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Unterweisung 1
1. Am Anfang der Zeiten gab Ich als Vater dem Menschen ein, das Gute zu tun. Aber die Menschen wandten sich von den göttlichen Geboten ab und verfielen dem Götzendienst und begingen abscheuliche Handlungen vor Mir. Die Starken siegten, die Schwachen unterlagen, und der Mann nahm die Frau zur Sklavin. So wurde es notwendig, Moses…
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Unterweisung 2
1. Seht, hier bin Ich wieder unter euch in dieser Stunde, in der euer Geist Mir zuhört und Mir dankt. 2. Jedes Mal, wenn ein neues Jahr beginnt, schöpft die Menschheit neue Hoffnung, obwohl es auch solche gibt, die Furcht empfinden. Warum fürchtet ihr das Leben und die Zeit? Sie bleiben immer dieselben; ihr seid…
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Unterweisung 3
1. Seht, hier ist das Brot des ewigen Lebens; lange schon habt ihr es nicht mehr gegessen. 2. Lange habt ihr auf Mich gewartet, und als ihr kaum noch daran dachtet, erstrahlte ein Licht am Firmament. Als ihr fragtet, woher es käme und was es bedeute, wurde euch gesagt: Es ist Elias, der kommt, um…
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Unterweisung 4
1. Jedes Mal, wenn ihr mein Wort hört, fühlt ihr, dass ihr euren Schmerz bei Mir zurücklasst. Aber warum zeigt sich Mir bei jeder Rückkehr zu euch euer Herz von neuem bis zum Rande mit Bitterkeit erfüllt? 2. Es ist an der Zeit, dass ihr lernt, meinen Frieden zu bewahren. 3. Diese Zeit dient der…
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Unterweisung 5
1. Dies ist ein Augenblick der Freude für den Göttlichen Geiste, weil sich das Volk Israel vor der Arche des Neuen Bundes versammelt hat. 2. Ich bin von neuem gekommen, euch meine Spur zu hinterlassen, und ihr seid derselben gefolgt. Ich habe euch genährt und euch geschmückt mit meiner Gnade. 3. Dies ist ein Tag,…
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Unterweisung 6
1. Selig seid ihr, die ihr die Unterweisung des Meisters hört, denn meine Lehre ist der Same, den ihr den kommenden Generationen überbringen werdet. Ihr seid der erstgeborene Sohn, der mit seinem Beispiel für seine jüngeren Geschwister den Weg bereitet. 2. Dies ist die Dritte Zeit, in der mein Göttlicher Geiste sich über alles Fleisch…
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Unterweisung 7
1. Denen, die meine Kundgebung noch nicht verstehen, sage Ich: Dieser Mann, durch den Ich Mich kundtue, ist ein Mensch wie ihr, und dieser Stuhl, den ihr in der Ecke des Versammlungsraumes seht, auf dem der Stimmträger meines Wort ruht, ist nicht der Thron des Herrn. 2. Der Thron, den Ich bei euch suche, ist…
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Unterweisung 8
1. Das Licht meines Heiligen Geistes kommt auf euch herab; doch warum stellt Ich Mich in der Gestalt einer Taube dar? Jene Bilder und Symbole dürfen von meinen neuen Jüngern nicht mehr verehrt werden. 2. Versteht meine Lehre, Volk: In jener Zweiten Zeit manifestierte sich mein Heiliger Geiste bei der Taufe Jesu in Gestalt einer…
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Unterweisung 9
1. Ihr gedenkt an diesem Tage meines Einzugs in Jerusalem; ihr ruft die Zeiten wach, in denen Ich als Jesus unter euch lebte. Heute fühlt ihr euch angesichts meiner neuen Wunder wieder stark und legt öffentlich Zeugnis ab, dass dieser Meister derselbe ist, der in der Zweiten Zeit zu euch sprach; doch Ich sage euch,…
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Unterweisung 10
1. Antwortet in dieser gesegneten Stunde auf die Fragen eures Gewissens, denn es ist Gerichtszeit. 2. Ihr befindet euch vor eurem Richter, denn es ist nötig, dass Ich euch für einen Augenblick mit meiner Gerechtigkeit berühre; aber wahrlich, Ich sage euch, mein Gericht ist liebevoll und gerecht. 3. Ich gebe euch andauernd große Beweise, dass…
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Unterweisung 11
1. Menschheit, suche deine Herrlichkeit in der Liebe deines himmlischen Vaters; denn wahrlich, Ich sage euch, die Verbindung mit Gott wird euch die Herrlichkeit in eurem Geist fühlen lassen. 2. Wenn der Mensch den Geistigen Pfad betritt, wird er endlich den Weg zur Herrlichkeit gefunden haben. Jünger, fasst das Wunder, in eurem Geist die Herrlichkeit…
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Unterweisung 12
1. Seid gesegnet an diesem Morgen heiliger Erinnerung, an dem die Menschen das Andenken an den Messias ehren. 2. Ich bringe euch nicht nur Hoffnung, sondern auch schöne Wirklichkeiten. 3. Der Sturm der Leiden, den ihr in eurem Leben erduldet, wird von kurzer Dauer sein; all dies wird vorübergehen und ihr werdet aufhören, zu weinen…
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Unterweisung 13
1. Das Haus des Vaters ist in Feststimmung, das Gastmahl steht bereit, weil dies Volk wie der verlorene Sohn zum Vaterhaus zurückgekehrt ist. Setzt euch an den Tisch und esst von der Speise, die Stunde ist günstig und freundlich. 2. Auch in der Zweiten Zeit pflegte Ich Mich von meinen Jüngern umgeben an den Tisch…
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Unterweisung 14
1. Ihr kommt, um das Licht zu suchen, und Ich gebe es euch, denn ihr habt Glauben und erwartet es von Mir. Jeder, der Mich sucht, findet Mich; jeder der auf Mich hofft, empfängt. 2. Es wäre leichter, dass das Königsgestirn zu strahlen aufhören würde, als dass Ich ein einziges meiner Kinder, das Mich sucht,…
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Unterweisung 15
1. An diesem Morgen feierlichen Gedenkens frage Ich euch: Was habt ihr aus dem Gesetz gemacht, das Ich durch Mose der Menschheit sandte? Wurden diese Gebote etwa nur für die Menschen jener Zeit gegeben? 2. In Wahrheit sage Ich euch, dass jener gesegnete Samen nicht im Herzen der Menschen ist, weil sie Mich nicht lieben,…
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Unterweisung 16
1. Der Friede des Geistes und des Herzens sei in allen, die sich lieben! An diesem Tag der Gnade empfangt ihr die Inspiration des Meisters, welche durch das Gehirn dieser von Mir vorbereiteten und dazu bestimmten Geschöpfe aufgenommen wird, damit sie der Menschheit meine göttliche Botschaft übermitteln. 2. Empfang an diesem Tag meine Geistige Liebkosung,…
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Unterweisung 17
1. Geliebtes Volk, hier habt ihr eine weitere Botschaft des Göttlichen Meisters, welche euch einen Schritt vorwärtsbringen wird im Verständnis meiner Unterweisungen; denn ihr dürft nicht stehen bleiben auf dem Weg des Geistigen Fortschritts. 2. Ich komme nicht, um in euch Gewohnheiten des Stillstands oder Rückschritts zu fördern; Ich führe euch immer auf den Weg…
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Unterweisung 18
1. So, wie euch meine neue Kundgebung angekündigt war, habt ihr sie heute verwirklicht gesehen: Ich bin im Geiste gekommen, umgeben von Engeln und Geistern des Lichts. 2. Die, welche jene Prophetien nicht kennen, zweifeln an meiner Gegenwart; doch sehe Ich auch unter denen, die die Schriften erforscht haben, solche, die nicht an meine Kundgebung…
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Unterweisung 19
1. Menschheit, beruhigt euren Verstand, der durch die Wechselfälle und Schicksalsschläge des Lebens aufgewühlt ist. 2. Wie sehr kämpft ihr bei dem Versuch, euch von der Finsternis zu befreien, in der ihr lebt, obwohl ihr euch voll in der Zeit des Lichts befindet! Groß ist euer Kampf und darum kommt ihr erschöpft herbei. Eben darum…
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Unterweisung 20
1. Das Buch meines Wortes ist das Buch der göttlichen und wahren Liebe; in ihm werdet ihr die unveränderliche Wahrheit finden. Greift zu ihm, und ihr werdet die Weisheit finden, die euch hilft, euch zu entwickeln und den Frieden in der Ewigkeit zu erlangen. Vergehen wird sich, wer seine Essenz verfälscht oder verändert, und derjenige…
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Unterweisung 21
1. Jünger, ihr habt die Art zu beten vergessen, die Ich euch in der Zweiten Zeit lehrte, und Ich bin gekommen, euch an sie zu erinnern. 2. Das Gebet soll für euch etwas Größeres und Machtvolleres sein, als die auswendig gelernten Worte zu wiederholen, mit denen ihr nichts erreicht, wenn ihr keine Geistige Erhebung habt.…
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Unterweisung 22
1. Dies ist eine Zeit großen Lichts für das Volk Israel, in der Ich die Geister verschiedener Aufenthaltsorte auf ihren unterschiedlichen Erdenwegen erwecke, damit alle meine Kinder voll Verständnis und Liebe zu Mir kommen, um ihr Erbe zu empfangen. 2. Ich bin im Begriff, unter der Menschheit Männer, Frauen, Greise und Kinder auszuwählen, in denen…
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Unterweisung 23
1. Gesegnet seien, die mit ihrem Gewissen im Frieden zu sein suchen. Gesegnet, wer den Samen meines Friedens auf den Weg seiner Mitmenschen sät. 2. Kommt zu Mir, wann immer ihr durch die Leiden oder durch Mangel an Glauben niedergeschlagen seid, denn Ich bin das Licht und die Kraft, die euch Geistigen Frieden zurückgeben werden.…
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Unterweisung 24
1. Jünger: Ihr sollt lernen, zu geben, ohne irgendeinen Lohn zu erwarten. 2. Übt wahre Demut, die, weil sie dem erhobenen Geiste eigen ist, sich in den Gefühlen des Herzens widerspiegelt. Fühlt euch aufrichtig als die letzten von allen, sucht niemals die ersten zu sein. 3. Lernt, dem zu vergeben, der euch verletzt hat. Ich…
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Unterweisung 25
1. Der Geiste Elias hat euch wie eine himmlische Glocke aufgeweckt, damit ihr herbeikommen solltet, mein Wort zu hören. 2. Euer Herz fragt sich begierig: Welche Speise wird es sein, die uns der Vater an diesem Tag zu kosten gibt? Worin wird der Unterricht von heute bestehen? 3. Wahrlich, Ich sage euch: Eine Frau ließ…
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Unterweisung 26
1. Jünger, nachdem ihr meine Unterweisung gehört und eure Vergangenheit im Licht meines Wortes beurteilt hattet, habt ihr gesagt: „Kein Blatt vom Baum bewegt sich ohne den Willen Gottes“. 2. Ihr denkt so, weil ihr zu verstehen beginnt, dass die Prüfungen, die ihr nach und nach gleich einem bitteren Kelch leert, wie Stufen gewesen sind,…
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Unterweisung 27
1. Geliebte Jünger, Ich öffne eure Augen dem Licht meiner Lehre, damit ihr die Wahrheit vom Betrug unterschieden könnt. Das Licht des Gewissens, die Empfindungsfähigkeit und die Intuition, die ihr besitzt, werden euch den guten Weg weisen und euch die guten Früchte enthüllen. 2. Aus der wahren Erkenntnis meiner Lehre wird in euch die Demut…
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Unterweisung 28
1. Jünger: Die Zeit nähert sich, in der eure Geschwister zu euch kommen werden mit dem Verlangen, euch zu befragen und die Bezeugung der Offenbarung zu verlangen, die Ich euch in der Dritten Zeit übergebe, um ihren Verstand zu erleuchten. Wenn dies geschieht, so verleugnet Mich nicht, indem ihr euch verbergt! Wenn Ich euch in…
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Unterweisung 1
1. Am Anfang der Zeiten gab Ich als Vater dem Menschen ein, das Gute zu tun. Aber die Menschen wandten sich von den göttlichen Geboten ab und verfielen dem Götzendienst und begingen abscheuliche Handlungen gegen Mich. Die Starken siegten, die Schwachen unterlagen, und der Mann nahm die Frau zur Sklavin. So wurde es notwendig, Moses…
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Unterweisung 2
1. Seht, hier bin Ich wieder unter euch in dieser Stunde, in der euer Geist Mir zuhört und Mir dankt. 2. Jedes Mal, wenn ein neues Jahr beginnt, schöpft die Menschheit neue Hoffnung, obwohl es auch solche gibt, die Furcht empfinden. Warum fürchtet ihr das Leben und die Zeit? Sie bleiben immer dieselben; ihr seid…
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Unterweisung 3
1. Seht, hier ist das Brot des ewigen Lebens; lange schon habt ihr es nicht mehr gegessen. 2. Lange habt ihr auf Mich gewartet, und als ihr kaum noch daran dachtet, erstrahlte ein Licht am Firmament. Als ihr fragtet, woher es käme und was es bedeute, wurde euch gesagt: Es ist Elias, der kommt, um…
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Unterweisung 4
1. Jedes Mal, wenn ihr mein Wort hört, fühlt ihr, dass ihr euren Schmerz bei Mir zurücklasst. Aber warum zeigt sich Mir bei jeder Rückkehr zu euch euer Herz von neuem bis zum Rande mit Bitterkeit erfüllt? 2. Es ist an der Zeit, dass ihr lernt, meinen Frieden zu bewahren. 3. Diese Zeit dient der…
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Unterweisung 5
1. Dies ist ein Augenblick der Freude für den Göttlichen Geist, weil sich das Volk Israel vor der Arche des Neuen Bundes versammelt hat. 2. Ich bin von neuem gekommen, euch meine Spur zu hinterlassen, und ihr seid derselben gefolgt. Ich habe euch genährt und euch geschmückt mit meiner Gnade. 3. Dies ist ein Tag,…
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Unterweisung 6
1. Selig seid ihr, die ihr die Unterweisung des Meisters hört, denn meine Lehre ist der Same, den ihr den kommenden Generationen überbringen werdet. Ihr seid der erstgeborene Sohn, der mit seinem Beispiel für seine jüngeren Geschwister den Weg bereitet. 2. Dies ist die Dritte Zeit, in der mein Göttlicher Geist sich über alles Fleisch…
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Unterweisung 7
1. Denen, die meine Kundgebung noch nicht verstehen, sage Ich: Dieser Mann, durch den Ich Mich kundtue, ist ein Mensch wie ihr, und dieser Stuhl, den ihr in der Ecke des Versammlungsraumes seht, auf dem der Stimmträger meines Wortes ruht, ist nicht der Thron des Herrn. 2. Der Thron, den Ich bei euch suche, ist…
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Unterweisung 8
1. Das Licht meines Heiligen Geistes kommt auf euch herab; doch warum stellt ihr Mich in der Gestalt einer Taube dar? Jene Bilder und Symbole dürfen von meinen neuen Jüngern nicht mehr verehrt werden. 2. Verstehe meine Lehre, Volk: In jener Zweiten Zeit manifestierte sich mein Heiliger Geist bei der Taufe Jesu in Gestalt einer…
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Unterweisung 9
1. Ihr gedenkt an diesem Tage meines Einzugs in Jerusalem; ihr ruft die Zeiten wach, in denen Ich als Jesus unter euch lebte. Heute fühlt ihr euch angesichts meiner neuen Wunder wieder stark und legt öffentlich Zeugnis ab, dass dieser Meister derselbe ist wie der, welcher in der Zweiten Zeit zu euch sprach; doch Ich…
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Unterweisung 10
1. Antwortet in dieser gesegneten Stunde auf die Fragen eures Gewissens, denn es ist Gerichtszeit. 2. Ihr befindet euch vor eurem Richter, denn es ist nötig, dass Ich euch für einen Augenblick mit meiner Gerechtigkeit berühre; aber wahrlich, Ich sage euch, mein Gericht ist liebevoll und gerecht. 3. Ich gebe euch andauernd große Beweise, dass…
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Unterweisung 11
1. Menschheit, suche deine Seligkeit in der Liebe deines himmlischen Vaters; denn wahrlich, Ich sage euch, die Verbundenheit mit Gott wird euch die Seligkeit in eurem Geiste fühlen lassen. 2. Wenn der Mensch den geistigen Pfad betritt, wird er endlich den Weg zur Seligkeit gefunden haben. Jünger, fasset das Wunder, in eurem Geiste das Himmelreich…
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Unterweisung 12
1. Seid gesegnet an diesem Morgen heiliger Erinnerung, an dem die Menschen das Andenken an den Messias ehren. 2. Ich bringe euch nicht nur Hoffnungen, sondern auch schöne Wirklichkeiten. 3. Der Sturm der Leiden, den ihr in eurem Leben erduldet, wird von kurzer Dauer sein; all dies wird vorübergehen, und ihr werdet aufhören, zu weinen…
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Unterweisung 13
1. Das Haus des Vaters ist in Feststimmung, das Gastmahl steht bereit, weil dies Volk wie der Verlorene Sohn zum Vaterhaus zurückgekehrt ist. Setzt euch an den Tisch und eßt von der Speise, die Stunde ist günstig und gütig. 2. Auch in der Zweiten Zeit pflegte Ich Mich von meinen Jüngern umgeben an den Tisch…
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Unterweisung 14
1. Ihr kommt, um das Licht zu suchen, und Ich gebe es euch, denn ihr habt Glauben und erwartet es von Mir. Jeder, der Mich sucht, findet Mich; jeder, der auf Mich hofft, empfängt. 2. Es wäre leichter, dass das Königs-Gestirn zu strahlen aufhören würde, als dass Ich ein einziges meiner Kinder, das Mich sucht,…
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Unterweisung 15
1. An diesem Morgen feierlichen Gedenkens frage Ich euch: Was habt ihr aus dem Gesetz gemacht, das Ich durch Moses der Menschheit sandte? Wurden diese Gebote etwa nur für die Menschen jener Zeit gegeben? 2. Wahrlich, Ich sage euch, jener gesegnete Samen ist nicht im Herzen der Menschen, weil sie Mich nicht lieben, noch sich…
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Unterweisung 16
1. Der Friede des Geistes und des Herzens sei in allen, die sich lieben! — An diesem Tag der Gnade empfangt ihr die Inspiration des Meisters, welche durch das Gehirn dieser von Mir vorbereiteten und dazu bestimmten Geschöpfe aufgenommen wird, damit sie der Menschheit meine göttliche Botschaft übermitteln. 2. Empfange an diesem Tag meine geistige…
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Unterweisung 17
1. Geliebtes Volk, hier hast du eine weitere Botschaft des Göttlichen Meisters, welche dich einen Schritt vorwärtsbringen wird im Verständnis meiner Unterweisungen; denn du darfst nicht stehenbleiben auf dem Wege des geistigen Fortschritts. 2. Ich komme nicht, um in euch Gewohnheiten des Stillstands oder Rückschritts zu fördern; Ich führe euch immer auf den Weg der…
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Unterweisung 18
1. So, wie euch meine neue Kundgebung angekündigt war, habt ihr sie heute verwirklicht gesehen: Ich bin im Geiste gekommen, umgeben von Engeln und Geistwesen des Lichts. 2. Die, welche jene Prophetien nicht kennen, zweifeln an meiner Gegenwart; doch sehe Ich auch unter denen, die die Schriften erforscht haben, solche, die nicht an meine Kundgebung…
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Unterweisung 19
1. Menschen, beruhigt euren Sinn, der durch die Wechselfälle und Schicksalsschläge des Lebens erregt ist. 2. Wie sehr kämpft ihr bei dem Versuch, euch von der Finsternis zu befreien, in der ihr lebt, obwohl ihr euch voll in der Zeit des Lichtes befindet! Groß ist euer Kampf, und darum kommt ihr erschöpft herbei. Eben darum…
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Unterweisung 20
1. Das Buch meines Wortes ist das Buch der göttlichen und wahren Liebe; in ihm werdet ihr die unveränderliche Wahrheit finden. Greift zu ihm, und ihr werdet die Weisheit finden, die euch hilft, euch zu entwickeln und den Frieden in der Ewigkeit zu erlangen. Vergehen wird sich, wer seinen Sinngehalt verfälscht oder verändert, und derjenige…
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Unterweisung 21
1. Jünger, ihr habt die Art zu beten vergessen, die Ich euch in der Zweiten Zeit lehrte, und Ich bin gekommen, euch an sie zu erinnern. 2. Das Gebet soll für euch etwas Größeres und Machtvolleres sein, als die auswendig gelernten Worte zu wiederholen, mit denen ihr nichts erreicht, wenn ihr keine geistige Erhebung habt.…
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Unterweisung 22
1. Dies ist eine Zeit großen Lichtes für das Volk Israel, in der Ich die Geister verschiedener Aufenthaltsorte auf ihren unterschiedlichen Erdenwegen erwecke, damit alle meine Kinder voll Verständnis und Liebe zu Mir kommen, um ihr Erbe zu empfangen. 2. Ich bin im Begriff, unter der Menschheit Männer, Frauen, Greise und Kinder auszuwählen, in denen…
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Unterweisung 23
1. Gesegnet seien, die bemüht sind, mit ihrem Gewissen im Frieden zu sein. Gesegnet, wer den Samen meines Friedens auf den Weg seiner Mitmenschen sät. 2. Kommt zu Mir, wann immer ihr durch die Leiden oder durch Mangel an Glauben niedergeschlagen seid, denn Ich bin das Licht und die Kraft, die euch den geistigen Frieden…
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Unterweisung 24
1. Jünger, ihr sollt lernen, zu geben, ohne dafür irgendeinen Lohn zu erwarten. 2. Übt wahre Demut, welche, weil sie dem hochstehenden Geiste eigen ist, sich in den Gefühlen des Herzens widerspiegelt. Fühlt euch aufrichtig als die letzten von allen, sucht niemals die ersten zu sein. 3. Lernet, dem zu vergeben, der euch verletzt hat.…
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Unterweisung 25
1. Der Geist Elias‘ hat euch wie eine himmlische Glocke aufgeweckt, damit ihr herbeikommen würdet, mein Wort zu hören. 2. Euer Herz fragt sich begierig: Welche Speise wird es sein, die uns der Vater an diesem Tage zu kosten gibt? Worin wird der Unterricht von heute bestehen? 3. Wahrlich, Ich sage euch: Eine Frau ließ…
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Unterweisung 26
1. Jünger, nachdem ihr meine Unterweisung gehört und eure Vergangenheit im Lichte meines Wortes beurteilt hattet, habt ihr geistig gesagt: „Kein Blatt am Baume bewegt sich ohne den Willen Gottes“. 2. Ihr denkt so, weil ihr zu verstehen beginnt, dass die Prüfungen, die ihr nach und nach gleich einem bitteren Kelche leert, wie Stufen gewesen…
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Unterweisung 27
1. Geliebte Jünger, Ich öffne eure Augen dem Lichte meiner Unterweisung, damit ihr die Wahrheit vom Betrug unterscheiden könnt. Das Licht des Gewissens, die Empfindungsfähigkeit und die Intuition, die ihr besitzt, werden euch den guten Weg weisen und euch die guten Früchte enthüllen. 2. Aus der wahren Erkenntnis meiner Lehre wird in euch die Demut…
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Unterweisung 28
1. Jünger, die Zeit nähert sich, in der eure Mitmenschen zu euch kommen werden in dem Verlangen, euch zu befragen und die Bezeugung der Offenbarung zu verlangen, die Ich euch in der Dritten Zeit übergebe, um ihren Verstand zu erleuchten. Wenn dies geschieht, so verleugnet Mich nicht, indem ihr euch verbergt! Wenn Ich euch in…
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Band I
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Kapitel 36 Glaube, Wahrheit und Erkenntnis
Der alles überwindende Glaube
1. Um die Schwachheit, die Armseligkeit, das Elend und die Leidenschaften zu besiegen und den Zweifel zu beseitigen, sind der Glaube und die guten Werke unerlässlich, welches Tugenden sind, die das Unmögliche bemeistern; ihnen gegenüber schwindet das Schwierige und Unerreichbare wie Schatten.
