Lüge wird aufgenommen, als ob sie Wahrheit wäre; die Wissenschaft hat erlaubt, als sie der Menschheit große Geheimnisse enthüllte, diese zur Zerstörung zu verwenden. Und wie viele unlautere Betätigungen hat die Welt als gut sanktioniert! Gerade dann erscheine Ich bei euch, um euren Verstand zu erleuchten und euch in eurem rasenden Lauf in den Abgrund aufzuhalten. (II-50,32)

    Als die Theologen und die Menschen, welche die Schriften der vergangenen Zeiten studierten, die Zeichen erfüllt sahen, mit denen Ich euch Meine Wiederkunft und Meine Gegenwart unter euch ankündigte, und als sie sahen, dass die Zeit verstrich, ohne daß sie Mich kommen sahen, schlossen sie traurig ihre Bücher, weil sie glaubten, sich hinsichtlich der Zeit und der Zeichen geirrt zu haben, ohne zu wissen, dass sie das Richtige erkannt hatten. Sie wussten nicht, daß Ich gegenwärtig bin und in dieser Form zu euch spreche. Doch Ich sage euch, daß sehr bald – wenn die Beweise, daß Ich bei euch war, der Menschheit bekannt sind, alle werden feststellen können, dass Meine Kundgebung gerade in jenem Zeitabschnitt stattfand, in welchem die Weissagungen in Erfüllung gehen sollten. Welche Freude wird in vielen Herzen sein, und welches Interesse wird es geben, Meine Jünger zu befragen und ebenso die neuen Schriften zu erforschen! (III-56,3)

    Bei der Nachricht von Meiner Ankunft haben sich viele den (heiligen) Büchern und der Geschichtsschreibung zugewandt, um eine Bestätigung für Mein neues Kommen zu finden, und alles hat ihnen gesagt, daß Meine Gegenwart wahr ist. Erscheint es euch seltsam, daß Ich jetzt im Geiste gekommen bin? Begreift, dass es nicht mehr die richtige Zeit dafür ist, daß „Das Wort“ Mensch wird, um unter euch zu wohnen. Diese Lehre der Liebe gehört der Vergangenheit an. Heute lebt ihr im Zeitalter des Heiligen Geistes. (V-113,47)

    Wenn heute jemand sagen sollte, daß Ich überraschend gekommen bin, so sagt er nicht die Wahrheit, weil Ich euch Meine Wiederkunft ankündigte und euch die Zeichen voraussagte, die Ich euch geben würde. Aber wenn ihr geschlafen habt, als Ich euch die Zeichen gab – wie hättet ihr sie da bemerken können? (V-142,18)

    Ich sehe in dieser Zeit, daß die Menschen sich an die Sünde gewöhnt haben. Die Leidenschaften sind entfesselt, die Kinder verlieren schon in frühem Alter ihre Unschuld und nehmen verbotene Früchte. Die Menschheit hat den Weg zum Bösen eingeschlagen, und von Generation zu Generation wird sie hinfälliger und sinkt tiefer. Darum bin Ich noch einmal gekommen, um Mich unter euch zu offenbaren. (II-54,17)

    In jener Zweiten Zeit begegnete Ich dem Blinden und gab ihm das Augenlicht, den Lahmen ließ Ich wieder gehen, den Toten ließ Ich auferstehen. Jetzt finde Ich noch größere Trostlosigkeit auf der Welt, denn Ich sehe Tausende von Blinden, Tauben, Aussätzigen und die Geistig Toten. Zwar komme Ich mit Gerechtigkeit zu euch, doch auch voller Liebe, denn niemals werde Ich aufhören, euch als Meine Kinder zu betrachten und immer werde Ich euch als kleine Kinder ansehen. (V-122,59)

    Verstehet und erforscht genau die Zeit, in der ihr lebt. Ich kündigte euch in der Zweiten Zeit an, dass Ich wiederkommen würde, und sagte euch, welches die Zeichen Meiner Ankunft sein würden. Ich will, dass die Menschheit erkennt, dass diese Zeichen schon erschienen sind. (I-3,29)

    Wenn ihr Betrachtungen darüber anstellt, daß Ich in dieser Zeit im Westen und nicht im Osten Meine Gegenwart fühlbar machte, als Ich euch Mein Wort hören ließ, so geratet nicht in Verwirrung, denn Ich suche nicht bestimmte Punkte der Erde, sondern die Seelen. (V-123,46)

    Das Licht kam symbolisch vom Osten nach dem Westen, und nun wird diese Botschaft, die Ich euch brachte, vom Westen zu Osten gehen, und beide Botschaften werden in einer verschmelzen, so wie die Kenntnis der Wahrheit, die Zivilisationen und die Rassen. Wenn ihr euch dann vereint habt, werdet ihr erkennen, dass das Licht nicht von Menschen zu Menschen gekommen ist, sondern vom Göttlichen Geiste zu Seinen Kindern. (XII-357,43)

    Erfüllt ist Mein Versprechen, zu euch zurückzukehren. Wie ein Dieb bin Ich auf Fußspitzen in euer Schlafgemach eingedrungen und habe euch aus eurem Schlafe aufgeweckt. Wer beim Öffnen seiner Augen Mich erblickt und gebeten hat, daß Ich ihm helfe, sich zu erheben, der hat Meine Kraft in seinem Geiste und in seinem Körper verspürt und ist schnell aufgestanden. Ich zeige euch erneut den schmalen Weg Meines Gesetzes – ein Weg, den ihr alle zurücklegen müsst. (V-121,1)

    Zu allen Zeiten  habe Ich die Menschheit bei Meiner Ankunft schlafend angetroffen. Nur einige wenige Herzen haben gleich schwachen Lämpchen in Erwartung von Mir/Meiner gewacht. (X-289,28)

    Meine Vergebung umhüllt euch, Völker und Geschöpfe dieser Welt, und Mein Licht gelangt wie ein Dieb, der sich bei Nacht in ein Schlafzimmer schleicht, bis in das Verborgenste aller Herzen, um sie Meine Gegenwart als Vater fühlen zu lassen, weil Ich alle liebe. (X-308,6)

    Propheten, Erleuchtete und Seher nahmen Meine Ankunft im Geiste wahr. Sie schauten das Buch, das sich öffnete, um seinen Inhalt auf das Verstandesvermögen der Menschen zu ergießen und die Gegenwart der Geistigen Welt bei den Menschen zu bestätigen. Sie sahen den Neuen Berg, auf dem der Herr kommen würde, um Sein Volk zu versammeln, Und wahrlich, Ich sage euch, sie werden so kommen, Volk für Volk und Mensch für Mensch, so wie für einen jeden der Zeitpunkt kommt, der für sein Erwachen bestimmt ist. (X-298,20)

    So, wie euch Meine neue Kundgebung angekündigt war, habt ihr sie heute verwirklicht gesehen; Ich bin im Geiste gekommen, umgeben von Engeln und Geistern des Lichts. (I-18,1)

    Dies ist die Zeit, in der Meine geistigen Heerscharen sich der Welt nähern, um diejenigen aufzurichten, die Mir nachfolgen werden, und um die Giftpflanze und das Unkraut der Sünde zu zerstören. (III-63,28)

    Ich habe euch genau in der Zeit überrascht, die von Jesus und den Propheten als Mein neues Kommen angekündigt war. Jetzt, da sich Meine Verheißung erfüllt, seht ihr die Sünde auf der größten Höhe der Verderbtheit, seht den menschlichen Ehrgeiz und Hass sich in Kriegen manifestieren, als Folgen der Finsternis, die den Geist der Menschen in dieser Zeit einhüllt. (I-4,91)

    Ihr werdet Mich nicht wieder als Mensch sehen; jetzt müsst ihr euch zubereiten, um Mich im Geiste zu schauen; so wurde es euch seit der Zweiten Zeit zu verstehen gegeben. In einer „Wolke“ stieg der Meister auf, da Er zum letzten Mal noch sichtbar war für Seine Jünger, und es war euch angekündigt worden, dass Er in eben dieser Form wiederkommen würde. (I-13,5)

    Jetzt, da Ich „in der Wolke“ komme, lasse Ich Mich in eurem Geiste nieder; daher sind Meine Manifestationen in dieser Dritten Zeit für die sterblichen Augen unsichtbar. Nur der Geist mit seinen hohen Empfindungen kann Meine Offenbarungen schauen, fühlen und verstehen. (I-13,43)

    Selig, die in dieser Zeit Mein geistiges Kommen erwarten, denn sie werden Mich „in der Wolke“ kommen sehen. (I-13,49)

    Aus Liebe zu euch bin Ich in der ‚Wolke’ gekommen, dem Symbol für das Geistige, um Mich eurem Geiste kundzutun. Aber zuerst musste sich diese leuchtende Wolke auf das Verstandesorgan des Stimmträgers niederlassen, als eine Vorbereitung für die Zeit, wenn ihr mit Mir direkt Zwiesprache zu halten versteht und es euer Geist ist, auf den die Wolke sich herabsenkt und niederlässt. (V-137,56)

    Ich wählte die Wolke als Symbol, damit sie Mein Kommen zur Welt in der Dritten Zeit verkörpern würde. (V-137,57)

    Ist nicht die Wolke die Botin, die über Berge, Täler und Städte hinwegzieht? Ist nicht sie es, die die Felder mit ihrem Regen fruchtbar macht und wohltätigen Schatten spendet? Bricht nicht aus ihr der Blitz hervor, der das Gewitter ankündigt, und der funkelnde Strahl, der erschüttert? Deshalb wählte Ich als Symbol die Wolke, deshalb verstanden Meine Apostel die Bedeutung Meiner Gegenwart in der ‚Wolke’, als sie Mich zum letzten Mal im Geiste sahen, und Roque Rojas in dieser Dritten Zeit, als Ich ihn das Symbol schauen ließ, welches das Zeichen Meines neuen Kommens war. (V-137,58)

    Seit damals umgibt ein sanfter Schatten das Volk, das sich allmählich um Meine Kundgebung geschart hat. Mein Wort ist ein fruchtbarer Regen auf den ausgedörrten Feldern der Vergeistigung gewesen, und der Strahl, der bei jeder Kundgabe auf das menschliche Verstandesorgan herabfällt, hat die Finsternis eurer Sünde und eurer Unwissenheit zerrissen, hat euch in allen Fasern erbeben und euren Geist erwachen lassen. Wie furchtbar ist für viele von euch der Sturm gewesen, der beim Hören Meines göttlichen Wortes in eurer Seele entfesselt wurde! (V-137,59)

    Welche Majestät und welche beeindruckende Schönheit habt ihr bei jenem Lichtgewitter miterlebt, welches Meinem Worte in den Augenblicken seiner Kundgebung entspringt! Überwältigt von Bewunderung, vor Ehrfurcht und Bangen verbleiben die Menschenscharen stumm und lassen jenen Sturm von Liebe, von Gerechtigkeit und Weisheit sie baden und läutern. (V-137,60)

    O geliebtes Volk, das Ich Israel genannt habe, weil Ich euch zu Verwahrern Meiner Botschaften und Offenbarungen mache – wann werdet ihr lernen, Mein Wort richtig wiederzugeben und auszulegen? (V-137,61)

    Mein Versprechen wiederzukommen, das Ich in der Zweiten Zeit gab, habe ich gehalten. Die Apostel sahen Mich in Bethanien von der Erde in die Unendlichkeit aufsteigen, und ihr habt Mich aus der Unendlichkeit in eure Herzen zurückkehren sehen. Entdeckt ihr nicht auch darin eine Ähnlichkeit mit den Wolken, die aus dem Meer sich erheben und emporsteigen, um ihren wohltätigen Regen auf andere Orte zu ergießen, wo die dürstenden Felder nach ihnen rufen? (V-137,62)

    Euer Schmerz hat Mich angezogen, Mein Geist hat sich von dem euren flehentlich angerufen gefühlt, und Ich bin in der Wolke der Liebe und Gerechtigkeit herbeigeeilt, um die Menschen mit Meiner Barmherzigkeit zu überschütten. (V-137,63)

    Nicht alle Völker rufen Mich, und es sind nur sehr wenige Herzen, die Mich erwarten. Die geistige Wolke wird kommen und wie ein Mantel des Friedens die Völker beschützen, die sie flehentlich anrufen, und die sie erwarten. Alle jene, die den Durst der Seele mit den Vergnügungen der Welt zu löschen versuchen, wird die Wolke durch den Glanz ihres Blitzes überraschen, und der Donner ihres Gewitters wird sie mit Furcht erfüllen, denn dann werden sie sich daran erinnern, daß eine Göttliche Gerechtigkeit existiert und daß jeder Mensch Träger eines Geistes ist, welcher sich vor Gott für alle seine Werke verantworten muss. (V-137,64)

    Die Wolke der Liebe, des Lichtes, der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit ist auch eine unermesslich große Legion von Geistwesen, Dienern von Mir, von Geistern des Lichtes, welche leben, um Meine Vorhaben zu erfüllen und sich im Universum zu vermehren, wobei sie ihre Aufgabe, sich untereinander zu lieben, in vollkommener Harmonie ausführen. Denn jenes Göttliche Gebot, jener Höchste Grundsatz, den Ich in der Zweiten Zeit der Welt offenbarte, war nicht nur für die Menschen bestimmt – jene Maxime ist das Gesetz, das alle existierenden Geister regiert. (V137,65)

    Geliebtes Volk: Auf dieser Wolke des Lichtes, welche die geistige große Macht der Liebe und der Brüderlichkeit zwischen allen Welten ist, kam Ich in dieser Dritten Zeit mittels Meines Strahles hernieder und brachte euch eine neue Botschaft der Weisheit, einen unendlichen Trost für euren Schmerz und ein Licht, das euch als Führer dienen sollte, um den vergessenen Weg zu finden, damit ihr, wenn ihr ihn entdeckt habt, zu Mir kommt – Schritt für Schritt, von Verdienst zu Verdienst, bewusst und standhaft, im Streben nach eurer geistigen Vollkommenheit. (V-137,66)

    Meine erste Kundgabe fand eines nachts statt, während die Menschen schliefen, gleich wie in jener Nacht, in der Ich Mensch wurde, um unter euch zu leben. Wenn es wenige waren, die Mich bei jener Gelegenheit empfingen, so waren es noch weniger, die bei Meinem neuen Erscheinen zugegen waren. Doch fasst Meine Worte nicht als einen Vorwurf auf, denn es ist keiner: Ich bin die vollkommene Liebe, die euch immerdar belebt. (II-30,12)

    Lange Zeit hindurch nährte sich diese Menschheit von dem reichen Mahl des Himmelreiches. Aber leider wurde auch diese Speise verunreinigt und dann in dieser Form den hungernden Lippen der Menschen dargeboten. Meine Lehre wurde verfälscht, auch Meine Unterweisungen verdreht und falsch ausgelegt. Die Auftragserfüllung der Kinder und ihre Religionsausübung waren nicht das, was der Vater anempfohlen hatte, und so wurde es notwenig, dass Er zu den Menschen zurückkehrte und ein Versprechen einlöste. Denn Ich wusste im Voraus, dass Meine Gegenwart von Zeit zu Zeit unter den Menschen notwendig sein würde. Daher ist jetzt der angekündigte Zeitpunkt, da der Herr erneut zu euch kommen musste, um von euch Rechenschaft über das Gesetz der vergangenen Zeiten, über die Offenbarungen, Unterweisungen und Wundertaten zu fordern, mit denen ihr in den zwei Zeitaltern, die bereits vergangen sind, reichlich bedacht wurdet. (XI-328,26)

    Das ist der Grund für Mein Kommen; denn ihr habt es nicht verstanden, im Guten beharrlich zu bleiben und euch in ihm zu bewahren, weil ihr den Schwächen des Fleisches nachgegeben habt, weil ihr sowohl den sichtbaren, als auch den unsichtbaren Versuchungen erlegen seid – unter jener übernatürlichen Macht des Bösen, die über euch existiert. (XI-328,27)