2. Ich sagte den Menschen, die in der „Zweiten Zeit“ an Mich glaubten: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Ich erklärte es so, weil der Glaube eine heilende Macht, eine Kraft ist, die umwandelt, und sein Licht macht die Finsternis zunichte. (20, 63-64)
3. Die, welche der Vergeistigung noch ferne sind, möchten Mich in der Gestalt Jesu sehen, um Mir zu sagen: „Herr, ich glaube an Dich, denn ich habe Dich gesehen.“ Ihnen sage Ich: „Selig sind, die ohne zu sehen geglaubt haben, denn sie haben den Beweis erbracht, dass sie dank ihrer Vergeistigung Mich in ihrem Herzen empfunden haben.“ (27, 75)
4. Ich will, dass ihr wisst, was Glaube ist, damit ihr versteht, dass, wer ihn besitzt, Eigentümer eines unvergleichlichen Schatzes ist.
5. Wer von diesem inneren Lichte erleuchtet lebt, wird sich niemals ausgestoßen, verlassen, schwach oder verloren fühlen — für so arm die Welt ihn auch hält. Sein Glaube an den Vater, an das Leben, an seine Bestimmung und auch an sich selbst wird ihn im Lebenskampfe niemals untergehen lassen, und er wird außerdem immer fähig sein, große und staunenswerte Werke zu vollbringen. (136, 4-5)
6. Der Glaube ist wie ein Leuchtturm, der euren Lebensweg erhellt, bis ihr im sicheren Hafen der Ewigkeit ankommt.
7. Der Glaube darf nicht der jener lauen und furchtsamen Geister sein, die heute einen Schritt vorwärts machen und morgen einen zurück, die nicht mit ihrem eigenen Schmerz kämpfen wollen und allein aufgrund der Barmherzigkeit des Vaters an den Sieg des Geistes glauben.
8. Glaube ist jener, den derGeist fühlt, der im Bewusstsein, dass Gott in ihm ist, seinen Herrn liebt und sich freut, Ihn in sich zu fühlen und seine Mitmenschen zu lieben. So groß ist sein Glaube an die Gerechtigkeit des Vaters, dass er nicht erwartet, dass seine Nächsten ihn lieben, dass er Beleidigungen und Verfehlungen vergibt, aber daran glaubt, dass er morgen von Licht erfüllt sein wird, weil er durch seine Verdienste seine Läuterung erreichte.
9. Wer Glauben hat, hat Frieden, besitzt Liebe und hat Güte in sich.
10. Er ist reich im Geiste und selbst im Materiellen; aber an wahrem Reichtum, nicht an jenem, den ihr meint. (263, 12-16)
11. Ich nenne euch nun den Beweis dafür, dass wahrer Glaube vorhanden ist: Wenn das Herz in der Stunde der Prüfung nicht verzagt; wenn in den kritischsten Augenblicken Friede den Geist durchdringt.
12. Wer Glauben hat, ist in Einklang mit Mir, weil Ich das Leben, die Gesundheit und das Heil bin. Wer in Wahrheit diesen Hafen und diesen Leuchtturm sucht, geht nicht zugrunde.
13. Wer diese Tugend besitzt, tut Wunder jenseits jeder menschlichen Wissenschaft und gibt Zeugnis vom Geiste und vom höheren Leben. (237, 69-71)
Das Erkennen der Wahrheit Gottes
14. Wenn das Herz guten Glauben birgt und der Verstand frei von Vorurteilen und unklaren Vorstellungen ist, weiß man das Leben besser zu schätzen, und die Wahrheit wird mit größerer Klarheit erkannt. Wenn man hingegen im Herzen Zweifel oder Eitelkeit birgt und Irrtümer im Verstande, erscheint alles unklar, und selbst das Licht erscheint als Finsternis.
15. Sucht die Wahrheit, sie ist das Leben, aber sucht sie mit Liebe, mit Demut, mit Beharrlichkeit und mit Glauben. (88, 5-6)
16. Betet, befragt euren Vater in eurem Gebete, dann werdet ihr in eurer Meditation einen Funken meines unendlichen Lichtes empfangen. Erwartet nicht, in einem einzigen Augenblicke die ganze Wahrheit zu erhalten. Es gibt Geistwesen, die schon seit langem auf der Suche nach Wahrheit sind, die forschen und in alle Geheimnisse einzudringen versuchen und doch noch nicht das ersehnte Ziel erreicht haben.
17. Christus, der Gesalbte, zeigte euch den Weg mit den Worten: „Liebet einander.“ Könnt ihr euch die Tragweite dieses erhabenen Gebotes vorstellen? Das ganze Leben der Menschen würde verwandelt werden, wenn ihr nach dieser Lehre leben würdet. Nur die Liebe wird euch die Wahrheiten der göttlichen Geheimnisse offenbaren können, weil sie der Ursprung eures Lebens und alles Geschaffenen ist.
18. Sucht eifrig nach der Wahrheit, sucht den Sinn des Lebens, liebt und werdet stark im Guten, und ihr werdet erleben, wie Schritt für Schritt alles von eurem Wesen abfallen wird, was falsch, unlauter oder unvollkommen war. Seid von Tag zu Tag empfindsamer für das Licht der göttlichen Gnade, dann werdet ihr euren Herrn direkt nach all dem fragen können, was ihr wissen wollt und was euer Geist benötigt, um die höchste Wahrheit zu erreichen. (136, 40-42)
19. Ich bin „Das Wort“, das die Menschen aufsucht, weil sie nicht zu Mir gelangen konnten. Es ist meine Wahrheit, die Ich ihnen offenbare, da die Wahrheit das Reich ist, in das ihr nach meinem Willen alle eingehen sollt.
20. Wie wollt ihr die Wahrheit entdecken, wenn Ich euch nicht zuvor sage, dass dafür viele Verzichtleistungen nötig sind?
21. Um die Wahrheit zu finden, ist es bisweilen nötig, auf das zu verzichten, was man besitzt, sogar sich selbst zu entsagen.
22. Der Selbstgefällige, der Materialist, der Gleichgültige kann die Wahrheit nicht erkennen, solange er nicht die Mauern zerstört, innerhalb derer er lebt. Es ist notwendig, dass er seine Leidenschaften und Schwächen überwindet, um mein Licht von Angesicht zu schauen. (258, 44-47)
23. Gesegnet sei, wer die Wahrheit sucht, denn er ist ein nach Liebe, Licht und Güte Dürstender. Suchet, so werdet ihr finden, sucht die Wahrheit, und sie wird euch entgegenkommen. Denkt weiterhin nach, befragt auch fernerhin das Buch der Göttlichen Weisheit, und es wird euch antworten, denn niemals ist der Vater schweigsam oder gleichgültig geblieben gegenüber jenem, der Ihn inständig befragt.
24. Wie viele derer, die die Wahrheit in Büchern, bei den Gelehrten und in den verschiedenen Wissenschaften suchen, werden sie schließlich in sich selbst entdecken, da Ich in das Innerste eines jeden Menschen einen Samen der Ewigen Wahrheit gelegt habe. (262, 36-37)
25. Ich kann euch nicht betrügen! Ich bin niemals in einem Akt der Falschheit, Ich verberge Mich nicht im Dunkeln. Meine Wahrheit ist immer nackt. Doch wenn die Menschen die Nacktheit meines Geistes nicht zu sehen vermochten, dann nur, weil sie es nicht wollten. Ich verberge euch meine Wahrheit nicht durch irgendein Gewand. Meine Nacktheit ist göttlich und ist rein, meine Nacktheit ist heilig, und Ich werde sie allen Wesen des Universums zeigen. Als ein Sinnbild derselben kam Ich als Mensch nackt auf die Welt, und nackt ging Ich wieder von euch.
26. Ich will, dass unter den Meinen immer Wahrheit herrscht, denn Ich bin und werde immer in eurer Wahrheit sein. Ich will, dass Liebe unter euch ist, und meine Liebe wird immer in eurer Liebe sein.
27. Es gibt nur eine Wahrheit, eine einzige wahre Liebe; und wenn diese Wahrheit und diese Liebe in euch sind, werden eure Liebe und eure Wahrheit die meine sein, und meine Wahrheit und meine Liebe werden die eure sein. (327, 33-34)
28. Mein Licht ist in jedem Geiste. Ihr seid nun in der Zeit, in der mein Geist sich auf die Menschen ergießen wird. Darum sage Ich euch, dass ihr alle bald meine Gegenwart fühlen werdet — die Gelehrten ebenso wie die Unwissenden, die Großen wie die Kleinen, die Mächtigen wie die Armen.
29. Die einen wie die anderen werden angesichts der Wahrheit des lebendigen und wahren Gottes erbeben. (263, 33-34)
Die Erkenntnis des Geistigen und Göttlichen
30. Es ist unmöglich, dass eines meiner Kinder Mich vergisst, da es in seinem Geist das Gewissen in sich trägt, welches das Licht meines Geistes ist, durch das es Mich früher oder später erkennen muss.
31. Für die einen ist es leicht, in den Sinn meines Wortes einzudringen und dort das Licht zu finden; doch für andere ist mein Wort ein Rätsel.
32. Ich sage euch, dass nicht alle in dieser Zeit die Geistigkeit meiner Botschaft verstehen können. Diejenigen, die es nicht vermögen, werden neue Zeiten abwarten müssen, damit ihr Geist seine Augen dem Lichte meiner Offenbarungen öffnet. (36, 4-6)
33. Wenn Ich euch sage, dass meine Weisheit euer sein wird — glaubt ihr da, dass ein einziges Erdenleben ausreichen kann, um alles zu erfahren, was Ich euch zu offenbaren habe? Wenn Ich euch sage, dass ihr die menschliche Wissenschaft nicht erlangen könnt, ohne den weiten Entwicklungsweg zurückzulegen, so könnt ihr noch weniger die Erkenntnis des Geistigen erwerben ohne eine vollständige Entwicklung eures Geistes.
34. Ich stelle die Vergeistigung nicht in einen Gegensatz zur Wissenschaft, denn dieser Irrtum war jener der Menschen, niemals der meine. Im Gegenteil, Ich lehre euch, das Geistige mit dem Materiellen in Einklang zu bringen, das Menschliche mit dem Göttlichen, das Vergängliche mit dem Ewigen. Dennoch erkläre Ich euch, dass man, um auf den Pfaden des Lebens zu wandeln, zuvor den Weg kennen muss, den euch das Gewissen vorzeichnet, dessen Geistiges Gesetz dem Göttlichen Geiste entspringt. (79, 38-39)
35. Ihr seid so tief gesunken und habt euch so sehr vom Geistigen entfernt, dass ihr all das für übernatürlich haltet, was — da es dem Geiste angehört — völlig natürlich ist. So nennt ihr das Göttliche übernatürlich, und ebenso seht ihr alles, was zu eurem Geiste gehört, und das ist ein Irrtum.
36. Der Grund dafür ist, dass ihr nur das seht und wahrnehmt, was im Bereich eurer Sinne oder im Fassungsbereich eurer menschlichen Intelligenz liegt, und ihr das, was jenseits der Sinne und des Verstandes ist, für übernatürlich gehalten habt. (273, 1)
37. Sowohl der Mensch, der das Licht des Wissens in der Natur sucht, als auch der, der meine Weisheit in den geistigen Offenbarungen sucht, muss den Weg, auf dem er all jene Wahrheiten finden wird, die er auf anderen Pfaden nicht entdecken kann, auf eigenen Füßen zurücklegen. Eben darum habe Ich euren Geist ausgesandt, ein Leben nach dem anderen hier auf Erden zu leben, damit er aufgrund seiner Entwicklung und seiner Erfahrung alles entdeckt, was in ihm ist und in dem, was ihn umgibt.
38. Wenn ihr wollt, so prüft meine Worte gründlich, doch studiert und beobachtet danach das Leben aus ihrer Sicht, damit ihr die Wahrheit feststellen könnt, die in allem, was Ich euch gesagt habe, enthalten ist.
39. Es wird Gelegenheiten geben, bei denen es euch so vorkommt, als ob ein Widerspruch bestünde zwischen dem, was Ich euch heute sage, und dem, was euch in vergangenen Zeiten offenbart wurde, doch diesen gibt es nicht. Die Menschen sind es, die im Irrtum befangen sind. Aber nun werden alle zum Lichte gelangen. (105, 54-56)
Voraussetzungen für geistige Erkenntnis
40. Die Demut ist das Licht des Geistes, und im Gegensatz dazu ist das Fehlen derselben Finsternis in ihm. Die Eitelkeit ist die Frucht der Unwissenheit. Wer groß ist durch Wissen und angesehen aufgrund von Tugend, besitzt die wahre Bescheidenheit und geistige Demut. (101, 61)
41. Lasst alle schlechten Gedanken von euch weichen und ziehet edle Gedanken an. Das Glück liegt nicht in dem, was man materiell besitzt, sondern in dem, was man geistig erkennt. Erkennen ist besitzen und danach handeln.
42. Wer wirkliches Wissen besitzt, ist demütigen Geistes. Er ist nicht stolz auf die Erdenweisheit, die nur danach strebt, alles (Irdische) kennenzulernen, und alles leugnet, was sie nicht begriffen hat. Wer in sich das Licht der inspirierten Erkenntnis trägt, vermag zur rechten Zeit Offenbarungen zu empfangen, ebenso wie er sie auch zu erwarten versteht. Gelehrte haben sich viele genannt, doch die Sonne, die Tag für Tag in vollem Lichte erstrahlt, ist für sie ein Geheimnis gewesen.
43. Viele haben geglaubt, alles zu wissen, doch wahrlich, Ich sage euch, die Ameise, die unmerklich ihren Weg kreuzt, enthält für sie ebenfalls ein unergründliches Geheimnis.
44. Die Menschen werden viele Wunder der Natur erforschen können, aber solange sie es nicht auf dem Pfade der göttlichen Liebe tun, werden sie nicht die wahre Weisheit erreichen, die im unsterblichen Leben des Geistes enthalten ist. (139, 67-70)
Die notwendige Bewusstseinserweiterung des Menschen
45. Ich gewährte dem Menschen von Anfang an die Freiheit des Denkens. Doch immer ist er Sklave gewesen — manchmal aus Fanatismus und in anderen Fällen als Sklave der falschen Weltanschauungen des Pharao und des Kaisers. Das ist der Grund dafür, weshalb er in dieser Zeit angesichts der Freiheit, die der Geist nun erlangt, und der Helligkeit, die sich seinen Augen darbietet, geblendet ist. Denn sein Verstand ist noch nicht an diese Freiheit gewöhnt.
46. Der Mensch hatte die Kraft seines Verständnisses für das Geistige herabgemindert, und deshalb geriet er in Fanatismus, ging auf verschlungenen Pfaden und war wie ein Schatten des Willens anderer.
47. Er hatte seine Freiheit verloren, war nicht Herr seiner selbst noch seiner Gedanken.
48. Doch nun ist das Zeitalter des Lichtes gekommen, die Zeit, in der ihr die Ketten zerbrechen und die Flügel ausbreiten müsst, um euch im Verlangen nach Wahrheit frei ins Unendliche zu erheben. (239, 4-7)
49. Dies Jahrhundert, in dem ihr lebt, zeigt zwei Aspekte: der eine ist die Entwicklung des Verstandes, und der andere der geistige Stillstand.
50. Tatsächlich strahlt das göttliche Licht auf die Verstandesvermögen herab, und daher entspringt ihnen meine große Inspiration, deren Früchte die Menschheit in Erstaunen setzt; denn der Verstand verlangt nun nach Freiheit und Wissenserweiterung. Der Mensch vertieft sich in das Studium der Natur, er forscht, entdeckt, freut sich, wundert sich, ist aber niemals unschlüssig.
51. Doch wann immer in ihm der Gedanke aufsteigt, die Beziehung zum Geistigen zu klären, zu der Wahrheit, die jenseits der ihm bekannten Materie liegt, ist er furchtsam, hat er Angst davor, in das Unbekannte vorzustoßen, in das, was er für verboten hält, in das, was (seiner Meinung nach) nur hohen und der Erforschung der Geheimnisse Gottes würdigen Wesen zukommt.
52. Da hat er sich schwach und töricht erwiesen − unfähig, durch Willenskraft die Vorurteile zu überwinden, die ihn niederhalten. Da hat sich gezeigt, dass er Sklave verdrehter Auslegungen ist.
53. Niemals wird die Entfaltung der menschlichen Intelligenz vollständig sein, solange diese sich nicht auch auf der geistigen Ebene entwickelt. Erkennt, wie groß die Rückständigkeit eures Geistes ist, weil ihr euch nur der Erkenntnis des irdischen Lebens gewidmet habt.
54. Der Mensch ist Sklave des Willens anderer, Opfer von Bannsprüchen, Verdammungen und Drohungen. Doch was hat man damit erreicht? − Dass er all seine Wünsche aufgibt, das höchste Wissen zu begreifen und zu erlangen, was der Mensch besitzen soll; dass er sich selbst daran hindert, das klären zu können, was er absurderweise immer für ein Geheimnis gehalten hat: das Geistige Leben.