    Meint ihr etwa, daß in jener Ersten Zeit alle Zeugen Meines Kommens bei demselben gläubig waren? Wahrlich, es waren keineswegs alle! (XI-328,28)

    Meint ihr etwa, daß – als jene Offenbarung in andere Länder, in Länder der Heiden und Wilden getragen wurde, sie von allen geglaubt wurde? Nein! Viele begriffen nicht, daß jenes Gesetz ein Göttliches Werk war, sie glaubten vielmehr, dass es Menschenwerk sei. Aber als jenes Gesetz sich aufgrund seiner Gerechtigkeit, seiner eigenen Wirkungen durchsetzte und manifestierte, da wandten sich auch die großen Ungläubigen ihm zu. (XI-328,29)

    Ebenso war es in der Zweiten Zeit. Tausende und Abertausende von Männern und Frauen hörten Mir zu. Viele glaubten tatsächlich; aber noch viel mehr zweifelten und dachten nicht, dass jener Mensch der Messias sei, sondern ein Mensch wie alle anderen. Infolge der Ungläubigkeit wurde sein Wort für sie unverständlich und unklar, und es war nur für die Gutgläubigen einsichtig und klar. So wurde es bekämpft, niedergemacht und unterdrückt von den Ungläubigen, und Meine Passion, Meine Taten, Meine Wunder wurden von den Ungläubigen nicht als Göttliche Werke anerkannt, sondern für Menschenwerke gehalten. (XI-328,30)

    Als Meine Lehre sich aufgrund ihrer eigenen Manifestationen innerhalb der Menschheit durchsetzte, als auch Meine Zeugen Beweise dafür erbrachten, dass sie Meine wahren Jünger, Meine wahrhaftigen Zeugen waren, da erst bekehrte sich die ungläubige Menschheit zu Meiner Lehre. Sie vergoss Reuetränen und wurde gleichfalls Meine Jüngerin. (XI-328,31)

    Weshalb solltet ihr dann erstaunt sein, daß dies auch in dieser Zeit geschieht? (XI-328,32) Manche werden an eurem Zeugnis zweifeln und daran, dass Ich Mich dem Menschen durch das Verstandesvermögen kundgetan habe. Manche werden, wenn sie ihre Augen auf diese materiellen Bücher haften, die Mein Wort enthalten, daran zweifeln, dass es ein Göttliches Werk ist, dass es durch Inspiration empfangen worden ist. Dann werden sie alles euch zuschreiben, dem Menschen, der menschlichen Eitelkeit; denn in dieser Menschheit herrscht Misstrauen.

    Ihr aber sollt über das Misstrauen und über die Ungläubigkeit hinweggehen, ohne eure Mitmenschen zu richten, ohne dadurch gekränkt zu sein, weil ihr wisst, dass nach dem Misstrauen und dem Unglauben aufgrund eurer eigenen Werke der Glaube kommen wird. Lasst sie eure Werke sehen, lasst eure Zeugnisse wirklich lichtvoll sein. Weder die Bücher noch eure Worte sollen es sein, welche die Welt bekehren, sondern eure guten Werke, mit denen ihr das Zeugnis besiegeln sollt, daß Ich unter euch war, dass Ich auf der Wolke kam, um Mich mittels Meines Strahles durch einen Stimmträger kundzutun, durch einen Menschen, der vom Göttlichen Geist so benannt wurde. (XI-328,33)

    Sucht im Zeugnis Meiner Propheten der früheren Zeiten die Ankündigung dieser Kundgabe durch das menschliche Verstandesorgan, und wahrlich, Ich sage euch, ihr werdet sie dort finden. Wenn die Menschen diese Prophetien bis heute nicht gefunden haben, so nur deshalb, weil sie es lasen, ohne dass sie das Göttliche Wort zu erfassen oder auszulegen verstanden. (IV-92,39)

    Ich werde die Zungen der Menschen in dieser Zeit lösen, damit sie Mich an einer einzigen Sprache erkennen; der geistigen, jener der Liebe. Dann wird die Weissagung Jesajas erfüllt sein, als er sagte; Die Zungen werden frei, weil Feuerzungen sie aus ihrer Begrenztheit lösen werden. (VI-155,55)

    Ich weiß, daß diese Form, in der Ich mit euch in Verbindung trete, daß dies Wort, das Ich euch derzeit gebe, von vielen bekämpft und verneint werden wird. Doch weiß Ich ebenso, dass es hernach verstanden und geglaubt werden wird. Dann wird Mein Licht im Herzen der Menschen mit Glanz zu strahlen beginnen. Diese Zeit wird wie ein neuer Tag für die Menschheit sein. Doch nicht, weil das Göttliche Licht mit größerer Intensität als vorher strahlt, denn es ist unwandelbar. Der Grund wird darin bestehen, daß die Augen eures Geistes sich öffnen und in die Wahrheit eindringen werden. (V-126,4)

    Viele werden verneinen, dass Ich zu euch durch den Mund sündiger Menschen gesprochen habe. Doch dann werde Ich ihnen sagen: Richtet euer Augenmerk nicht auf das Gefäß, bewertet den Inhalt, und dann werde Ich die Reinheit Meiner Unterweisung auf das Herz Meiner Leugner ausgießen. Sie werden Mich erkennen, denn Ich habe ein Kennzeichen, um Meine Schafe zu rufen, und diese erkennen die Stimme ihres Hirten. (IV-90,48)

    Seid vorbereitet, denn viele werden leugnen, dass Ich Mich durch den Verstand des Menschen kundgetan habe. Doch ihr werdet ihnen sagen, daß es nicht das erstemal ist, daß dies geschieht: daß Gott in den Drei Zeitepochen durch den M e n s c h e n gesprochen hat, dass vom Anbeginn der Zeiten an alle Weissagungen, Inspirationen und Offenbarungen, die der Menschheit gegeben wurden, göttliche Stimmen gewesen sind, die durch menschliche Vermittlung empfangen wurden und die die Menschen aller Zeiten geführt haben. (II-35,12)

    Die, welche leugnen, widersprechen oder sich über euer Zeugnis entrüsten, handeln so, weil sie nicht wissen, was eine geistige Kundgabe ist, auch wenn sie sich auf Erden Gelehrte nennen. (II-35,13)

    Die von den Propheten angekündigten Zeiten – jene, in denen der Geist der Wahrheit kommen würde, um alles zu erklären, sind gerade diese, in denen ihr lebt. Doch Ich wollte euch überraschen, indem Ich Mich in dieser Form kundgab, um euer Erfassen des Sinngehalts der Prophetien auf die Probe zu stellen, wo gesagt wird, dass ich kommen würde, um Mich geistig durch das menschliche Verstandesvermögen kundzutun. (XII-352,54)

    Jetzt, wo Meine Verheißung erfüllt ist, indem Ich Mich den Menschen durch sie selbst mitteile, ist es Mein Wille, daß ihr nicht vergesst, daß eines der größten Ziele Meiner Kundgabe jenes war, daß ihr auf der Welt die Art zu beten und euch zu erheben verbreiten würdet, die Ich euch gelehrt habe, damit die Menschen wissen, wie sie sich vorbereiten müssen, um Meine Gegenwart in ihrem Geiste, in ihrem Verstande und in ihrem Herzen zu fühlen. (XII-352,55)

    Seit der ersten Zeit kündigten die Propheten diese Gnadenzeit an, und in dieser Zeit bereite Ich euren Geist mit dem Lichte Meines Heiligen Geistes, damit ihr euch jeden Tag mehr emporschwingt. (XII-351,17)