55. Meint ihr, dass das Leben des Geistes für den Menschen auf Erden ewig ein Rätsel sein wird? Wenn ihr so denkt, befindet ihr euch in einem großen Irrtum. Wahrlich, Ich sage euch, solange ihr nicht euren Ursprung kennt und nichts von dem wisst, was sich auf den Geist bezieht, werdet ihr bei allem Fortschritt eurer Wissenschaften doch bloß Geschöpfe sein, die in einer armseligen Welt unter Pflanzen und Tieren hausen. Ihr werdet euch weiterhin in euren Kriegen bekämpfen, und über euer Leben wird weiterhin der Schmerz regieren.
56. Wenn ihr nicht entdeckt, was ihr in eurem Wesen tragt, noch in eurem Nächsten den geistigen Bruder entdeckt, der in jedem wohnt — könnt ihr euch da wirklich lieben? Nein, Menschenkinder, auch wenn ihr sagt, dass ihr Mich kennt und Mir nachfolgt. Wenn ihr meine Lehre oberflächlich auffasst, werden euer Glaube, eure Erkenntnis und eure Liebe falsch sein. (271, 39-45)
57. In Mir werden die Menschen den Mut finden, um sich vom Joch ihrer Unwissenheit zu befreien.
58. Wie könnt ihr erwarten, dass auf Erden Frieden wird und die Kriege aufhören, dass die Menschen sich erneuern und die Sünde geringer wird, wenn sie kein geistiges Wissen haben, welches Voraussetzung, Ursprung und Grundlage des Lebens ist?
59. Wahrlich, Ich sage euch, solange man meine Wahrheit nicht begreift noch befolgt, wird euer Dasein auf Erden wie ein Gebäude sein, das auf Treibsand gebaut ist. (273, 24-26)
60. Ich sage dem Menschen, dass er sich selbst ein Unbekannter ist, weil er nicht in sein Inneres vorgedrungen ist, weil er nicht um sein Geheimnis weiß, weil er sein eigentliches Wesen nicht kennt. Doch Ich will ihn in dieser Zeit den Inhalt des Buches lehren, das für ihn so lange Zeit hindurch verschlossen gewesen war, wo alle Geheimnisse aufbewahrt sind, die Ich euch schon in der „Zweiten Zeit“ mit dem Lichte meines Geistes aufzuklären versprach.
61. Jetzt werdet ihr euch wahrhaft kennenlernen und ins Innere eures Geistes vordringen. Dann werdet ihr sagen können, dass ihr zu wissen beginnt, wer ihr seid.
62. Der Mensch wird seinen Ursprung, seine Bestimmung, seine Aufgabe, seine Fähigkeiten kennenlernen und jenes ganze, unendliche und ewige Leben, das um ihn her lebt und webt. Er wird seinen Nächsten nicht mehr verletzen können, wird nicht mehr das Dasein seiner Mitmenschen gefährden können, noch wird er wagen, irgend etwas von all dem, was ihn umgibt, zu schänden, weil er zur Erkenntnis gekommen ist, dass alles heilig ist.
63. Er wird das, was sein Geist enthält und verbirgt, erkennen, und dann wird er eine klare Vorstellung und einen tiefen Glauben daran haben, dass — da der Geist wunderbar ist — auch die Heimstätte wunderbar sein muss, die sein Vater für ihn in der Ewigkeit vorgesehen hat. (287, 4-6)
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Kundgebung des Vaters in Mexiko
Ich war es, der damals den Ort und die Stunde für Meine Ankunft als Mensch anzeigte. Ich bestimmte auch den Ort und die Zeit, in der Ich in der Dritten Zeit zu den Menschen kommen würde. Alles wurde mit vollkommener Gerechtigkeit und Weisheit vorbereitet. Ein neues Land sollte Zeuge Meines neuen Kommens sein. Der Westen sollte mit dem Glanz Meiner Gegenwart erleuchtet werden. Höret: Vor langer Zeit lebte im Norden eures Landes (Mexiko) ein großer Volksstamm, aus dem ein von Meinem Lichte inspirierter Prophet hervorhing. Er brach auf und führte jenes Volk zu einem schönen Land, wo er eine Stadt gründen sollte. Angesichts der angenehmen Verheißung machten sich jene Stämme auf den Weg in der Hoffnung, sich jener Gnade würdig zu erweisen. Sie durchzogen Urwälder, überquerten Wüsten und erstiegen Berge. Nichts hielt sie auf, und wenn sie auf ihrem Wege auf Hindernisse stießen, half ihnen der Glaube, sie zu überwinden, bis sie – wie die Israeliten der Ersten Zeit – zu dem verheißenen Ort kamen, der ein Abbild Kanaans war, das Gelobte Land der Israeliten, das Land, wo Milch und Honig floss. (V-125,41)
Erkennt, daß kein Blatt vom Baum sich ohne Meine Willen bewegt und nichts Meinen göttlichen Ratschlüssen und Plänen fremd ist. (V-125,42)
Jener Volksstamm, inspiriert vom Glauben an eine Verheißung, die sich erfüllt hatte, erbaute seine Stadt, und in ihr brachte er seinem Gott seine primitive Verehrung dar; er baute seine Heime und verlieh seinem Reich einen Glanz, der in seiner Herrlichkeit jenem Salomos glich. Jenes Land war, den Verheißungen entsprechend, ein Land des Wohlstandes und Glückes. Der Mann war stark, die Frau war anmutig und zärtlich, und beide waren schön. Doch es kam die Zeit, in der dieses Volk den Namen und das Werk Christi, Seines Herrn, kennenlernen sollte; die Gute Botschaft gelangte zu ihm aus dem Munde fremder Männer, die von der anderen Seite des Ozeans kamen und die sie in ihren Träumen bereits gesehen hatten. Sehr groß war die Mission derer, die das Licht Meiner Lehre in diese Länder brachten. Doch wahrlich, Ich sage euch, daß nur sehr wenige das Gesetz der Liebe, der Barmherzigkeit und Menschlichkeit zu erfüllen wussten, welches Meine Lehren empfahlen; denn in ihrer Mehrheit ließen sich jene Männer von der Habgier beherrschen, vergaßen dabei jedes Prinzip der Brüderlichkeit, vergossen in Strömen unschuldiges Blut, um sich all dessen zu bemächtigen, was ihre Augen erblickten. (V-125,43)
Die Eroberer stürzten die Götzenbilder jenes Volkes und verursachten dadurch, daß dieses gegen den Gott lästerte, den jene ihnen mit soviel Ungerechtigkeit und soviel Grausamkeit offenbarten. Konnten jene Götzenanbeter durch solche unmenschlichen Taten hindurch Christus erkennen, den Gott der Liebe, Jenen, der niemandem das Leben nimmt, sondern lieber das Seine hingibt, um gerade jenen zu retten, der ihn verletzt hat? – Jene Stämme gerieten in die Sklaverei und unter die Herrschaft des Stärkeren, so, wie in der Ersten Zeit Israel unter das Joch der Pharaonen und Cäsaren geraten war. Es waren Zeiten des Schmerzes, der Bitterkeit und der Tränen, die über jenes Volk kamen, und als dann sein Wehklagen im Himmel widerhallte, zog es die Liebe Marias auf sich, der huldvollen Mutter des Universums, gleich einem Mantel von unendlicher Güte. (V-125,44)
Aufgrund seiner Empfindsamkeit war dies Volk dazu bestimmt, Maria zu verehren; denn als es diese göttliche Wahrheit erkannte und liebte, fand es die geistige Himmelsleiter, welche die Seelen zu Mir führt. (V-125,45)
Und wer ist dies Volk? – Es ist das eure, das nach seinen Kämpfen und seinem langen Entwicklungsweg die Ankunft der Dritten Zeit mit Meiner Wiederkunft erlebt hat. (V-125,46)
Diese Nation, in der ihr lebt, ist nicht das Neue Jerusalem, denn diese Stadt erwartet euch im Geistigen. Aber sie ist für Meine Kundgebung in dieser Zeit erwählt worden und wird wie ein Tor sein, das zu der weißglänzenden Stadt führt, die Mein Apostel Johannes in seiner Verzückung schaute. (IX-250,3)
Unter allen Ländern, großen und kleinen, erwählte Ich dieses, in welchem Ich euch Meine Unterweisung gebe, damit es der Schauplatz Meiner neuen Kundgebung sei. (V-136,23)
Wie wenige sind derer, die innegehalten haben, um über die Geschichte dieses Volkes nachzudenken, über die Verhältnisse, in denen es Jahrhundert um Jahrhundert gelebt hat! (V-136,24)
Ich nahm die unvollkommene Gottesverehrung jener Geschöpfe, die Mich liebten, an, weil sie unwissend dargebracht wurde. Später, als die Entfernung zwischen den Kontinenten überwunden worden war, und der Same (des christlichen Glaubens) gebracht wurde, um in dieser Neuen Welt verbreitet und in das liebevolle Herz ihrer Bewohner gepflanzt zu werden, – welche Ungerechtigkeit und Gewalt übten jene, die sich Meine Jünger nannten, auf diese Menschen von schlichtem Herzen und edler Seele aus! (XII-357,38)
Ihre reinen und aufrichtigen Sitten und Bräuche erfuhren nur die Zensur und Härte jener, die im Gefühl ihrer vermeintlichen Überlegenheit Zeichen größter Zurückgebliebenheit setzten. Erst allmählich empfing dies Volk Mein Vermächtnis durch Vermittlung treuer Jünger und begriff seine Lauterkeit und göttliche Herkunft. (XII-357,39)
Ich sende Meinen Frieden zu eurer Nation. Nehmt ihn auf in eurem Geiste und lasst ihn zu anderen Nationen gelangen. Ich segne sie alle. Betet, damit der Friede im Herzen aller Menschen sei. (V-121,7)
Alles habe Ich in diesem Erdenwinkel vorbereitet, damit ihr eure Aufgabe erfüllen könnt. Ein neues Land, in dem Milch und Honig floss, ein strahlender Himmel, ein jungfräuliches Erdreich, fruchtbar und ertragreich, von Wundern und Schönheiten überhäuft. Alles war vorbereitet, damit euer Lebenskampf und eure irdischen Pflichten euch nicht überfordern würden und eurem Geiste Zeit und Kräfte übrig ließen, euch eures Himmlischen Vaters zu erinnern und euren Nächsten nützlich zu sein und sie zu lieben. Aber da ihr nicht zu beten verstandet, um eure seelische Aufwärtsentwicklung zu erreichen, habt ihr auch nicht über das gewacht, was ihr auf der Welt besaßet, und so kam es, daß ihr beim Durchschreiten eurer Ländereien euch als Fremde fühltet und beim Betrachten eures Erbes kein Recht darauf hattet. Jetzt müsst ihr eure geistige Bestimmung erfüllen, obwohl ihr zuweilen Bitterkeit und sogar Elend in euren Seelen tragt. Daher versehe Ich euch in Meinem Worte mit Kraft, damit ihr nicht in eurem Kampf ermattet und wisst, daß ihr noch die Zeit der Gerechtigkeit erleben könnt. (V-124,52)
Legt Mein Wort richtig aus, erfüllt Meine Aufträge, setzt euer Werk der Erneuerung fort, vereinigt euch in Wahrheit, und Ich sage euch, in diesem Land wird Friede sein. Ihr werdet euch am Überfluss und dem guten Geschmack der Früchte erquicken, und es wird von den Ausländern als ein Leuchtturm, als ein Bollwerk der Gerechtigkeit und als ein Hort des Friedens betrachtet werden. (V-124,57)
Während die großen Nationen sich im Krieg befinden, habe Ich dies Volk im Frieden bewahrt, damit es Meine Botschaft empfangen kann und es sich vorbereitet, denn hier in seiner Mitte werden die sogenannten Ausländer Zuflucht suchen. (V-136,54)
Glaubt nicht, daß euer Land das einzige sein wird, das Meine geistigen Wohltaten empfängt. Nein, von Anbeginn hatte Ich für jede Nation dieser Erde das Erbteil bereit. (I-2,17)
Noch könnt ihr mit einigen Tagen der Ruhe rechnen, aber auch dieser Erdenwinkel wird von Schmerz erschüttert werden; so wird kein Platz auf dieser Welt übrigbleiben, der nicht gereinigt worden wäre. (I-9,78)
In eurer Nation habe Ich Meine Verheißung, zu den Menschen zurückzukommen, erfüllt; doch deshalb sollen sich die, welchen die Gnade zuteil wurde, Meinen Unterweisungen zuzuhören, nicht gegenüber der übrigen Menschheit bevorrechtigt fühlen; denn der geistige Sinn Meines Wortes wird zu rechten Zeit zu allen Herzen gelangen und ihnen sagen: Seid willkommen, Meine Kinder, die ihr unermüdlich in Meine Gegenwart kommt, Mein Wort zu hören. Ihr seid die aus der großen Menge ausgesuchten Jünger, die zu Mir gekommen sind, und euer glaubensvolles Herz, das fest an diese Kundgebung glaubt, nimmt Mein Wort und Meine Lehrsätze als Samen der Wahrheit auf. (I-25,48)
Diese Nation, in der sich Mein Wort kundgetan hat, ist nicht das Neue Jerusalem, welches Johannes mit den Augen des Geistes sah, als er Folgendes weissagte: „Und Ich, Johannes, sah die Heilige Stadt, das Neue Jerusalem, das vom Himmel herabkam wie eine für den Gatten geschmückte Braut“; dennoch soll diese Nation ein Symbol jener Geistigen Stadt sein. Ihre Bewohner sollen zubereitet sein, aus ihren Herzen soll für jeden, der an ihre Türen klopft, Friede und der Willkommensgruss fließen, von ihrem Geiste soll das Licht ausstrahlen, das die Konflikte löst, welche die Menschheit verwirren, und von ihrer Gottesverehrung soll das Vorbild von Vergeistigung und Erhebung für andere Völker ausgehen. (III-68,15)
Heute zweifelt ihr noch daran, daß diese Nation eine solche Bestimmung erfüllen kann, und dieser Zweifel steigt in eurem Herzen auf, wenn ihr seht, daß ihr vermaterialisiert seid, den Vergnügungen der Welt verhaftet, obwohl ihr den Göttlichen Meister hört und euch Seine Jünger nennt. (III-68,16)
Meine Auserwählten sind weise in alle Nationen verstreut, sie alle haben einen Auftrag von Mir zu erfüllen. Einige werden zu dieser Nation kommen, dem Anschein nach von materiellen Gründen bewogen; die einen auf der Suche nach Arbeit, die andern nach Ruhe. Ich will, daß ihr bis zu dieser Zeit zubereitet seid, daß ihr bereits Meine Jünger seid. Nur so wird Mein Wort Glauben finden – durch das Vorbild und den Glauben, den das Volk seinen Brüdern zu geben vermag. (III-76,15)
Euer Land gleicht jenem, das dem Volke Israel gegeben wurde. Doch war weder jenes das Heimatland für den Geist, noch ist dieses hier das Zweite Jerusalem, denn die Geistige Stadt ist nicht von dieser Welt. (V-122,21)
In dieser Zeit der Verwirrungen und Bosheiten, habe Ich ein unbekanntes und geringgeschätztes Land gewählt: Die Mexikanische Nation, um die Berufenen, die sich in anderen Ländern aufhalten, dahin zu holen, um sie rund um Mich zu versammeln, sie mit dem Meißel Meines Wortes zu bearbeiten, ihnen Aufgaben anzuvertrauen und sie dann, gut vorbereitet und voller Liebe, als Botschafter Meines Werkes in die ganze Welt zu senden. (VIII-209,62)
Ich werde dieser Nation Glanz verleihen. Sie wird sich nicht nur geistig aufwärts entwickeln, sondern auch irdisch Macht erlangen. Ihre Felder werden ertragreich sein, in ihren Bewohnern wird Energie und moralische Kraft sein, und der durch Mich geschulte Geist wird Beweise von Hochherzigkeit und Kenntnis Meines Gesetzes geben. (VII-179,53)
Wenn dann der Weltmensch herbeikommt und Mein Werk bei euch betrachtet, wird er das Verlangen spüren, sein Leben zu bessern, und er wird die natürlichen Prinzipien suchen, die ihm bei seiner Widerherstellung helfen. Er wird über das Gesetz nachdenken, nach Meinem Worte verlangen, und seine Seele wird wieder in Kontakt mit Mir sein. Ich werde heimlich und liebevoll mit ihm sprechen und ihn auf den Beginn des Entwicklungsweges stellen, und wenn er dann diesen Erdenweg hinter sich lässt, wird er aufzusteigen beginnen und den Berg erklimmen, auf dem Ich ihn erwarte. (VII-179,54)
Alle suchen nach einem Schimmer am Horizont und haben keinen entdeckt, weil unter den Menschen keine Brüderlichkeit existiert. Wenn sie das düstere Panorama der Nationen sehen, in denen der Krieg entfesselt ist, erhält sie nur die Ahnung aufrecht, daß es irgendwo auf der Erdoberfläche einen friedlichen Winkel geben muss. Dieser Winkel wird diese Nation sein, welche aus der Entfernung wie ein strahlender Stern erscheinen wird. (VII-189,36)
Dies ist die Verantwortung dieses Volkes, das sich geistig und irdisch vorbereiten muss, um ein Beispiel von Brüderlichkeit, Hochherzigkeit und Nächstenliebe zu geben, sei es, um Kranke zu heilen, oder um zum Zeichen der Vergebung die Hand des Feindes zu ergreifen. (VII-189,37)
Groß ist die geistige Mission der Einwohner dieses Landes. Bereitet daher eure Herzen, damit ihr jedem Mitmenschen Obdach gewährt, der sich an euch wendet, ohne Rasse, Hautfarbe oder äußere Erscheinung zu beachten. (III-78,4)
Die Intuition und das Ahnungsvermögen wird es sein, was jene zu euch hinführen wird; sie werden auf der Suche nach eurem Zeugnis und eurem Frieden herbeikommen. Vielen von ihnen wird e i n Wort von denen, die Ich euch lehre, genügen, um sich als wahre Apostel des Spiritualismus an die Erfüllung ihrer Aufgabe zu machen. (II-36,32)
Wehe diesem Volke, wenn es nicht vorbereitet sein sollte, den Fremden mit liebevollem Herzen zu empfangen, denn von seinen Städten würde kein Stein auf dem andern bleiben, wie es mit Jerusalem geschah! (II-36,33)