    Falls euch Meine Lehre seltsam erscheint, sage Ich euch, dass ihr die Seltsamen seid, denn sowohl Ich, als auch Mein Gesetz sind unwandelbar und ewig. Jedes Mal, wenn Ich zu euch komme, finde Ich euch entfernter, befleckter und daher weiter vom rechten Weg abgeirrt. Erscheint euch die Form neu, in der Ich Mich euch jetzt kundtue? Sie ist nicht neu. Wollt ihr etwa, daß Meine Stimme ohne Vermittlung von Menschen in der Unendlichkeit vernehmbar sein sollte? Auch diese Form wäre nicht neu. Schon in der Ersten Zeit ließ Ich Meine Stimme bei dem am Fuße des Sinai versammelten Volke hören. Doch was geschah mit jenem Volke, als es die Stimme seines Vaters in dieser Weise vernahm? Ihre Ohren, ihre Herzen und ihr Verstand waren außerstande, jene Manifestation der Macht aufzunehmen, in solchem Grad, dass sie sich die Ohren zuhalten mussten, um nicht zu hören, und sie Mose baten, er solle bei Jehova vermitteln, dass Er aufhöre zu sprechen, denn Seine Stimme sei wie Gewitterdonner. Meine Stimme kam damals von Meinem Geiste auf eure Materie herab, während Ich euch jetzt zurüste, damit ihr euch bis dahin erhebt, wo euch Meine Vaterliebe erwartet und ihr Mich von Geist zu Geist vernehmt. (V-142,13)

    Obwohl Ich Mich zu allen Zeiten mit voller Klarheit offenbart habe, hat der Mensch wegen seines Materialismus gezweifelt. Selbst dort am Sinai, bei den erhabenen Beweisen und Manifestationen, die der Herr dem Volke gab, zweifelten jene Herzen, wankten und waren bei jedem Schritt bereit, dem Vater den Rücken zu kehren. Bei jedem Kleinmut des Volkes zeigte sich die Barmherzigkeit des Herrn, und zuletzt leuchtete nur Seine Wahrheit. (V-142,14)

    Wenn Ich zu euch über Meine Manifestation als Mensch spreche, muss Ich euch sagen, daß – obwohl sie lange Zeit zuvor angekündigt war – die Welt schlief und Mich nicht zu erkennen vermochte. Von der Zeit an, da Jesus Seine Augen in dieser Welt öffnete, bis zu dem Augenblick, da er sie am Kreuze hängend schloss, wurde Mein Herz auf seinem ganzen Lebensweg durch den Zweifel der Menschen verwundet. (V-142,15)

    Ich habe zugelassen, dass die menschlichen Hände Meiner Sendboten die Historie wieder schreiben; die Historie ist eure Vergangenheit. Ich habe Mich in dieser Dritten Zeit durch diese erwählten Stimmträger, die von Mir vorbereitet worden sind, kundgetan, um zu euch von den neuen Offenbarungen zu sprechen. Dies ist eure Gegenwart.

    Ich habe zu euch in prophetischem Tone gesprochen und habe in dieser Dritten Zeit Propheten erweckt, damit sie zu euch von den Dingen sprechen, die kommen werden; die Prophetie ist eure Zukunft.

    Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sind bei euch, sie schließen alles ein. Doch es ist die Ewigkeit, die Ich euch anbiete, in der ihr leben sollt, deren Herr ihr nach Meinem Willen sein sollt, damit ihr nicht mehr nur die irdische Zeit besitzt, nicht mehr nur Eigentümer dieser niederen Welt seid. (XII-366,30)

    Aber Ich gewähre euch die Gnade, daß Mein Wort durch die, welche Ich für diese Aufgabe bestimmt und vorbereitet habe, schriftlich erhalten bleibt, damit ihr euch morgen nicht wie das Waisenkind fühlt, das sein Erbe verloren hat. Wenn dann die Volksmengen und ‚die Letzten’ zu euch kommen, sollt ihr ihnen das Buch Meiner Lehren als das getreueste und wahrste Zeugnis dessen, was Ich zu euch gesprochen habe, vorlegen. Denn es fehlt euch noch viel, um in eurem Leben und in euren Worten wie ein wahrhaftiges Buch und Vorbild zu sein. (I-3,60)

    Ich steige nicht hinab, Mein Volk; wenn Ich sage, Ich sei zu euch herabgestiegen, spreche Ich im übertragenen Sinne, denn Ich teile Mich mit, indem Meine Eingebung Gedanken formt im Geist dieser Sprecher. Weil Ich weiß, daß ihr nicht in de Lage seid, diese Botschaften während des Zuhörens zu begreifen oder auch nur in Erinnerung zu behalten, habe Ich angewiesen , die Worte aufzuschreiben; so werdet ihr das, was ihr jetzt nicht begreift, morgen nach und nach verstehen lernen. (VIII-210,16)

    Jünger, wenn ihr euch nicht mehr darüber wundert, daß Ich in dieser Zeit zu euch gekommen bin, sollt ihr euch auch nicht darüber wundern, daß die Geistige Welt sich unter euch kundgibt. (VII-188,39)

    Seit die Entwicklung der Menschheit begann, versprach der Vater die Manifestation der Existenz jener Welt, jenes Lebens. Wahrlich, Ich sage euch, jene Welt ist nach Meinem Willen immer im Kontakt mit dem Menschen gewesen. Am Anfang eurer Entwicklung verbot Ich, dass die Menschen die Geistwesen anrufen, weil die Zeit dafür noch nicht gekommen war. Weder die Inkarnierten, noch die Nicht-Inkarnierten waren auf diesen Gedankenaustausch vorbereitet. (VII-188,40)

    Elia, der Wegbereiter Meiner Ankunft in dieser Dritten Zeit ist es, dem Ich den Schlüssel gab, um die Tore der Geistigen Welt des Lichtes zu öffnen, damit ihre Bewohner Zugang zur materiellen Welt haben würden, so wie Ich auch den Menschen erlaubte, in das Jenseits vorzudringen, damit zwischen beiden eine Annäherung, Harmonie und liebevolles Verständnis eintreten würde. (VII-188,41)

    Bevor Meine Stimme den Zeitpunkt für diesen Gedankenaustausch bestimmte, gab es auf der Erde Ungehorsame, Neugierige und Ungeduldige, die unter Missachtung des Verbotenen zu den Wegbereitern einer anderen Art von Kommunikation wurden, in der sich die Finsternis und die Verwirrung kundgab, weil sie nicht von Meiner Göttlichkeit beauftragt waren. (VII-188,42)

    Mein Werk ist anders. Erst als Ich euch für genügend befähigt und bewusst erachtete, um diese Unterweisungen zu erhalten, brachte Ich euch diese große Lektion, eine der größten, die Ich dieser Welt gegeben habe, damit ihr mittels des Geistes zu schauen, zu fragen, zu verstehen und zu entdecken lernt. Doch als Ich euch diesen Horizont eröffnete, habe Ich euch ein Gesetz gelehrt, das euch verbietet, mit diesen Gaben zu prahlen und Wucher oder schlechten Gebrauch von ihnen zu machen.