Seid ihr euch nicht bewusst geworden, daß eure Reinigung dazu dient, euch würdig zu machen, Meine Unterweisungen zu empfangen, die ihr denen mitteilen sollt, die an eure Türen klopfen? Habt ihr euch nicht eingeprägt, daß Ich will, daß in dieser Zeit der Unwetter, der Kriege und Leidenschaften i h r das Rettungsboot sein sollt, das unbekümmert zwischen den Wogen der Bosheit kreuzt und eure Brüder rettet? (II-36,34)
Ich ebne die Wege, damit der Ausländer zu dieser Nation kommt und Mein Wort durch diese Kundgabe hört. (III-60,11)
‚Wachet’ für eure Nation, lasst nicht zu, daß der Krieg in sie eindringt. Öffnet die Tore eurer Herzen und lasst den, welchen ihr Ausländer nennt, eintreten, sowohl den Menschen guten Willens, als auch jenen, der Böses in seinem Herzen trägt; denn sein Geist wird in diesem Lande erleuchtet werden, und es wird für alle wie eine hilfsbereite Mutter sein. Ich bereite die Kornkammern vor, damit ihr den Hungernden Nahrung gebt, und Glück und Frieden unter allen Meinen Kindern ist. (I-13,35)
Diese Nation soll bereit und geschmückt sein, um die Menschenscharen aufzunehmen, die auf der Suche nach Lebensunterhalt und Frieden sich ihr nähern werden. Bereitet ihr euch vor, säubert euer Heim und richtet die beste Speise her, damit ihr den Fremdling an euren Tisch setzen könnt. (III-64,33)
Mein weiser und machtvoller Wille bahnt die Wege, auf denen Meine Boten, Meine Jünger, Meine Propheten mit der guten Nachricht von der Kundgabe Meines Wortes hinausziehen sollen, damit sie zugleich die Wege vorbereiten, auf denen die großen Scharen eurer Brüder, die ihr Ausländer nennt, zum Schosse eurer Nation gelangen werden. (II-35,53)
Jene Scharen werden dem Anschein nach auf der Suche nach Brot für den Körper und Frieden für das Herz herbeikommen. Ich jedoch weiß, daß ihr Geist es sein wird, welcher der Erfüllung Meiner Verheißung nachgeht, die im innersten jedes Geistes bewahrt worden ist. (II-35,54)
Ich habe euch angekündigt, daß in dieses Land lange Züge von Menschen aus fremden Ländern kommen werden, die auf der Suche nach Frieden für ihr Herz und nach Licht für ihren Geist sind. Sie werden den Jüngern dieser Lehre begegnen, die sie befragen werden. Sie werden von ihnen die Bezeugung dessen verlangen, was sie gehört haben, und sie einer Prüfung unterziehen, um die Wahrheit dieses Wortes zu erhärten. (VI-163,7)
Zu dieser Nation werden Männer und Frauen von allen Orten der Erde kommen in Verlangen nach Zeugnissen über Mein erneutes Kommen, und Mein Werk, verkörpert in Meinen Jüngern, wird sie wie eine liebevolle Mutter aufnehmen. (IV-96,22)
O gesegnete Nation, in die Ich Meinen zum Wort gewordenen Strahl des Lichtes gelangen ließ, in der Ich Mein Volk in Erscheinung treten ließ. Zerstöre deinen religiösen Fanatismus, befreie dich von der Unwissenheit, und du wirst nie mehr Sklave sein! (III-72,62)
Ich habe diese Landstriche begnadet, damit, wenn der Tag gekommen ist, das Manna der Barmherzigkeit auf sie herniederfällt, und die großen Menschenscharen, welche nach der Wahrheit suchen, von ihm essen. (III-72,63)
Wachet über eurem Erbe, wacht über euren Gaben, denn ihr seid dazu bestimmt, die Menschheit die Vergeistigung zu lehren, die Lehre, die die größte Weisheit offenbart und den Frieden der Menschen und den Aufstieg des Geistes sichert. (III-72,64)
Wachet und betet, seid bereit für die Ankunft der großen Scharen. Seid wachsam in euren Werken, betet in der Stille eurer Schlafkammer oder wo immer euch der Augenblick eurer Verbindung mit Mir überrascht, und dort werde Ich bei euch sein. (I-24,67)
Die Tore dieser Nation werden sich bald öffnen, um Männern und Frauen Obdach zu gewähren, die von fremden Nationen kommen werden. Sie alle werden Hunger, Schmerz und Not mitbringen, und unter euch sollen sie Wärme, Brot und Trost finden. Bereitet eure Herzen, damit ihr sie liebevoll aufnehmt. (VI-144,14)
Nutzt diese Zeit der Unterweisungen. Bedenkt, daß in eurer Nation Frieden herrscht, während andere Völker sich zerfleischen. Ihr müsst begreifen, daß ihr in eurem Volk eine Atmosphäre von Frieden schaffen müsst, damit jeder Ausländer, der zu euch kommt, in eurer Mitte ausruhen und Trost finden kann und er sich bei seiner Rückkehr von guten Gedanken erleuchtet und edlen Vorsätzen beseelt fühlt. (IV-110,67)
Ich habe diesen Flecken Erde, den ihr betretet, vorbereitet, damit Mein göttliches Licht in dieser Zeit auf seine Bewohner niederfällt. Hier habe Ich euch an das Göttliche Gesetz erinnert, das Ich euch als Vater in der Ersten Zeit lehrte. Hier habe Ich euch Mein Wort wiederholt, das Ich euch als Jesus gegeben habe, als das wahre Hohelied des Geistes, und Ich habe euch das Licht der Wahrheit gebracht, das jedes Geheimnis aufklärt und jede unverstandene Lektion erläutert. (V-122,56)
Seid nicht gekränkt, wenn eure Nation von anderen als zweitrangig beurteilt wird. Beweist, daß ihr alle in den Augen Meiner Liebe und unter Meinem Gesetze gleich seid. Euer Geist soll sich in euren Werken ungetrübt wiederspiegeln, und eurem Verstande sollen Belehrungen und Aufklärungen über die Irrtümer der Menschen hinsichtlich ihrer verschiedenen Ideologien entspringen. (VI-158,11)
So, wie in den vergangenen Zeiten die Orte Jerusalem und Rom für die Menschen Stätten der Verheißung und Quellen der Gnade waren, in denen der Herr sich kundgab, so habe Ich dieser bedürftigen und gedemütigten Nation eine hohe Mission für diese Zeit angewiesen. Sie muss vorbereitet sein; denn sowohl das Echo Meiner Kundgebung als auch das Gerücht über Meine Wundertaten und die Inbrunst der Zeugen werden die Aufmerksamkeit der Menschen auf sie lenken. (I-24,65)
Zuerst werden es die Armen sein, die Unwissenden, die Bedürftigen, die Arglosen, die Knechte, die nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden, die kommen, und später werden die Zweifler, die Herren, die Wissenschaftler herbeikommen. (I-24,66)
Diese in der Welt wenig bekannte Nation wird verschwenderisch gesegnet sein. Ihr Boden wird ertragreich sein und ihre Truhen werden sich öffnen, um den vom Kriege verwüsteten Nationen Nahrung zu senden. Der Geist ihrer Bewohner wird, von Meiner Liebe angeregt, den Notleidenden Gedanken des Lichtes zusenden, und wenn die Zeit der Verkündigung gekommen ist, wird er Mein Wort bringen, um mit ihm die Leidenden zu beleben und zu heilen. (I-26,65)
Viele Ausländer werden kommen, um sich euch in euren Ideen von Frieden und Eintracht anzuschließen. Die Vergeistigung wird sich als wohltätiger Same ausbreiten, und die Wahrheit, die sie verkündet, wird bekannt werden. Dann wird das Kind Mich mit Lauterkeit zu lieben verstehen, und der Quell der Gnade, dem alles Gute entquillt, wird sich über die Menschheit ergießen. (I-26,66)
Steht auch ein für den Frieden dieser Nation, die Ich dazu bestimmt habe, daß in ihr Mein Wort vernommen und studiert wird. Krieg, Habgier, Machtgelüste und falsche Lehren lauern eurem Volke auf. Doch Ich werde euch aus den Händen Pharaos befreien, der euch zu seinen Vasallen machen möchte, denn jetzt dient ihr Meiner Sache. (III-71,25)
Doch wenn ihr aufs neue die Sklaverei herbeiwünscht, so wird sie euch zuteil werden; aber vergesst nicht, daß ihr dazu bestimmt seid, für den Frieden der Welt zu beten und zu verhindern, daß der Krieg die Kinder aus den Armen ihrer Eltern reißt. Betet, damit durch euer Gebet die Finsternis aufgelöst wird. (III-71,26)
Geliebte Jünger, ihr lebt im Herzen dieses Kontinents. Es hat Mir gefallen, euren israelitischen Geist zu diesem überquellend fruchtbaren Land zu senden – mit seiner strahlenden Sonne, mit einem leuchtenden Himmel, mit Tälern und Bergen, die mit Grün, mit schönen und wasserreichen Flüssen und wunderbaren Blumen überzogen sind, mit allem, was euer irdisches Leben erquicken und verschönern kann.
Doch inmitten dieser Herrlichkeit und dieser Anmut droht die Welt des erbarmungslosen Krieges. Euch erreichen Schmerzensschreie, Klagen, Flüche und Beschuldigungen. Aber bei euch sehe Ich keine kriegerische Umwelt, ihr habt nicht zu den Waffen gegriffen, um euch zu verteidigen oder um anzugreifen. Ich erblicke in dieser Nation nur Hilflosigkeit angesichts der Ungerechtigkeit und dem Widerwille vor der menschlichen Bosheit; doch Ich verlange von euch etwas mehr als das. Ich will euer Vertrauen auf Mich sehen, eure geistige Zurüstung, um euren Nächsten in ihren Leiden und Prüfungen beizustehen. (XII-357,32)
Eine schwierige Mission wird diese Nation unter den andern Nationen der Erde zu erfüllen haben. Doch hierfür werde Ich zuvor jedes Unkraut mit der Wurzel ausreißen. Ich werde bewirken, daß die Menschen die Maske der Heuchelei ablegen und ihr Herz mit Aufrichtigkeit, Brüderlichkeit und Licht erfüllen. Auch im Geistigen wird diese Nation ein Beispiel geben müssen; aber es ist notwendig, daß sie ihre Gottesverehrung vergeistigt und den religiösen Fanatismus und die abgöttischen Kulte ausmerzt. (III-73,53)
Meine Lehre muss von euch gelebt werden, damit die andern ihr Glauben schenken können; doch wenn dies Volk sich geistig aufrichtet, werden in allen Gegenden der Erde erleuchtete Menschen auftreten, um Meine Lehre zu verbreiten. Sie werden mir dann danken, weil sie sich nicht allein fühlen werden und erkennen werden, daß alle Gnadengaben besitzen. Denn bevor sie zur Erde kamen, empfingen sie dieselben aus Meiner väterlichen Güte aufgrund des Gelöbnisses, ihre Mission zu erfüllen. (III-73,54)
Ihr habt Meine Liebe und Meine geistigen Wohltaten. Doch ihr, die ihr euch Meines Friedens erfreut – bittet für die Nationen, die sich im Chaos befinden. (XII-340,32)
Die Nationen sind von Meiner Gerechtigkeit heimgesucht worden, die eure wird es auch werden; aber wahrlich, Ich sage euch, wenn Meine Jünger im Glauben und im Guten fest bleiben, werden sie nicht umkommen, weil sie durch ihre Gebete und ihre Werke der Liebe die Vergebung für die Menschheit erreichen werden. (IV-87,20)
Die Nationen, die heute im Kriege leben, sind die „Törichten Jungfrauen“, die nicht wach bleiben wollten, und als der Gatte erschien und an ihre Tür klopfte, schliefen sie. D i e s Volk (hier) hat Mich empfunden und hat darum erreicht, den Frieden zu bewahren. (II-49,47)
Bete und erwirb dir Verdienste, Volk, denn der Krieg umlauert eure Nation. Eure geistige Mission wartet auf euch. Lasst nicht zu, daß Hunger, Krankheit und Tod bei euch Einzug halten. Wenn eurem Glauben Stärke fehlen sollte, werdet ihr euch vor Verzweiflung die Haare raufen müssen, wenn ihr erlebt, wie eure Brüder sich töten, eure Kinder Hunger leiden. Das Wasser, das ihr trinkt, wird bittet sein, eure Berge und eure Täler werden austrocknen, die Bäume werden keine Früchte tragen, und dies Land, das von vielen wegen seiner Reichtümer und seines Überflusses als Land der Verheißung betrachtet wird, wird dem Ausländer, der sich ihm auf der Suche nach Freiheit oder Brot naht, nichts anzubieten haben. (II-51,67)
Betet für eure Brüder in dieser Nation, in der ihr lebt, damit sie in den Prüfungen geduldig sind und ihre Reinigung erlangen. Eine große geistige Bestimmung hat dies Volk auf die Erde mitgebracht, und um sie zu erfüllen, ist es unerlässlich, daß es lauter ist, zugerüstet und wachsam. (II-36,36)
Diese Nation wurde dafür erwählt, in dieser Zeit Meine Verheißung zu erfüllen, damit ihr die Zeugen des Beginns und Endes Meines Wortes wäret. Auch in der Zweiten Zeit war es nicht erforderlich, daß sich Meine Kundgebung über die ganze Welt ausbreitete, damit diese von Meinem Kommen erführe. Es genügte, ein Volk zu erwecken, damit dieses sich aufmachte, den empfangenen Samen zu bezeugen und zu verbreiten. Ich muss euch darauf hinweisen, daß das Volk, das Ich durch Meine Unterweisungen belehrt habe, sich nicht als absoluten Besitzer eines so großen Erbes betrachten durfte, auch nicht als das einzige, dem in diesem Werk eine geistige Mission anvertraut wurde. Meine Botschaft aller Zeiten war an alle Menschen gerichtet; doch es geschah, daß jenes Volk, das die Offenbarung empfing, am wenigsten Nutzen daraus zu ziehen verstand, weil es nicht fähig war, die Gaben und Gnaden zu schätzen, mit denen der Herr es überschüttet hatte. (VI-164,59)
Ich habe dieser Nation versprochen, daß es keinen Krieg in ihr geben wird, wenn Meine Jünger Meine Unterweisung befolgen. Wenn diese die Verheerungen in andern Nationen betrachten, die die Zwietracht und der Hass verursachen, bitten sie Mich, daß auf diesem Boden hier kein Blut vergossen wird. Ich fordere sie dann nur dazu auf, zu beten und zu wachen, damit sie würdig werden, daß dies Versprechen in Erfüllung geht. Ich will euch nicht weinen sehen. Wenn die Ungerechtigkeit regiert, und ihr die Tyrannei und die Härte jener erleidet, die euch regieren, so gebt nicht Mir die Schuld. Ich habe euch die Macht gegeben, große Werke zu tun, die eure Heimat in ein Tal des Friedens verwandeln. (IV-97,66)
Ihr fühlt euch nicht beunruhigt in eurer Nation, weil ihr Frieden und Wohlergehen geniest. Doch ich sage euch, vertraut nicht allzu sehr darauf. Ihr dürft nicht schlafen, sondern sollt wachen und Verdienste erwerben, wenn ihr diesen Frieden bewahren wollt. (II-32,18)
Diese Nation, fruchtbar gemacht durch das Leid, nahm Meinen Samen auf, und dieser keimte; doch glaubt nicht, daß nur ihr dies Licht habt. Wenn ihr Meine Lehre zu andern Völkern bringt, werdet ihr erleben, wie bald sie keimen und sich verbreiten wird. In jenen Ländern werdet ihr Propheten und Sendboten sein, und daher werdet ihr Glauben finden. (IV-106,21)
Wachet über eure Regierenden und achtet ihre Entschlüsse. Ich habe diese Nation in Frieden erhalten, weil Ich will, daß sie Zuflucht für müde Herzen und ein Heim des Friedens auf Erden sei. Lasst nicht zu, daß sie der Krieg erfasst. Doch wenn ihr ihn herbeiruft, wenn ihr es so wollt, dann geschieht nicht Mein Wille, sondern der eure. Wenn es nötig ist, daß ihr die Härte der Prüfungen kennenlernt, um empfindsam zu werden, damit ihr lernt, mit dem fremden Schmerz Barmherzigkeit zu haben, so geschehe, wie ihr es verlangt. Bedenkt, daß das Kriegselement nur auf euren Ruf wartet, um sich einzustellen und Landstriche und Nationen zu besetzen. Während einige nach Krieg verlangt haben, haben andere für den Frieden der Welt gebetet. Diese eure Nation hat ihr Brot und ihre Kleidung mit jenen geteilt, die große Heimsuchungen durchlebt haben. Ich habe ermöglicht, daß euer Land, das reich an Früchten ist, denen seine Hilfe anbietet, die Mangel daran haben. (V-140,63)
Sieben Nationen werden auserwählt sein, damit sie den Weltfrieden schaffen, und wahre Brüderlichkeit unter den Menschen existiert; in ihnen werde Ich Mich offenbaren. Heute habe Ich sie in brudermörderische Kriege verstrickt angetroffen, ihren Träumen von Größe und ihrem unersättlichen Machthunger hingegeben. Aus dieser (mexikanischen) Nation werde Ich einen Botschafter des guten Willens zu den großen Völkern der Welt senden, um zu ihnen vom Frieden zu sprechen, und wenn sie den Krieg beendet haben, wird das Licht der Eintracht und des Friedens zu ihrem Geiste gelangen. Aber dies Licht wird nicht aus dem Osten oder dem Westen erscheinen, es wird von Meinem Geiste auf den Geist der Menschen herniederkommen. (IV-103,55)
Dieser Erdenwinkel, in dem Ich Mich in dieser Zeit kundgetan habe, soll eine Widerspiegelung des Neuen Jerusalem sein, welches seine „zwölf Tore“ öffnen wird, um den Ausländern Zutritt zu gewähren, die in langen Zügen herbeikommen und fragen werden, wo der Meister in dieser Zeit gewesen ist, um Zeugnisse von den Wundertaten zu erbitten, die Er tat, und von den Beweisen, die Er gab, und um Sein Wort zu studieren und jene zu beobachten, die Seine Jünger waren. Viele werden die Schriften mit den Prophetien der vergangenen Zeiten mitbringen, um festzustellen, ob Ich tatsächlich bei euch gewesen bin. (IX-260,40)
Mein Friede sei mit euch!