    In dieser Zeit, als ihr euch in Meine Lehre vertieft habt, haben manche Furcht gespürt, andere Misstrauen, einige sogar Verstörtheit, und es gab auch solche, die sich vor dem Worte „Geist“ entsetzten, ohne daran zu denken, dass sie selbst einen solchen in sich haben, den ihnen ihr Schöpfer gegeben hat, welcher gleichfalls Geist ist. Wer flößte euch diese Furcht ein? Wer ließ euch Abneigung gegenüber dem Geiste fühlen? Habt ihr nicht darüber nachgedacht, dass dieser Körper oder diese Materie, die ihr so sehr liebt, nur Staub ist, der zur Erde zurückkehren wird, und ihr für eine Ewigkeit nur als Geistwesen weiterleben werdet? Was wollt ihr tun, wenn ihr euch einmal in diesem Zustand befindet? Wollt ihr dann vor euch selber fliehen? (VII-188,43)

    Um euch in eurer Mission beizustehen, gewähre Ich euch die notwendige Zeit für euer Studium; und um eure Nöte und Leiden zu erleichtern, sende Ich euch Geistige Diener, wirkliche Engel der Barmherzigkeit, des Lichtes und des Friedens. Vertraut darauf, dass diese Kundgabe nicht auf Menschenwillen beruhte, sondern auf Göttlicher Inspiration. (VII-188,44) Verwechselt diese Kundgabe nicht mit jener, welche die Menschen aufgrund ihres eigenen, freien Willens herbeiführen – die einen von der Wissenschaft dazu inspiriert, andere aus Neugierde, und wieder andere aus Aberglauben. (VII-188,45)

    Wenn ihr euch beobachtet, werdet ihr feststellen, dass diese beiden Erscheinungsformen in der Menschheit seit dem ersten Menschen vorhanden sind, welcher dann, wenn er die Stimme seines Herrn hörte, die ihm den Weg zum Lichte wies, zugleich eine andere Stimme vernahm, die ihn zu Ungehorsam und Hochmut anstachelte. Erkennt schon dort den Kampf des Menschen unter dem Einfluss dieser beiden Kräfte, der des Guten und der des Bösen. So wie der Mensch seit damals das natürliche Gesetz kennt und sich vom Lichte des Gewissens erleuchtet fühlt, so spürt er auch seit damals die Hinterhältigkeiten der Versuchungen. (VII-188,46)

    Ich kam „auf der Wolke“, von ihr aus ließ Ich Meinen Universellen Strahl herabkommen, und durch ihn habt ihr Mich im Wort, in Essenz, Gegenwärtigkeit und Macht seit 1866, sei Roque Rojas [1] bis 1950 bei euch gehabt, durch Vermittlung der Stimmträger, durch die Ich Mein allmächtiges Wort, Mein universelles Wort erschallen ließ.

    Wenn ihr heute einige Wenige gekannt habt, die Mein Volk bilden, Glieder des Volkes Israel, Bestandteile der zwölf Stämme, so wird Mein Wort durch jene Zeugen, jene Boten, die Ich in der Menschheit zurücklasse, auf dem ganzen Erdkreis bekannt werden. Es wird als Wahrheit verkündet werden und wird Anker der Rettung, rettender Hafen, Stern für alle Erdenpilger und Reich des Friedens für das ganze Universum sein, denn dies ist Mein Wille. (XII-366,93)

    In den Ratschlüssen Gottes kann es keine Änderung geben, denn da Er die Zukunft kennt, kann Er sich nicht irren. (III-75,52)

    Gott hat alles vorhergesehen von Anbeginn, mit höchster Gerechtigkeit und Vollkommenheit. (III-75,53)

    Begreift das, was Ich euch sage, damit auch ihr beständig sein könnt in euren Werken, wie es euch euer Meister gelehrt hat. (III-75,54)

    Ich spreche zu euch von der strahlenden Lichtwolke aus, welche Meine Jünger der Zweiten Zeit in Bethanien schauten und welche jetzt die Seher geschaut haben. Wahrlich, Ich sage euch, nicht einmal jene, die Mich zwischen Wolken scheiden sahen, verstanden die Bedeutung jener Manifestation. Auch nicht die, die Mich in dieser Zeit im Geiste herabkommen sahen, begriffen den Sinn jener „Wolke“, bis Mein Wort euch alles erklärte und Meine Geistigen Boten es euch begreiflich machten mit ihrem ausführlichen und klaren Wort. – Auch bei den Jüngern der Zweiten Zeit war in den Augenblicken, da sie der Himmelfahrt ihres Meisters zusahen, ohne sie zu fassen, ein geistiges Wesen gegenwärtig, das ihnen darlegte, daß die Welt diesen Jesus, den sie zwischen Wolken aufwärtsschweben sahen, in derselben Weise herabkommen sehen würde, das heißt, im Geiste, in einer neuen Zeit. (III-75,55)

    Diese derzeitige Kundgebung ist die Erfüllung jenes Versprechens, o Volk. Falls einem Meiner Kinder die Art, in der Ich gekommen bin, allzu unscheinbar erscheint, so kommt dies daher, weil er sich geistig nicht zu erheben vermochte, um das strahlende Licht schauen zu können, mit welchem Mein Geist die neue Zeit erhellt. (III-75,56)

    Auch in der Zweiten Zeit fühlten sich viele Menschen enttäuscht, die von dem Kommen des verheißenen Messias träumten, als sie die schlichte äußere Erscheinung Christi sahen, und darum verneinten sie Mich Sie vermochten nicht durch die äußere Armut Jesu hindurch die Gegenwart des Himmelreiches, des Reiches des Lichtes und der Wahrheit zu entdecken. (III-75,57)

    So, wie in den vergangenen Zeiten die Orte Jerusalem und Rom für die Menschen Stätten der Verheißung und Quellen der Gnade waren, in denen der Herr sich kundgab, so habe Ich dieser bedürftigen und gedemütigten Nation eine hohe Mission für diese Zeit angewiesen. Sie muss vorbereitet sein; denn sowohl das Echo Meiner Kundgebung als auch das Gerücht über Meine Wundertaten und die Inbrunst der Zeugen werden die Aufmerksamkeit der Menschen auf sie lenken. (I-24,65)

    Zuerst werden es die Armen sein, die Unwissenden, die Bedürftigen, die Arglosen, die Knechte, die nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden, die kommen, und später werden die Zweifler, die Herren, die Wissenschaftler herbeikommen. (I-42,66)

    Die Nationen werden ihre Augen auf diesen Teil der Erde richten und Mein Werk und Mein Wort kennen lernen, das gedruckt erhalten bleiben wird. Denn zu dieser Zeit werden die Gehirne derer, die ihr Stimmträger genant habt, in Bezug auf diese Kundgabe verschlossen sein. (VI-170,52)

    Wenn ihr es wissen wollt: dies hier war der für Meine neue Kundgebung an die Welt bestimmte Ort, an dem ihr Mich „auf der Wolke“ sehen solltet vor allen Völkern der Erde. (VII-198,62)

    Fasst Meine Aussagen richtig auf. Damit will Ich euch sagen, daß Ich zwar geistig zu allen herniederkomme, daß jedoch nicht alle dies Wort vernehmen werden. Ebenso geschah es in damaliger Zeit: ein Volk war Zeuge Meiner Unterweisung, Meiner Werke, und die anderen Völker der Erde glaubten aufgrund der Zeugnisse. (VII-198,63)

    Diese Erde wird ein fruchtbares Feld sein, auf dem Mein Same erblüht und Frucht bringt, denn schon ist das Herz des Menschen nach Liebe hungernd und nach Wahrheit dürstend; auch ist es der eitlen Worte und der Lehren ohne Liebe überdrüssig. Daher hat der Mensch schließlich gefühlt, daß er von einem wirklichen Meister unterwiesen werden muss, der ihm das geistige Leben offenbart und ihn für ein höheres Dasein vorbereitet. Mein Gesetz, das immerdar im Leben der Menschen gegenwärtig ist, wird von ihnen vergessen, und darum bewegt sich die Menschheit auf das Chaos zu; daher kommt es, daß das menschliche Herz leer und arm an Geist ist. (V-118,48)

    Die Nachricht von Meinem Wort wird in kurzer Zeit die Grenzen eurer Nation überschreiten, die Wissenschaftler und die, welche die heiligen Schriften studieren, werden sich anschicken, Meine Kundgebung zu leugnen; doch Ich werde Zeichen geben und Wunder tun durch Meine Auserwählten und dadurch die Menschen in große Erregung versetzen. In alle Nationen verstreut gibt es Menschen von hohem Geist, Propheten Meiner Trinitarisch-Marianischen Geistlehre, denen Ich ein Schwert des Lichtes gegeben habe, um jede falsche Theorie und Glaubenslehre zu bekämpfen, damit nur jene überdauern, welche die Liebe und die Wahrheit zur Grundlage haben. (II-44,4)