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Über Christi Wiederkunft
Ich versprach euch zurückzukehren, und so konnte ich nicht umhin, bei diesem geistigen Stelldichein mit euch anwesend zu sein. (V-127,2)
Bei einer bestimmten Gelegenheit sagte Ich zu den Scharen, die Mir zuhörten: “Ich habe euch noch viele Dinge zu sagen, aber Ich sage sie jetzt noch nicht, weil ihr sie nicht begreifen würdet.“ Jetzt, da Meine Stimme aufs neue in der Welt zu vernehmen ist, sage Ich euch: Dies ist die Zeit, in der ihr das verstehen werdet, was Ich damals verschwieg. Hört zu und denkt darüber nach. (V-168,13)
Seht Jünger, dass Ich auch ihnen im Augenblick der Niederschrift nur das inspirierte und in Erinnerung rief, was unbedingt nötig war, um als ein Testament und Zeugnis für die zukünftigen Generationen erhalten zu bleiben. (VI-152,43)
Doch Ich kündigte euch an und versprach euch Meine Wiederkunft als Heiliger Geist. Denn damals sagte Ich euch nicht alles, und von dem, was Ich euch offenbarte, konntet ihr nicht alles verstehen und auslegen. So war es notwendig, daß der Geist der Wahrheit zu euch kommen würde, um euch alles zu offenbaren. (VIII-195,74)
Der Sinngehalt und die Wahrheit, die Ich euch in Meinen Offenbarungen vergangener Zeiten zur Kenntnis brachte, konnte in vergessenen Büchern, in denen Mein Wort geschrieben stand, nicht untergehen, noch konnte sein Sinngehalt durch die Tatsache, daß er von Seiten der Menschen Veränderungen erlitt, verloren gehen. Die Wahrheit steht über aller menschlichen Erbärmlichkeit, und sie bekundet sich zu jeder Zeit. Aber ihr Licht wird deutlicher erkennbar, sobald der Mensch auf seinem Entwicklungsweg einen neuen, endgültigen und entscheidenden Schritt getan hat. (XI-331,21)
Meine Manifestation und Meine Beweise unter den Menschen werden in diese Zeit so deutlich und strahlend sein, daß sie ausrufen werden: „Es ist der Herr!“ So wie in jener Zeit, als Ich als Mensch auf Erden wandelte, die Menschen angesichts Meiner großen Werke verwundert ausriefen: „Es ist der Sohn Gottes!“ (IV-87,54)
Wiederum werden die Stummen sprechen, die Blinden sehen, die Lahmen gehen und die Toten auferstehen. Diese Wunder werden für die einen im Geistigen und für andere auch im Materiellen geschehen, Ich werde die Wissenschaftler in Erstaunen setzen, und wenn sie diejenigen, die so große Wunder erfahren haben, danach fragen, wie sie dies erreicht haben, dann werden sie ihnen jedes Mal antworten, dass es durch das Gebet und den Glauben geschah. (IV-87,55)
Zweifelt nicht an Meinem Worte. Ich erfüllte in der Ersten Zeit Meine Verheißung, Israel aus der Knechtschaft Ägyptens zu befreien, welche Abgötterei und Finsternis bedeutete, um euch nach Kanaan zu bringen, dem Land der Freiheit und der Verehrung des lebendigen Gottes. Dort wurde auch Mein Kommen als Mensch angekündigt, und die Prophetie wurde Wort für Wort in Jesus erfüllt. Der Meister, der lebte und euch liebte, versprach, sich im Geiste kundzutun, und hier habt ihr die Erfüllung jener Verheißung. (VI-174,10)
Die Welt wird durch das Licht Meiner neuen Offenbarungen erzittern, und die Menschen werden die Wahrheit erkennen. (V-141,18)
Seid nicht besorgt, weil ihr Mich nicht mit Gepränge und Prunk oder großartigen Zeremonien empfangen könnt. Eure Demut und Einfachheit sind das beste Umfeld, das ihr für Meine Kundgebung bereitstellen könnt. Ich will den Geist haben, denn er ist es, den ich suche; für ihn kam Ich zu einer anderen Zeit zur Welt hernieder, und für ihn gab Ich Mein Blut. (V-125,40)
Nikodemus, in der Zweiten Zeit ein Fürst unter den Priestern – jener, der Jesus aufsuchte, um sich mit ihm über Themen von hoher Weisheit zu unterhalten – wird in dieser Zeit erneut erscheinen, um Mein Werk gefasst zu erforschen und sich zu ihm bekehren. (V-137,26)
Saulus, hernach Paulus genannt, der zu einem Meiner größten Apostel wurde, nachdem er Mich zuvor mit Grausamkeit verfolgt hatte, wird erneut auf Meinem Wege erscheinen, und allerorten werden Meine neuen Jünger erstehen, inbrünstig die einen, aufopfernd die anderen. Die Gegenwart ist von großer Bedeutung. Die Zeit, von der Ich zu euch spreche, steht vor der Tür. (V-137,27)
Als in der Zweiten Zeit unter Meinen Jüngern oder unter den Scharen, die Mir folgten, jemand fragte, ob Ich vielleicht zu euch zurückkehren würde, hatte Ich keinen Grund, es ihnen zu verheimlichen, und Ich erklärte ihnen, daß Meine Rückkehr in einer Zeit großer Prüfungen für die Menschheit sein würde, welcher große Ereignisse und Umwälzungen auf den verschiedenen Gebieten eures Lebens vorausgehen würden. (II-30,9)
Jenes Versprechen, das Ich euch gab, habe Ich erfüllt, denn keines der vorausgehenden Zeichen hat gefehlt, ebenso auch keines der angekündigten Ereignisse. Trotzdem hat die Menschheit, in geistige Lethargie versunken, die Zeichen Meiner Gegenwart unter den Menschen unbeachtet vorübergehen lassen. (II-30,10)
Ihr fragt Mich, warum Ich in dieser Zeit zu euch gekommen bin, und Ich sage euch: Seid ihr euch nicht all dessen bewusst, was in eurer Umwelt vor sich geht? Wisst ihr nicht, daß das, was in jüngster Zeit auf der Welt geschehen ist, und das, was sich in der Gegenwart abspielt, die Verkündung Meiner Ankunft und Meiner Gegenwart unter den Menschen bedeutet? (II-50,31)
Seht, wie der Krieg die fortgeschrittensten Nationen erfasst hat, die Bosheit seinen höchsten Entwicklungsgrad erreicht hat. Die Lüge wird aufgenommen, als ob sie Wahrheit wäre; die Wissenschaft hat erlaubt, als sie der Menschheit große Geheimnisse enthüllte, diese zur Zerstörung zu verwenden. Und wie viele unlautere Betätigungen hat die Welt als gut sanktioniert! Gerade dann erscheine Ich bei euch, um euren Verstand zu erleuchten und euch in eurem rasenden Lauf in den Abgrund aufzuhalten. (II-50,32)
Als die Theologen und die Menschen, welche die Schriften der vergangenen Zeiten studierten, die Zeichen erfüllt sahen, mit denen Ich euch Meine Wiederkunft und Meine Gegenwart unter euch ankündigte, und als sie sahen, dass die Zeit verstrich, ohne daß sie Mich kommen sahen, schlossen sie traurig ihre Bücher, weil sie glaubten, sich hinsichtlich der Zeit und der Zeichen geirrt zu haben, ohne zu wissen, dass sie das Richtige erkannt hatten. Sie wussten nicht, daß Ich gegenwärtig bin und in dieser Form zu euch spreche. Doch Ich sage euch, daß sehr bald – wenn die Beweise, daß Ich bei euch war, der Menschheit bekannt sind, alle werden feststellen können, dass Meine Kundgebung gerade in jenem Zeitabschnitt stattfand, in welchem die Weissagungen in Erfüllung gehen sollten. Welche Freude wird in vielen Herzen sein, und welches Interesse wird es geben, Meine Jünger zu befragen und ebenso die neuen Schriften zu erforschen! (III-56,3)
Bei der Nachricht von Meiner Ankunft haben sich viele den (heiligen) Büchern und der Geschichtsschreibung zugewandt, um eine Bestätigung für Mein neues Kommen zu finden, und alles hat ihnen gesagt, daß Meine Gegenwart wahr ist. Erscheint es euch seltsam, daß Ich jetzt im Geiste gekommen bin? Begreift, dass es nicht mehr die richtige Zeit dafür ist, daß „Das Wort“ Mensch wird, um unter euch zu wohnen. Diese Lehre der Liebe gehört der Vergangenheit an. Heute lebt ihr im Zeitalter des Heiligen Geistes. (V-113,47)
Wenn heute jemand sagen sollte, daß Ich überraschend gekommen bin, so sagt er nicht die Wahrheit, weil Ich euch Meine Wiederkunft ankündigte und euch die Zeichen voraussagte, die Ich euch geben würde. Aber wenn ihr geschlafen habt, als Ich euch die Zeichen gab – wie hättet ihr sie da bemerken können? (V-142,18)
Ich sehe in dieser Zeit, daß die Menschen sich an die Sünde gewöhnt haben. Die Leidenschaften sind entfesselt, die Kinder verlieren schon in frühem Alter ihre Unschuld und nehmen verbotene Früchte. Die Menschheit hat den Weg zum Bösen eingeschlagen, und von Generation zu Generation wird sie hinfälliger und sinkt tiefer. Darum bin Ich noch einmal gekommen, um Mich unter euch zu offenbaren. (II-54,17)
In jener Zweiten Zeit begegnete Ich dem Blinden und gab ihm das Augenlicht, den Lahmen ließ Ich wieder gehen, den Toten ließ Ich auferstehen. Jetzt finde Ich noch größere Trostlosigkeit auf der Welt, denn Ich sehe Tausende von Blinden, Tauben, Aussätzigen und die Geistig Toten. Zwar komme Ich mit Gerechtigkeit zu euch, doch auch voller Liebe, denn niemals werde Ich aufhören, euch als Meine Kinder zu betrachten und immer werde Ich euch als kleine Kinder ansehen. (V-122,59)
Verstehet und erforscht genau die Zeit, in der ihr lebt. Ich kündigte euch in der Zweiten Zeit an, dass Ich wiederkommen würde, und sagte euch, welches die Zeichen Meiner Ankunft sein würden. Ich will, dass die Menschheit erkennt, dass diese Zeichen schon erschienen sind. (I-3,29)
Wenn ihr Betrachtungen darüber anstellt, daß Ich in dieser Zeit im Westen und nicht im Osten Meine Gegenwart fühlbar machte, als Ich euch Mein Wort hören ließ, so geratet nicht in Verwirrung, denn Ich suche nicht bestimmte Punkte der Erde, sondern die Seelen. (V-123,46)
Das Licht kam symbolisch vom Osten nach dem Westen, und nun wird diese Botschaft, die Ich euch brachte, vom Westen zu Osten gehen, und beide Botschaften werden in einer verschmelzen, so wie die Kenntnis der Wahrheit, die Zivilisationen und die Rassen. Wenn ihr euch dann vereint habt, werdet ihr erkennen, dass das Licht nicht von Menschen zu Menschen gekommen ist, sondern vom Göttlichen Geiste zu Seinen Kindern. (XII-357,43)
Erfüllt ist Mein Versprechen, zu euch zurückzukehren. Wie ein Dieb bin Ich auf Fußspitzen in euer Schlafgemach eingedrungen und habe euch aus eurem Schlafe aufgeweckt. Wer beim Öffnen seiner Augen Mich erblickt und gebeten hat, daß Ich ihm helfe, sich zu erheben, der hat Meine Kraft in seinem Geiste und in seinem Körper verspürt und ist schnell aufgestanden. Ich zeige euch erneut den schmalen Weg Meines Gesetzes – ein Weg, den ihr alle zurücklegen müsst. (V-121,1)
Zu allen Zeiten habe Ich die Menschheit bei Meiner Ankunft schlafend angetroffen. Nur einige wenige Herzen haben gleich schwachen Lämpchen in Erwartung von Mir/Meiner gewacht. (X-289,28)
Meine Vergebung umhüllt euch, Völker und Geschöpfe dieser Welt, und Mein Licht gelangt wie ein Dieb, der sich bei Nacht in ein Schlafzimmer schleicht, bis in das Verborgenste aller Herzen, um sie Meine Gegenwart als Vater fühlen zu lassen, weil Ich alle liebe. (X-308,6)
Propheten, Erleuchtete und Seher nahmen Meine Ankunft im Geiste wahr. Sie schauten das Buch, das sich öffnete, um seinen Inhalt auf das Verstandesvermögen der Menschen zu ergießen und die Gegenwart der Geistigen Welt bei den Menschen zu bestätigen. Sie sahen den Neuen Berg, auf dem der Herr kommen würde, um Sein Volk zu versammeln, Und wahrlich, Ich sage euch, sie werden so kommen, Volk für Volk und Mensch für Mensch, so wie für einen jeden der Zeitpunkt kommt, der für sein Erwachen bestimmt ist. (X-298,20)
So, wie euch Meine neue Kundgebung angekündigt war, habt ihr sie heute verwirklicht gesehen; Ich bin im Geiste gekommen, umgeben von Engeln und Geistern des Lichts. (I-18,1)
Dies ist die Zeit, in der Meine geistigen Heerscharen sich der Welt nähern, um diejenigen aufzurichten, die Mir nachfolgen werden, und um die Giftpflanze und das Unkraut der Sünde zu zerstören. (III-63,28)
Ich habe euch genau in der Zeit überrascht, die von Jesus und den Propheten als Mein neues Kommen angekündigt war. Jetzt, da sich Meine Verheißung erfüllt, seht ihr die Sünde auf der größten Höhe der Verderbtheit, seht den menschlichen Ehrgeiz und Hass sich in Kriegen manifestieren, als Folgen der Finsternis, die den Geist der Menschen in dieser Zeit einhüllt. (I-4,91)
Ihr werdet Mich nicht wieder als Mensch sehen; jetzt müsst ihr euch zubereiten, um Mich im Geiste zu schauen; so wurde es euch seit der Zweiten Zeit zu verstehen gegeben. In einer „Wolke“ stieg der Meister auf, da Er zum letzten Mal noch sichtbar war für Seine Jünger, und es war euch angekündigt worden, dass Er in eben dieser Form wiederkommen würde. (I-13,5)
Jetzt, da Ich „in der Wolke“ komme, lasse Ich Mich in eurem Geiste nieder; daher sind Meine Manifestationen in dieser Dritten Zeit für die sterblichen Augen unsichtbar. Nur der Geist mit seinen hohen Empfindungen kann Meine Offenbarungen schauen, fühlen und verstehen. (I-13,43)
Selig, die in dieser Zeit Mein geistiges Kommen erwarten, denn sie werden Mich „in der Wolke“ kommen sehen. (I-13,49)
Aus Liebe zu euch bin Ich in der ‚Wolke’ gekommen, dem Symbol für das Geistige, um Mich eurem Geiste kundzutun. Aber zuerst musste sich diese leuchtende Wolke auf das Verstandesorgan des Stimmträgers niederlassen, als eine Vorbereitung für die Zeit, wenn ihr mit Mir direkt Zwiesprache zu halten versteht und es euer Geist ist, auf den die Wolke sich herabsenkt und niederlässt. (V-137,56)
Ich wählte die Wolke als Symbol, damit sie Mein Kommen zur Welt in der Dritten Zeit verkörpern würde. (V-137,57)
Ist nicht die Wolke die Botin, die über Berge, Täler und Städte hinwegzieht? Ist nicht sie es, die die Felder mit ihrem Regen fruchtbar macht und wohltätigen Schatten spendet? Bricht nicht aus ihr der Blitz hervor, der das Gewitter ankündigt, und der funkelnde Strahl, der erschüttert? Deshalb wählte Ich als Symbol die Wolke, deshalb verstanden Meine Apostel die Bedeutung Meiner Gegenwart in der ‚Wolke’, als sie Mich zum letzten Mal im Geiste sahen, und Roque Rojas in dieser Dritten Zeit, als Ich ihn das Symbol schauen ließ, welches das Zeichen Meines neuen Kommens war. (V-137,58)
Seit damals umgibt ein sanfter Schatten das Volk, das sich allmählich um Meine Kundgebung geschart hat. Mein Wort ist ein fruchtbarer Regen auf den ausgedörrten Feldern der Vergeistigung gewesen, und der Strahl, der bei jeder Kundgabe auf das menschliche Verstandesorgan herabfällt, hat die Finsternis eurer Sünde und eurer Unwissenheit zerrissen, hat euch in allen Fasern erbeben und euren Geist erwachen lassen. Wie furchtbar ist für viele von euch der Sturm gewesen, der beim Hören Meines göttlichen Wortes in eurer Seele entfesselt wurde! (V-137,59)
Welche Majestät und welche beeindruckende Schönheit habt ihr bei jenem Lichtgewitter miterlebt, welches Meinem Worte in den Augenblicken seiner Kundgebung entspringt! Überwältigt von Bewunderung, vor Ehrfurcht und Bangen verbleiben die Menschenscharen stumm und lassen jenen Sturm von Liebe, von Gerechtigkeit und Weisheit sie baden und läutern. (V-137,60)
O geliebtes Volk, das Ich Israel genannt habe, weil Ich euch zu Verwahrern Meiner Botschaften und Offenbarungen mache – wann werdet ihr lernen, Mein Wort richtig wiederzugeben und auszulegen? (V-137,61)
Mein Versprechen wiederzukommen, das Ich in der Zweiten Zeit gab, habe ich gehalten. Die Apostel sahen Mich in Bethanien von der Erde in die Unendlichkeit aufsteigen, und ihr habt Mich aus der Unendlichkeit in eure Herzen zurückkehren sehen. Entdeckt ihr nicht auch darin eine Ähnlichkeit mit den Wolken, die aus dem Meer sich erheben und emporsteigen, um ihren wohltätigen Regen auf andere Orte zu ergießen, wo die dürstenden Felder nach ihnen rufen? (V-137,62)
Euer Schmerz hat Mich angezogen, Mein Geist hat sich von dem euren flehentlich angerufen gefühlt, und Ich bin in der Wolke der Liebe und Gerechtigkeit herbeigeeilt, um die Menschen mit Meiner Barmherzigkeit zu überschütten. (V-137,63)
Nicht alle Völker rufen Mich, und es sind nur sehr wenige Herzen, die Mich erwarten. Die geistige Wolke wird kommen und wie ein Mantel des Friedens die Völker beschützen, die sie flehentlich anrufen, und die sie erwarten. Alle jene, die den Durst der Seele mit den Vergnügungen der Welt zu löschen versuchen, wird die Wolke durch den Glanz ihres Blitzes überraschen, und der Donner ihres Gewitters wird sie mit Furcht erfüllen, denn dann werden sie sich daran erinnern, daß eine Göttliche Gerechtigkeit existiert und daß jeder Mensch Träger eines Geistes ist, welcher sich vor Gott für alle seine Werke verantworten muss. (V-137,64)
Die Wolke der Liebe, des Lichtes, der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit ist auch eine unermesslich große Legion von Geistwesen, Dienern von Mir, von Geistern des Lichtes, welche leben, um Meine Vorhaben zu erfüllen und sich im Universum zu vermehren, wobei sie ihre Aufgabe, sich untereinander zu lieben, in vollkommener Harmonie ausführen. Denn jenes Göttliche Gebot, jener Höchste Grundsatz, den Ich in der Zweiten Zeit der Welt offenbarte, war nicht nur für die Menschen bestimmt – jene Maxime ist das Gesetz, das alle existierenden Geister regiert. (V137,65)
Geliebtes Volk: Auf dieser Wolke des Lichtes, welche die geistige große Macht der Liebe und der Brüderlichkeit zwischen allen Welten ist, kam Ich in dieser Dritten Zeit mittels Meines Strahles hernieder und brachte euch eine neue Botschaft der Weisheit, einen unendlichen Trost für euren Schmerz und ein Licht, das euch als Führer dienen sollte, um den vergessenen Weg zu finden, damit ihr, wenn ihr ihn entdeckt habt, zu Mir kommt – Schritt für Schritt, von Verdienst zu Verdienst, bewusst und standhaft, im Streben nach eurer geistigen Vollkommenheit. (V-137,66)
Meine erste Kundgabe fand eines nachts statt, während die Menschen schliefen, gleich wie in jener Nacht, in der Ich Mensch wurde, um unter euch zu leben. Wenn es wenige waren, die Mich bei jener Gelegenheit empfingen, so waren es noch weniger, die bei Meinem neuen Erscheinen zugegen waren. Doch fasst Meine Worte nicht als einen Vorwurf auf, denn es ist keiner: Ich bin die vollkommene Liebe, die euch immerdar belebt. (II-30,12)
Lange Zeit hindurch nährte sich diese Menschheit von dem reichen Mahl des Himmelreiches. Aber leider wurde auch diese Speise verunreinigt und dann in dieser Form den hungernden Lippen der Menschen dargeboten. Meine Lehre wurde verfälscht, auch Meine Unterweisungen verdreht und falsch ausgelegt. Die Auftragserfüllung der Kinder und ihre Religionsausübung waren nicht das, was der Vater anempfohlen hatte, und so wurde es notwenig, dass Er zu den Menschen zurückkehrte und ein Versprechen einlöste. Denn Ich wusste im Voraus, dass Meine Gegenwart von Zeit zu Zeit unter den Menschen notwendig sein würde. Daher ist jetzt der angekündigte Zeitpunkt, da der Herr erneut zu euch kommen musste, um von euch Rechenschaft über das Gesetz der vergangenen Zeiten, über die Offenbarungen, Unterweisungen und Wundertaten zu fordern, mit denen ihr in den zwei Zeitaltern, die bereits vergangen sind, reichlich bedacht wurdet. (XI-328,26)
Das ist der Grund für Mein Kommen; denn ihr habt es nicht verstanden, im Guten beharrlich zu bleiben und euch in ihm zu bewahren, weil ihr den Schwächen des Fleisches nachgegeben habt, weil ihr sowohl den sichtbaren, als auch den unsichtbaren Versuchungen erlegen seid – unter jener übernatürlichen Macht des Bösen, die über euch existiert. (XI-328,27)
Meint ihr etwa, daß in jener Ersten Zeit alle Zeugen Meines Kommens bei demselben gläubig waren? Wahrlich, es waren keineswegs alle! (XI-328,28)
Meint ihr etwa, daß – als jene Offenbarung in andere Länder, in Länder der Heiden und Wilden getragen wurde, sie von allen geglaubt wurde? Nein! Viele begriffen nicht, daß jenes Gesetz ein Göttliches Werk war, sie glaubten vielmehr, dass es Menschenwerk sei. Aber als jenes Gesetz sich aufgrund seiner Gerechtigkeit, seiner eigenen Wirkungen durchsetzte und manifestierte, da wandten sich auch die großen Ungläubigen ihm zu. (XI-328,29)
Ebenso war es in der Zweiten Zeit. Tausende und Abertausende von Männern und Frauen hörten Mir zu. Viele glaubten tatsächlich; aber noch viel mehr zweifelten und dachten nicht, dass jener Mensch der Messias sei, sondern ein Mensch wie alle anderen. Infolge der Ungläubigkeit wurde sein Wort für sie unverständlich und unklar, und es war nur für die Gutgläubigen einsichtig und klar. So wurde es bekämpft, niedergemacht und unterdrückt von den Ungläubigen, und Meine Passion, Meine Taten, Meine Wunder wurden von den Ungläubigen nicht als Göttliche Werke anerkannt, sondern für Menschenwerke gehalten. (XI-328,30)
Als Meine Lehre sich aufgrund ihrer eigenen Manifestationen innerhalb der Menschheit durchsetzte, als auch Meine Zeugen Beweise dafür erbrachten, dass sie Meine wahren Jünger, Meine wahrhaftigen Zeugen waren, da erst bekehrte sich die ungläubige Menschheit zu Meiner Lehre. Sie vergoss Reuetränen und wurde gleichfalls Meine Jüngerin. (XI-328,31)
Weshalb solltet ihr dann erstaunt sein, daß dies auch in dieser Zeit geschieht? (XI-328,32) Manche werden an eurem Zeugnis zweifeln und daran, dass Ich Mich dem Menschen durch das Verstandesvermögen kundgetan habe. Manche werden, wenn sie ihre Augen auf diese materiellen Bücher haften, die Mein Wort enthalten, daran zweifeln, dass es ein Göttliches Werk ist, dass es durch Inspiration empfangen worden ist. Dann werden sie alles euch zuschreiben, dem Menschen, der menschlichen Eitelkeit; denn in dieser Menschheit herrscht Misstrauen.
Ihr aber sollt über das Misstrauen und über die Ungläubigkeit hinweggehen, ohne eure Mitmenschen zu richten, ohne dadurch gekränkt zu sein, weil ihr wisst, dass nach dem Misstrauen und dem Unglauben aufgrund eurer eigenen Werke der Glaube kommen wird. Lasst sie eure Werke sehen, lasst eure Zeugnisse wirklich lichtvoll sein. Weder die Bücher noch eure Worte sollen es sein, welche die Welt bekehren, sondern eure guten Werke, mit denen ihr das Zeugnis besiegeln sollt, daß Ich unter euch war, dass Ich auf der Wolke kam, um Mich mittels Meines Strahles durch einen Stimmträger kundzutun, durch einen Menschen, der vom Göttlichen Geist so benannt wurde. (XI-328,33)
Sucht im Zeugnis Meiner Propheten der früheren Zeiten die Ankündigung dieser Kundgabe durch das menschliche Verstandesorgan, und wahrlich, Ich sage euch, ihr werdet sie dort finden. Wenn die Menschen diese Prophetien bis heute nicht gefunden haben, so nur deshalb, weil sie es lasen, ohne dass sie das Göttliche Wort zu erfassen oder auszulegen verstanden. (IV-92,39)
Ich werde die Zungen der Menschen in dieser Zeit lösen, damit sie Mich an einer einzigen Sprache erkennen; der geistigen, jener der Liebe. Dann wird die Weissagung Jesajas erfüllt sein, als er sagte; Die Zungen werden frei, weil Feuerzungen sie aus ihrer Begrenztheit lösen werden. (VI-155,55)
Ich weiß, daß diese Form, in der Ich mit euch in Verbindung trete, daß dies Wort, das Ich euch derzeit gebe, von vielen bekämpft und verneint werden wird. Doch weiß Ich ebenso, dass es hernach verstanden und geglaubt werden wird. Dann wird Mein Licht im Herzen der Menschen mit Glanz zu strahlen beginnen. Diese Zeit wird wie ein neuer Tag für die Menschheit sein. Doch nicht, weil das Göttliche Licht mit größerer Intensität als vorher strahlt, denn es ist unwandelbar. Der Grund wird darin bestehen, daß die Augen eures Geistes sich öffnen und in die Wahrheit eindringen werden. (V-126,4)
Viele werden verneinen, dass Ich zu euch durch den Mund sündiger Menschen gesprochen habe. Doch dann werde Ich ihnen sagen: Richtet euer Augenmerk nicht auf das Gefäß, bewertet den Inhalt, und dann werde Ich die Reinheit Meiner Unterweisung auf das Herz Meiner Leugner ausgießen. Sie werden Mich erkennen, denn Ich habe ein Kennzeichen, um Meine Schafe zu rufen, und diese erkennen die Stimme ihres Hirten. (IV-90,48)
Seid vorbereitet, denn viele werden leugnen, dass Ich Mich durch den Verstand des Menschen kundgetan habe. Doch ihr werdet ihnen sagen, daß es nicht das erstemal ist, daß dies geschieht: daß Gott in den Drei Zeitepochen durch den M e n s c h e n gesprochen hat, dass vom Anbeginn der Zeiten an alle Weissagungen, Inspirationen und Offenbarungen, die der Menschheit gegeben wurden, göttliche Stimmen gewesen sind, die durch menschliche Vermittlung empfangen wurden und die die Menschen aller Zeiten geführt haben. (II-35,12)
Die, welche leugnen, widersprechen oder sich über euer Zeugnis entrüsten, handeln so, weil sie nicht wissen, was eine geistige Kundgabe ist, auch wenn sie sich auf Erden Gelehrte nennen. (II-35,13)
Die von den Propheten angekündigten Zeiten – jene, in denen der Geist der Wahrheit kommen würde, um alles zu erklären, sind gerade diese, in denen ihr lebt. Doch Ich wollte euch überraschen, indem Ich Mich in dieser Form kundgab, um euer Erfassen des Sinngehalts der Prophetien auf die Probe zu stellen, wo gesagt wird, dass ich kommen würde, um Mich geistig durch das menschliche Verstandesvermögen kundzutun. (XII-352,54)
Jetzt, wo Meine Verheißung erfüllt ist, indem Ich Mich den Menschen durch sie selbst mitteile, ist es Mein Wille, daß ihr nicht vergesst, daß eines der größten Ziele Meiner Kundgabe jenes war, daß ihr auf der Welt die Art zu beten und euch zu erheben verbreiten würdet, die Ich euch gelehrt habe, damit die Menschen wissen, wie sie sich vorbereiten müssen, um Meine Gegenwart in ihrem Geiste, in ihrem Verstande und in ihrem Herzen zu fühlen. (XII-352,55)
Seit der ersten Zeit kündigten die Propheten diese Gnadenzeit an, und in dieser Zeit bereite Ich euren Geist mit dem Lichte Meines Heiligen Geistes, damit ihr euch jeden Tag mehr emporschwingt. (XII-351,17)
Falls euch Meine Lehre seltsam erscheint, sage Ich euch, dass ihr die Seltsamen seid, denn sowohl Ich, als auch Mein Gesetz sind unwandelbar und ewig. Jedes Mal, wenn Ich zu euch komme, finde Ich euch entfernter, befleckter und daher weiter vom rechten Weg abgeirrt. Erscheint euch die Form neu, in der Ich Mich euch jetzt kundtue? Sie ist nicht neu. Wollt ihr etwa, daß Meine Stimme ohne Vermittlung von Menschen in der Unendlichkeit vernehmbar sein sollte? Auch diese Form wäre nicht neu. Schon in der Ersten Zeit ließ Ich Meine Stimme bei dem am Fuße des Sinai versammelten Volke hören. Doch was geschah mit jenem Volke, als es die Stimme seines Vaters in dieser Weise vernahm? Ihre Ohren, ihre Herzen und ihr Verstand waren außerstande, jene Manifestation der Macht aufzunehmen, in solchem Grad, dass sie sich die Ohren zuhalten mussten, um nicht zu hören, und sie Mose baten, er solle bei Jehova vermitteln, dass Er aufhöre zu sprechen, denn Seine Stimme sei wie Gewitterdonner. Meine Stimme kam damals von Meinem Geiste auf eure Materie herab, während Ich euch jetzt zurüste, damit ihr euch bis dahin erhebt, wo euch Meine Vaterliebe erwartet und ihr Mich von Geist zu Geist vernehmt. (V-142,13)
Obwohl Ich Mich zu allen Zeiten mit voller Klarheit offenbart habe, hat der Mensch wegen seines Materialismus gezweifelt. Selbst dort am Sinai, bei den erhabenen Beweisen und Manifestationen, die der Herr dem Volke gab, zweifelten jene Herzen, wankten und waren bei jedem Schritt bereit, dem Vater den Rücken zu kehren. Bei jedem Kleinmut des Volkes zeigte sich die Barmherzigkeit des Herrn, und zuletzt leuchtete nur Seine Wahrheit. (V-142,14)
Wenn Ich zu euch über Meine Manifestation als Mensch spreche, muss Ich euch sagen, daß – obwohl sie lange Zeit zuvor angekündigt war – die Welt schlief und Mich nicht zu erkennen vermochte. Von der Zeit an, da Jesus Seine Augen in dieser Welt öffnete, bis zu dem Augenblick, da er sie am Kreuze hängend schloss, wurde Mein Herz auf seinem ganzen Lebensweg durch den Zweifel der Menschen verwundet. (V-142,15)
Ich habe zugelassen, dass die menschlichen Hände Meiner Sendboten die Historie wieder schreiben; die Historie ist eure Vergangenheit. Ich habe Mich in dieser Dritten Zeit durch diese erwählten Stimmträger, die von Mir vorbereitet worden sind, kundgetan, um zu euch von den neuen Offenbarungen zu sprechen. Dies ist eure Gegenwart.
Ich habe zu euch in prophetischem Tone gesprochen und habe in dieser Dritten Zeit Propheten erweckt, damit sie zu euch von den Dingen sprechen, die kommen werden; die Prophetie ist eure Zukunft.
Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sind bei euch, sie schließen alles ein. Doch es ist die Ewigkeit, die Ich euch anbiete, in der ihr leben sollt, deren Herr ihr nach Meinem Willen sein sollt, damit ihr nicht mehr nur die irdische Zeit besitzt, nicht mehr nur Eigentümer dieser niederen Welt seid. (XII-366,30)
Aber Ich gewähre euch die Gnade, daß Mein Wort durch die, welche Ich für diese Aufgabe bestimmt und vorbereitet habe, schriftlich erhalten bleibt, damit ihr euch morgen nicht wie das Waisenkind fühlt, das sein Erbe verloren hat. Wenn dann die Volksmengen und ‚die Letzten’ zu euch kommen, sollt ihr ihnen das Buch Meiner Lehren als das getreueste und wahrste Zeugnis dessen, was Ich zu euch gesprochen habe, vorlegen. Denn es fehlt euch noch viel, um in eurem Leben und in euren Worten wie ein wahrhaftiges Buch und Vorbild zu sein. (I-3,60)
Ich steige nicht hinab, Mein Volk; wenn Ich sage, Ich sei zu euch herabgestiegen, spreche Ich im übertragenen Sinne, denn Ich teile Mich mit, indem Meine Eingebung Gedanken formt im Geist dieser Sprecher. Weil Ich weiß, daß ihr nicht in de Lage seid, diese Botschaften während des Zuhörens zu begreifen oder auch nur in Erinnerung zu behalten, habe Ich angewiesen , die Worte aufzuschreiben; so werdet ihr das, was ihr jetzt nicht begreift, morgen nach und nach verstehen lernen. (VIII-210,16)
Jünger, wenn ihr euch nicht mehr darüber wundert, daß Ich in dieser Zeit zu euch gekommen bin, sollt ihr euch auch nicht darüber wundern, daß die Geistige Welt sich unter euch kundgibt. (VII-188,39)
Seit die Entwicklung der Menschheit begann, versprach der Vater die Manifestation der Existenz jener Welt, jenes Lebens. Wahrlich, Ich sage euch, jene Welt ist nach Meinem Willen immer im Kontakt mit dem Menschen gewesen. Am Anfang eurer Entwicklung verbot Ich, dass die Menschen die Geistwesen anrufen, weil die Zeit dafür noch nicht gekommen war. Weder die Inkarnierten, noch die Nicht-Inkarnierten waren auf diesen Gedankenaustausch vorbereitet. (VII-188,40)
Elia, der Wegbereiter Meiner Ankunft in dieser Dritten Zeit ist es, dem Ich den Schlüssel gab, um die Tore der Geistigen Welt des Lichtes zu öffnen, damit ihre Bewohner Zugang zur materiellen Welt haben würden, so wie Ich auch den Menschen erlaubte, in das Jenseits vorzudringen, damit zwischen beiden eine Annäherung, Harmonie und liebevolles Verständnis eintreten würde. (VII-188,41)
Bevor Meine Stimme den Zeitpunkt für diesen Gedankenaustausch bestimmte, gab es auf der Erde Ungehorsame, Neugierige und Ungeduldige, die unter Missachtung des Verbotenen zu den Wegbereitern einer anderen Art von Kommunikation wurden, in der sich die Finsternis und die Verwirrung kundgab, weil sie nicht von Meiner Göttlichkeit beauftragt waren. (VII-188,42)
Mein Werk ist anders. Erst als Ich euch für genügend befähigt und bewusst erachtete, um diese Unterweisungen zu erhalten, brachte Ich euch diese große Lektion, eine der größten, die Ich dieser Welt gegeben habe, damit ihr mittels des Geistes zu schauen, zu fragen, zu verstehen und zu entdecken lernt. Doch als Ich euch diesen Horizont eröffnete, habe Ich euch ein Gesetz gelehrt, das euch verbietet, mit diesen Gaben zu prahlen und Wucher oder schlechten Gebrauch von ihnen zu machen.
In dieser Zeit, als ihr euch in Meine Lehre vertieft habt, haben manche Furcht gespürt, andere Misstrauen, einige sogar Verstörtheit, und es gab auch solche, die sich vor dem Worte „Geist“ entsetzten, ohne daran zu denken, dass sie selbst einen solchen in sich haben, den ihnen ihr Schöpfer gegeben hat, welcher gleichfalls Geist ist. Wer flößte euch diese Furcht ein? Wer ließ euch Abneigung gegenüber dem Geiste fühlen? Habt ihr nicht darüber nachgedacht, dass dieser Körper oder diese Materie, die ihr so sehr liebt, nur Staub ist, der zur Erde zurückkehren wird, und ihr für eine Ewigkeit nur als Geistwesen weiterleben werdet? Was wollt ihr tun, wenn ihr euch einmal in diesem Zustand befindet? Wollt ihr dann vor euch selber fliehen? (VII-188,43)
Um euch in eurer Mission beizustehen, gewähre Ich euch die notwendige Zeit für euer Studium; und um eure Nöte und Leiden zu erleichtern, sende Ich euch Geistige Diener, wirkliche Engel der Barmherzigkeit, des Lichtes und des Friedens. Vertraut darauf, dass diese Kundgabe nicht auf Menschenwillen beruhte, sondern auf Göttlicher Inspiration. (VII-188,44) Verwechselt diese Kundgabe nicht mit jener, welche die Menschen aufgrund ihres eigenen, freien Willens herbeiführen – die einen von der Wissenschaft dazu inspiriert, andere aus Neugierde, und wieder andere aus Aberglauben. (VII-188,45)
Wenn ihr euch beobachtet, werdet ihr feststellen, dass diese beiden Erscheinungsformen in der Menschheit seit dem ersten Menschen vorhanden sind, welcher dann, wenn er die Stimme seines Herrn hörte, die ihm den Weg zum Lichte wies, zugleich eine andere Stimme vernahm, die ihn zu Ungehorsam und Hochmut anstachelte. Erkennt schon dort den Kampf des Menschen unter dem Einfluss dieser beiden Kräfte, der des Guten und der des Bösen. So wie der Mensch seit damals das natürliche Gesetz kennt und sich vom Lichte des Gewissens erleuchtet fühlt, so spürt er auch seit damals die Hinterhältigkeiten der Versuchungen. (VII-188,46)
Ich kam „auf der Wolke“, von ihr aus ließ Ich Meinen Universellen Strahl herabkommen, und durch ihn habt ihr Mich im Wort, in Essenz, Gegenwärtigkeit und Macht seit 1866, sei Roque Rojas [1] bis 1950 bei euch gehabt, durch Vermittlung der Stimmträger, durch die Ich Mein allmächtiges Wort, Mein universelles Wort erschallen ließ.
Wenn ihr heute einige Wenige gekannt habt, die Mein Volk bilden, Glieder des Volkes Israel, Bestandteile der zwölf Stämme, so wird Mein Wort durch jene Zeugen, jene Boten, die Ich in der Menschheit zurücklasse, auf dem ganzen Erdkreis bekannt werden. Es wird als Wahrheit verkündet werden und wird Anker der Rettung, rettender Hafen, Stern für alle Erdenpilger und Reich des Friedens für das ganze Universum sein, denn dies ist Mein Wille. (XII-366,93)
In den Ratschlüssen Gottes kann es keine Änderung geben, denn da Er die Zukunft kennt, kann Er sich nicht irren. (III-75,52)
Gott hat alles vorhergesehen von Anbeginn, mit höchster Gerechtigkeit und Vollkommenheit. (III-75,53)
Begreift das, was Ich euch sage, damit auch ihr beständig sein könnt in euren Werken, wie es euch euer Meister gelehrt hat. (III-75,54)
Ich spreche zu euch von der strahlenden Lichtwolke aus, welche Meine Jünger der Zweiten Zeit in Bethanien schauten und welche jetzt die Seher geschaut haben. Wahrlich, Ich sage euch, nicht einmal jene, die Mich zwischen Wolken scheiden sahen, verstanden die Bedeutung jener Manifestation. Auch nicht die, die Mich in dieser Zeit im Geiste herabkommen sahen, begriffen den Sinn jener „Wolke“, bis Mein Wort euch alles erklärte und Meine Geistigen Boten es euch begreiflich machten mit ihrem ausführlichen und klaren Wort. – Auch bei den Jüngern der Zweiten Zeit war in den Augenblicken, da sie der Himmelfahrt ihres Meisters zusahen, ohne sie zu fassen, ein geistiges Wesen gegenwärtig, das ihnen darlegte, daß die Welt diesen Jesus, den sie zwischen Wolken aufwärtsschweben sahen, in derselben Weise herabkommen sehen würde, das heißt, im Geiste, in einer neuen Zeit. (III-75,55)
Diese derzeitige Kundgebung ist die Erfüllung jenes Versprechens, o Volk. Falls einem Meiner Kinder die Art, in der Ich gekommen bin, allzu unscheinbar erscheint, so kommt dies daher, weil er sich geistig nicht zu erheben vermochte, um das strahlende Licht schauen zu können, mit welchem Mein Geist die neue Zeit erhellt. (III-75,56)
Auch in der Zweiten Zeit fühlten sich viele Menschen enttäuscht, die von dem Kommen des verheißenen Messias träumten, als sie die schlichte äußere Erscheinung Christi sahen, und darum verneinten sie Mich Sie vermochten nicht durch die äußere Armut Jesu hindurch die Gegenwart des Himmelreiches, des Reiches des Lichtes und der Wahrheit zu entdecken. (III-75,57)
So, wie in den vergangenen Zeiten die Orte Jerusalem und Rom für die Menschen Stätten der Verheißung und Quellen der Gnade waren, in denen der Herr sich kundgab, so habe Ich dieser bedürftigen und gedemütigten Nation eine hohe Mission für diese Zeit angewiesen. Sie muss vorbereitet sein; denn sowohl das Echo Meiner Kundgebung als auch das Gerücht über Meine Wundertaten und die Inbrunst der Zeugen werden die Aufmerksamkeit der Menschen auf sie lenken. (I-24,65)
Zuerst werden es die Armen sein, die Unwissenden, die Bedürftigen, die Arglosen, die Knechte, die nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden, die kommen, und später werden die Zweifler, die Herren, die Wissenschaftler herbeikommen. (I-42,66)
Die Nationen werden ihre Augen auf diesen Teil der Erde richten und Mein Werk und Mein Wort kennen lernen, das gedruckt erhalten bleiben wird. Denn zu dieser Zeit werden die Gehirne derer, die ihr Stimmträger genant habt, in Bezug auf diese Kundgabe verschlossen sein. (VI-170,52)
Wenn ihr es wissen wollt: dies hier war der für Meine neue Kundgebung an die Welt bestimmte Ort, an dem ihr Mich „auf der Wolke“ sehen solltet vor allen Völkern der Erde. (VII-198,62)
Fasst Meine Aussagen richtig auf. Damit will Ich euch sagen, daß Ich zwar geistig zu allen herniederkomme, daß jedoch nicht alle dies Wort vernehmen werden. Ebenso geschah es in damaliger Zeit: ein Volk war Zeuge Meiner Unterweisung, Meiner Werke, und die anderen Völker der Erde glaubten aufgrund der Zeugnisse. (VII-198,63)
Diese Erde wird ein fruchtbares Feld sein, auf dem Mein Same erblüht und Frucht bringt, denn schon ist das Herz des Menschen nach Liebe hungernd und nach Wahrheit dürstend; auch ist es der eitlen Worte und der Lehren ohne Liebe überdrüssig. Daher hat der Mensch schließlich gefühlt, daß er von einem wirklichen Meister unterwiesen werden muss, der ihm das geistige Leben offenbart und ihn für ein höheres Dasein vorbereitet. Mein Gesetz, das immerdar im Leben der Menschen gegenwärtig ist, wird von ihnen vergessen, und darum bewegt sich die Menschheit auf das Chaos zu; daher kommt es, daß das menschliche Herz leer und arm an Geist ist. (V-118,48)
Die Nachricht von Meinem Wort wird in kurzer Zeit die Grenzen eurer Nation überschreiten, die Wissenschaftler und die, welche die heiligen Schriften studieren, werden sich anschicken, Meine Kundgebung zu leugnen; doch Ich werde Zeichen geben und Wunder tun durch Meine Auserwählten und dadurch die Menschen in große Erregung versetzen. In alle Nationen verstreut gibt es Menschen von hohem Geist, Propheten Meiner Trinitarisch-Marianischen Geistlehre, denen Ich ein Schwert des Lichtes gegeben habe, um jede falsche Theorie und Glaubenslehre zu bekämpfen, damit nur jene überdauern, welche die Liebe und die Wahrheit zur Grundlage haben. (II-44,4)
Der Beginn dieser neuen Zeit wird durch seine großen Auseinandersetzungen, seine heftigen Leiden, seine Verwirrungen und seine Kämpfe gekennzeichnet sein. Aber all dies wird nur am Anfang sein. Später wird der Friede eintreten, und als Folge des Friedens wird die Entwicklung der Seele kommen, die ihren Fortschritt in ihren an Glauben, an Liebe, an Spiritualität überquellenden Werken sichtbar machen wird. (X-286,25)