    Der Beginn dieser neuen Zeit wird durch seine großen Auseinandersetzungen, seine heftigen Leiden, seine Verwirrungen und seine Kämpfe gekennzeichnet sein. Aber all dies wird nur am Anfang sein. Später wird der Friede eintreten, und als Folge des Friedens wird die Entwicklung der Seele kommen, die ihren Fortschritt in ihren an Glauben, an Liebe, an Spiritualität überquellenden Werken sichtbar machen wird. (X-286,25)

    In der heutigen Zeit werde Ich gleichfalls verraten, verkauft und überantwortet werden. Noch kennt ihr die Art und Weise nicht, doch öffnet eure Augen und arbeitet an euch, damit ihr nicht die Urheber solcher Werke seid. (VI-151,48)

    Doch Ich vergebe euch, Ich segne euch und gebe euch Zeit, damit ihr den gesegneten Samen Meiner Unterweisung liebevoll pflegt. Ich bin der Grosse Streiter. Wer eilt herbei, um Soldat dieser Sache zu werden? Ich führe Krieg mit Hilfe des Friedens. Und Ich vernichte das Böse mit dem Schwert des Guten. (VI-145,31)

    Wenn es einigen gelingt, Meine Wahrheit zu verbergen, so werden andere sich dafür einsetzen, sie bekanntzumachen. Wenn die Eltern schweigen sollten, so werden die Kinder sprechen. Aber Mein Wort wird über die Lippen Meiner Jünger fließen, und die Zeugnisse werden überall auftauchen. Doch verlangt nicht, die Erfüllung all dessen zu erleben, was Ich euch derzeit ankündige. Lasst den Samen zuerst keimen, dann die Pflanze die ersehnte Frucht bringen, und selbst dann noch sollt ihr zulassen, dass die Frucht ausreift. Dann werdet ihr erleben, wie alle Meine Prophetien, eine nach der anderen, Wirklichkeit werden. Einige von euch sind eifrig, andere nachlässig; doch Ich sage euch, daß ihr alle geduldig und beharrlich sein müsst. (V-131,44)

    Die Feinde der Geistlehre werden sich gegen sie erheben, zu ihren besten Waffen greifen, jede Gewalt anwenden und nach Zeugnissen gegen diese Offenbarung suchen. Doch wahrlich, Ich sage euch: Es wird keine menschliche Macht geben, die jenes Licht, das in dieser Zeit erschienen ist, auslöscht, so wie die Menschen seinerzeit die Stimme Christi nicht zum Schweigen bringen konnten, nicht einmal mit der Hinrichtung auf Golgatha; denn das dort von ihnen vergossene Blut sprach unaufhörlich weiter. (IX-243,7)

    An Meiner Botschaft werden sich Streitigkeiten entzünden: die einen werden bestätigen, daß sie wahr ist, die anderen werden versuchen, dies zu leugnen; die einen werden von ihren eigenen spirituellen Erfahrungen Zeugnis geben, und die anderen werden die Existenz solcher Bekundungen verneinen. Aber die Wahrheit wird sich durchsetzen, denn jetzt ist die Zeit da, in der die im Geiste schlummernden Gaben und Fähigkeiten sich von ihren Fesseln lösen und sich durch die Menschen offenbaren. Denn deren Körper haben in dieser Zeit bereits die für die Kommunikation mit dem Geistigen unerlässliche Entwicklung und Feinfühligkeit erreicht. (X-307,53)

    Von den Kindern und Jugendlichen bis zu den Greisen – sie alle werden Offenbarungen haben, die ihnen zuerst seltsam erscheinen werden; denn die Menschheit lebt schon seit langem fern dem Geistigen. Aber hernach wird man es als etwas absolut Natürliches im höheren Leben des Menschen auffassen. Dies wird dann sein, wenn die Kinder von tiefgründigen Dingen sprechen, wenn Männer und Frauen geistige Gesichte und prophetische Träume haben und wenn sich die Gabe der Heilung auf der ganzen Erde verbreitet. (X-307,54)

    Wie werden die ersten, die das Erwachen ihrer Geistesgaben bekunden, bekämpft werden! Doch Ich werde ihnen Kraft und Geduld geben, um den Kritiken, den Verurteilungen und dem Spott standzuhalten. (X-307,55)

    Groß wird die Betroffenheit bei den Herren und Mächtigen der Welt sein, wenn sie die Wahrheit Meiner Wiederkunft feststellen; denn sie werden sich in ihrem Herzen fragen, weshalb Ich gekommen bin. Bei den Armen dagegen wird der Jubel groß sein, weil ihr Herz ihnen sagen wird, daß nun der Augenblick der Gnade, der Freiheit und des Friedens für die Unterdrückten und für die naht, die unendlichen Hunger nach Liebe und Gerechtigkeit gehabt haben. (X-307,58)

    Dies Werk, das ihr derzeit auf eure Armseligkeit beschränkt und in eurer Armut verborgen seht, wird wie ein Göttlicher Himmelglanz erscheinen, die ganze Erde erhellen, in den Herzen den Glauben entzünden und vor dem Auffassungsvermögen der Menschheit das Buch des Wahren Lebens, das Buch der Wahrheit aufschlagen. (X-307,58)

    Im ersten Augenblick wird die Welt diese Lehre von sich weisen. Aber ihr werdet deshalb nicht den Mut sinken lassen, denn Ich weise euch schon jetzt darauf hin, daß der, der sie zurückweist, dies nur mit dem Herzen tun wird. Doch es wird nicht durch den Geist des Menschen geschehen, da der Geist diese Verheißung in sich bewahrt. (X-294,57)

    Wer vermöchte das Voranschreiten des Geistes dieser Menschheit aufhalten, wenn er einmal den Marsch beginnt, und welche Macht könnte imstande sein, den durch Mein Licht vorgezeichneten Marschweg zu verändern? Nichts und niemand wird das geistige Erwachen der Menschen aufhalten können, wenn sie im Verlangen nach dem Erbe und der Botschaft aufbrechen, die ihnen die Dritte Zeit gebracht hat. (IX-251,5)

    Die, welche jene Prophetien nicht kennen, zweifeln an Meiner Gegenwart; doch sehe Ich auch unter denen, die Schriften erforscht haben, solche, die nicht an Meine Kundgebung glauben, weil ihre Auslegungen beinahe immer irrig sind. (I-18,2)

    Allen, die der Prophetie einen materiellen Sinn geben, wird es wie dem jüdischen Volke ergehen müssen, welches in dem verheißenen Messias einen mächtigen König der Erde erwartete, und als es Mich demütig und sanftmütig sah, nicht an Mich glaubte trotz der Werke, die Ich vor ihren Augen tat. (I-18,3)

    Die Mich fühlten, Mich liebten und Mir nachfolgten, waren die von schlichtem Herzen, sanftmütigem Geiste und reinem Verstande, die Hunger und Durst nach Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit litten. (I-18,4)

    Denen, welche die Schriften vergangener Zeiten studieren, sage Ich, daß sie nur mit Vergeistigung in ihrem Leben die Wahrheit werden finden können, welche in jener Sprachen enthalten ist. (I-18,5)

    Die Menschen haben Meine in bildlichem Sinne gegebenen Gleichnisse und Unterweisungen irrigerweise wortwörtlich genommen, weil sie in ihrer Phantasie allem Göttlichen irdische oder menschliche Formen gegeben haben. (XI-329,49)

    Aufgrund der vermaterialisierten Auslegung, die der menschliche Verstand Meinen Offenbarungen gegeben hat, sind viele Glaubensvorstellungen über das Geistige Leben so weit von der Wahrheit entfernt. (XI-329,50)

    Wie könnten die Menschen so eine richtige Auslegung dessen geben, was Ich „Himmelreich“ genannt habe? Wie könnten sie Meine Gerechtigkeit erkennen solange sie glauben, dass es eine Hölle gibt wie die, die ihre Phantasie geschaffen hat? Wann werden sie akzeptieren und begreifen, dass das Gesetz der Re-Inkarnation nicht nur eine Theorie ist, noch ein Aberglaube mancher Menschen, sondern ein Gesetz ewiger Gerechtigkeit und liebevollen Ausgleichs, durch das sich die Seele läutert, vervollkommnet, formt und erhebt? (XI-329,51)

    Höre Mich aufs neue, Menschheit: Dies ist die Dritte Zeit, in der Ich erschienen bin, um euch zu sagen, daß Ich nicht eines Meiner Worte, die durch Mich offenbart wurden, als Ich auf Erden war, auslöschen werde; sondern nur alle falschen Auslegungen, die ihr Meinen Lehren gegeben habt, aus euren Herzen tilgen werde. (XI-329,52)

    Sehet, wie die Zeit gekommen ist, in der ihr die geistige Essenz erfassen könnt, die in Meinen früheren Offenbarungen enthalten ist, jene, die die Menschheit nur in materieller Weise deutet, ohne zu versuchen, sich in sie zu versenken, um ihren geistigen Sinngehalt zu entdecken. (V-119,23)

    Wenn die Menschheit Meinen Lehren vergangener Zeiten verkehrte Auslegungen gegeben hat, so könnt ihr auch heute in diesen Fehler verfallen. Das ist der Grund, weshalb Ich, obschon Ich im Geiste komme, für kurze Zeit Meine Unterweisungen körperlich hörbar mache, um sie euch begreiflich zu machen, da ihr euch nicht wachend und betend zuzurüsten verstandet. (III-58,7)

    Mein Wort ist klar, und trotzdem wollt ihr es manchmal nicht begreifen. In der Zweiten Zeit sprach Ich viel in Gleichnissen und Sinnbildern, weil die Menschen jener Epoche Mich nur auf diese Weise begriffen. Aber dennoch gebrauchten sie bei einigen Gelegenheiten die Ausrede, Mich nicht zu verstehen, und zwar, weil die Menschen das Göttliche mit ihren Händen betasten möchten und sie vor den materiellen Entsagungen und der Vergeistigung zurückschrecken, welches die Mittel sind, durch die sie das Licht der Göttlichkeit erblicken können. (III-58,11)

    Der Tag wird kommen, an dem die Bücher als unnütz ins Feuer geworfen werden, was geschehen wird, wenn ihr geistiger Gehalt in eurem Herzen lebt und ihr das Gesetz, das sie enthalten, befolgt. Doch zuvor wird dieses letzte Testament – als Ergebnis eines Kampfes – mit den zwei ersten vereinigt werden, wie es mit dem ersten und dem zweiten geschah. (III-56,13)

    Sie (Meine Jünger) folgten Mir nach, getreu Ihrem Geiste, Meinem Auftrag gehorchend, Meine Liebe verstehend, und bewahrten in ihren Herzen den Schatz, den Ich ihnen anvertraute. Sie wollten nicht, daß dieser große Schatz verloren ginge, und eine gewisse Zeit nach Meinem Scheiden schrieben sie Mein Wort nieder und verbreiteten es, damit es nicht aus dem Gedächtnis noch aus dem Herzen der kommenden Generationen und jener, die Mich nicht vernahmen, ausgelöscht würde. Sie schrieben inspiriert durch Mich, damit jene Schriften nicht verfälscht würden. Dennoch haben die Menschen verfälscht, haben sie falsch ausgelegt. Aber die ursprünglichen Niederschriften waren Mein wahrhaftiges Wort. (XII-342,22)

    Im Laufe der Zeit habe Ich euch immer weitergehendere Offenbarungen gemacht, die die Menschen nicht zu erfassen vermochten, weil sie immer mehr Götzendienst um sich her geschaffen haben. In jener Zweiten Zeit sagte Ich Meinen Jüngern: „Seht ihr, wie groß, majestätisch und prunkvoll der Tempel Jerusalems ist? Und doch wird von ihm kein Stein auf dem anderen bleiben.“ Mein Wort ging in Erfüllung, denn Ich löschte mit Meiner Lehre allen Götzendienst und alle Entweihung aus, die in ihm geschahen. Ich versprach, ihn in „drei Tagen“ wieder aufzubauen, was gerade jetzt in dieser „Dritten Zeit“ in Erfüllung geht, in der Ich im Herzen der Menschen den neuen Tempel, das neue Heiligtum errichte, das auf dem lautersten Grund der Seele des Menschen aufgebaut wird. (V-125,52)

    Bedenkt: die Israeliten nach dem Fleisch halten sich an das Gesetz Moses und das Wort der Propheten, die Christen vereinigten das Gesetz Moses und das Wort Christi in einem einzigen Gesetz. Was ist also befremdlich daran, daß dies spiritualistische Volk jene zwei Testamente mit den Offenbarungen des Heiligen Geistes vereinigt? Dies ist die vollkommene Bundeslade: hier ist das Gesetz Moses, die Liebe Christi und die Weisheit des für diese Zeit verheißenen Trösters. (III-69,24)

    Dies sind die drei Testamente, welche vereint das Gesetz, die Liebe, die Weisheit und das ewige Leben umfassen. (V-123,53)

    Ich sagte euch einstens: „Wer den Sohn kennt, kennt den Vater.“ Ich gab Zeugnis von Mir. In der heutigen Zeit kläre Ich mit dem Lichte Meines Geistes auf, was für die Menschheit ein Geheimnis war. Ich erleuchte euch, damit ihr die Gebote Jehovas, das Wort Jesu und die Offenbarungen, die Mein Heiliger Geist euch in dieser Zeit macht, in einem einzigen Buche vereint und ihr bestätigt, dass Ich zu euch gekommen bin, um Meine Wahrheit in den Drei Zeiten zu bezeugen. (V-126,61)

    Die Unterweisung, die Ich euch in dieser Dritten Zeit gegeben habe, ist ein neues Testament, das mit denen der vergangenen Zeiten vereinigt werden wird; denn diese drei stellen eine einzige Offenbarung dar. (IX-252,45)

    Seit Meinem Kommen zur Welt sind ungefähr zweitausend Jahre vergangen. Wenn Ich euch daran erinnere, geschieht es, damit ihr erkennt, wie weit ihr davon entfernt seid, Meine Unterweisung zu erfüllen. Mein Beispiel eines vollkommenen Menschen begann mit dem Augenblick Meiner Geburt, setzte sich während Meiner ganzen Kindheit und Jugend fort, bis es mit dem Aushauchen des letzten Atems am Marterkreuz endete. Dieses Geschehen, geschrieben mit Meinem Blut, ist das Buch des Lebens und der Beginn der menschlichen Erlösung. (IX-248,42)

    Habe Ich euch gesagt, dass Ich am dritten Tage von den Toten auferstehen würde? Dann habe Ich damit ebenfalls sinnbildlich von den zukünftigen Ereignissen zu euch gesprochen: Hier bin Ich im Geiste zu Beginn der Dritten Zeit und tue Mich kund durch das menschliche Verstandesorgan und bin auch zu den – für das geistige Leben – Toten gekommen. Durch diese zu anderen Zeiten angekündigte und verheißene Kundgabe habt ihr gehört, daß Prunkgewänder und Zeremonien nutzlos sind, daß ihr eure Seele mit Lauterkeit versehen sollt. Ihr habt bereits verstanden, daß es einen Betrug bedeutet, der vom Vater nicht unbeachtet bleibt, wenn man sich nach außen hin rein und prunkvoll zeigt, ohne das Herz gereinigt zu haben. (V-131,3)

    Diese Dritte Zeit, in der die menschliche Verderbtheit ihren Höhepunkt erreicht hat, wird dennoch eine Zeit der Versöhnung und der Vergebung sein. (X-305,12)

    Im Jahre 1866 wurde zum ersten Mal Meine Stimme durch das menschliche Verstandesvermögen vernommen, und es tat sich eine neue Zeit für die Menschheit auf: Das Dritte Zeitalter. (VII-195,75)

    Als dann eine gewisse Zeit vergangen war und sich die Notwendigkeit zeigte, daß die Menschheit ihren Vater eingehender kennen lernen musste, sandte dieser – unermüdlich in seinem Liebeswerk – der Welt seine Propheten, um der Menschheit anzukündigen, daß Er zur Erde kommen und Mensch werden würde, um ihr Seine Liebe fühlbar zu machen und sie durch Seine Geburt, Sein Leben und Seinen Tod zu lehren, was ein vollkommenes Leben ist. Aber während die einen an Meine Propheten glaubten, zweifelten die anderen, töteten sie und bereiteten mit dieser Opferung Meinen Weg vor. (VI-153,49)

    Menschheit, heiße die Dritte Zeit willkommen, in der die Menschen die spirituelle Weisheit entdecken werden! Es ist das Zeitalter, in dem ihr Mich durch den Glauben, das innere Wahrnehmungsvermögen und die Vergeistigung fühlen werdet. Erwartet Meine Gegenwart nicht in menschlicher Gestalt und verlangt auch nicht nach Meinen Wunden, um eure Finger in sie zu stecken und dadurch an Mich zu glauben. (IX-272,9)

    Ich lebte unter den Menschen, um ihnen begreiflich zu machen, daß die Liebe des Vaters zu ihnen so groß ist, daß Ich kam und Mich begrenzte, um als Mensch mit ihnen zu leben.