In der heutigen Zeit werde Ich gleichfalls verraten, verkauft und überantwortet werden. Noch kennt ihr die Art und Weise nicht, doch öffnet eure Augen und arbeitet an euch, damit ihr nicht die Urheber solcher Werke seid. (VI-151,48)
Doch Ich vergebe euch, Ich segne euch und gebe euch Zeit, damit ihr den gesegneten Samen Meiner Unterweisung liebevoll pflegt. Ich bin der Grosse Streiter. Wer eilt herbei, um Soldat dieser Sache zu werden? Ich führe Krieg mit Hilfe des Friedens. Und Ich vernichte das Böse mit dem Schwert des Guten. (VI-145,31)
Wenn es einigen gelingt, Meine Wahrheit zu verbergen, so werden andere sich dafür einsetzen, sie bekanntzumachen. Wenn die Eltern schweigen sollten, so werden die Kinder sprechen. Aber Mein Wort wird über die Lippen Meiner Jünger fließen, und die Zeugnisse werden überall auftauchen. Doch verlangt nicht, die Erfüllung all dessen zu erleben, was Ich euch derzeit ankündige. Lasst den Samen zuerst keimen, dann die Pflanze die ersehnte Frucht bringen, und selbst dann noch sollt ihr zulassen, dass die Frucht ausreift. Dann werdet ihr erleben, wie alle Meine Prophetien, eine nach der anderen, Wirklichkeit werden. Einige von euch sind eifrig, andere nachlässig; doch Ich sage euch, daß ihr alle geduldig und beharrlich sein müsst. (V-131,44)
Die Feinde der Geistlehre werden sich gegen sie erheben, zu ihren besten Waffen greifen, jede Gewalt anwenden und nach Zeugnissen gegen diese Offenbarung suchen. Doch wahrlich, Ich sage euch: Es wird keine menschliche Macht geben, die jenes Licht, das in dieser Zeit erschienen ist, auslöscht, so wie die Menschen seinerzeit die Stimme Christi nicht zum Schweigen bringen konnten, nicht einmal mit der Hinrichtung auf Golgatha; denn das dort von ihnen vergossene Blut sprach unaufhörlich weiter. (IX-243,7)
An Meiner Botschaft werden sich Streitigkeiten entzünden: die einen werden bestätigen, daß sie wahr ist, die anderen werden versuchen, dies zu leugnen; die einen werden von ihren eigenen spirituellen Erfahrungen Zeugnis geben, und die anderen werden die Existenz solcher Bekundungen verneinen. Aber die Wahrheit wird sich durchsetzen, denn jetzt ist die Zeit da, in der die im Geiste schlummernden Gaben und Fähigkeiten sich von ihren Fesseln lösen und sich durch die Menschen offenbaren. Denn deren Körper haben in dieser Zeit bereits die für die Kommunikation mit dem Geistigen unerlässliche Entwicklung und Feinfühligkeit erreicht. (X-307,53)
Von den Kindern und Jugendlichen bis zu den Greisen – sie alle werden Offenbarungen haben, die ihnen zuerst seltsam erscheinen werden; denn die Menschheit lebt schon seit langem fern dem Geistigen. Aber hernach wird man es als etwas absolut Natürliches im höheren Leben des Menschen auffassen. Dies wird dann sein, wenn die Kinder von tiefgründigen Dingen sprechen, wenn Männer und Frauen geistige Gesichte und prophetische Träume haben und wenn sich die Gabe der Heilung auf der ganzen Erde verbreitet. (X-307,54)
Wie werden die ersten, die das Erwachen ihrer Geistesgaben bekunden, bekämpft werden! Doch Ich werde ihnen Kraft und Geduld geben, um den Kritiken, den Verurteilungen und dem Spott standzuhalten. (X-307,55)
Groß wird die Betroffenheit bei den Herren und Mächtigen der Welt sein, wenn sie die Wahrheit Meiner Wiederkunft feststellen; denn sie werden sich in ihrem Herzen fragen, weshalb Ich gekommen bin. Bei den Armen dagegen wird der Jubel groß sein, weil ihr Herz ihnen sagen wird, daß nun der Augenblick der Gnade, der Freiheit und des Friedens für die Unterdrückten und für die naht, die unendlichen Hunger nach Liebe und Gerechtigkeit gehabt haben. (X-307,58)
Dies Werk, das ihr derzeit auf eure Armseligkeit beschränkt und in eurer Armut verborgen seht, wird wie ein Göttlicher Himmelglanz erscheinen, die ganze Erde erhellen, in den Herzen den Glauben entzünden und vor dem Auffassungsvermögen der Menschheit das Buch des Wahren Lebens, das Buch der Wahrheit aufschlagen. (X-307,58)
Im ersten Augenblick wird die Welt diese Lehre von sich weisen. Aber ihr werdet deshalb nicht den Mut sinken lassen, denn Ich weise euch schon jetzt darauf hin, daß der, der sie zurückweist, dies nur mit dem Herzen tun wird. Doch es wird nicht durch den Geist des Menschen geschehen, da der Geist diese Verheißung in sich bewahrt. (X-294,57)
Wer vermöchte das Voranschreiten des Geistes dieser Menschheit aufhalten, wenn er einmal den Marsch beginnt, und welche Macht könnte imstande sein, den durch Mein Licht vorgezeichneten Marschweg zu verändern? Nichts und niemand wird das geistige Erwachen der Menschen aufhalten können, wenn sie im Verlangen nach dem Erbe und der Botschaft aufbrechen, die ihnen die Dritte Zeit gebracht hat. (IX-251,5)
Die, welche jene Prophetien nicht kennen, zweifeln an Meiner Gegenwart; doch sehe Ich auch unter denen, die Schriften erforscht haben, solche, die nicht an Meine Kundgebung glauben, weil ihre Auslegungen beinahe immer irrig sind. (I-18,2)
Allen, die der Prophetie einen materiellen Sinn geben, wird es wie dem jüdischen Volke ergehen müssen, welches in dem verheißenen Messias einen mächtigen König der Erde erwartete, und als es Mich demütig und sanftmütig sah, nicht an Mich glaubte trotz der Werke, die Ich vor ihren Augen tat. (I-18,3)
Die Mich fühlten, Mich liebten und Mir nachfolgten, waren die von schlichtem Herzen, sanftmütigem Geiste und reinem Verstande, die Hunger und Durst nach Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit litten. (I-18,4)
Denen, welche die Schriften vergangener Zeiten studieren, sage Ich, daß sie nur mit Vergeistigung in ihrem Leben die Wahrheit werden finden können, welche in jener Sprachen enthalten ist. (I-18,5)
Die Menschen haben Meine in bildlichem Sinne gegebenen Gleichnisse und Unterweisungen irrigerweise wortwörtlich genommen, weil sie in ihrer Phantasie allem Göttlichen irdische oder menschliche Formen gegeben haben. (XI-329,49)
Aufgrund der vermaterialisierten Auslegung, die der menschliche Verstand Meinen Offenbarungen gegeben hat, sind viele Glaubensvorstellungen über das Geistige Leben so weit von der Wahrheit entfernt. (XI-329,50)
Wie könnten die Menschen so eine richtige Auslegung dessen geben, was Ich „Himmelreich“ genannt habe? Wie könnten sie Meine Gerechtigkeit erkennen solange sie glauben, dass es eine Hölle gibt wie die, die ihre Phantasie geschaffen hat? Wann werden sie akzeptieren und begreifen, dass das Gesetz der Re-Inkarnation nicht nur eine Theorie ist, noch ein Aberglaube mancher Menschen, sondern ein Gesetz ewiger Gerechtigkeit und liebevollen Ausgleichs, durch das sich die Seele läutert, vervollkommnet, formt und erhebt? (XI-329,51)
Höre Mich aufs neue, Menschheit: Dies ist die Dritte Zeit, in der Ich erschienen bin, um euch zu sagen, daß Ich nicht eines Meiner Worte, die durch Mich offenbart wurden, als Ich auf Erden war, auslöschen werde; sondern nur alle falschen Auslegungen, die ihr Meinen Lehren gegeben habt, aus euren Herzen tilgen werde. (XI-329,52)
Sehet, wie die Zeit gekommen ist, in der ihr die geistige Essenz erfassen könnt, die in Meinen früheren Offenbarungen enthalten ist, jene, die die Menschheit nur in materieller Weise deutet, ohne zu versuchen, sich in sie zu versenken, um ihren geistigen Sinngehalt zu entdecken. (V-119,23)
Wenn die Menschheit Meinen Lehren vergangener Zeiten verkehrte Auslegungen gegeben hat, so könnt ihr auch heute in diesen Fehler verfallen. Das ist der Grund, weshalb Ich, obschon Ich im Geiste komme, für kurze Zeit Meine Unterweisungen körperlich hörbar mache, um sie euch begreiflich zu machen, da ihr euch nicht wachend und betend zuzurüsten verstandet. (III-58,7)
Mein Wort ist klar, und trotzdem wollt ihr es manchmal nicht begreifen. In der Zweiten Zeit sprach Ich viel in Gleichnissen und Sinnbildern, weil die Menschen jener Epoche Mich nur auf diese Weise begriffen. Aber dennoch gebrauchten sie bei einigen Gelegenheiten die Ausrede, Mich nicht zu verstehen, und zwar, weil die Menschen das Göttliche mit ihren Händen betasten möchten und sie vor den materiellen Entsagungen und der Vergeistigung zurückschrecken, welches die Mittel sind, durch die sie das Licht der Göttlichkeit erblicken können. (III-58,11)
Der Tag wird kommen, an dem die Bücher als unnütz ins Feuer geworfen werden, was geschehen wird, wenn ihr geistiger Gehalt in eurem Herzen lebt und ihr das Gesetz, das sie enthalten, befolgt. Doch zuvor wird dieses letzte Testament – als Ergebnis eines Kampfes – mit den zwei ersten vereinigt werden, wie es mit dem ersten und dem zweiten geschah. (III-56,13)
Sie (Meine Jünger) folgten Mir nach, getreu Ihrem Geiste, Meinem Auftrag gehorchend, Meine Liebe verstehend, und bewahrten in ihren Herzen den Schatz, den Ich ihnen anvertraute. Sie wollten nicht, daß dieser große Schatz verloren ginge, und eine gewisse Zeit nach Meinem Scheiden schrieben sie Mein Wort nieder und verbreiteten es, damit es nicht aus dem Gedächtnis noch aus dem Herzen der kommenden Generationen und jener, die Mich nicht vernahmen, ausgelöscht würde. Sie schrieben inspiriert durch Mich, damit jene Schriften nicht verfälscht würden. Dennoch haben die Menschen verfälscht, haben sie falsch ausgelegt. Aber die ursprünglichen Niederschriften waren Mein wahrhaftiges Wort. (XII-342,22)
Im Laufe der Zeit habe Ich euch immer weitergehendere Offenbarungen gemacht, die die Menschen nicht zu erfassen vermochten, weil sie immer mehr Götzendienst um sich her geschaffen haben. In jener Zweiten Zeit sagte Ich Meinen Jüngern: „Seht ihr, wie groß, majestätisch und prunkvoll der Tempel Jerusalems ist? Und doch wird von ihm kein Stein auf dem anderen bleiben.“ Mein Wort ging in Erfüllung, denn Ich löschte mit Meiner Lehre allen Götzendienst und alle Entweihung aus, die in ihm geschahen. Ich versprach, ihn in „drei Tagen“ wieder aufzubauen, was gerade jetzt in dieser „Dritten Zeit“ in Erfüllung geht, in der Ich im Herzen der Menschen den neuen Tempel, das neue Heiligtum errichte, das auf dem lautersten Grund der Seele des Menschen aufgebaut wird. (V-125,52)
Bedenkt: die Israeliten nach dem Fleisch halten sich an das Gesetz Moses und das Wort der Propheten, die Christen vereinigten das Gesetz Moses und das Wort Christi in einem einzigen Gesetz. Was ist also befremdlich daran, daß dies spiritualistische Volk jene zwei Testamente mit den Offenbarungen des Heiligen Geistes vereinigt? Dies ist die vollkommene Bundeslade: hier ist das Gesetz Moses, die Liebe Christi und die Weisheit des für diese Zeit verheißenen Trösters. (III-69,24)
Dies sind die drei Testamente, welche vereint das Gesetz, die Liebe, die Weisheit und das ewige Leben umfassen. (V-123,53)
Ich sagte euch einstens: „Wer den Sohn kennt, kennt den Vater.“ Ich gab Zeugnis von Mir. In der heutigen Zeit kläre Ich mit dem Lichte Meines Geistes auf, was für die Menschheit ein Geheimnis war. Ich erleuchte euch, damit ihr die Gebote Jehovas, das Wort Jesu und die Offenbarungen, die Mein Heiliger Geist euch in dieser Zeit macht, in einem einzigen Buche vereint und ihr bestätigt, dass Ich zu euch gekommen bin, um Meine Wahrheit in den Drei Zeiten zu bezeugen. (V-126,61)
Die Unterweisung, die Ich euch in dieser Dritten Zeit gegeben habe, ist ein neues Testament, das mit denen der vergangenen Zeiten vereinigt werden wird; denn diese drei stellen eine einzige Offenbarung dar. (IX-252,45)
Seit Meinem Kommen zur Welt sind ungefähr zweitausend Jahre vergangen. Wenn Ich euch daran erinnere, geschieht es, damit ihr erkennt, wie weit ihr davon entfernt seid, Meine Unterweisung zu erfüllen. Mein Beispiel eines vollkommenen Menschen begann mit dem Augenblick Meiner Geburt, setzte sich während Meiner ganzen Kindheit und Jugend fort, bis es mit dem Aushauchen des letzten Atems am Marterkreuz endete. Dieses Geschehen, geschrieben mit Meinem Blut, ist das Buch des Lebens und der Beginn der menschlichen Erlösung. (IX-248,42)
Habe Ich euch gesagt, dass Ich am dritten Tage von den Toten auferstehen würde? Dann habe Ich damit ebenfalls sinnbildlich von den zukünftigen Ereignissen zu euch gesprochen: Hier bin Ich im Geiste zu Beginn der Dritten Zeit und tue Mich kund durch das menschliche Verstandesorgan und bin auch zu den – für das geistige Leben – Toten gekommen. Durch diese zu anderen Zeiten angekündigte und verheißene Kundgabe habt ihr gehört, daß Prunkgewänder und Zeremonien nutzlos sind, daß ihr eure Seele mit Lauterkeit versehen sollt. Ihr habt bereits verstanden, daß es einen Betrug bedeutet, der vom Vater nicht unbeachtet bleibt, wenn man sich nach außen hin rein und prunkvoll zeigt, ohne das Herz gereinigt zu haben. (V-131,3)
Diese Dritte Zeit, in der die menschliche Verderbtheit ihren Höhepunkt erreicht hat, wird dennoch eine Zeit der Versöhnung und der Vergebung sein. (X-305,12)
Im Jahre 1866 wurde zum ersten Mal Meine Stimme durch das menschliche Verstandesvermögen vernommen, und es tat sich eine neue Zeit für die Menschheit auf: Das Dritte Zeitalter. (VII-195,75)
Als dann eine gewisse Zeit vergangen war und sich die Notwendigkeit zeigte, daß die Menschheit ihren Vater eingehender kennen lernen musste, sandte dieser – unermüdlich in seinem Liebeswerk – der Welt seine Propheten, um der Menschheit anzukündigen, daß Er zur Erde kommen und Mensch werden würde, um ihr Seine Liebe fühlbar zu machen und sie durch Seine Geburt, Sein Leben und Seinen Tod zu lehren, was ein vollkommenes Leben ist. Aber während die einen an Meine Propheten glaubten, zweifelten die anderen, töteten sie und bereiteten mit dieser Opferung Meinen Weg vor. (VI-153,49)
Menschheit, heiße die Dritte Zeit willkommen, in der die Menschen die spirituelle Weisheit entdecken werden! Es ist das Zeitalter, in dem ihr Mich durch den Glauben, das innere Wahrnehmungsvermögen und die Vergeistigung fühlen werdet. Erwartet Meine Gegenwart nicht in menschlicher Gestalt und verlangt auch nicht nach Meinen Wunden, um eure Finger in sie zu stecken und dadurch an Mich zu glauben. (IX-272,9)
Ich lebte unter den Menschen, um ihnen begreiflich zu machen, daß die Liebe des Vaters zu ihnen so groß ist, daß Ich kam und Mich begrenzte, um als Mensch mit ihnen zu leben.
Weitab von all dem, bei der Vorstellung, die die Herrschenden von der Gottheit hatten, welche das Gesetz befolgten, das Moses ihnen hinterlassen hatte – wie hätten sie sich vor Jesus, dem Zimmermannssohn, verneigen können, da sie sich privilegiert fühlten?
Meine Lehre der Liebe und Sanftmut wurde von ihnen nicht verstanden. Meine Krippe war so armselig, dass niemand von ihnen herbeikam, nicht einmal, um Mir eine Liebkosung oder einen Blick zuteilwerden zu lassen. Aber die Natur erregte sich sehr wohl bei Meiner Gegenwart als Mensch, und sie öffnete in ihren verschiedenen Reichen ihr Schoss, um Mich willkommen zu heißen, während das Licht des Ewigen, symbolisiert in einem Stern, der Welt die Ankunft des Messias verkündete. (IX-248,43)
Jetzt in dieser Zeit, in der Ich nicht als menschliches Geschöpf geboren werden und Mensch werden musste, um dann verfolgt zu werden, wird das Licht Meines Geistes, das auf euch herabströmt, von der Menschheit geschaut werden, welche dann erkennen kann, wo sich Mein Wort ergießt. (IX-248,44)
Dies ist die Zeit des großen, von den Propheten in ihren geistigen Träumen und Gesichten beschriebenen Kampfes; die Zeit, in der die Menschen ihre Gewalt Meinem Gesetz entgegenstellen werden, in der jedes materielle oder geistige Wesen, das in seinem Herzen Selbstsucht beherbergt, sich erheben wird, um gegen Meine Gerechtigkeit zu kämpfen. Mein Schwert ist bereit, es ist keine Waffe, die bestraft oder tötet – es ist das Schwer, das in seinem Kampf zur Rettung desjenigen, der als Opfer seiner selbst zugrunde geht, ihn mit solcher Gewalt emporreissen wird, daß manchmal sogar sein Körper verderben wird, um ihn das ewige Leben der Seele erlangen zu lassen. (IV-83,46)
„Ich habe Durst“, sage Ich euch aufs neue, „Durst nach eurer Erhebung und eurer Liebe“; aber niemand reicht Meinen Lippen das Wasser, das ihn löschen könnte; vielmehr bin Ich genötigt, die Wunde an Meiner Seite offen und frisch zu erhalten, damit sie nicht aufhört, das Wasser des Lebens auf die Welt zu verströmen. (IV-83,45)
Mein Friede sei mit euch!
[1] >Roke Rochas< gesprochen
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Die Bedeutung von Moses, Jesus & Elias für die Menschheit
141,53. In der ersten Epoche verkörperte Mich Abel auf der Erde, in der zweiten Noah, in der dritten Jakob, Moses in der vierten, Jesus in der fünften, in der sechsten, der gegenwärtigen, Elias, und in der siebten wird der Heilige Geist regieren.
2-29,19. Mein Werk ist der Geistige Berg, zu dem Ich euch einlade, ihn auf Pfaden der Liebe, der Barmherzigkeit und Demut zu besteigen. Es ist der neue Berg Tabor, auf dem die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft in eins verschmelzen, und wo das Gesetz, die Liebe und die Weisheit zu einer einzigen Essenz vereinigt werden.
20. Moses, Jesus und Elias: Dies ist der Weg, den der Herr dem Menschen vorgezeichnet hat, um ihm zu helfen, sich zum Reiche des Friedens, des Lichts und der Vollkommenheit zu erheben.
21. Fühlt in eurem Leben die Gegenwart der Boten des Herrn. Keiner von ihnen ist gestorben, sie alle leben, um den Weg der Menschen, die sich verirrt haben, zu erhellen und ihnen zu helfen, sich von ihren Stürzen zu erheben, und um sie zu stärken, damit sie sich in den Prüfungen ihrer Schuldabtragung mit Liebe widmen.
22. Erkennt das Werk, das Moses durch die Inspiration Jehovas auf Erden erfüllte. Erforscht eingehend die Lehre Jesu, durch welchen das „Göttliche Wort“ sprach, und sucht den geistigen Sinn meiner neuen Offenbarung, deren Zeitalter von Elias vertreten wird.
23. Wenn ihr vollständige Kenntnis dieser göttlichen Offenbarungen erlangt habt, so bildet davon ein Buch, das in drei Teile geteilt sein soll, und ihr werdet finden, dass der erste vom Gesetz spricht, der zweite von der Liebe und der dritte von der Weisheit. Dann werdet ihr verstehen, dass es das Gesetz ist, das führt, dass die Liebe erhebt und die Weisheit vervollkommnet. Schließlich werdet ihr begreifen, dass diese Offenbarungen euch in vollkommener Ordnung gegeben wurden, wobei sie das menschliche Leben erhellen: dass euch die Lehre der Liebe gegeben wurde, als ihr schon ein umfangreiches Wissen von der Gerechtigkeit besaßet, und dass ebenso die Weisheit zu euch kommen wird, wenn ihr im Einklang mit den Lehren lebt, welche die Liebe in sich birgt.
• 2-29 . 25. Moses, Jesus und Elias verkörpern die drei Phasen, in denen Ich Mich euch kundgetan habe: Der Arm Moses, welcher die Tafel des Gesetzes hielt und den Weg zum Gelobten Lande wies; die Lippen Jesu, die das göttliche Wort verkündeten; und Elias, welcher mit seinen geistigen Kundgebungen die Tore öffnete, die euch zum Unendlichen und zur Erkenntnis dessen führen, was ihr Geheimnis nennt.
2-29,42. In der heutigen Zeit erscheine Ich bei euch geistig auf dem Berge der Vollkommenheit und habe wie in dem Gesichte jener Jünger Moses und Elias an meiner Seite — es sind die drei Boten, die den Menschen den Weg des Geistes durch die Erfüllung des Gesetzes vorgezeichnet haben.
43. Moses übergab der Menschheit das Gesetz in Stein gemeißelt, Jesus brachte sein Gesetz der Liebe am Kreuz zur höchsten Entfaltung, und Elias erleuchtete in dieser Zeit als ein göttlicher Strahl jeden Geist mit der Weisheit. Jeder Abgesandte hatte seine Zeit, um der Menschheit die göttliche Botschaft, die Offenbarungen und die Prophetien verständlich zu machen.
• 3-81-37 . 37. Elias erleuchtete wie Jesus und Moses die Augen eures Geistes, damit ihr den Vater schauen würdet. Moses lehrte euch: „Du sollst (Gott vor allem Geschaffenen lieben und) deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Jesus sagte euch: „Liebet einander!“ Elias gebot euch, „Barmherzigkeit und (noch) mehr Barmherzigkeit mit euren Geschwistern zu haben, und fügte sogleich hinzu: „und ihr werdet meinen Vater in all seiner Herrlichkeit schauen.“
• 5-128 ,14. Achtet auf dies Licht und ihr werdet nicht vom rechten Weg abirren. Beachtet meine Gesetze, dann werden der Glaube und das Vertrauen in eure Geistesgaben sehr groß sein. Begreift, welches die Vollmachten von Moses, Jesus und Elias sind, denn Ich habe euch an ihnen beteiligt.
• 10-286 . 16. Moses war der Initiator der Vergeistigung, der Wegbereiter Jehovas, der Gesetzgeber. Jenes Tages, an dem er mit den Gesetzestafeln vom Berge herabstieg, wurde vom Volke Israel gedacht, so wie ihr es jetzt tut, wenn ihr des Tages gedenkt, an dem euch durch Roque Rojas offenbart wurde, dass das Testament Moses‘, das Vermächtnis Jesu und die Botschaft Elias‘ ein einziges Buch bilden würden: das Buch der Wahrheit und des Lebens.
17. So wie Moses das Herz seines Volkes vorbereitete, um Jehova zu empfangen, und euch heute Elias erweckte, um die Stimme des Göttlichen Geistes zu vernehmen, so war es gleichfalls Elias — der in Johannes, genannt der Täufer reinkarnierte — welcher die Menschenmassen zur Buße und zum Gebet ermahnte und ihnen ankündigte, dass das Himmelreich sich den Menschen nahte. Denn in der Lehre, die Ich euch brachte, und in meiner Unterweisung war die Gegenwart des Vaters und das Licht der Himmel.
18. Christus ist die Manifestation des Vollkommenen, in Ihm könnt ihr das ewige Gesetz erblicken, könnt ihr die unendliche Liebe finden und die absolute Weisheit bewundern.
19. Jesus erhellte mit seinem Leben das Gesetz, das Israel von Moses empfing, und kündigte euch an, dass später der Tröster kommen würde, um alles zu klären und zu erläutern, was Christus lehrte, und was nicht richtig ausgelegt wurde.
20. Christus umfasst alle Zeitalter, seine Gegenwart besteht zu allen Zeiten, weil Er „das Ewige Wort“ ist.
21. Elias ist der Wegbereiter, der Erklärer der Geheimnisse, er ist der Schlüssel, der die Türe öffnet, damit ihr in das Tiefgründige eindringt. Er ist der geistige Befreier, der in der Zeit der Vollendung der Vergeistigung der Menschen gesandt worden ist, die von Moses begonnen wurde.
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Prophetie
Kriege und Naturkatastrophen – Zeichen am Himmel
Dieselbe Welt, die ihr derzeit bewohnt, ist lange Zeit hindurch ein Schlachtfeld gewesen. Doch dem Menschen hat die enorme Erfahrung, die ihm von seinen Vorfahren vermacht wurde, nicht genügt – eine bittere und schmerzvolle Erfahrung, die wie ein durch das Gewissen aufgeschlagenes Buch vor den Menschen dieser Zeit liegt.
Aber das Herz der Menschen ist zu hart, um jene Frucht der Erfahrung anzunehmen, die wie ein Lichtvermächtnis ist. Das einzige, was sie von ihren Vorfahren als Erbe übernommen haben, ist der Hass, der Stolz, der Groll, die Habgier, der Hochmut und die Rache gewesen, die ihnen im Blut weitergegeben wurden. (U. 271, 65)
Bedenkt, dass Gerichtszeit ist; denn wahrlich, ich sage euch, jedes Vergehen wird gesühnt werden. Die Erde selbst wird Rechenschaft fordern von dem schlechten Gebrauch, den der Mensch von ihr und ihren Naturreichen gemacht hat.
Alles, was zerstört worden ist, wird euch zur Rechenschaft ziehen und die Menschen dadurch erkennen lassen, dass sie vom Schöpfer mit Liebesabsichten geschaffen wurden, und dass gerade jener einzige Wille, der sie vernichten könnte, sie umsorgt, sie beschützt und sie segnet. (U. 180, 67)
Ich übergebe euch diese Botschaft, die ihr über die Meere hinweg weitergeben müsst. Mein Wort soll den alten Kontinent durchqueren und selbst zu den Menschen des alten Palästinas gelangen, die sich in einen brudermörderischen Kampf um ein Stückchen Land gestürzt haben, ohne sich des Elends ihres Geistes bewusst zu werden.
Ihr könnt euch die Prüfung, die die Welt durchleben wird, nicht vorstellen. Alle erwarten den Frieden, doch dieser wird erst zur Geltung kommen, nachdem die Naturgewalten von mir Zeugnis abgelegt haben. (U. 243, 52)
Meine Naturkräfte werden entfesselt sein und ganze Landstriche verheeren. Die Wissenschaftler werden einen neuen Planeten entdecken, und ein Sternenregen wird eure Welt erhellen. Aber dies wird kein Unheil für die Menschheit herbeiführen; es wird den Menschen nur das Kommen einer neuen Zeit ankündigen. (U. 182, 38)
Ich habe euch schon offenbart, dass mein Volk über die ganze Erde verstreut ist, das heißt, dass der geistige Same auf dem ganzen Erdkreis ausgestreut ist.
Heute seid ihr uneinig und missachtet euch sogar gegenseitig wegen Kleinigkeiten. Doch wenn die materialistischen Lehren euch alle zu überwältigen drohen, werdet ihr, die ihr mit dem Geist denkt und fühlt, endlich eins werden. Wenn jene Zeit kommt, werde ich euch ein Zeichen geben, damit ihr euch erkennen könnt ‑ etwas, das ihr in derselben Weise sehen und hören könnt. Wenn ihr euch dann gegenseitig Zeugnis davon gebt, werdet ihr verwundert sein und sagen: „Es ist der Herr, Er ist mit uns“. (U. 156, 35 – 36)
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Gott von ganzer Seele oder von ganzem Geist lieben?
DU SOLLST DEN HERRN, DEINEN GOTT, LIEBEN, VON GANZEM HERZEN, VON GANZER SEELE UND MIT DEINER GANZEN KRAFT!“ (5. Mose 6,5)
Dieses Grundgebot aus dem Alten Testament ist eines der großen Eckpfeiler des christlichen Glaubens.
Nun heißt es im DT: „Du sollst Gott von ganzem Herzen und von ganzem Geist, mit allen deinen Kräften lieben, und deinen Nächsten wie dich selbst!“ (GLW E. 30,11)
Was stimmt jetzt wirklich, von ‚ganzer Seele‘ oder von ganzem Geist‘?
In der Ersten Zeit war es den Menschen nicht klar, was der Unterschied zwischen der Seele und dem Geist war. Manchmal verwendeten sie den Begriff Seele für den Geist und manchmal den Begriff Geist für die Seele. An ganz wenigen Stellen wurden im Alten Testament der Begriff des Geistes verwendet, meistens ersetzten sie ihm mit dem Begriff der Seele. Deshalb könnte man es als Irrtum jener Zeiten ansehen, dass sie „Seele“ so einsetzten – oder es war eine Begrenzung der Sprache jener Zeiten. Denn damals war es nicht so wichtig den Unterschied zwischen Geist und Seele zu machen, weil es um grundlegendere Dinge im Leben ging, zB. um Dinge wie: „Du sollst nicht töten, Du sollst nicht stehlen, etc.“
Nun in der Dritten Zeit, wo es darum geht, die Dinge differenzierter anzusehen, werden uns diese Sachverhalte im DT erklärt, deshalb steht der Geist im DT im Vordergrund, dh. das Konzept des Geistes, was der Geist ist und was die geistige Liebe ist.
Wenn man Moses 6,5 wörtlich fasst, ist die dort beschriebene Liebe noch eingeschränkt, weil die Liebesfähigkeit der Seele eine fleischliche, materielle, egozentrische Liebe ist, während bei der Formulierung mit dem ‚Geist‘ über die geistige Liebe gesprochen wird. Man kann Gott nicht ‚tierisch‘ lieben, dh mit der Seele. Denn die Liebe der Seele ist eine eingeschränkte, limitierte Liebe, die den „unvernüftigen“ Wesen eigen ist. Die geistige Liebe ist die erhobene Liebe, die der Vater von uns erwartet.
Den Vater von ganzem Geist zu lieben ist eine viel höhere und erhabenere Fähigkeit, als Ihn mit der Liebe der Seele zu lieben. Denn die Tiere und die ganze Schöpfung lieben Gott mit ganzer Seele, von Ihm erhoffen sie, von Ihm empfangen sie, Ihm dienen und lieben sie. Aber wir sollten mehr als Tiere sein und Ihn mit dem Höchsten in uns dienen, welches der Geist ist.
Stellen aus der Bibel, die dies belegen:
Johannes, 4,24. „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.“
Gott ist Geist, deswegen ist es der Geist als Kind Gottes, der lernen muss zu lieben, denn die Seele ist nur ein Werkzeug des Geistes, damit er sich in materiellen Dimensionen bekunden kann. Die Seele regiert unseren Körper, der Geist sollte aber unsere Seele regieren, und das Gewissen unseren Geist.
Stellen aus dem DT:
U. 216,11. Menschheit, eurer Eifer und eure Liebe werden euch zu ewigen Besitzern der Gaben des Geistes machen. Ich will, dass ihr immer demütig, eifrig im Guten, im Gesetz, in der Wahrheit seid, gütig mit der Güte des Geistes, die über der des Herzens steht.
U. 182,2. Jeder, der an Mich glaubt und meine Gebote befolgt, ist in einer rettenden Arche, wo immer er sich befindet, ob im Geistigen Tal oder in dieser Welt. Wer im Geist und in der Wahrheit liebt, ist bei Mir. Jedes menschliche Geschöpf hat in sich selbst die Mittel, um sich zu retten, und diese sind: Das Licht des Gewissens und die Intuition des Guten, das im Geist lebt. Es sind Eigenschaften, die Ich euch gewährt habe. -
Dritte Zeit
Die Dritte Zeit ist für die Menschheit voll und ganz angebrochen. Es sind etwa 2000 Jahre vergangen, seit Ich euch mein Wort gegeben habe; doch jene Lehre ist trotz der verstrichenen Zeit noch nicht in der ganzen Menschheit bekannt geworden, weil Ich nicht von all meinen Kindern geliebt werde. Dennoch bringen mir alle Verehrung entgegen, alle suchen einen einzigen Göttlichen Geist, welcher der meine ist. Doch Ich sehe keine Einigkeit unter den Menschen, Ich sehe unter ihnen nicht denselben Glauben, dieselbe Erhebung und Erkenntnis und daher komme Ich als Heiliger Geist, um sie in mir zu vereinen, um sie mit meiner Lehre der Wahrheit zu vervollkommnen, mit meinem unwandelbaren Wort, mit meinem Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit. (Kap. 5,13)
Eine Zeit der Auferstehung ist diese Dritte Zeit. Die Geister glichen Toten und die Körper deren Grabeshöhlen. Aber der Meister ist zu ihnen gekommen, dessen Wort des Lebens ihnen sagte: Kommt heraus und erhebt euch zum Licht, zur Freiheit! (Kap. 7,36)
Die Dritte Zeit, in der ihr jetzt lebt, ist die Zeit der Aufdeckung großer Geheimnisse. Gelehrte und Theologen werden ihre Kenntnisse berichtigen müssen angesichts der Wahrheit, die Ich euch derzeit offenbare. (Kap. 7,65)
Diese Unterweisung, die das Dritte Zeitalter erhellen soll, ist nicht meine letzte. Das Geistige hat kein Ende. Mein Gesetz erstrahlt gleich einer göttlichen Sonne in allen Gewissen. Stillstand und Niedergang ist nur den Menschenwesen eigen und es ist immer die Folge von Lastern, Schwächen oder Zügellosigkeit der Leidenschaften. (Kap. 23,46)
Dies ist die Dritte Zeit, in der euer Geist schon auf Erden damit beginnen kann, von sehr hohen Lebensebenen und sehr großen Erkenntnissen zu träumen. Denn wer von dieser Welt scheidet und in seinem Geist bereits die Erkenntnis dessen mitnimmt, was er vorfinden wird als auch die Entfaltung seiner Geistesgaben, der wird viele Welten durchqueren, ohne in ihnen zu verweilen, bis er zu jener gelangt, auf der zu wohnen ihm aufgrund seiner Verdienste zukommt. (Kap. 29,22)
Geliebtes Volk, dies ist der Dritte Tag, an dem Ich mein Wort unter den Toten zu neuem Leben erwecke. Dies ist die Dritte Zeit, in der Ich vor der Welt in geistiger Weise erscheine, um ihr zu sagen: „Hier ist derselbe Christus, den ihr am Kreuz sterben saht, und er spricht derzeit zu euch, denn er lebt und wird leben und wird immer sein“. (Kap. 31,61)
Ich wollte damit sagen, daß jeder äußerliche Kult, so prächtig er den Menschen auch erscheint, aus dem Herzen der Menschen verschwinden wird und Ich an seiner Stelle den wahren, geistigen Tempel meiner Göttlichkeit aufrichten werde. Jetzt ist die Dritte Zeit, das heißt der dritte Tag, an dem Ich den Wiederaufbau meines Tempels beenden werde. (Kap. 37,24)
Dies ist die Dritte Zeit, in der Ich euch die Lektion gelehrt habe, die die Menschheit geistig vereinen soll. Denn es ist mein Wille, daß die Sprachen, die Rassen, die verschiedenen Ideologien kein Hindernis mehr sein sollen für ihre Vereinigung. Die geistige Essenz, aus der Ich einen Geist schuf, ist dieselbe, die alle besitzen. Und die Substanzen, aus denen das Blut zusammengesetzt ist, das durch die Adern des Menschen fließt, sind die gleichen bei allen. Daher sind alle gleich und meiner würdig, und für alle bin Ich aufs neue gekommen. (Kap. 36,36)
Dies ist die Dritte Zeit, in der der Geist des Menschen sich von den Ketten des Materialismus befreien muß. Dies wird der Kampf der Weltanschauungen mit sich bringen, der heftiger sein wird, als ihn die Geschichte der Menschheit kennt. (Kap. 36,43)
Dies ist die Dritte Zeit, in der ich euch die Lektion gelehrt habe, die die Menschheit geistig vereinen soll. Denn es ist mein Wille, daß die Sprachen, die Rassen, die verschiedenen Ideologien kein Hindernis mehr sein sollen für ihre Vereinigung. Die geistige Essenz, aus der ich einen Geist schuf, ist dieselbe, die alle besitzen. Und die Substanzen, aus denen das Blut zusammengesetzt ist, das durch die Adern des Menschen fließt, sind die gleichen bei allen. Daher sind alle gleich und meiner würdig, und für alle bin ich aufs neue gekommen. (Kap. 38,36)
Die Veränderungen, die das menschliche Leben erfährt, werden so groß sein, daß es euch vorkommen wird, als ob eine Welt zu Ende ginge und eine andere geboren würde. (Kap. 38,37)
So, wie zu allen Zeiten das Leben des Menschen in Epochen oder Zeitalter unterteilt wurde, und jedes derselben sich durch etwas ausgezeichnet hat – sei es durch seine Entdeckungen, durch die göttlichen Offenbarungen, die es empfangen hat, durch seine Entfaltung im Sinn des Schönen, was der Mensch Kunst nennt, oder durch seine Wissenschaft – so wird die nun beginnende Zeit, das Zeitalter, das bereits wie eine neue Morgenröte hervorbricht, durch die Entfaltung der Geistesgaben gekennzeichnet sein, jene Seite eures Wesens, die ihr hättet pflegen sollen, um euch so viele Übel zu ersparen, was ihr jedoch immer auf später verschoben habt. (Kap. 38, 38)
Glaubt ihr nicht, daß das menschliche Leben sich völlig wandeln kann, wenn es Spiritualität entwickelt, die Geistesgaben entfaltet und das Gesetz in Kraft setzt, welches auf dieser Welt vom Gewissen diktiert wird? (Kap. 38,39)
Bald werden alle Völker begreifen, daß Gott in jedem Zeitalter zu ihnen gesprochen hat, daß die göttlichen Offenbarungen die Leiter gewesen ist, die der Herr zu den Menschen herabgelassen hat, damit sie zu ihm aufwärts steigen könnten. (Kap. 38,40)
Diese neue Zeit werden manche die Zeit des Lichts nennen, andere das Zeitalter des Heiligen Geistes, und wieder andere die Zeit der Wahrheit. Doch ich sage euch, daß es die Zeit der geistigen Aufwärtsentwicklung, der geistigen Wiederherstellung, der Rückforderung sein wird. (Kap. 38,41)
Dies ist die Epoche, von der ich schon seit langer Zeit gewünscht habe, daß sie im Herzen des Menschen lebt, und die fortwährend von ihm selbst bekämpft und zerstört wurde. Eine Zeit, deren Helligkeit von allen gesehen wird und unter deren Licht sich alle Kinder des Herrn vereinen; nicht zu einer Religionsgemeinschaft von Menschen, die die einen aufnimmt und die anderen abweist, die ihre eigene Wahrheit ausposaunt und sie anderen abspricht, die unwürdige Waffen gebraucht, um sich durchzusetzen oder welche Finsternis statt Licht gibt. (Kap. 38.42)
Dies ist die Dritte Zeit, in der der Geist des Menschen sich von den Ketten des Materialismus befreien muß. Dies wird der Kampf der Weltanschauungen mit sich bringen, der heftiger sein wird, als ihn die Geschichte der Menschheit kennt. (Kap. 38,43)
Die Verderbtheit, der Egoismus, der Hochmut, das Laster, die Lüge und alles, was euer Leben überschattet hat, werden wie zerbrochene Götzenbilder zu Füßen derer fallen, die sie verehrten, um der Demut Platz zu machen. (Kap. 38,44)
Fürchtet nicht die Urteile und Spöttereien der Sekten und Konfessionen. Sie sind es, die, obwohl sie die Bücher der Weissagung in ihren Händen haben, diese nicht richtig ausgelegt haben und mich daher nicht zu erwarten verstanden. Ihr dagegen, die ihr die Prophezeiungen nicht kanntet, die von meiner Wiederkunft als Heiliger Geist sprachen, habt mich erwartet. Nun ist die Dritte Zeit da, doch die Menschheit hat es nicht verstanden, das Evangelium auszulegen (Kap. 60,14)