    Weitab von all dem, bei der Vorstellung, die die Herrschenden von der Gottheit hatten, welche das Gesetz befolgten, das Moses ihnen hinterlassen hatte – wie hätten sie sich vor Jesus, dem Zimmermannssohn, verneigen können, da sie sich privilegiert fühlten?

    Meine Lehre der Liebe und Sanftmut wurde von ihnen nicht verstanden. Meine Krippe war so armselig, dass niemand von ihnen herbeikam, nicht einmal, um Mir eine Liebkosung oder einen Blick zuteilwerden zu lassen. Aber die Natur erregte sich sehr wohl bei Meiner Gegenwart als Mensch, und sie öffnete in ihren verschiedenen Reichen ihr Schoss, um Mich willkommen zu heißen, während das Licht des Ewigen, symbolisiert in einem Stern, der Welt die Ankunft des Messias verkündete. (IX-248,43)

    Jetzt in dieser Zeit, in der Ich nicht als menschliches Geschöpf geboren werden und Mensch werden musste, um dann verfolgt zu werden, wird das Licht Meines Geistes, das auf euch herabströmt, von der Menschheit geschaut werden, welche dann erkennen kann, wo sich Mein Wort ergießt. (IX-248,44)

    Dies ist die Zeit des großen, von den Propheten in ihren geistigen Träumen und Gesichten beschriebenen Kampfes; die Zeit, in der die Menschen ihre Gewalt Meinem Gesetz entgegenstellen werden, in der jedes materielle oder geistige Wesen, das in seinem Herzen Selbstsucht beherbergt, sich erheben wird, um gegen Meine Gerechtigkeit zu kämpfen. Mein Schwert ist bereit, es ist keine Waffe, die bestraft oder tötet – es ist das Schwer, das in seinem Kampf zur Rettung desjenigen, der als Opfer seiner selbst zugrunde geht, ihn mit solcher Gewalt emporreissen wird, daß manchmal sogar sein Körper verderben wird, um ihn das ewige Leben der Seele erlangen zu lassen. (IV-83,46)

    „Ich habe Durst“, sage Ich euch aufs neue, „Durst nach eurer Erhebung und eurer Liebe“; aber niemand reicht Meinen Lippen das Wasser, das ihn löschen könnte; vielmehr bin Ich genötigt, die Wunde an Meiner Seite offen und frisch zu erhalten, damit sie nicht aufhört, das Wasser des Lebens auf die Welt zu verströmen. (IV-83,45)

    Mein Friede sei mit euch!


    [1] >Roke Rochas< gesprochen

  • Die Geistesgaben

    Die Geistesgaben

    Was aber die geistigen Gaben betrifft, Brüder und Schwestern, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid. 1. Korinther 12,1

    Das Buch des Wissens öffnet sich, um euch zu offenbaren, wie viele Geistesgaben und Eigenschaften ihr besitzt, viele davon sind für euch noch unbekannt. U. 141,22

    Der Mensch weiß nicht, wer er ist, und daher weiß er nicht, wie vieles er in seinem Geist birgt. Er hat sich damit begnügt, seine menschlichen Fähigkeiten zu entfalten. Aber die den Geist hat er aufgrund seines mangelnden Interesses an dem, was erhebend und edel ist, nicht zur Kenntnis genommen. U. 223,4

    Ihr werdet nun in eurem Wesen etwas mehr als die Organe eures Körpers entdecken, und dies werden die Gaben, Fähigkeiten, Kräfte und Eigenschaften des Geistes sein, die viele Jahrhunderte lang im Menschen geschlummert haben. Ihr werdet dabei weder Substanz noch eine Form entdecken, weshalb Ich euch sage, dass es nicht eure Wissenschaft sein wird, die dieses Geheimnis entdeckt, denn sie gehören dem Geist an. U. 321,33

    Wie hätten die Menschen die Gaben, die ihr Geist besaß, entdecken sollen, da ihr Herz nur danach verlangte, die Reichtümer der Erde zu besitzen? U. 186,26

    Das Licht meines Geistes ist gekommen, um euch alle Gaben zu offenbaren, die in eurem Wesen existieren, alles, was ihr von eurem Ursprung an in euch getragen habt, ohne es zu ahnen. Ich habe euch wissen lassen, dass es nun an der Zeit ist, dass ihr euch wirklich kennenlernt, dass ihr euch selbst entdeckt und erfahrt, was euer Erbe ist, damit ihr groß im Geist seid. U. 175,1

    Durch die Gaben des Geistes und die Fähigkeiten, welche der Mensch besitzt, gelangen meine Botschaften zu seinem Herzen. Diese Gaben sind: die geistige Schau, die Vorahnung, die Intuition und der prophetische Traum. U. 24,77

    Feinfühligkeit, Ahnungsvermögen, Offenbarung, Prophetie, Inspiration, Sehertum, Heilgabe, Gabe des Wortes — all dies und weitere Gaben werden aus dem Geist hervorgehen, und durch dieselben werden die Menschen bestätigen, dass eine neue Zeit für die Menschen angebrochen ist. U. 80,5

    Die Gaben wurden schon im Augenblick eurer Erschaffung in euren Geist gelegt. Aber es war notwendig, dass Ich kommen würde, um euch zu lehren, und dass ihr lange Wege zurücklegen und euch dabei immer weiter entwickeln würdet, damit diese Gaben sich zu offenbaren beginnen würden. U. 251,2

    Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist; und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr; und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; einem anderen aber Glauben in demselben Geist; einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist; einem anderen aber Wunderwirkungen; einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen; einem anderen aber Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus. 1. Korinther 12, 4-12

    • Um das Jahr 2000

      werden die Menschen die Gaben und Fähigkeiten des Geistes zu bekunden beginnen Volk, bleibt beständig in meiner Lehre, und wahrlich, Ich sage euch, drei Generationen nach der eurigen wird der Geist eurer Nachfahren eine große Vergeistigung erreicht haben. Sucht die wahre Erhebung, und danach wird es die ganze Menschheit tun; denn eure Welt ist nicht…

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    • Missbrauch der Geistesgaben

      Allen habe ich bei ihrem Lebensbeginn die gleichen Gaben geschenkt; doch während einige durch die Entwicklung ihrer Tugend emporzustreben und groß zu werden verstanden, sind andere stehengeblieben, und wieder andere sind auf Abwege geraten. U. 44,34 Wehe denen, welche die Schmeichelei, die Eitelkeiten und das Geld suchen! Denn der Schmerz und die Prüfungen werden bewirken,…

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    • Die Entwicklung der Geistesgaben

      Es gibt in dieser Zeit keine neuen Gaben für euren Geist, alles tragt ihr in euch seit dem Augenblick, da ihr aus Mir erstanden seid. U. 143,6 Ihr alle besitzt die Gaben des Geistes, die sich in dieser Dritten Zeit zu entfalten beginnen durch die Entwicklung, die die Geister erreicht haben. Die Intuition, das geistige…

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